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Myxomatose - im Kampf mit kollodialem Silber Wir haben schon seit vielen Jahren Kaninchen. Bis jetzt noch nie impfen lassen und auch noch nie eine Kaninchenkrankheit gehabt. Jetzt haben wir eine riesiges neues Gehege, bevölkert mit 24 Kaninchen und jetzt ist sie da.....diese fiese Myxomatose. Jetzt hab ich ganz viel darüber gelesen....und das war ja nicht so prickelnd, aber ich hab jetzt meinen Weg gefunden und er scheint gar nicht so schlecht zu sein. Vor 14 Tagen hat es begonnen. Ich dachte erst, die Kaninchen hätten sich an den frischen Zweigen verletzt, weil die Augen belegt waren, aber dann wurde das immer schlimmer. Als dann richtig fette Pocken wuchsen war es klar. Mein täglicher Kampf besteht darin die Kaninchen bei denen es ausgebrochen ist zu fangen, die Krusten der Augen mit lauwarmen Salzwasser aufzuweichen, die Beläge vorsichtig abzufieseln, damit sie sich nicht gleich wieder verkleben, im Anschluss noch mit 25ppg kollodialem Silber zu spülen. Ebenso die Nase mit kollodialem Silber besprühen und die Krusten vorsichtig abfieseln, damit sie wieder besser atmen können und im Anschluss geb ich ihnen noch 2ml 25ppg kollodiales Silber oral. Bei jedem Kaninchen bei dem ich jetzt bemerke, dass die Augen zu schwellen beginnen starte ich sofort täglich einmal 2ml oral zu geben, vielleicht wird es dann nicht so schlimm. Bei den ersten beiden Kaninchen, und die hatten es wirklich schlimm ist es überstanden. In der ganz schlimmen Zeit habe ich die Prozedur 2 mal täglich gemacht. Ich hatte nie das Gefühl, dass die Hasen furchtbar leiden. Sie hatten zwar mit dem Atmen Probleme, aber mit Nase und Mund zusammen hat es ganz gut geklappt. Es hört sich wahrscheinlich schlimmer an, als es ihnen geht. Kein Hase hängt kränkelnd herum. Selbst mit komplett verklebten Augen sind sie am fressen und kuscheln. Jeder frisst und ich hoffe, dass ich sie alle durchbekomme. Ich hätte bei der Menge Kaninchen nicht anfangen können zum Tierarzt zu gehen, das hätte ja ein Vermögen gekostet. Außerdem hab ich so gruselige Geschichten gelesen, was die Tiere alles von den Tierärzten verabreicht bekommen haben. Auch das mit dem Inhalieren halte ich bei meinen Kaninchen für falsch. Sie sind ausschließlich im Freien, da werden sie ja erst recht noch krank. Das Krusten vorsichtig abfieseln hat ausgereicht, dass die Nasenlöcher wieder frei sind und halt wieder Silberwasser aufs Näschen. Ich werde weiter berichten und hoffe ich kann Mut machen Myxomatose durchzustehen! Gruß Gerti |
Es macht mich sehr traurig das zu lesen :( Traurig einerseits, weil dieser massive Krankheitsausbruch hätte verhindert werden können. Durch Impfungen. Myxomatose tritt zyklisch auf, es ist kein Wunder dass ihr jahrelang nichts hattet, und sie jetzt mit aller Wucht zuschlägt. Traurig aber auch, weil du schreibst: "Ich hätte bei der Menge Kaninchen nicht anfangen können zum Tierarzt zu gehen, das hätte ja ein Vermögen gekostet." Ja, natürlich kostet das viel Geld! Aber das weiß man doch vorher - wenn man nicht in der Lage ist die Behandlungskosten für so viele Kaninchen aufzubringen, muss man sich von einigen trennen bevor eine Krankheit ausbricht. Es ist unverantwortlich, ihnen fachkundige medizinische Hilfe vorzuenthalten und möglicherweise sogar ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Es