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Paul und Hanni 15.01.2014 19:48

Und ich sag noch....:eek:
Hanni ist heute extrem zickig und was macht die blöde Sprechstundenhilfe bei der heutigen Nachkontrolle wg.Hannis Zähnen..sie hält sie nicht wirklich fest und Hanni nutze natürlich die gunst der Stunde und hüpfte vom Behandlungstisch und knallt auch noch an eine Schrankecke
..gut,Gottseidank ist nichts passiert aber Hanni war danach natürlich auch so geschockt,das sie dann ohne Mucken alles über sich ergehen ließ..aber trotzdem.
Selbstredend,das ich heute nichts gezahlt habe.

Neelam 22.01.2014 15:22

Ich weiss nicht, was lustiges mit TA habe ich nicht zu berichten. Ich dachte immer, ich haette einen Kaninchen-kompetenten TA gefunden. Aber als ich mit unserer Fluffy hinging, weil sie deutlich an Gewicht verlor, obwohl sie mit die Erste am Futternapf war und sich normal verhielt, sagte man mir nach diversen Untersuchungen, dass nichts gefunden werden koenne als Ursache, vielleicht habe sie Stress in der Gruppe, ohne dass ich das mitbekommen muss. Eventuell macht ihr ein anderes Weibchen den Rang permanent streitig.

Unruhen konnte ich keine in der Gruppe beobachten, dachte aber, dass sie vielleicht einfach von ihrer erwachsenen Tochter gestresst ist, die auch mit 12 Wochen noch manchmal Lust auf ein Schlueckchen Milch zu haben schien und trennte Fluffy fuer eine Weile von der Gruppe zur Beobachtung, nochmaliger Stuhlkontrolle (nichts vom TA entdeckt worden) und eben auch, um ihr Fressverhalten besser beobachten zu koennen.

Freitag war ich wieder beim TA, denn sie hatte nochmals Gewicht verloren. Unten mollig, oben knochig, so kann man sie beschreiben. Sie bekam eine Vitamin Spritze und ich den Rat, sie evtl. besser ins Haus zu holen, damit sie waermer ist. Samstag frass sie nicht mehr und ich fing an zu paeppeln. Nur Wassger nahm sie so auf, kein Futter. Samstag spaet abend nahm ich sie noch mal vor der Nacht zum Versorgen mit Wasser hoch, als eine rieisge Ladung Durchfall herausstroemte. Sonntag morgen fand ich sie tot.

Ich mache mir nun die ganze Zeit Vorwuerfe, nicht noch einen 2. TA aufgesucht zu haben, nachdem der erste nichts fand und ihr lediglich Vitamine spritzte und meinte, sie wuerde bald wieder, wenn sie etwas Ruhe bekaeme.

Es ist komisch, nun die anderen zu fuettern. Fluffy war unser erstes Kaninchen in der Gruppe und sie lebte gerade mal 2.5 Jahre. Todesursache unbekannt. Versagen des TA? Ich denke, vielleicht war es doch auch Krebs? Aber ohne Obduktion wird man das sicher nie herausfinden. Nur, wenn es Krebs war (was ich vermuten wuerde, weil sie trotz Fressen Gewicht verlor und ich hatte einen Kater, der an Krebs erkrankte, da war es genauso), wieso hat der TA das nicht feststellen koennen? Muesste man das an einem Blutbild nicht erkennen koennen oder muss da gezielt drauf hingewiesen werden, auf Krebszellen zu untersuchen???

arya900 24.01.2014 16:09

Zitat:

Zitat von Neelam (Beitrag 601826)
Nur, wenn es Krebs war (was ich vermuten wuerde, weil sie trotz Fressen Gewicht verlor und ich hatte einen Kater, der an Krebs erkrankte, da war es genauso), wieso hat der TA das nicht feststellen koennen? Muesste man das an einem Blutbild nicht erkennen koennen oder muss da gezielt drauf hingewiesen werden, auf Krebszellen zu untersuchen???

Soweit ich weiß, wird ein Röngtenbild angelegt, um zu checken, ob innen alles in Ordnung ist. Es kann genauso eine Darmgeschichte gewesen sein, diese können schnell tötlich enden können. Ohne Obduktion wirst du es wohl nie erfahren :s

Jacky91 07.03.2014 00:15

Ich hatte bisher zum Glück nur eine schlechte Erfahrung, als ich mit meiner ersten Kaninchendame das erste Mal zum impfen war (in einer schweineteuren Tierklinik) hat eine Helferin die Impfungen gemacht. So weit so gut. Als sie dann aber einmal komplett durch die Haut meines Kaninchens durchgestochen hat (die Nadel kam tatsächlich auf der anderen Seite wieder raus :cuss:), haben die mich dort niemals wiedergesehen! :mad:

Mollimaus 07.03.2014 01:00

Aufgrund meiner großen Leidenschaft zu Notfallkaninchen und auch Notfallhasen habe ich beim Tierarzt eigentlich nur sehr selten gute Erfahrungen gemacht.
Lisa, meine kleine große Stallhasendame hatte ich damals von einem Bauern gekauft, der die Tiere wohl nur zum Zwecke des Schlachtens gehalten hat..zusammen mit ihrer Freundin Shila. Die beiden saßen 30 cm hoch in ihrer eigenen Sch*...ich wollte da eigentlich ein kleines Kaninchen kaufen, aber als der Bauer die Stalltür des 40 x 40 cm kleinen Stalles öffnete, haben sie mich schon so angesehen, als wollten sie mir sagen, dass sie hier unbedingt raus wollen. Dazu waren die beiden auch noch trächtig. Trotz der 50 € die dieser Blödmann verlangte, war mir klar, dass die beiden da raus mussten. Da waren noch ca 15 andere Kaninchen, der Stall war genau so groß. Ich vermute, dass die beiden so an die zwei Jahre alt waren. Ich hab sie erstmal auf die Wiese gesetzt, die Freude die die beiden da hatten werde ich wohl nie vergessen. Das waren echt zwei Schmusehasen, die nur so nach Liebe gebettelt haben. Nach einer Weile haben sich die beiden auch mit den anderen angefreundet, damals waren nur Chipsy und Susi da. Zickereien kannten die 4 nicht, sie waren echt ein Dreamteam. Die Babys haben es leider nicht überlebt, bei Shila waren es zwei Fehlgeburten, die sie selbst sogar aufgefressen hat und Lisa hat ihre Jungen verstoßen. Ich denke, dass sie die erste Milch nicht bekommen haben, daher war auch eine Handaufzucht erfolglos. Jedenfalls war ich mittags noch draußen am Gehege, da war noch alles okay. Keine Anzeichen auf irgendetwas. Als ich dann abends nochmal ans Gehege kam, lag Lisa da. Der Kopf schief, sie hat sich auch nur noch im Kreis gedreht. Ich hab sie sofort rausgeholt. Es war schon fast 23:00 Uhr, also war auch kein Tierarzt mehr erreichbar. Ich habe erstmal meine Schwester angerufen, da sie in einer Tierarztpraxis arbeitet. Am Telefon konnte sie mir leider nicht großartig helfen, da sie auch weiter wegwohnte zu diesem Zeitpunkt. Sie hat nur gesagt, dass das Parasiten sein könnten, die sich ins Hirn gefressen haben. Ich bin also sofort zum Notdienst gefahren. Mir war irgendwie klar, dass man nicht mehr helfen konnte. Die TA hat mir dann gesagt, dass meine Lisa eine Hirnhautentzündung hat, verursacht von Parasiten. Das muss sie wohl mitgebracht haben, aus ihrem alten Heim. Sie wurde also eingeschläfert. Shila starb kurze Zeit danach, die anderen waren kerngesund.
Das ist also meine Geschichte. Eine eher unschöne Erfahrung. Aber immerhin hatten die beiden in ihrem kurzen Leben noch etwas Lebensfreude. Ich vermisse die beiden.

Clagiostro 10.03.2014 14:16

Arrogante Tierärztin
 
Hallo,
ich muß hier mal erzählen wie unsere TÄ mit ihrer Kundschaft umgeht.

Eigentlich fing alles schon im Dezember an, als wir bei ihr mit unserer Nervensäge Nina zur Kinesiologie waren.
Diese Behandlungsmethode empfahl sie uns für die hypernervöse Nina.
Eine Sitzung kostete 80 Euro und kam mir vor wie ein Schmierentheater.
Gebracht hat die "Behandlung" nichts und so hat mein Mann gesagt wir hören auf damit.
Darüber war die Dame doch etwas pikiert.
Über Weihnachten kriegte Sascha - 2. Hund - schwere Schmerzen. Genau an den Feiertagen und sie hatte zu.
Also bin ich nach Braunschweig in eine Tierklinik. Dort wurden Röntgenaufnahmen gemacht und festgestellt, dass er Arthrose an der Wirbelsäule hat.

