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das mit dem Bärenklau habe ich aus dem Internet,nicht von "Papier". Da gings drum wie Kaninchen mit Giftpflanzen fertigwerden und daß Kaninchen oft instinktiv wissen welche Pflanze in welcher Menge zu sich nehmen können.Da war auch von Beobachtungen im Zusamenhang mit Eibe und anderen normalerweise sehr giftigen Pflanzen die Rede. Das war sehr interessant. Es wird wohl ganz gut sein den Kaninchen eine Pflanzenvielfalt anzubieten. Zu Deinen restlichen grauslichen Bahandlungsmethoden ...von denen habe ich im Lauf meines Lebens auch schon gehört, bzw. gelesen ...haupsächlich jedoch in diversen Zeitschriften und im Internet. In Büchern weniger. Auch glaube ich mittlerweile solche Dinge nicht mehr in dem Mass wie uns vielleicht Glauben gemacht werden soll dass sowas auf breiter Ebene zur Anwendung gekommen ist.Das soll mir auch mal einer beweisen. Es könnte sich um Einzelfälle gehandelt haben. Es könnte sein daß ernstzunehmende Naturheilmethoden verschwunden sind und diese grauslichen Dinge statt dessen verbreitet wurden. Grundsätzlich halte jedoch nichts für ausgeschlossen. Also halte ich das auch nicht für ausgeschlossen daß Bärenklau eine Wirkung auf einen Organismus haben kann, vielleicht separiert Vielleicht in Verbindung mit anderen Pflanzen, vielleicht in Verbindung mit Blinddarmkot oder mit Erdbeereis. An jedem Gerücht ist was dran...merk ich immer wieder und Epilepsie fängt im Hirn an? Und EC auch? Oder? Ich schau mal weiter...ich finds spannend was ihr so alles wisst- Ehrlich! Lg. since
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| wie stellt man EC bei einem Symptomfreien Kaninchen fest ? Bluttest? Könnte ich meine Kaninchen theoretisch testen lassen?
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| Wo Epilepsie anfängt, weiss ich nicht, aber E.Cuniculi beginnt im Darm und geht dann über die Blutbahn zu Niere, Leber und Lunge. Im Gehirn endet eine E. Cuniculi Infektion. Ja, kannst Du auch praktisch, aber das Ergebnis wird nur begrenzt aussagefähig sein. Nachgewiesen wird mit verschiedenen Methoden, die alle Antikörper nachweisen. Dass Antikörper vorhanden sind bedeutet, dass irgendwann mal eine Infektion vorgelegen hat, aber ob noch Erreger da sind und wie das Kaninchen damit fertig wird, weiss man dann noch nicht.
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| Die Frage ist doch, warum Du es überhaupt testen lassen möchtest.
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| Ich würde mich da auch nach wie vor lieber auf die Symptome verlassen. In den meisten Fällen gibt es eine Kopfschiefhaltung oder Gleichgewichtsstörungen/Rollen. Wenn eine Mittelohrentzündung und Zahnprobleme (leichte Kopfschiefhaltung) ausgeschlossen worden sind, würde ich auf jeden Fall auf EC behandeln lassen.
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| Das sind die meisten beinahe eindeutigen Symptome, aber nicht die meisten Anfangssymptome. Ich würde schon hellhörig werden, wenn nach einer grösseren Aktion (Umzug, Kastration, Trächtigkeit, VG) das Hoppeln schwerfälliger wird, es zu Krämpfen und Starren kommt oder plötzlich viel getrunken wird. Diese Anzeichen treten möglicherweise noch viel häufiger auf, werden aber nicht als E.C. Infektion erkannt.
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| Ach so, ok, dann hatte ich dich falsch verstanden. Ich dachte, du hättest eine Empfehlung für vorsorgliche Tests ausgesprochen, was mich etwas gewundert hat. Jedes augenscheinlich gesunde Kaninchen auf alles Mögliche testen zu lassen ohne greifbaren Nutzen, wäre in meinen Augen auch ziemlich paranoid...
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| Zitat:
Wenn nein, warum nicht?