geht deinen Kaninchen leider wirklich dreckig - auch wenn du es nicht wahrhaben willst. Kaninchen zeigen kaum, dass sie leiden - sie würden dann aus der Gruppe ausgestoßen weil sie Fressfeinde anlocken wenn sie nicht gesund sind. Deshalb verbergen sie ihr Leid so lange es irgend geht. Fachkundige tierärztliche Hilfe ist nötig! Möglicherweise hätte sich ein Teil des Leides sogar mit einer Notimpfung verhindern lassen - das hätte aber ein TA entscheiden müssen, zu dem du leider nicht gegangen bist. Möglicherweise hätte man noch etwas tun können, wenn du gleich einen Tierarzt zu Rate gezogen hättest wegen der scheinbaren Augenverletzungen (Schon mal eine gehabt? Wohl kaum - das ist unglaublich schmerzhaft und ich kann mir nicht vorstellen dass du das deinen Kaninchen ohne Schmerzmedikation zugemutet hättest wenn du das schon einmal am eigenen Leib erfahren hättest...) Liebe Gerti, Kaninchen SIND teuer in der Haltung. Und sie haben ein Recht auf ärztliche Behandlung um zu verhindern dass sie unnötig leiden! Also hole bitte einen kaninchenerfahrenen Tierarzt zu den Tieren damit er eine ordentliche Diagnose stellt und nötigenfalls eine Behandlung einleitet und stelle wenigstens sicher, dass die Tiere nicht unnötigerweise leiden. Das bist du ihnen schuldig - sie haben es sich nicht ausgesucht bei dir zu leben, sondern du hast das so entschieden. Also bist du auch für sie verantwortlich, selbst wenn dich das viel Geld kostet. Und bevor du jetzt sagst ich hätte gut reden - ich habe für meine Kaninchen sehr viel Geld ausgegeben, wenn sie krank waren und ich habe nicht einen einzigen Cent davon bereut. Ich hätte sie niemals leiden lassen, dafür habe ich viel zu viel Veranwortungsgefühl diesen Wesen gegenüber gehabt die niemand gefragt hat ob sie bei mir in einem Gehege leben wollten. |
Noch eine Bitte: Selbst wenn einige deiner Tiere die Myxomatose überleben sollten, beachte dass sie 6 Monate lang noch ansteckend sind. Es darf in dieser Zeit keinesfalls ein neues Kaninchen bei euch einziehen und ihr dürft auch ausschließlich unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen Kontakt zu anderen Kaninchenhaltern haben. |
Die Impfung hätte wenn überhaupt den Verlauf geschwächt, aber bestimmt nicht die Ansteckung verhindert. Angesteckt hätten die Kaninchen sich so oder so. Selbst der Verlauf ist nicht immer milder mit Impfung. Ihr jetzt quasi die Schuld zu geben, finde ich nicht korrekt, sie hätte es nicht verhindern können. Wegen dem Tierarzt, nya da kann ich Lupine eigentlich größtensteils zustimmen. Wenn man das Geld für so einen Notfall nicht hat, dann sollte man nicht so viele halten. Da gibt es kein Wenn oder Aber. Ebenso die Ausrede mit den Horrorgeschichten. Da hätte man sich einfach schon vorab informieren müssen, welche TA's gut sind, denn kaninchenerfahrene Ta's werden deine Kaninchen nicht mit i.einem Zeug vollpumpen. Du hattest Glück, dass deine Behandlung anscheinend gut anschlägt. Ich hoffe, alle kommen durch. Btw. sollten Myxo Kaninchen nicht für immer von nicht erkrankten getrennt werden? Meine, so etwas schonmal gelesen zu haben :/ Vllt verwechsel ich es auch. |