Bei einem Berlinbesuch im Januar war ich wieder wegen Schmerzen bei einem TA. Der vermutete einen verrutschten Halswirbel.
Da ich mich im Dezember über die TÄ geärgert hatte, wollte ich eigentlich nicht mehr zu ihr.
Bin also noch mal in Braunschweig gewesen im Februar.
Dann kaufte ich die 2 DW-Jungs und fand keinen TA - außer eben der "alten", der frühkastriert.
Also bin ich im Februar doch wieder zu ihr - wg. der Kaninchenkastra.
Da ich nun sowieso wieder dort war, habe ich auch Sascha hingebracht. Bei dem hatte sich eine Analdrüsenvereiterung gebildet.
Als Intoleranzreaktion auf ein Schmerzmittel. Dabei habe ich natürlich erzählt, dass ich bei einem anderen TA war.
Da war sie schon sehr angesäuert drüber. Hat ihn aber behandelt.
Kastriert hat sie die Hasis auch.
Nun hat Moritz ja Kokis gekriegt und ich habe sie mit meiner Frage nach dem Baycox 2,5% bzw.5% am Freitag sehr geärgert.
Sie regt sich auf, weil ich "bei jedem Bißchen" im Internet suche. Anstatt ihr zu vertrauen.
Heute habe ich bei ihr angerufen, weil ich die anderen Hasis doch auch gegen Kokis behandeln wollte. Es schien sie aufzuregen, weil "sie haben doch gesagt, die haben keinen Durchfall, was denn nun?"
Und dann wagte ich noch zu fragen, ob bei Sascha eine Behandlung mit Cortison vielleicht etwas bringen würde.
Boah, ist die in die Luft gegangen!
Was ich mir einbilde? Erst gehe ich zu fünf verschiedenen TÄ und dann soll sie den Hund mit Cortison behandeln. Sie hat schließlich die Diagnose nicht gestellt (hatte sich aber im Februar von mir die Erlaubnis geben lassen, die Rö-Bilder anzufordern! Hat sie wohl nicht gemacht)
Ich soll dahin gehen, wo ich die Diagnose haben stellen lassen und mir eine Behandlungsüberweisung und Rö-Bilder geben lassen und dann würde sie den Hund behandeln!
Und die Kaninchen behandel sie erst wenn ich von allen eine Kotprobe zur Untersuchung gebracht habe. (Letzte Woche hat sie noch gesagt, man kann das auch vorsichtshalber machen wenn einer was hat!)

Sie ärgert sich meiner Meinung nach sehr, dass ich gesagt habe, ich informiere mich immer sehr gründlich über die Probleme die meine Tiere gesundheitlich haben.
Und das geht eben am Besten im Internet.
Ist das verboten? Muß ich dem TA blind vertrauen? Darf ich nicht drüber reden wenn ich mich schlau gemacht habe?

Kreusa 10.03.2014 14:33

Ganz unabhängig davon, dass ich zu der Tierärztin nicht mehr gehen würde, so unfreundlich wie sie zu dir war (abgesehen von den fachlichen Mängeln):

Ich denke es kommt immer auf das "Wie" an. Wenn man auf einen Tierarzt schon mit der "Ich weiß eh alles besser als Sie"-Keule losgeht, kann ich mir schon vorstellen, dass manche pikiert sind. Das kann man auch diplomatischer ausdrücken. A la
"Ich mache mir ja solche Sorgen um Mucki, da würde ich wirklich fast alles probieren. Ich habe da von Behandlungsmethode XY gelesen, was meinen Sie denn dazu? Haben Sie davon schon gehört? Spricht etwas dagegen das zu versuchen?"
und nicht
"Ich habe im Kaninchenforum gelesen, dass Ihre Behandlungsweise Mist ist, also machen Sie es gefälligst so und so."
;)

Lupine 10.03.2014 15:37

Zitat:

Zitat von Mollimaus (Beitrag 615915)
Als ich dann abends nochmal ans Gehege kam, lag Lisa da. Der Kopf schief, sie hat sich auch nur noch im Kreis gedreht. Ich hab sie sofort rausgeholt. Es war schon fast 23:00 Uhr, also war auch kein Tierarzt mehr erreichbar. Ich habe erstmal meine Schwester angerufen, da sie in einer Tierarztpraxis arbeitet. Am Telefon konnte sie mir leider nicht großartig helfen, da sie auch weiter wegwohnte zu diesem Zeitpunkt. Sie hat nur gesagt, dass das Parasiten sein könnten, die sich ins Hirn gefressen haben. Ich bin also sofort zum Notdienst gefahren. Mir war irgendwie klar, dass man nicht mehr helfen konnte. Die TA hat mir dann gesagt, dass meine Lisa eine Hirnhautentzündung hat, verursacht von Parasiten. Das muss sie wohl mitgebracht haben, aus ihrem alten Heim. Sie wurde also eingeschläfert. Shila starb kurze Zeit danach, die anderen waren kerngesund.

Mollimaus, wenn du wirklich kompetente tierärztliche Unterstützung bekommen hättest, dann hätte man Lisa vielleicht helfen können. Du bist einer der vielen Fälle, wo dieses erschreckende Erscheinungsbild zu vorzeitiger Aufgabe geführt hat.

Der Parasit heißt Encephalitozoon Cuniculi, auch als E. Cuniculi oder E.C. bezeichnet. Such mal im Forum herum, und googel auch zu dem Thema. Selbst so schlimme Fälle wie deine Lisa hat man zum Teil schon erfolgreich behandelt. Es wäre einen Versuch wert gewesen.

Clagiostro 10.03.2014 21:13

Hallo Kreusa,

nee ich bin bestimmt nicht mit der Besserwisserkeule auf sie los:hand:

Ich habe immer erst sie reden lassen und dann eben nach dem Motto welches du nanntest "nachgefragt".

Bei dem Baycox z.B. habe ich gesagt, ich hätte eine Frage. Da ich nach der Krankheit - Kokis - gegooglet habe, hätte ich auch von dem Baycox gelesen und eben gelesen, daß Säugetiere das 5%ige kriegen sollten. Weil das 2,5%ige schleimhautätzend wäre.
Ob da was dran wäre, ich hätte ja Sorge, weil Moritz so krank und schwach sei.

Sie hat mir ja im Prinzip recht gegeben, sich aber trotzdem geärgert, dass ich nachgefragt habe. Ihre Hilfe, die die Rechnung geschrieben hat hätte sich nur vertippt und sie -die TÄ - hätte dann zu der Hilfe gesagt, das wäre doch egal.

Nur war ich so frech und habe nachgefragt, weil ich eben von dem Unterschied gelesen habe. Habe ich doch das Recht zu fragen oder?

Sie hat mir z.B. auch erst jetzt vor zwei Wochen (oder knapp 3) versichert, dass Metacam gespritzt nicht auf den Darm schlägt! Weils ja übers Blut wegtransportiert wird. Ich habe extra nachgefragt wegen Saschas Colitis!
Nee, schlägt nicht auf den Darm!
Es schlug auf den Darm, richtig heftig!
Daraufhin habe ich bei der Produktionsfirma nachgefragt (ich bin ja nicht blöd, ne) UND??
Es schlägt selbstverständlich auf den Darm, das ist eigentlich auch den TÄ bekannt. Der Wirkstoff wirkt im ganzen Körper und wird eben auch über den Darm verstoffwechselt!!!
Als ich ihr gegenüber erwähnte, dass Sascha es auch in Spritzenform nicht vertragen hätte meinte sie: "na, du (Sascha) bist aber auch ein empfindliches Kerlchen!"
Also wir haben mittlerweile so viele schlechte Erfahrungen mit TÄ, dass wir wenns nicht unbedingt notwendig wäre garnicht mehr hingehen würden.

Denn dass Sascha Asthma und die Colitis hat, ist durch einen TA in Berlin verschuldet.
Der hat mir fünf Jahre lang immer vorgeworfen, ich würde mir viel zu viele Gedanken und Sorgen machen. Immer wenn ich ihm die Heuschnupfen-Symptome und die wirklich starken Darmprobleme von Sascha geschildert habe!
Da er der Studierte ist, habe ich mich immer abwimmeln lassen, aber er hat mir mal ganz erfreut gesagt, dass er gerne mehr so Kunden wie mich hätte!
Schließlich hatte ich in 12 Monaten 1800 Euro dagelassen!

Lange Rede kurzer Sinn: Sascha hatte Heuschnupfen und weil der nicht rechtzeitig behandelt wurde, hat er heute Asthma! Nicht heilbar!
Und er hat wirklich schlimme Allergieen gegen fast alle Fleischsorten - er verträgt jetzt nur noch Pferdefleisch - und er hat eine ganz heftige Allergie gegen Getreide.
Hätte der TA alle meine Schilderungen ernst genommen, wäre Sascha nicht so krank heute. Seine Colitis ist nicht mehr heilbar.

Emix 31.03.2014 18:55

Zitat:

Zitat von Jacky91 (Beitrag 615901)
Ich hatte bisher zum Glück nur eine schlechte Erfahrung, als ich mit meiner ersten Kaninchendame das erste Mal zum impfen war (in einer schweineteuren Tierklinik) hat eine Helferin die Impfungen gemacht. So weit so gut. Als sie dann aber einmal komplett durch die Haut meines Kaninchens durchgestochen hat (die Nadel kam tatsächlich auf der anderen Seite wieder raus :cuss:), haben die mich dort niemals wiedergesehen! :mad:


Wie geht das denn?:eek: Wo hat der deinem Nin die Spritze gegeben?

NiTi 10.04.2014 18:09

Mein Mädel fing heute an zu niesen. Also sind wir dann ab zum TA gefahren, den Herrn haben wir mitgenommen, wegen Transportstress und so.

Das Wartezimmer war leer, wir wurden freundlich begrüßt. Kaum hingesetzt, konnten wir auch schon durch ins Behandlungszimmer, wo alles frisch desinfiziert wurde.