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| Nein, würde ich nicht, weil ich nicht von einer Infektion der Partnertiere ausgehe und weil ein augenscheinlich gesundes Kaninchen ohne Symptome keine Behandlung braucht, weder gegen E.Cuniculi, noch gegen andere eingebildete Krankheiten.
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| Zitat:
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| Zu E. Cuniculi hat april ja schon gesagt wo es anfängt - und wo es endet. Was noch herausgestellt werden sollte ist die Tatsache, dass E. Cuniculi durch einen Erreger ausgelöst wird, eine Protozoe. Diese wandert vom Darm (Ansteckungsort, außer das Tier wird bereits im Mutterleib infiziert) über die Darmschleimhaut in Nieren, Lunge und Leber und außerdem ins Zentralnervensystem. Das Gehirn wird meist erst dann befallen, wenn der Erreger den Organismus bereits überschwemmt hat. Dagegen ist Epilepsie nicht ansteckend, sie wird nicht durch einen Erreger verursacht. Die Ursachen für Epilepsien sind recht verschieden und nicht immer klärbar, in vielen Fällen ist eine Epilepsie vermutlich angeboren. In weiteren Fällen ist sie Ausdruck eines Hirntumors. Der Epilepsie eigen ist, dass ein epileptischer Anfall die Folge einer Störung der Entladungen der Gehirn-Nervenzellen ist. Normalerweise funken die chaotisch, während eines Anfalls funken sie synchron. Das führt dazu, dass diese Krampfanfälle auftreten. Die Auswirkungen können extrem unterschiedlich sein. Von der Absencen-Epilepsie ("Träumerle") über partielle Anfälle (z. B. Sprachlähmungen) bis hin zum Grand Mal ist je nach betroffener Hirnregion alles möglich. Es gibt Epilepsieformen die gutartig sind (keine Schäden im Gehirn hinterlassen) und welche die bösartig sind. Die Dauer eines epileptischen Anfalls ist im Allgemeinen recht kurz - zwischen wenigen Minuten und einigen Stunden. Bei letzterem spricht man schon vom Status Epilepticus, der vom Arzt durch entsprechende sehr starke krampflösende Medikamente unterbrochen wird. Wir haben es also mit zwei wirklich absolut verschiedenen Erkrankungen zu tun, lediglich ein betroffener Körperbereich verbindet beide. E. Cuniculi ist von einem Erreger ausgelöst, Epilepsie angeboren oder durch einen Tumor erworben. E. Cuniculi dauert mindestens tagelang, meist jedoch eher wochenlang. Ein epileptischer Anfall dagegen dauert oft nur wenige Minuten. Meines Erachtens könnte man E. Cuniculi eher mit einer Hirnhautentzündung vergleichen als mit Epilepsie, wenn man es denn unbedingt mit einer anderen Erkrankung vergleichen will. Ich vergleiche ja auch keine Schnittwunde mit einem Knochenbruch, nur weil beides zufälligerweise den gleichen Körperteil betrifft. Was die Behandlungsmethoden betrifft: Ja, natürlich habe ich die krassen Einzelfälle herausgesucht Aber die Aussage bleibt trotzdem bestehen. Eingesetzt worden ist vieles, das eine öfter und das andere seltener. Mit ERFOLG eingesetzt werden aber keine pflanzlichen Mittel, sondern Antiepileptika und Antikonvulsiva. Und auch da ist es schwierig das richtige Medikament für den einzelnen Patienten zu finden. Oder man lebt einfach mit den Anfällen. Das kann man immer dann, wenn sie nur partiell sind und selten auftreten. Eine pflanzliche Behandlung aber ist nicht wirksam. Sie kann weder einen Anfall unterbrechen noch einen Anfall verhindern. Weit wirksamer ist dagegen ein gesunder Lebensstil und vor allem die Vermeidung von Schlafmangel.