Hallo ! Kaninchen sind teuer in der Haltung und wenn sie sie krank werden noch teuerer ! Wir haben eins gefunden,das krank war und die kleine Maus hat mich bis jetzt ca. € 60.- gekostet (es waren "nur" Ohrmilben,aber ich brauchte 3 TÄ). Dazu kamen ca. € 50.- (plus € 25.- Kaufpreis) für die Kastra ihres "Bald"-Partners ! Da sind keine Benzinkosten dabei ! Für € 135.- hätte ich z. B. über einen Monat meine Ponys füttern können, oder einfach gesunde Kaninchen kaufen können (wir wollten ja eigentlich keine,aber das Leben geht seinen eigenen Weg) ! Trotzdem haben wir das gemacht und waren bei den TÄ , weil es UNSERE Verantwortung ist, daß es den Tieren gut geht !!! Also bitte, jetzt sollte ein TA her und wenn die finanzielle Belastung von 24 Kaninchen zuviel ist, dann sollte man reduzieren ! Was man an Futterkosten spart kann man auf ein Konto legen und dann im Notfall zum TA gehen ! Alles Gute wünsche ich dir und deinen Kaninchen ! LG Passat |
Zitat:
Nur dann, wenn ein Tier falsch geimpft wird, also z. B. in eine bestehende Infektion hinein, bilden sich zu wenig Antikörper. Ist die Impfung erfolgreich, kann eine Ansteckung tatsächlich verhindert werden. Ist die Impfung teilweise erfolgreich, steigen zumindest die Überlebenschancen. Nur wenn zu wenig Antikörper gebildet werden, hat die Impfung keinen Effekt, und wenn in einen entsprechend starken akuten Infekt hineingeimpft wird, kann es auch zur Impfmyxomatose kommen. Sie hätte es also - eine richtige und rechtzeitige Impfung vorausgesetzt - in zumindest in der Mehrzahl der Fälle tatsächlich verhindern können dass die Krankheit ausbricht. Über Notimpfungen und die Möglichkeit ob damit noch etwas zu retten ist, muss - wie ich bereits geschrieben habe - ein Tierarzt entscheiden. Das geht aber nur, wenn man umgehend auch dessen Hilfe sucht, statt zu warten bis sich eine große Zahl von Tieren sichtbar angesteckt hat. Ich weiß, dass du Impfgegnerin bist - aber die Wirksamkeit der Impfung pauschal in Frage zu stellen ist einfach nicht richtig! Sie ist unter den entsprechenden Umständen durchaus wirksam. Ist sie es nicht, ist die Ursache fast immer darin zu sehen dass der Halter eine versteckte Infektion nicht erkannt hat und der Tierarzt ebenso wenig, z. B. eine Verwurmung oder ähnliches. Es ist auch von anderen Tierarten bekannt, dass vor einer Impfung z. B. abgeklärt werden sollte ob solch eine Verwurmung vorliegt und sie gegebenenfalls beseitigt werden sollte, weil die Impfung sonst nicht die volle Wirksamkeit erreicht. Ob Myxo-Kaninchen lebenslang von anderen Nins getrennt werden müssen, hängt vom Einzelfall ab. 6 Monate müssen es mindestens sein, danach kann man evtl. den Titer bestimmen und schauen wie weit er abgesunken ist. Generell sollten ehemalige Myxo-Kaninchen grundsätzlich immer nur mit wirksam (also unter sämtlichen Vorsichtsmaßnahmen wie Wurmkur und Ausschluss einer verdeckten Infektion) geimpften Kaninchen vergesellschaftet werden. |
Zum Thema kolloidales Silber noch etwas sehr nachdenkliches: Selbst wenn die Behandlung jetzt anschlägt, hätte ich große Bedenken den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Zitat aus Wikipedia: Zitat:
Zitat:
Was also, wenn man zwar die Myxomatose auf diese Art besiegt, aber dann Kaninchen mit zentralnervösen Schädigungen und Krampfanfällen hat? Oder eine Vergiftungserscheinung lokaler Art mit Tumorbildung auftritt? |
Keiner von Euch kennt die Gründe warum dort 24 Kaninchen leben. Was ich noch unbedingt schreiben wollte. Bitte kein auch nicht verdünntes Salzwasser auf die Augen Das brennt sicher scheußlich. Gute Besserung. |