Der TA fragte zunächst, warum wir da waren und hat sich die Symptome angehört.

Die TA-Helferinnen haben die Transportbos aufgemacht und das jeweilige Kaninchen vorsichtig unter dem Bauch umfasst und sanft hochgehoben.:thumbsup:

Dann hat er den Herrn (der auch schon ein- oder zweimal in den letzten Wochen geniest hat) abgetastet und abgehört, und in die Ohren geschaut, ebenso wurden die Schleimhäute angeschaut. Alles gut, Nase trocken, aber zurück in der Transportbox nieste er dann mal, so zur Demonstration.:D

Dann hat er die Dame abgetastet und abgehört. Nase trocken, Ohren gut, Schleimhäute ok, aber ein leichtes Geräusch beim Atmen.

Beide wurden noch gewogen und die entsprechende Dosis Medis wurden aufgeschrieben. Mir wurde dann nochmal gezeigt, wie ich das Medikament per Spritze verabreiche, und dann waren wir durch.

Er meinte, die beiden würden gut aussehen und wären ja wirklich nett.:D:D (Er kennt die beiden Terrorkrümel ja auch nur mit angstbebenden Flanken auf seinem Tisch, und nicht flitzend und knabbernd und hüpfend hier überall...:willy_nilly::rofl:)

War also direkt die richtige Wahl, dieser TA. :thumbsup:Notdienst rund um die Uhr bietet er auch direkt an, so für den Fall der Fälle gut zu wissen.

Jacky91 19.04.2014 21:58

Zitat:

Zitat von Emix (Beitrag 623104)
Wie geht das denn?:eek: Wo hat der deinem Nin die Spritze gegeben?

Wenn ich das mal wüsste wie das ging... Sie hatte in den Nacken gespritzt, aber da die Kleine noch sehr winzig und dünn war hat sie das bisschen Haut das da war hochgezogen und durchgestochen :cuss:

Hasisx3 19.04.2014 23:07

Will auch mal meinen schlimmsten bisher Tierarztbesuch posten.

Mit meinen älteren Kaninchen war ich da das 5te mal beim Tierarzt, um weiter das Eiter aus dem Abszess zu drücken und so Saft und Pillen zu besorgen. Frag mich nicht was das für welche waren. Die Tierärztin mochte ich noch nie, ihre Hände waren knochig und voller Adern, auch wenn mein Nin schon gequitscht hat, hat sie es fester nach unten gedrückt, damit sie in ruhe arbeiten kann...

Sie hat uns immer gesagt, die Saftspritzen und Tabletten solang zu füttern bis der Abszess weg geht. Nach der Ursache hat sie nicht geschaut.

Ein Monat verging, und langsam war das auch sehr kostspielig, und weil der Abszess immer fetter wurde haben wir ihn dann selbst aufgeschnitten.

So, nun fraß er immer weniger. Seine Augen waren glasig, der Abszess wurde dicker, und er war sehr dünn. Sein Fell war Glanzlos und seine Augen glasig. Er war einfach schwach, sein Rücken immerzu gekrümmt.

So gingen wir nochmal zum Tierarzt. Welcher uns wieder nur das übliche verschrieb. Ach, und sie meinte wenn er nichts frisst sollen wir anderes Futter kaufen, und das mit dem Auge kommt vom Licht. Außerdem sagte sie "Der sieht doch noch Fit aus!"

Da es uns wirklich zu dumm wurde, gingen wir in eine andere Praxis, weil er auch noch Fliegenmaden hatte..

So, die Ärztin gleich nett. Hat gesagt das ganze Geld was wir für den Abszess ausgegeben haben war müll. Denn er hat Probleme mit den Zähnen, deshalb war alles umsonst. Sie hat nur eine OP geraten. Da er aber schon 8 ca. war haben wir das zu riskant gesehen, weil er ja auch in einem so schlechten Zustand war. Dann hat sie den Abszess nochmal richtig aufgemacht und gespült.

Die Fliegenmaden haben irgendwelche Drüsen aufgefressen am Hintern. War aber nur eine, die haben die entfernt. Auch ne Salbe hierfür.

Und sie hat ihn auch nochma gründlich untersucht.

Dabei fiel ihr auf das seine Augen wirklich glasig sind. Er muss wahnsinnige Schmerzen gehabt haben sagte sie, weil ihm die Augen ausliefen. Dagegen haben wir dann auch ne Salbe bekommen.

Dann meinte sie am Ende, wenn er einfach keine Lebensfreude mehr hat oder nichts mehr frisst (zu dem Zeitpunkt hat er wieder ein bisschen gefressen), würde sie ihn einschläfern wegen all der Baustellen und Schmerzen die er hatte..

Aber naja, dazu kam esnichtmehr, sein Zustand verschlechterte sich plötzlich und er Starb an E.C .. RIP.


Ich mach mir immernoch Gedanken und Vorwürfe was wäre, wenn er gleich bei der anderen Ärztin untersucht worden wäre, ob er dann nicht so viele Schmerzen erleiden hätten müssen...

Zu der geh ich aufjedenfall niemehr! :mad::mad:

SilversWacht 29.04.2014 17:37

Oh Hasis!
Das ist ja eine schreckliche, ganz schreckliche Geschichte!
Ich kann mir zu gut vorstellen, wie du dich fühlst!

Sowas ist wirklich schrecklich... Da merkt man richtig, dass manche TAs einfach keinen Bock auf Kleintiere haben.

Ich hab manchmal das Gefühl, dass manche TAs die Ninchen wirklich nur als Vieh abstempeln, bei dem es nichts ausmacht, wenn es stirbt. Ist ja kein Hund oder Katze. :out:

Ich wollte diese Geschichte ursprünglich bei den 7 TA-Todsünden reinschreiben.
Aber das wurde da nun schon öfters erwähnt.

Mein erstes Kaninchen Luna viel unserem TA zum Opfer.
Mein Ninchen hat wohl nicht genug gebellt, um der Ärztin zu zeigen, dass sie es auch wert ist, mal genauer hinzuschauen.

Leider wurde mir das erst neulich bewusst, was für ein Schmarn damals abgeganen ist.

Folgendes ist im Sommer vor ca. 10 Jahren passiert:

Meine Luna fraß, hoppelte, genießte den Freilauf und die Sonne.
So, wie ich damals eben war, hab ich nie so genau hingeschaut, irgendwann erkannte ich dann, dass eines ihrer Augen komplett leuchtend hellblau war. Keine Pupille mehr, nichts mehr.

Ich weiß nicht, wie lange sie das hatte, wie gesagt, hatte damals nie so genau hingeschaut... da es keine Verhaltensänderungen gab, ging ich immer davon aus, dass alles i.O. war.

Also, Luna geschnappt, zum TA um die Ecke.

Die Ärztin hat sich das Auge angeschaut und sagte
"Das ist ein Tumor"

Geröntgt ... wurde NICHT.

Dann folgte.

"Da müssen wir das Häschen einschläfern"

Ich, damals total entsetzt mit meinen 11-12 Jahren ...

Da kam die Ärztin an mit: "Aber wir können ja noch versuchen, dass es besser wird. Gib ihr jeden Tag dieses Mittel, und wenns in einer Woche nicht besser ist, schläfern wir ein"

Herr Gott!!! :cuss:

Meine Gütschaften! Soll sich so ein Tumor in Luft auflösen oder wat?!

Mal ganz davon abgesehen, dass das nichtmal sein musste, dass es einer war. Hätte auch ne sonstige Störung sein können -_-'''

Aber das werde ich nie erfahren, denn es wurde ja NICHT geröntgt.

Und selbst wenn es einer gewesen wäre... was man nicht weiß, da ja NICHT geröntgt wurde, hätte man immer noch operieren können.

Sofern er nicht gestreut hätte... aber das konnte man ja nicht sagen, da... nicht geröntgt wurde. Blutwerte wurden auch keine genommen.

Ich bin mir sicher, sie hätte noch ein langes, langes Leben vor sich gehabt...

Mein Gott, ich war so naiv! Dumm und naiv! Ich hasse meine TA insgeheim dafür.

Mein jetziger Tierarzt hatte für meine Lilly damals alles getan... Und bei dem TA um die Ecke werden die Kaninchen echt wie Dreck behandelt. Oder je nach dem was die Ärztin da von den Besitzern hält... War ja noch nicht bei anderen Kaninchenhaltern dabei.

Allerdings hab vor 5 Wochen meinen Stallhasen Klopfer dort kastrieren lassen. Kastrieren können die da... (hoff ich, mein Außengehege läßt nicht mehr als 10 zu... und selbst da ists bissle eng -_-) Ich wollte ihm die 20 Minuten Autofahrt ersparen, wenn er noch narkotisiert ist.

Ist denn das zu glauben!
Schläfert einfach ein Kaninchen ein, weil sie "denkt" bzw "glaubt" es sei ein Tumor - ihne Röntgen, ohne Blutbild, ohne irgendwas! Nur mit ihrem Glauben! Und dem, was sie denkt...

Und dann gibt die mir auch noch für ne Woche teure Medikamente mit... :eek: Hätten die das Auge nun wieder dunkel färben sollen oder was? Nichtmal da wurde geröntgt...

Aber ich glaub, ich widerhole mich.