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Respekt- Gut erklärt.Zu den Epilepsie hätte ich noch ein bißchen was. Epileptische Anfälle infolge eines Delirs ( Alkoholentzug) also auch Zusammenhänge mit Verdauung und und Abtransport von Schlacken, Arbeit der Leber. . Epileptische Anfälle infolge des " Reye-Syndroms", auch Leber in Zusammenhang mit Aspirin. Es könnte ja sein daß sich Epilepsie nicht "nur " im Hirn abspielt . Es könnte ja auch sein von Geburt an das ganze System nicht funktioniert. Medikation vielleicht auch deshalb so unzuverlässig. Egal mal, Du (Lupine) kennst Dich sehr gut aus und ich will Dich keinesfalls kritisieren. Es könnten noch Zusammenhänge eine Rolle spielen von die wir heute noch nicht erkennen. Es gehört jedoch nicht hierher. Lg. since
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Nachtrag-also wenn E.C. im Darm anfängt? Bärenklau auch zuerst Mal etwas im Darm macht? Wäre es doch möglich daß es evtl. dazu beiträgt E.C. in der Endausprägung zu verhindern? Gibt es E.C. bei Wildkaninchen auch? So wie Myx? Das kann wahrscheinlich schlecht beobachtet werden, die Tiere gehen bestimmt sehr schnell ein.
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| E.Cuniculi kann bei Wildkaninchen nicht nachgewiesen werden. Kaninchen können E.Cuniculi meist aus eigener Kraft kontrollieren. Bärenklau ist in jedem Fall eine gute Futterpflanze, ob mit oder ohne E.Cuniculi.
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| off topic Zitat:
sincemalle, das Thema Epilepsie ist sehr kompliziert. Das Reye-Syndrom zum Beispiel verursacht nicht wirklich epileptische Anfälle, sondern eine Enzephalopathie. Diese krankhafte Gehirnveränderung wird verursacht durch Vergiftungen, Krankheitserreger oder Durchblutungsstörungen und ist damit der E. Cuniculi möglicherweise deutlich ähnlicher in ihrer Struktur als einer echten Epilepsie. Diese Enzephalopathie verursacht auch Krämpfe. Aber wie Fieberkrämpfe auch, sind das keine echten epileptischen Anfälle. Für dich zur Information: nicht jeder Krampfanfall ist auch ein epileptischer Anfall, und nicht jeder epileptische Anfall muss ein Krampfanfall sein (Absencen-Epilepsie). Außerdem ist nicht jeder gleich ein Epileptiker, der einmal in seinem Leben einen epileptischen Anfall hatte. Diese Anfälle sind sogar recht häufig, die Dunkelziffer ist auch hoch. Ärzte sprechen deshalb grundsätzlich erst dann von einer echten Epilepsie, wenn mehr als ein Anfall aufgetreten ist und wenn auch die entsprechenden Auffälligkeiten im EEG zu finden sind. Diese sind meist für eine bestimmte Epilepsieart sehr charakteristisch. Deshalb gilt für einen epileptischen Anfall im Zusammenhang mit einem Delir: es ist nicht zwangsläufig eine Epilepsie, die hier dahintersteht. Allerdings ist es in den Fällen eines Delirs wohl tatsächlich so, dass sich hier ein charakteristisches Anfallsgeschehen abspielt. Jedoch geschieht dies nicht durch Einwirkung eines Krankheitserregers, sondern durch Einwirkung eines Giftstoffes bzw. durch dessen plötzlichen Entzug. back to topic: Ich habe die beiden Partnertiere meines EC-Kaninchens mit Panacur behandelt, um den Infektionsdruck über den Magen-Darm-Trakt zu senken. Ich halte das deshalb für sinnvoll, weil ein erhöhter Infektionsdruck zusammen mit dem Stress durch das ungewöhnliche Verhalten eines Gruppenmitgliedes für mich eine erhöhte Gefahr darstellt für einen Ausbruch. Selbst wenn ich davon ausgehe, dass die Partnertiere bereits längst infiziert sind, macht es für mich Sinn die Anzahl der Erreger die zusätzlich in den Körper gelangen zu beschränken, um das entstandene Gleichgewicht nicht zu gefährden. Meine Nins haben übrigens Panacur bestens vertragen.
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