Keiner von Euch kennt die Gründe warum dort 24 Kaninchen leben. Was ich noch unbedingt schreiben wollte. Bitte kein auch nicht verdünntes Salzwasser auf die Augen Das brennt sicher scheußlich. Gute Besserung. |
Hallo an Alle! Ich hab mir schon gedacht, dass es viel Kritik geben wird...aber ich werde Euch meine Gründe erklären. Als ich gemerkt habe, dass die Kaninchen Myxomatose haben habe ich sehr, sehr viel gegoogelt, überlegt und dann überzeugt angefangen das zu beginnen was ich immer noch durchhalte. Ich nehme jetzt nur noch lauwarmes Wasser zum Auflösen der Krusten an den Augen auch wenn 0,9 % Salzlösung auch noch desinfizierend wirkt, das war mein Grund, dass ich dies so benützte, aber ab heute ohne. Meine Kaninchen liegen uns sehr am Herzen und wir wollen wirklich dass es Ihnen gut geht. Deshalb haben wir Ihnen als der Storch so krass zugeschlagen hatte einen Neubau gemacht. Unser Freigehege umfass ca. 30 qm Garten mit eingegrabenen Rasengittersteinen als Buddelschutz und Rindenmulch darauf. Es ist überdacht und rundum einbruchsicher gegen Katzen und Marder. Auf der Wetterseite die 10 Meter lang ist sind über den Winter schwere durchsichtige Schweißerfolien befestigt. Außerdem haben die Kaninchen ein großes Schutzhaus mit drei Ebenen vielen Futternäpfen, mehreren Heuraufen auch im Freien. Außerdem sind mehrere Versteck- und Beschäftigungsmöglichkeiten im Freibereich. Also am Finanziellen liegt es mit Sicherheit nicht, dass wir unseren Kaninchen den Tierarzt vorenthalten. Wäre ich überzeugt gewesen, dass ich meine Kaninchen mit Antibiotikum und Notimpfung vollpumpen hätte lassen damit sie einen tatsächlichen Nutzen davon haben, hätte ich es getan. Ich habe ja auch 16 Kaninchen zum Kastrieren gebracht. Aber ich habe mich schon vor Jahren über kollodiales Silber ausführlich informiert. Kollodiales Silber hat so kleine Ionen, dass sie sich nicht im Gewebe ablagern können. Ich stelle mein Silberwasser selbst her, so weiß ich sicher was ich habe und kann es mir frisch anfertigen. Drei meiner Kaninchen hatten diese Krankheit ganz arg. Zwei sind bereits komplett gesund und bei dem Dritten sind die Augen wieder komlett fit nur die Nase braucht noch. Aber es schon vieeeeeeel besser. Einer hatte es mittelmäßig schlimm, der ist auch wieder völlig fit. Bei Zweien ist es auf dem Weg der Besserung. Bei dreien, die es neu bekommen haben sind bis jetzt nur die Augen dick. Sie bekommen jeden Tag einmal Silberwasser oral in einer kleineren Dosierung als pro Kg empfohlen. Und seit vier Tagen wird es auch noch nicht schlimmer. Die Augen sekretieren leicht und die Nasen auch aber überhaupt nicht schlimm. Ich fühle mich wirklich nicht verantwortungslos, im Gegenteil ich denke, dass ist genau der richtige Weg. Ich werde ganz wachsam sein, damit ich gleich bemerke wenn noch jemand anfängt. Ich weiß, dass man ja eigentlich die Tiere von den Gesunden trennen sollte. Aber ein halbes Jahr lang, dass will ich ihnen nicht antun. Was meint ihr, was die für Machtkämpfe austragen, wenn die wieder zusammenkommen. Ihr solltet mal sehn, wie sie jetzt friedlich zusammen abhängen und rumhoppeln und Haken schlagen vor Freude. Außerdem benützen wir das kollodiale Silber auch selbst bei Augeninfektionen, Hautentzündungen etc. und es hilft und zwar genauso gut wie Antibiotikum, nur halt ohne Nebenwirkung und völlig ohne die Pharmaindustrie zu unterstützen, die solche Forschungen blockiert und meidet, weil sie keinen Provit davon hat. (So wie auch das drei Liter Auto vor Jahrzehnten nie auf dem Markt kam, weil dann zu viele Geldgeier zu wenig kassiert hätten. Solche Patente werden aufgekauft und im Keim erstickt - leider) Gruß Gerti |