Ganz, ganz furchtbar... ich war damals ohne Ende am heulen. Und weil Luna als nicht sterben wollte, musste nochmal nachgespritzt werden, damit das Herz stehen bleibt.... so sehr wollte sie wohl noch leben. :frown5:

Und ich hab es zugelassen, weil ich es damals nicht besser wusste und ihr vertraut habe... Oh, Luna ... :o es tut mir ja so unendlich leid! :nonod:

inge 05.05.2014 21:59

1. Termin
 
Heute War mein allererster Termin bei einem Tierarzt. Bzw. Es ist ja eine Schwarzwaldklinik.😊
Der Geruch erinnerte mich doch sehr an einen Zahnarzt. Unsere Zwerge bekamen ihre erste Impfung und unser Strolchi kann in 2 Wochen kastriert werden. War bis auf den Boxer im Wartezimmer ein sehr positives Erlebnis.

BigwigDasKaninchen 08.05.2014 15:42

Eine Freundin von mir hat folgendes beim TA erlebt...

Sie war beim TA um ihre beiden Kaninchen gegen Myxo und RHD zu impfen.
Aber der TA impfte nur gegen RHD und meinte gegen Myxomatose müsste man nicht impfen.
Und sie sollte kommenden Sommer anfangen Zweige zu geben.
Lg
BigwigDasKaninchen

Pinkmafia 12.08.2014 13:58

meine pogo bekam mal die zähne gekürzt. eigentlich keine große aufgabe für einen tierarzt. allerdings wusste dieser nicht das es auch kampfhasen gibt (eine richtige hexe ist sie). das ende vom lied war, dass zwei helfer meine pogo heben mussten, sie bekam eine maulsperre und am schluss eine halterung für kleine hunde an. der tierarzt schwitze und meinte: so etwas habe ich noch nie erlebt, der hase denkt er ist ein löwe. nach der behandlung biss sie dann die daneben liegenden unterlagen in fetzen, nahm das leckerlie das ihr angeboten wurde und spuckte es auf den boden. als man ihr "tschüss" sagen wollte knurrte es ganz angsteinflößend aus der box und wir gingen nach hause :-) meine pogo ist eben ein löwe gefangen in dem körper eines hasen...deshalb auch die angriffe auf den staubsauer, das kämpfen mit handfeger, das jangen von hunden in der wohnung und das knurren das jeden schäferhund staunen lässt.

aber achtung: sie ist nicht alleine, hat viel platz, wird super ernäht und ist schon 10 jahre als. trotzdem aktiv wie ein turnschuh. sie ist einfach nur eine kleine zicke :-)

SilversWacht 12.08.2014 14:03

Deine Pogo hätte ich zu gerne gesehen :D
Zusammen mit dem verzweifelten Tierarzt. :D :D

Olga 12.08.2014 14:36

Wenn bei Polja Blut abgenommen wird sind wir auch zu dritt am Kaninchen. Ich muss immer ans gefährliche Ende.:D

Beim letzten Mal wurde wie immer erst an dem einen Bein gestochen. Da quälten sich dann ganz langsam 4 Tropfen raus.
Also "Schnappi" umgedreht und das andere Bein angestochen. Dort kam es dann schon schöner.
Mittlerweile hatte aber Polja richtig die Nase voll und zog blitzschnell das Bein weg.
Das Blut spritzte wie in einem schlechten Horrorfilm über Poljas weißes Fell, den Behandlungstisch und über die Frau Doktor.
Das Gesicht blutbesprenkelt und der Kittel blutbesprenkelt.

Meine Worte dazu: "Äh, wenn ich jetzt als nächster zu Ihnen kommen würde, würde ich rückwärts wieder rausgehen."
Fand sie nicht so lustig.


Mich hat mal Joschi-Hans vollgesuppt.
Er hat Infusionen bekommen. Ich musste ihn auf dem Behandlungstisch festhalten.
Die Nadel wurde rausgezogen. Derweil sickerte immer mehr Blut aus dem Einstich. Ich war so abgelenkt das er seine Chance nutzte.
Er schoss raketenmäßig mir entgegen und wollte über meine Schulter fliehen.
Habe gute Reaktionen und hab ihn noch zu fassen bekommen.
Aber mein Gesicht und der Hals waren blutbesudelt.
Bin dann durch das Wartezimmer in Richtung Toilette gegangen.
Die Wartenden haben ganz betreten geguckt. Komisch.:D

Mucki1 20.05.2015 20:56

Wir waren heute beim TA .
Bijou sollte die Krallen gekürzt kriegen . Drei Pfoten haben wir geschafft . Ende vom Lied , sie hat das Behandlungszimmer unsicher gemacht , vorher mit einem Mark erschütternden Schrei den wartenden Patienten Angst gemacht und die Frau vom TA hat jetzt trotz Handschuhen zwei lange , tiefe rote Andenken am Unterarm .
Da meine Madame nicht bloß zickig war , sondern echt Panik und richtig Angst hatte , wurde abgebrochen und der TA hat sie nur eingesammelt und in ihren Korb gesetzt .
Am Nackenfell ........... hihi hab doch gesagt anders geht es nicht ohne Verletzungsgefahr für Bijou und Menschen . So hält sie nämlich still . Sie hat sich inzwischen von dem Schrecken erholt und mich vorhin angebrummelt , weil ich beim mampfen gestört hab .
Obelix wird kastriert , sobald die Eierchen da sind und ein Löffelchen wird mit einer Kamillentinktur behandelt , da ist eine kleine Verletzung .
Joa und Exkinderzimmerhasi Schnuffi hat die Voruntersuchung mit gut bestanden und wird morgen kastriert .
Als wir ihn bekamen , hatte der TA es abgelehnt , aber jetzt ist er zufrieden mit dem Kerlchen .
Und auch er hält die Ohren offen , wegen einem lieben , nicht zu großen oder sehr sanften Mädchen für Schnuffi . Er meint auch , es ist einen Versuch wert und es wär gut für den lieben , fast blinden Kerle Gesellschaft zu haben .
Drum auch die Kastra .
Was TAs anbelangt hab ich echt gelernt und geh nimmer woanders hin , da hab ich nur schlechte Erfahrungen gemacht und von wegen in Rente gehen , das muss ihm und seiner Gattin unbedingt ausgeredet werden ......

Kämpferherz 04.06.2015 22:48

Mir ist auch gerade wieder was eingefallen.

Im Februar ging es Baby gar nicht gut. Natürlich hatte meine Tierärztin schon Dienstschluss. Ich rief also beim Nottierarzt an, da es aber mitten in der Woche war, hatten nur die 24 Stunden Kliniken auf.
Als ich dann endlich jemanden erreicht hatte und ihr mein Problem schilderte ( ich befürchtete Verstopfung) erzählte die diensthabende Tierärztin mir irgendwas davon, dass Kaninchen keine Verstopfungen haben können und erklärte mir was angeblich im Darm ablaufen würde.
Sie empfahl mir, Baby zu zufüttern und dass sie es so auf jeden Fall bis morgens früh schafft. Wenn es ihr dann nicht besser gehen sollte, sollte ich dann zu meiner Haustierärztin.
Tja, weniger als eine Stunde später ist meine Baby über die Regenbogenbrücke gehoppelt.
Vielen Dank! -.-


Mit unserer üblichen Tierärztin bin ich allerdings mehr als zufrieden. Sie ist so einfühlsam und gibt sich die größte Mühe, dass es meinen Kaninchen besser geht.
Sie ist es auch, die sich so liebevoll, um unseren Steini gekümmert hat. Sie hat uns zwar immer wieder klar gemacht, dass er vielleicht nie alt wird und dass er chronisch krank ist, aber sie hat bis zum Schluss mit uns und vor allem mit ihm mit gekämpft.
Und vor allem hat sie mir immer wieder den Mut gegeben weiter zu machen und hat mir sogar gezeigt, wie ich ihn selbst spritzen kann oder sie hat uns versucht so wenige Kosten in Rechnung zu stellen wie möglich. Wir waren ja Dauergast.

zauberwaldmaus 13.06.2015 00:37

Zitat:

Zitat von Neelam (Beitrag 601826)
Es ist komisch, nun die anderen zu fuettern. Fluffy war unser erstes Kaninchen in der Gruppe und sie lebte gerade mal 2.5 Jahre. Todesursache unbekannt. Versagen des TA? Ich denke, vielleicht war es doch auch Krebs? Aber ohne Obduktion wird man das sicher nie herausfinden. Nur, wenn es Krebs war (was ich vermuten wuerde, weil sie trotz Fressen Gewicht verlor und ich hatte einen Kater, der an Krebs erkrankte, da war es genauso), wieso hat der TA das nicht feststellen koennen? Muesste man das an einem Blutbild nicht erkennen koennen oder muss da gezielt drauf hingewiesen werden, auf Krebszellen zu untersuchen???

Mein Kaninchen hatte auch etwas an Gewicht verloren. Sie wurde auch operiert weil sie eine Knoten am Bauch hatte. 3Tage später hatte sie starken Durchfall. In der Klinik wurde noch geröntgt und eine Wucherung festgestellt. In der Nacht ist sie gestorben. Im Labor kam dann raus das es ein bösartiger Tumor war der bei der op raus gemacht wurde. Wahrscheinlich dann auch die Wucherung.
Vor Schmerzen dann weniger gefressen denke ich.
Bei deinem Kaninchen vielleicht ähnlich.

jetzt fliegen sie ohne Schmerzen 🐇😭

Widderle 15.06.2015 16:51

:seeya:

Ich war gerade mit meinen beiden Lieblingen beim Tierarzt.
Zum allerersten Mal in ihrem jungen Leben.
Es fing schon damit an, dass der Arzt nachschlagen musste, wie denn die Krankheiten überhaupt heißen, gegen die man Kaninchen impfen lassen kann.
Immerhin hat er sofort eine Karte und einen Impfpass für beide angelegt.

