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Zitat von <3Patricia<3 Huhu
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bitte bevor ihr euch aufregt erst zuende lesen |
Ich sehe keinen Grund für Aufregung
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mein scotty hat seit dezember letzten jahres probleme mit seinem näschen, also es ist halt feucht. es kam ab und zu mal ein niesen und ich bin sofort wegen verdacht auf schnupfen zum ta
der gab mir AB oral
als das nicht anschlug wieder eine woche das selbe
später dann ab tabletten auch oral... nichts hat so wirklich geholfen
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Schön dass du sofort reagiert hast, so soll es sein. Allerdings vermisse ich in deiner Schilderung etwas, was der Tierarzt hätte machen sollen: bevor er das AB einsetzt, hätte ein Abstrich gemacht werden sollen um die Erreger zu bestimmen und ein Antibiogramm anzufertigen.
Denn es ist kein Wunder dass keines der ABs so richtig geholfen hat, leider sind viele Schnupfenerreger gegen die bei Kaninchen gängigen ABs resistent, es muss also vom Labor überprüft werden ob Erreger beteiligt sind, wenn ja welche, und auf welche Antibiotika sie reagieren.
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später bin ich dann nochmal hin und dann hat meine tä gesagt das sei weil er einen relativ flachen kopf hätte, sone art verkümmerter tränengang oder sowas und es würde ihn nicht großartig stören...
das war im januar
seit dem hat sich weder was verbessert noch verschlimmert und es hat sich auch keiner meiner anderen beiden angesteckt.
kann das wirklich stimmen mit dem tränenkanal denn er ist ein löwenköpfchen.
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Ein verstopfter Tränen-Nasen-Kanal sollte eigentlich eher zu tränenden Augen führen als zum niesen. Ich kenne das Problem weil mein Leo das hatte - eine Zahnwurzel drückte den Kanal zu. Geniest hat er nie, und eine feuchte Nase hatte er auch nicht. Vielleicht nimmst du diese Aussage zum Anlass, noch eine weitere Meinung eines anderen Tierarztes einzuholen? Vor allem dann, wenn kein Abstrich und Antibiogramm gemacht wurde.
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oder kann es auch sein das er ab-resistent ist?? es geht ihm eigentlich prima aber kaninchen lassen sich ja ihre probleme nicht so sehr anmerken hab ich mal gelesen...
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Über die Resistenz der Erreger habe ich ja weiter oben schon geschrieben. Und ja, Probleme lassen sich Kaninchen nur ungern anmerken, es macht sie attraktiv für Fressfeinde und sie riskieren aus der Gruppe ausgestoßen zu werden.
Da aber während der ganzen Zeit sich nichts verändert hat, sollte vielleicht noch einmal mit der Diagnostik von vorne begonnen werden:
- nachsehen ob ein Erreger da ist, falls ja, auf welche ABs er empfindlich reagiert
- durchs Ausschlussverfahren soweit möglich abklären ob es sich um eine allergische Reaktion oder eine Überempfindlichkeit z. B. auf Staub handeln könnte
- Tränen-Nasen-Kanal mittels Fluoreszintest auf Durchgängigkeit
prüfen, nach Fremdkörpern im Nasenbereich schauen, Zähne gründlich
prüfen
Sollte tatsächlich einer der Kaninchenschnupfenerreger gefunden werden, würde ich aber beim derzeitigen stabilen Zustand eher kein Antibiotikum verabreichen, sondern das für einen massiven Schub aufsparen. Chronisch ist es jetzt ohnehin schon, wenn es denn ein Kaninchenschnupfen ist. Man könnte aber darüber nachdenken ob man einen sogenannten unspezifischen Immunmodulator einsetzt (Zylexis) um das Immunsystem anzukurbeln - auch das sollte aber bei einem stabilen Schnupfer abgewogen werden.
Die anderen beiden sind mit großer Wahrscheinlichkeit Schnupfenträger, wenn er Schnupfen hat - das heißt aber nicht zwangsläufig dass der Schnupfen jemals ausbricht. Es ist gut möglich dass sie niemals irgendwelche Symptome entwickeln werden.