Hallo Gerti, ich finde Deine Erfahrungen sehr interessant. Es liegt nun einmal in der Natur des Menschen erstmal alles Neue zu verteufeln. Ich kenne mich mit kollodialem Silber überhaupt nicht aus. Deshalb würde mich die Dosierung interessieren und wie lange die Behandlung dauern wird. Ich würde auch gerne in Zukunft immer mal wieder Berichte von Deinen Nins lesen wollen, ob es den Nasen gut geht oder ob es evtl. zu irgendwelchen Spätfolgen kommt (kannst Du auch gerne per PN machen;)) Ich drücke euch die Daumen, dass es alle schaffen lg marinahexe |
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Wirklich ganz wichtig, dass ich kolloidal schreiben muss um meine Glaubwürdigkeit zu untermauern, aber zum Glück konntest Du es ja scheinbar trotzdem richtig deuten ;) aber wahrscheinlich werde ich es auch in Zukunft falsch schreiben Und die Herstellung von kolloidalem Silber ist auch fortschrittlicher geworden in den 2000 Jahren. |
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Da hilft es auch nichts dass die Herstellung möglicherweise fortschrittlicher geworden ist. Du lässt sehr deutlich erkennen dass du dich nur oberflächlich informiert hast und dir über die Gefahren dieses Medikamentes nicht bewusst bist. Ja, das ist ein Medikament - und ein unter Umständen sehr gefährliches! So etwas gehört in die Hände eines Fachmannes, der beurteilen muss wie das Nutzen-Risiko-Verhältnis aussieht im Einzelfall und ob man die möglichen sehr schwerwiegenden Nebenwirkungen in Kauf nimmt. |
Natürlich kenn ich die Bilder dieser Silberablagerungen im Körper. Ich kann mir nicht vorstellen, dass meine Kanienchen demnächst als Schlümpfe durchs Gehege hoppeln, nur weil ich Ihnen in der Krankheitsphase kolloidales Silber 25ppm 2 ml oral verabreiche. Das halte ich für an den Haaren herbeigezogen. Die Nebenwirkungen von dem ganzen künstlichen Gift sind viel schlimmer, und die ganzen Muliresistenzen kommen nur davon weil alles mit künstlichen Kampfmittel ausgerottet werden soll. Die langfristigen Nebenwirkungen werden da auch immer nur totgeschwiegen, genauso wie die ganzen Impfschäden die es überall gibt. Ich sag nur eins: Pharmaindustrie. Ich hab nicht vor das kolloidale Silber langfristig zu verabreichen. Normalerweise wird es bei uns ausschließlich äußerlich angewendet und die Nebenwirkung die du meinst, da braucht man schon ne ganze Menge! |
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Dazu wäre dann noch anzumerken, dass Mittel wie Silberwasser nicht mit Antibiotika gleichzusetzen sind. Ersteres ist ein Desinfektionsmittel letzteres ein Antiineffektivum. Der große Unterschied besteht in der biochemischen Stabilität eines Antinfektivums. Während zB. Silberionen im Körper fast augenblicklich zu Silbersulfid reagieren und damit unnütz werden, deswegen nur noch selten zur Oberflächenbeschichtung oder äußeren Desinfektion genutzt werden, bleiben letztere bestehen und verhindern so die Bildung von Infektionen. Das zu verwechseln ist ca. wie zu empfehlen Sterilium zu trinken. |