Dann hat er zuerst die arme Yuna am Nackenfell aus der Transportkiste gezogen.:eek:
Sie wurde nur äußerlich kurz angeschaut und gewogen.

Dann war Yoshi dran.
Den konnte er gar nicht halten, ich musste ihn selber nehmen und umdrehen.
Von mir hat er sich das gefallen lassen, er kennt das vom bürsten..
Jedenfalls hat er einige Minuten nach Hoden gesucht und außen keine gefunden. Im Inneren war wohl auch nur minimal was tastbar..
Der gute Mann wusste gar nicht, was ich mit Frühkastration meine und will Yoshi in 2 Wochen nochmal angucken.

Nachdem ich erklärt habe, dass ich keine Möglichkeit habe, ihn für die 6 Wochen Kastrationsfrist bei einer normalen Kastration unterzubringen, meinte der Arzt, dass normal 1-2 Wochen reichen würden. :eek:

Anschließend wurden beide nur gegen Kaninchenschnupfen geimpft. RHD wäre nicht nötig, wenn man nicht züchtet und ausstellt, und Myxomatose ist bei uns angeblich überhaupt nicht verbreitet..

Dieser Tierarzt hat mich nicht so ganz überzeugt, ich werde mich wohl nach einem anderen umsehen müssen.:willy_nilly:

Meine armen Babies sind so eingeschüchtert, dass sie sich im Stall verkrochen haben. :(

FlusenHase 15.06.2015 17:09

Ist einige Zeit her bei mir.
Ich hatte ein junges Kaninchen und wollte dieses kastrieren lassen. Unwissend, wie ich als Jugendliche war, beherzigte ich den ratschlag des Tierarztes das Kaninchen unbedingt nüchtern zu lassen.
Dementsprechend war der kleine zu schwach für die narkose - als junger Hüpfer vertraut man doch auf die Worte eines Fachmannes - aber anscheinend weiß auch nicht jeder Tierarzt, was ein Stopfmagen und Blinddarmverdauer keinesfalls sein darf - nämlich nüchtern. Arschloch! (Wenn ich das mal so sagen darf).

Sicher kommt es mal vor, das ein Tier in Narkose verstirbt, gerade Kaninchen sind sehr anfällig, aber im nachhinein hatte mir noch nie einer gesagt, das eines meiner kaninchen nüchtern sein sollte na ja...

Inora 24.07.2015 21:46

Hallo zusammen,

jetzt schreibe ich auch mal meine nicht so schöne Geschichte auf.
Ich hatte vor ca. 3 Monaten noch eine alte Perserkatze mit guten 17 Jahren. Eine kleine Kämpferin. Zu der Zeit waren meine kleinen Hasen schon fester bestandteil der Familie und sie hat sie immer abgeschleckt oder bei ihnen geschlafen.
Ich muss sagen diese Katze hat alles überlebt. Zungenverätzung, eine Schnurr im Magen, Vergiftung, OP komplikationen usw.

Nun ja zu meinem Tierarzt den ich eigentlich immer so einigermaßen gut fand hatte ich vertrauen. Gut er war alt, hat die Tiere etwas fester angefasst aber wirkte kompetent. In der früh konnte mein Tiger nicht mehr laufen. Hinterbeine gelähmt und Schmerzen. So schnell war ich noch nie bei ihm zur Behandlung. Er hat sich das Tierchen angesehn, hier und da gedrückt und meinte ein Bandscheibenvorfall.
Jetzt muss ich dazu schreiben, ein wenig kenn ich mich mit Krankheitsbildern verschiedener Tiere aus. Habe ihm gesagt, das die Katze einen Herzfehler hat und ob er sich sicher ist einen Thrombos auszuschließen mit seinem herumgedrücke.

Er meinte nur ja, ist sicher ein Bandscheibenvorfall. Nun gut ich bin kein Tierarzt und wenn er meint. Ich hab auf sein Fachwissen vertraut. Er hat ihr Vitamine und ein starkes Schmerzmittel gegeben und mich heim geschickt. Ich sollte nur darauf achten das sie trinkt und ausscheidet. Am nächsten Tag wieder kommen.

Sie wollte den ganzen Tag nicht runter von meinem Schoß und ich hab sie die ganze Zeit nur streicheln können. Durch die Schmerzmittel hatte sie keine Schmerzen, normale Atmung, offene Augen usw.
Ich hab dann wirklich einige Zeit gedacht, ja gut vll hat er recht. Ein komisches Gefühl hatte ich dennoch.

Dann kam der Abend und die Mittel ließen nach. Also kamen die Schmerzen wieder. Kein Tierarzt erreichbar. Nicht mal der dumme Notdienst...
Um 10 als ich endlich dann die fast 35 min entfernte Tierklinik erreicht hatte, fuhr ich mit meiner Mitze dahin. Ende des Liedes, sie starb mir noch während der fahrt, mit unglaublichen Schmerzen.

Ich brachte also ein totes Tier in die Klinik und ließ es nachträglich für gut Geld untersuchen. Thrombos so wie ich es mir noch in der früh gedacht habe.

Ich hätte diesen Tierarzt am liebsten umgebracht damals wie heute. Bei einem Thrombos hätte man sie nur noch einschläfern lassen können. Aber das wär ein so viel angenehmerer tot gewesen, nicht sowas grausames.

Diese Katze habe ich als Kind bekommen und mein Herz hing extrem an ihr, immernoch. Ich bereue das so sehr, das ich nicht gleich in der früh auf mein Bauchgefühl gehört habe und zu einem anderen Arzt gefahren bin.

Ein gutes hat die ganze Geschichte aber. Meine kleinen Monster sind jetzt bei einem spitzen Tierarzt, der mit den Tieren so liebevoll umgeht. Mir alles ganz genau erklärt usw. Dafür bin ich unheimlich froh.

Widderle 17.10.2015 13:24

:seeya:

Wir haben heute zur Abwechselung mal gute Erfahrungen gemacht.
Nach Yunas Sturz habe ich in der Tierklinik Dinkelsbühl angerufen und wir konnten sofort kommen, auch außerhalb der Öffnungszeiten.

Der Tierarzt dort war sehr freundlich und auch total lieb zu Yuna, die er "Schatz" und "Schnuffi" genannt hat.
Wir wurden dort sehr kompetent behandelt.

Diese Tierklinik ist sehr zu empfehlen und ist auf Kleintiere spezialisiert.

Schoko&Blanca 15.11.2015 22:57

Dann will ich auch mal.

Als ich vor sieben Jahren meine ersten beiden Kaninchen bekommen habe, ging ich mit ihnen zur Tierärztin bei uns im Ort, die auch schon unsere Katzen behandelt hat. Anfangs war auch alles soweit in Ordnung. Dann hat Blanca, meine eine Kaninchendame, bei einem Impftermin ein bisschen rumgezappelt und versucht sich gegen die Tierärztin zu wehren. Die hat noch nicht mal einen Kratzer oder irgendwas abbekommen, aber sie war sofort der Meinung, dass mein Kaninchen unglaublich gefährlich sei. Ihre Helferin hat meine Blanca dann in einen Teppich eingewickelt und sich mit ihr auf den Boden gesetzt, wo sie dann von der Tierärztin geimpft werden konnte. Ich dachte ich seh nicht richtig. Es ist zwar nichts schlimmes passiert, aber dieses Verhalten finde ich doch ziemlich inkompetent. Als Tierarzt sollte ich in der Lage sein ein Kaninchen das zappelt festzuhalten. Das brauche ich nicht in einen Teppich wickeln und auf dem Boden behandeln.

Danach sind wir zur Tierklinik bei uns in der Nähe gefahren. Ich war eigentlich recht zufrieden dort, auch wenn es mich gestört hat, dass ich nie zwei Mal denselben Tierarzt zu Gesicht bekommen habe.
Dann bekam meine Schoko vor einigen Monaten einen Tumor am Bein. Wurde untersucht, Diagnose Krebs. Vielleicht haben einige von euch es schon in meinem Thread gelesen, den ich zu diesem Thema eröffnet hatte.
Noch bevor ich die Diagnose bekam (Proben wurden ins Labor geschickt), dachte der TA es könnte auch eine Schwellung aus anderen Gründen sein. Gab mir also ein Mittelchen mit und sagte es wirke abschwellend. Gut. Nachdem ich die Diagnose bekam, habe ich das Mittel natürlich abgesetzt. In der Klinik sagte man mir, dass man nichts mehr für das Kaninchen tun könne. Eine Amputation des Beines sei nicht möglich, da das Kaninchen dann ja nicht mehr laufen könne. Was für ein Schwachsinn. Wieso sollte ein Kaninchen auf drei Beinen nicht mehr laufen können? Man sagte mir ich solle abwarten, ihr eine schöne Zeit machen und sie einschläfern wenn es nicht mehr geht.
Damit wollte ich mich nicht zufrieden geben. Ich bin zu einer anderen Tierklinik gefahren, die mir hier im Forum empfohlen wurde. Dort sagte man mir, dass eine Amputation kein Problem sei, wir aber erst schauen sollten, ob der Krebs gestreut habe. Habe dort ein CT machen lassen und leider war es zu spät. Habe das Bein dann nich abnehmen lassen, da ich ihr den Stress, die OP und den Wundschmerz ersparen wollte. Man gab mir dort Schmerzmittel für meine Schoko mit. Diese Schmerzmittel waren dasselbe Mittelchen, das man mir bei der anderen Tierklinik zum Abschwellen gegeben hatte. Wunderbar.

