 | Kaninchen | | Registriert seit: 09.08.2009
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Geschrieben am
12.03.2013, 11:10
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Zitat von Benny Man merkt es auf jeden Fall dem Kaninchen an, wenn es durch zuviele Kokzidien gesundheitliche Probleme hat, vorausgesetzt, man ist nicht nur 2x am Tag 1 Minute zum Füttern bei den Kaninchen, dann kann es durchaus sein, dass es "plötzlich" tot ist, weil man das geänderte Verhalten einfach nicht mitbekommen hat. | Ein Anfänger in der Kaninchenhaltung, der seine Kaninchen gerade einmal 4 Wochen hat, merkt das möglicherweise nicht, selbst wenn er seine Tiere eine halbe Stunde oder Stunde je zweimal am Tag gründlich beobachtet. Er kann nicht auf Erfahrungswerte zurückgreifen, und wir alle wissen wie gut Kaninchen darin sind, Krankheiten zu verstecken. Außerdem besteht hier die Möglichkeit, dass es gar keine Verhaltensänderung gab! Wenn das Nin bereits die Kokzidien mitbrachte, was im Fall eines Todes durch Kokzidien recht wahrscheinlich wäre, würde es keine Verhaltensänderung im eigentlichen Sinn geben weil die Erkrankung bereits beim Erwerb bestand.
Ein erfahrener Halter wird sicherlich merken, wenn ein Kaninchen einen Kokzidienbefall hat. Ob er ihn bei einem Jungtier rechtzeitig bemerkt, ist fraglich - deshalb wird ja empfohlen Neuzugänge der üblichen Sammelkotprobe zu unterziehen. Ein Anfänger jedoch, der ein Tier schon krank übernimmt, ist häufig damit überfordert diese meist feinen Anzeichen rechtzeitig zu bemerken.
Ob es sich tatsächlich um Kokzidien gehandelt hat als Todesursache können wir aber nur spekulieren. Es kommen noch eine Menge andere mögliche Ursachen in Frage, angefangen von Erkrankungen oder angeborenen Schädigungen des Herz-Kreislauf-Systems bis hin zu diversen Infekten, oder auch Unfällen.
Deshalb ist es jetzt sehr wichtig, von dem verbliebenen Rammler eine Sammelkotprobe von 3 Tagen zum Tierarzt zu bringen, und ihn sorgfältig zu beobachten. Außerdem muss die Umgebung nochmals gründlich geprüft werden, ebenso das Futter und seine Darreichungsform um ein Ersticken auszuschließen. |