Gerne wird von den Verfechtern der Therapie mit kolloidalem Silber behauptet, es gäbe keine Resistenzbildungen. Jedoch ist auch das falsch! Nachzulesen wieder einmal unter anderem auf Wikipedia - mich wundert ein wenig dass du dich ja so gut informiert hast, aber ausgerechnet die Anlaufstelle die wohl die meisten Leute mit als erstes nutzen nicht zu kennen scheinst: Zitat:
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Alternative Behandlungen in allen Ehren, aber hier werden meiner Meinung nach, die Kaninchen grade suboptimal versorgt! Wieso kann man nicht erstmal die Tiere ordentlich tierärztlich versorgen, bevor man an ihnen rumexperimentiert? :( Ich habe nichts gegen alternative Behandlungsformen - aber in erster Linie sollte diese unterstützend dienen, nicht als "mal sehen was draus wird" Methode! Mensch wir reden hier von Myxomatose, nicht von einem lapidaren Schnupfen... !!! |
Aber man muss ja auch ganz klar sagen, dass die Behandlung dieser Krankheit beim TA meist genauso wenig zum erwünschten Erfolg führt. Das kann man doch aus allen Erfahrungsberichten ganz deutlich herauslesen. |
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Wenn die Kaninchen aber durch die Außenhaltung und durch gesunde und ausgewogene Ernährung schon gestärkte Abwehrkräfte haben? Weil ansonsten wären sie jetzt schon alle tot umgefallen. Ansonsten stimme ich voll zu. |
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Und bei der Myxo-Impfung weiß ich, dass sie nicht vor der Ansteckung schützt. Sie steigert nur die Überlebenschance, mehr nicht. Und wenn der Impfstoff nur nicht wirkt, weil der Ta zu blöde ist, um das Tier ordentlich zu checken, dann ist das eigentlich ziemlich arm. Schließlich sollte er das Tier genau deswegen untersuchen, damit der Impfstoff richtig wirkt. Auf die Notimpfung habe ich mich so oder so nicht bezogen, weil ich davon keine Ahnung habe. |
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Du verweigerst deinen Tieren tierärztliche Sofortbehandlung, weil dir die Behandlungsmöglichkeit nicht gefällt? Wir sind hier doch nicht bei "Wünsch dir was"! Sorry, aber fällt mir nichts mehr zu ein. :( |
Kolloidales Silber zeigt in-vitro (d. h. außerhalb eines lebenden Organismus) eine antimikrobielle Wirkung und inaktiviert in bereits kleinen Konzentrationen eine Reihe von Bakterien und Pilzen.[3] Wirksames Agens sind dabei Silberkationen, die stets in kleinsten Mengen aus elementarem Silber oder auch aus schwerlöslichen Silberverbindungen freigesetzt werden und den Stoffwechsel von Mikroorganismen hemmen. Die minimale Hemmkonzentration (MHK) liegt bei circa 8 bis 100 ppm Silberionen,[4] grampositive Bakterien gelten als etwas empfindlicher als gramnegative.[4][5] Allerdings sind die Methoden für die Bestimmung der Suszeptibilität von Keimen gegenüber Silber bislang nicht ausreichend standardisiert. Die Hemmung kommt durch die Reaktion von Silberkationen mit schwefelhaltigen funktionellen Gruppen bestimmter Aminosäuren und Proteine zustande, welche dadurch inaktiviert werden. Dieser auch als oligodynamischer Effekt bezeichnete Wirkmechanismus ist nicht nur Silber zu eigen, sondern wird auch bei anderen Metallen beobachtet (z. B. bei Quecksilber, Kupfer, Zinn, Eisen, Blei, Bismut und Gold). Die Fähigkeit, gleichzeitig an verschiedenen