Ich habe beschlossen nur noch in absoluten Notfällen (wie leider zum Einschläfern meiner Süßen), in die Tierklinik in meiner Nähe zu fahren, da die andere ein gutes Stück entfernt ist. Sonst werde ich den Weg dorthin auf mich nehmen, da die Tierärtzin dort sehr kompetent war und mich über verschiedene Behandlungsmöglichkeiten aufgeklärt und mir alle Fragen beantwortet hat. Das war bei der anderen Klinik oft nicht der Fall.

Monster2 19.11.2015 12:44

Ich hab zur ermutigung Aller mal eine sehr positive Geschichte :)

wie einige wissen hatte unser Krümel im Sommer einen kleinen Unfall und ist seit dem auf 3 Rädern unterwegs. Da es Abends passiert ist sind wir sofort in eine Tierklinik gefahren (unsere damalige Haustierärztin war mal wieder nicht erreichbar).

Vor Ort wurde Krümel direkt nach Ankunft grob angeschaut um unsere Schilderung und die Situation besser einschätzen zu können. Man hat ihm noch im Wartezimmer ein leichtes Beruhigungsmittel gegeben und etwas gegen die Schmerzen gespritzt, ihn mit zum Röntgen genommen und wir haben in der Zwischenzeit die Anmeldung erledigt. (großer Pluspunkt, dass sofort jemand einen Blick drauf geworfen und entsprechend Schmerzmittel gegeben hat!! noch vor der Behandlung!)

Anschließend haben wir die Diagnose bekommen und uns wurde genau eine mögliche Behandlung vorgeschlagen: Amputation! Es stand nie zur Diskussion ihn einschläfern zu lassen, das hätte die Ärztin auch nicht gemacht. Sie sagte "Wenn sie den kleinen einschläfern lassen wollen, müssen Sie zu einem anderen Arzt fahren".

Krümel wurde dort über Nach mit Schmerzmitteln versorgt und am nächsten Morgen operiert. Danach durften wir ihn sogar besuchen kommen :) er hatte Heu, Wasser, Karotten (sogar mit Grün!) und eine verhältnismäßig große Box.

Zwar haben wir recht häufig andere Ärzte (jedes unserer drei Ninchen hat seinen eigenen :D) aber 2 von 3 haben selbst Kaninchen und der Rest der Klinik hat großartige Erfahrung auf diesem Gebiet! Es fängt sogar schon damit an, dass die Wartebereiche Katze/Kleintier und Hund getrennt voneinander sind! Ich kann immer nach alternativen Behandlungen fragen und selbst wenn die Ärzte diese nicht kennen (z.b. Angocin bei Schnupfen) wird sich Zeit genommen und nachgelesen. Wenn ich mir mal unsicher bin, darf ich einfach anrufen und fragen ob ich zuhause etwas ausrichten kann, z.B. mit Globuli oder Kräutern - ich bekomme immer eine Antwort - sofern es der Zustand erlaubt (fressen, putzen, kötteln, kein schlechtes Fell, kein Blut etc) wird mir auch häufig angeboten mit dem und dem Hausmittelchen zu versuchen es in den Griff zu bekommen, aber immer mit dem Hinweis wenn es nicht bis zum nächsten Abend wenigstens etwas besser geworden ist noch vorbei zu kommen.

Nach Besuchen mit triftigem Grund (z.B. Krümel oder einer Aufgasung etc) wird immer angerufen und nach dem Wohlbefinden des Patienten gefragt.

Ich gehe wirklich nur zum TA wenn es sein muss, aber in diese Klinik gehe ich gerne auch wenn andere TÄ schneller zu erreichen wären:) Großes Lob an dieser Stelle!

kleine Ergänzung: ich habe nach Krümels OP bei unsere Haustierärztin angerufen und ihr davon erzählt.. sie war wirklich erstaunt, im Normalfall würden Kaninchen mit einem solchen Bruch eingeschläfert weil das Hinterbein einfach zu wichtig ist.... ein Gluck war die Dame nicht erreichbar!

Cattleya 21 22.11.2015 16:33

Vor Jahren hatte ich einen Kater. Er hieß Batman. Da er eine akute Entzündung (Heftpflaster verschluckt!) hatte, musste ich eines Nachts mit ihm zum Notdienst zu einer mir unbekannten Tierärztin in Stuttgart.

Ich wollte ihr den Krankheitsverlauf schildern und bat um Schmerzmittel, die mir ausgegangen waren. Ich hatte alle Unterlagen (Röntgen, Blutbild, Untersuchung von FIP, FIV u.s.w) und das bislang sehr erfolgreiche Therapieschema einer sehr guten Tierklinik (das ihm bis dahin schon sehr gut geholfen hatte!) bei mir. Eigentlich ging es nur um die Schmerzmittel die ich aus Dusseligkeit nicht mehr daheim hatte.

Sie wollte aber von all dem nichts wissen und fing an, eigene Diagnosen zu stellen. Sie wollte ihm noch zusätzliche Antibiotika geben und eine Flohbehandlung durchführen und noch mal auf FIP Katzenaids etc. untersuchen. Dagegen wehrte ich mich entschieden.

Widerwillig war sie dann endlich bereit, dem Kater das Schmerzmittel zu spritzen. Sie hatte ein offenes Schränkchen mit diversen Fläschchen und Tiegeln genau hinter dem Behandlungstisch auf dem der Kater saß. Beim Spritzen rutschte sie aus und verletzte Batman an der Seite. Der Kater - ohnehin gestresst - war jetzt völlig außer sich. Er sprang in den Schrank und riss ein paar Flaschen runter, wovon einige kaputt gingen. Nun war die Tierärztin außer sich und wollte die teuren Medikamente ersetzt haben.

Damals war ich Studentin und hatte absolut kein Geld. Ich packte unter Hochdruck meinen Kater ein, warf ihr 50 DM auf den Tisch und verließ das gastliche Haus. Zum Glück gab es kein Nachspiel.

WebFoxx 30.12.2015 02:26

Zitat:

Zitat von Schoko&Blanca (Beitrag 845790)
Es ist zwar nichts schlimmes passiert, aber dieses Verhalten finde ich doch ziemlich inkompetent. Als Tierarzt sollte ich in der Lage sein ein Kaninchen das zappelt festzuhalten. Das brauche ich nicht in einen Teppich wickeln und auf dem Boden behandeln.

Auch wenn dein Beitrag schon etwas älter ist, möchte ich dir hier wiedersprechen.
Ich finde es zeugt von Kompetenz eigene Schwächen zuzugeben und anstatt es durchzudrücken eine andere Methode zu versuchen.
Es gibt durchaus Kaninchen, die nicht nur zappeln sondern bei einer guten Fixierung auch mal zubeissen. Hab so ein Exemplar zuhause:rolleyes:
Das Einwickeln in Handtücher/Teppich wirkt zudem meist beruhigend auf unruhige Tiere und bietet die Möglichkeit ihnen die Augen zu verdecken.
Zudem finde ich es super wenn das Kaninchen am Boden behandelt wird wenn es nicht mit Sicherheit festgehalten werden kann. Solange es nicht um offene Wunden etc geht sehe ich da auch kein hygienisches Problem.

Sorry das musste ich jetzt loswerden. Da viele Probleme die wir mit Tierärzten haben oftmals darauf beruhen, dass sie nicht zugeben können/möchten dass sie etwas nicht wissen. Jedoch finde ich nicht-wissen weder ein Verbrechen noch unkompetent solange man richtig damit umgeht und nicht einfach mal behandelt.

NanaNono 26.01.2016 16:00

Letztens ist mein Männlein das erste Mal krank geworden.
Durchfall, Apathie und fraß nichts mehr.

Da ich meinen Tierarzt, bei dem ich die Ausbildung abgeschlossen habe, menschlich nicht so leiden mag bin ich zu einem anderen.

Diese Dame drückte zwei, dreimal auf dem Bauch meines Spots rum und spritzte dann etwas.
Auf meine Frage was es denn sei: "Buscopan und Antibiotika."
Ich bin aus allen Wolken gefallen! Ich hab ihr gesagt das Buscopan nicht gut ist für Kaninchen, vor allem nicht nach so einer kurzen Anamnese aber ihre Erwiderung war nur "machen wir aber immer so".

Meinem Kaninchen ging es natürlich nicht besser, am nächsten Tag sogar eher noch schlechter sodass ich wieder zu meinem alten Chef gefahren bin.
Der hat ihn geröntgt etc und dann gespritzt.
Keine 2 Stunden später ging es ihm wieder gut...

NanaNono 26.01.2016 16:00

Letztens ist mein Männlein das erste Mal krank geworden.
Durchfall, Apathie und fraß nichts mehr.

Da ich meinen Tierarzt, bei dem ich die Ausbildung abgeschlossen habe, menschlich nicht so leiden mag bin ich zu einem anderen.

Diese Dame drückte zwei, dreimal auf dem Bauch meines Spots rum und spritzte dann etwas.
Auf meine Frage was es denn sei: "Buscopan und Antibiotika."
Ich bin aus allen Wolken gefallen! Ich hab ihr gesagt das Buscopan nicht gut ist für Kaninchen, vor allem nicht nach so einer kurzen Anamnese aber ihre Erwiderung war nur "machen wir aber immer so".

Meinem Kaninchen ging es natürlich nicht besser, am nächsten Tag sogar eher noch schlechter sodass ich wieder zu meinem alten Chef gefahren bin.
Der hat ihn geröntgt etc und dann gespritzt.
Keine 2 Stunden später ging es ihm wieder gut...

Krisb 10.04.2016 18:19

.................................................. ............

LISA&CO 18.04.2016 10:06

Ich habe da auch zwei äusserst komische Geschichten...

Und zwar hat die Mutter einer Freundin mir eine Tierärztin empfohlen, wo sie ihr Männchen kastrieren lassen hat. Da bin iich dann kurze Zeit später hingefahren mit meinen 2 Männchen. Die hat dann erst Lukie "rausgeholt" (rausholen kann man das gar nicht nennen, sie hat ihn im Nackenfell hochgehoben ohne wenigstens eine Hand unter zu stütze). Dann wollte ich wissen wie das denn abläuft. Sie meinte nur: "Wie jetzt? Ich kastriere ihn jetzt!" Ich wusste nicht so ganz ob sie das ernst meinte und hab nachgefragt was für eine Betäubung er denn bekommt. so jetzt kommt´s: Sie meinte tatsächlich, dass man bei einer Kastration eines Männchens keine Betäubung braucht! :eek: Ich dachte ich hör nicht richtig!!!!!! Ich hab ihr dann meinen Luke vom Tisch weggeschnappt und bin ohne noch etwas zu sagen rausgelaufen. Auf dem Weg nach draussen hab ich dann die Frau von der Anmeldung getroffen, die offensichtlich betrunken war... Zumindest hat sie etwas "geschaukelt" und hinter ihrem Schrebtisch standen Bierdosen. Gestunken hat sie auch... :willy_nilly: Ich bin dann am nächsten Tag, als ich mich etwas vom Schock erholt habe, zu meiner Freundin und habe sie gefragt, wie die ihr Kaninchen kastriert hat. Sie meinte, sie hätte ihn halt einfach "abgeschnitten". Sie durften sogar im Raum bleiben und ihn danach gleich wieder mitnehmen. Von einer Betäubung wusste meine Fraundin auch nichts. Also das grenzte für mich an Tierquälerei!!! Kastra to go, oder was??? :willy_nilly: Ich bin dann ein paar Tage später zu einem anderem Tierarzt der die beiden dann kastriert hat. Der war ganz empört, als ich ihm von dem Erlebniss erzählte...


Ein paar Jahre früher als ich noch nicht viel von Kaninchen wusste und auf den Käfig - Mythos reingefallen bin hatte ich ein Kaninchen, was als es ca 1 Jahr alt war, auf einmal nicht mehr gefressen hat. Dann sind wir zu einem Dorftierarzt ganz in unserer Nähe gefahren. Der meinte dann nur, dass das bei Kaninchen mal vorkommen kann, dass die mal "keinen Hunger haben". Er hat uns dann Päppelpulver mitgegeben ohne das Kaninchen weiter zu untersuchen. 2 Tage später sind wir wider hin, weil es schlimmer geworden war. Er meinte das wär halt ganz normal und kein Grund zur Sorge. wiederum 2 Tage später sind wir hin und er meinte immernoch das ist normal. Das kam uns dann sehr komisch vor. Also sind wir zu einer Tierklinik gefahren. Die haben dann rausgefunden, dass der Arme Wasser in der Lunge hat. Die Ärzte dort sagten, man könne ihm nicht mehr helfen, weil der vorige TA zu lange gewartet hat. Wären wir gleich zu der Tierklinik gefahren, hätte er vllt überlebt. Der blöde TA hat danach nie wieder etwas gehört.

Ich werde von den schlechten Tierärzten verfolgt :cuss: :mad: Aber jetzt habe ich ja etwas Erfahrung und kann schneller bestimmen, ob das ein guter TA oder ein schlechter ist.

Gundel Gaukeley 18.08.2016 02:18

Zitat:

Zitat von LISA&CO (Beitrag 915074)
Ich habe da auch zwei äusserst komische Geschichten...

Und zwar hat die Mutter einer Freundin mir eine Tierärztin empfohlen, wo sie ihr Männchen kastrieren lassen hat. Da bin iich dann kurze Zeit später hingefahren mit meinen 2 Männchen. Die hat dann erst Lukie "rausgeholt" (rausholen kann man das gar nicht nennen, sie hat ihn im Nackenfell hochgehoben ohne wenigstens eine Hand unter zu stütze). Dann wollte ich wissen wie das denn abläuft. Sie meinte nur: "Wie jetzt? Ich kastriere ihn jetzt!" Ich wusste nicht so ganz ob sie das ernst meinte und hab nachgefragt was für eine Betäubung er denn bekommt. so jetzt kommt´s: Sie meinte tatsächlich, dass man bei einer Kastration eines Männchens keine Betäubung braucht! :eek: Ich dachte ich hör nicht richtig!!!!!! Ich hab ihr dann meinen Luke vom Tisch weggeschnappt und bin ohne noch etwas zu sagen rausgelaufen. Auf dem Weg nach draussen hab ich dann die Frau von der Anmeldung getroffen, die offensichtlich betrunken war... Zumindest hat sie etwas "geschaukelt" und hinter ihrem Schrebtisch standen Bierdosen. Gestunken hat sie auch... :willy_nilly: Ich bin dann am nächsten Tag, als ich mich etwas vom Schock erholt habe, zu meiner Freundin und habe sie gefragt, wie die ihr Kaninchen kastriert hat. Sie meinte, sie hätte ihn halt einfach "abgeschnitten". Sie durften sogar im Raum bleiben und ihn danach gleich wieder mitnehmen. Von einer Betäubung wusste meine Fraundin auch nichts. Also das grenzte für mich an Tierquälerei!!! Kastra to go, oder was??? :willy_nilly: Ich bin dann ein paar Tage später zu einem anderem Tierarzt der die beiden dann kastriert hat. Der war ganz empört, als ich ihm von dem Erlebniss erzählte...

Also dass es noch Tierärzte gibt die auf diese Weise kastrieren hätte ich nicht gedacht.:confused: :mad:
Hier bei uns gibt es einige ältere Herren die sowas, auf Bitte mancher Kaninchenhalter-u. Züchter noch mit Rasierklinge und Leinöl kastrieren.:eek: Viele Halter machen es (oder lassen es machen) da die Kastraten nicht einzeln sitzen müssen, schneller wachsen und Fleisch ansetzen.

Als Lotti-Karotti sich vor knapp 2 Jahren das linke Hinterbein gebrochen hatte (Knochen komplett gebrochen u. auch noch offene Fraktur) war unser Haus- TA leider im Urlaub. Wir sind dann zu einem TA, mit dem meine Schwägerin sehr zufrieden ist (sie hat eine Katze).
Sie haben dort einen guten Empfang, es wurden alle Infos zur Rasse aufgenommen.
Jetzt kommt das Aber: der behandelnde TA hat sich die Angaben zu Lotti durchgelesen und gleich mal behauptet, dass es keine Hasenkaninchen gibt :banghead:
Auch auf die Frage, ob einschläfern möglich wäre hat der Trottel behauptet, dass das vom Tierschutzgesetz her verboten wäre.
In der Tierklinik Leipzig wurde diese Option sehr wohl angegeben, da es einfach eine finanzielle Frage ist, ob man solche Sachen behandeln lassen kann.

Amy Rose 21.08.2016 14:55

Also da habe ich auch ein paar Berichte:

Ich war beim Tierarzt im Ort, weil mein Kaninchen eine fast golfballgroße Wange hatte. Die Ärztin sah sich das Kaninchen an, meinte das wäre ein Abzess und man müsste den ausdrücken. Sie nahm ein Skalpell und schnitt meinem Kaninchen ohne Narkose ein ca. 4cm großen Schnitt in die Beule. Es hatte sie auch keiner wirklich festgehalten, außer ich. Mein Kaninchen sprang mir Blut und Eiter verspritzend auf den Arm und fast über die Schulter. Erinnere mich npch daran, das ich voller Eiter und Blut war. Seitdem nannte ich die Tierärztin nur noch ´Metzger´. Ich war dumm und unerfahren damals, heute würde ich mit meinem Tierchen nicht mehr hingehen logischerweise.

Eine weitere Tieraräztin haben wir als Notfall untersucht, ein geblähtes Meerschweinchen. Erste Maßnahme; ein Pendel über den Tier schwingen. Die Schwingungen haben der Dame gesagt, das es dem Tier mit Ballonmagen nicht gut geht, ahja... Ich erinnere mich leider nicht mehr daran, ob das was sie bekam geholfen hat, aber ich erinnere mich, dass wir ein paar Jahre als Notfall noch mal hinmussten.