Stellen im Zellstoffwechsel anzugreifen, erklärt das breite antimikrobielle Wirkspektrum von Silber und Silberverbindungen. Die Silberionen freisetzende Oberfläche ist bei Silberkolloiden besonders groß. Die starke antimikrobielle Wirksamkeit von Nanosilber wird mit dessen Fähigkeit in Verbindung gebracht, Zellwände und Zellmembranen durchdringen zu können und im Zellinnern zu wirken. In vitro wirkt kolloidales Silber auch gegen Viren, indem Nanosilberpartikel an deren Oberfläche binden und die Bindung der Viren an Wirtszellen unterdrücken. Antiinfektivum Mittel, das gegen Infektionskrankheiten wirkt. Dazu zählen je nach Art des verursachenden Erregers [URL="http://www.jameda.de/gesundheits-lexikon/antibiotikum"]Antibiotika[/URL] (gegen Bakterien), [URL="http://www.jameda.de/gesundheits-lexikon/virostatikum"]Virostatika[/URL] (gegen Viren), [URL="http://www.jameda.de/gesundheits-lexikon/antimykotikum"]Antimykotika[/URL] (gegen Pilze) und [URL="http://www.jameda.de/gesundheits-lexikon/anthelminthikum"]Anthelminthika[/URL] (gegen Würmer). Nur für alle, die alles glauben, was behauptet wird... |
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Ich denke Du kannst hier nicht als Diktator handeln! |
Aber du? Du entscheidest in deinem Namen über das Leben von 24 Kaninchen, die keine Wahl haben! |
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Starke Abwehrkräfte helfen natürlich dem Tier sich anfänglich gegen die Krankheit zu wehren. Bei den Tieren, bei denen sich Pocken gebildet haben, ist die Krankheit allerdings offen zutage getreten, die Abwehr ist hier also schon am Limit und sollte gestützt werden. Der Ab Schutz gegen Sekundärinfektionen fehlt deinen Tieren auch komplett, da orale Gabe von Silberdisperison wirkungslos ist. PS: In vitro = im Glas, in vivo = im Körper. Schön, dass etwas im Reagenzglas wirkt, ich ergänze gerne: Zitat:
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Mich würde interessieren, warum man diese Art der Therapie nicht mit einem Arzt hätte absprechen können. Ich meine, du hättest zumindest eine Fachmeinung oder mehrere einholen können, bevor man sowas startet... |
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Hmm... Pharma hin oder her, ein Arzt hat das studiert. Er wird am besten wissen, was für Nebenwirkungen bei der und der Dosierung auftreten können. 2 Stunden google gleich zu stellen mit 3 Jahre und länger Studium + Weiterbildungen (wenn es ein kaninchenerfahrener Arzt ist, wird er Weiterbildungen gemacht haben) + die Erfahrung im Beruf, ist schon ein bisschen Dreist oder? Oder meinetwegen das ganze mit 1 Woche googlen gleich zu stellen. Alternative Medizin okay, wobei alternative Medizin so wie die "normale" Medizin ist, nur das die Dosierungen geringer sind, also eigentlich so :o, aber dann auch mit dem Fachmann an der Seite und nicht selber i.was machen. Meiner Meinung nach ist das fahrlässig. Du hast 0 Ahnung, selbst wenn du dich eingelesen hast im Internet, kannst du mir garantieren, dass das auch stimmt? Woher weiß du, dass die Quellen nicht nur Müll sind? Das die Dosierung vllt doch zu hoch ist? Das kannst du doch gar nicht wissen... Ich rate dir, das wirklich mit einem Arzt abzusprechen.. Der wird dir schon sagen, ab wann es gefährlich ist.. Es gibt übrigens Kaninchentierärzte, die auch auf alternative Behandlungsmethoden spezialisiert sind. Such dir doch so einen. |
Stimme dir da 100% zu Arya. Tiermedizin ist Privatmedizin und im Heimtierbereich nicht sehr stark reguliert. Es lässt sich eh alles verkaufen, da braucht man gar keine alternative Meinung unterdrücken. |
Warum nur fällt mir dazu jetzt sofort der Thread: "Erlebnisse beim Tierarzt" ein?:p:D |
Darum schrieb ich extra, kaninchenerfahrend. Es gibt verschiedene Listen im Internet und hier, wo man sieht, welcher gut sein sollte und welcher nicht. Es gibt sogar listen, wo explizit gesagt wird, im welchem Gebiet er gut ist und da gibt es eben welche, die sich auf alternative Medizin verstehen :) Zumal man in dem Thread meist nur über die schlechten Erlebnisse redet, selten über gute :D |
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Außerdem bin ich aus dem medizinischen Bereich und bin nicht ganz auf der Brennsuppe angeschwommen. |
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Nya, es hat wohl kein Sinn mehr zu reden. Ich wünsche deinen Kaninchen tdm viel Glück... |
Was macht dich so sicher, dass die Fachbücher auch wirklich von Fachleuten geschrieben wurden und nicht von solchen die sich lediglich dafür halten? Kennst du die alle persönlich? Und wenn du aus dem medizinischen Bereich und "nicht auf der Brennsuppe dahergeschwommen bist" - warum unterlaufen dir dann all die Fehler und Ungenauigkeiten? :cool: Fakt ist doch eher das hier: Zitat:
Wenn wirklich die Angst vor der ach so großen Pharmalobby und möglicherweise schädlichen schulmedizinischen Behandlungen der Grund gewesen wäre, wie wäre es denn gewesen, wenn du dir - so wie ich - gezielt einen Tierarzt gesucht hättest der nicht nur schulmedizinisch ausgebildet ist sondern auch homöopathisch und sich auch auf anderen Gebieten der alternativen Medizin weitergebildet hat? Sowas gibt es durchaus! Das sind alles nur Ausreden um dir (und uns) schönzureden dass du keinen Tierarzt zu Rate gezogen hast und das auch nicht vorhast - sogar nach deiner eigenen Aussage der Kosten wegen, da muss ich nicht einmal vermuten, das hast du gleich in deinem ersten Post ja ausdrücklich genug klar gemacht. Ich hoffe deine Nins überleben das trotzdem. |
Hallo! Ich selbst kenne mich damit ja mal gar nicht aus - hatte auch noch kein Kaninchen mit Myxomathose. Ich finde ihr solltet sie nicht so runtermachen. Überlegt doch mal: Ihr wollt, dass sie letztendlich doch zum Tierarzt geht und andere Behandlungsmethoden anwendet. Aber wie erreicht ihr das, wenn ihr jedes einzelne Detail ausdiskutiert? Allerdings muss ich da echt sagen, dass ich auch auf eurer "Seite" bin. Impfen sollte man wirklich und der Tierarztbesuch ist in so einem Fall unerlässlich. Doch der Umgang hier sollte einmal gefördert werden. Macht man etwas falsch, wird man bis aufs letzte Detail niedergemacht, ist etwas vorbildlich, wird man aus allen Ecken gelobt. Bitte denkt jetzt bloß nicht, ich finde diese Methoden toll und setze mich für Gerti ein. Nein, auch ich würde hier zum Tierarzt gehen und nicht selbst herumexperimentieren. Wie wäre es stattdessen, Gerti noch einmal ein paar Tipps zur Myxomathose zu geben? Sie zu fragen, wie es um ihre Karnickels steht? Mich würde so etwas aufmuntern. Liebe Grüße, BlackJack |
Es gibt nur einen einzigen Tipp bei Myxomatose - Tierarzt aufsuchen :( |
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