Mit einen Meerschweinchen was es nicht gut ging und einem Kaninchen was ein defekt am Auge hatte. Es gab Tabletten fürs Schwein und Augentropfen fürs Kaninchen. Ich musste jeden dritten Tag hinkommen und für jedes Mal kommen 30 Euro zahlen. Es wurde aber nicht besser. Da ich gehört habe, dass es Mist ist zu verschiedenen Tierärzten während einer Behandlung zu gehen, habe ich das blöderweise 2 Wochen durchgezogen, dann hat es mir gelangt. Der nächste Tierarzt war dann wieder mein Stammtierarzt und der meinte; die Medikamente schädigen die Leber des Meerschweinchens - weg damit und das Kaninchen hatte Augentropfen bekommen, die nichts halfen weil irgendwas drinnen fehlte. Das haben wir getauscht. Das Auge des Kaninchens, 2 Wochen lang gar keine Verbesserung, nach 2 Tagen mit dem neuen Mittel alles wieder Tutti.

Und von der Tierärztin die uns mit sterbenden Degus auf den Händen im Wartezimmer 30 Minuten warten ließ, ihnen dann die Todesspritze gab und uns wieder ins Wartezimmer schickte, wo wir heulend neben den Anderen Patienten saßen will ich gar nicht anfangen....

LütjeKuba 21.08.2016 15:17

Schreckliche Geschichten, die man hier liest... Es tut mir unglaublich leid was ihr teilweise erlebt habt :(
Ich persönlich hatte zum Glück noch nicht solche Horror-Erfahrungen, habe aber auch schon einiges von Bekannten und Freunden gehört. So wurde beispielsweise ein Katerchen mit schwerem Herzfehler nach einem Anfall wiederbelebt, sofort danach der Halterin gesagt dass man ihn einschläfern muss und hat dies noch am selben Tag gemacht - mit 800 Euro Rechnung.

Ich glaube dass Tierärzte wie alle Menschen Fehler machen. Nur ist das Fatale, dass hier die tierischen Patienten und ihre Halter an den Folgen lange leiden.
Möchte auch den Tierärzten einen Dank aussprechen, die uns so oft geholfen und die richtigen Entscheidungen getroffen haben. Zum Glück, zumindest habe ich den Eindruck, überwiegen eher gute Erfahrungen mit Tierärzten und das ist was tolles.

greyssi 10.09.2016 10:42

Brauche Dringend Hilfe mit Tierarzt
 
Hallo.Ich bin greyssi und bin neu hier im Forum:wink:
Ist zwar schon ein paar Jährchen her,als hier zuletzt geschrieben wurde,aber ich hoffe trotzdem auf eine schnelle Antwort. :blush5:
Ich möchte hier jetzt niemandem die Show steheln,aber ich weiß leider nicht,wie ich einen neuen Thread öffne.:confused::confused:
Und zwar habe ich auf dem Herzen,dass ich einen Kaninchenspezialisierten Tierarzt in Neumünster,Kiel,Wahlstedt ,Wasbek usw.bräuchte.
Es geht darum,dass mein kastrierte Bäckchen einen Spezialisierten TA bräuchte,da er ziemlich abgenommen hatte und einfach nicht mehr zunimmt.
Beim TA waren wir natürlich schon.
Sie konnte äußerlich nichts feststellen,weshalb wir ein Blutbild gemacht hatten.
dort wurden ,,nur" ein paar Mangel und was mit dem Darm festgestellt.
Gegen den Darm bekommt er jetzt Pellets aus Kräutern und so.
Die heißen Gastroplex.Die bekommt er,weil er ÜBERHAUPT KEIN HEU mümmelt.
Gegen die Mangel bekam er ein Antibiotika.


Noch ein paar Infos zu Bolle:
Wir haben ihn Ende Juli 2015 aus einem Tierheim geholt.Dort wurde er angeblich wegen Platzmangel abgegeben:cuss::confused:
Im Tierheim hatte er nur Trockenfutter bekommen.
Das geht gar nicht,dachte ich mit nach einer Weile und setzte es ab,da er auch zu dick WAR.
Im Tierheim wurde er angeblich mit 3 Jahren abgegeben
Müsste also jetzt 4 Jahre sein.
er lebt im großen Gehege mit 3 Partnerinnen als einzigster Kastrat:D:D
Ich habe insgesamt 5 Kaninchen.
Es hat sich aber als Zufall ergeben.
Als erstes hatte ich nur eins.Alle sagten,es müssen 2 Sein.
dann holten wir ein zweites.Dies bekam ein Abszess im Kiefer,wurde operiert und kam wieder.
Dann sollte es eingeschläfert werden und meine Erste wäre dann alleine gewesen.
Dann holten wir Bolle aus dem Tierheim
Firma mit dem Abszess konnte dann doch noch weiterleben.
Meine erste ist dann 2 Monate mit 2 Jahren gestorben,wahrscheinlich annem Schlaganfall.
Das Böckchen verstand sich nicht mit Fiona.
Holten wir noch ne kleine aus der Zoohandlung.
Die verstand sich aber weder mit dem Bolle noch mit der Fiona.
Entschieden wir uns,noch 2 kleine zu kaufen,auch von Fressnapf.
Wir dachten,dass sie dann die Mehrzahl sind und es klappt.
Lief nach plan.Haben sich berangelt und alles War gut.
Dann bekam die Erste,die sich mit Bolle und Fiona nicht verstand auch ein Abszess.
Operiert und zum GLÜCK WEGGEBLIEBN.:blush5::thumbsup::rolleye
Dann mit den anderen Kleinen wieder zusammen

Dann habe ich Bolle da irgendwann zugesetzt.
Jetzt leben alle zusammen,bis Fiona mit dem Abszess.
Wir haben es versucht,aber die anderen beißen ihr darein und dann bekommen sie es auch.
Hoffe auf eine Antwort wegen Tierärzten.
Liebe Grüße von Greyssi und ihren Schmucks Bolle,Fiona ,Emily2,Isabell und Greys

Honeymouse 10.09.2016 10:45

Hat die Tierärztin mal eine Kotprobe untersucht? Wer abnimmt hat oft Probleme mit kokzidien.

greyssi 10.09.2016 11:08

Hallo.Ich bin greyssi und bin neu hier im Forum:wink:
Ist zwar schon ein paar Jährchen her,als hier zuletzt geschrieben wurde,aber ich hoffe trotzdem auf eine schnelle Antwort. :blush5:
Ich möchte hier jetzt niemandem die Show steheln,aber ich weiß leider nicht,wie ich einen neuen Thread öffne:confused::confused:
Und zwar habe ich auf dem Herzen,dass ich einen Kaninchenspezialisierten Tierarzt in Neumünster,Kiel,Wahlstedt ,Wasbek usw.bräuchte.
Es geht darum,dass mein kastrierte Bäckchen einen Spezialisierten TA bräuchte,da er ziemlich abgenommen hatte und einfach nicht mehr zunimmt.
Beim TA waren wir natürlich schon.
Sie konnte äußerlich nichts feststellen,weshalb wir ein Blutbild gemacht hatten.
dort wurden ,,nur" ein paar Mangel und was mit dem Darm festgestellt.
Gegen den Darm bekommt er jetzt Pellets aus Kräutern und so.
Die heißen Gastroplex.Die bekommt er,weil er ÜBERHAUPT KEIN HEU mümmelt.
Gegen die Mangel bekam er ein Antibiotika.


Noch ein paar Infos zu Bolle:
Wir haben ihn Ende Juli 2015 aus einem Tierheim geholt.Dort wurde er angeblich wegen Platzmangel abgegeben:cuss::confused:
Im Tierheim hatte er nur Trockenfutter bekommen.
Das geht gar nicht,dachte ich mit nach einer Weile und setzte es ab,da er auch zu dick WAR.
Im Tierheim wurde er angeblich mit 3 Jahren abgegeben
Müsste also jetzt 4 Jahre sein.
er lebt im großen Gehege mit 3 Partnerinnen als einzigster Kastrat:D:D
Ich habe insgesamt 5 Kaninchen.
Es hat sich aber als Zufall ergeben.
Als erstes hatte ich nur eins.Alle sagten,es müssen 2 Sein.
dann holten wir ein zweites.Dies bekam ein Abszess im Kiefer,wurde operiert und kam wieder.
Dann sollte es eingeschläfert werden und meine Erste wäre dann alleine gewesen.
Dann holten wir Bolle aus dem Tierheim
Firma mit dem Abszess konnte dann doch noch weiterleben.
Meine erste ist dann 2 Monate mit 2 Jahren gestorben,wahrscheinlich annem Schlaganfall.
Das Böckchen verstand sich nicht mit Fiona.
Holten wir noch ne kleine aus der Zoohandlung.
Die verstand sich aber weder mit dem Bolle noch mit der Fiona.
Entschieden wir uns,noch 2 kleine zu kaufen,auch von Fressnapf.
Wir dachten,dass sie dann die Mehrzahl sind und es klappt.
Lief nach plan.Haben sich berangelt und alles War gut.
Dann bekam die Erste,die sich mit Bolle und Fiona nicht verstand auch ein Abszess.
Operiert und zum GLÜCK WEGGEBLIEBN.:blush5::thumbsup::rolleye
Dann mit den anderen Kleinen wieder zusammen

Dann habe ich Bolle da irgendwann zugesetzt.
Jetzt leben alle zusammen,bis Fiona mit dem Abszess.
Wir haben es versucht,aber die anderen beißen ihr darein und dann bekommen sie es auch.
Hoffe auf eine Antwort wegen Tierärzten.
Liebe Grüße von Greyssi und ihren Schmucks Bolle,Fiona ,Emily2,Isabell und Greys


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