"Mucki" ist eine 3 Jahre alte Häsin (rotes Fell), bei uns seit 4 Monaten. Sie hat von unserem (damals als Weibchen erklärten) Rammler "Bintje" (weil er ziemlich klein ist und wie eine Kartoffel aussah/-sieht; 19 Monate alter Thüringer) 3 superputzige knopfäugige Fellhopsknuddel geworfen - vor 18 Tagen. Die Wollwonnepröppchen sind sehr fidel und gedeihen prächtig ... Aber die Mama macht uns große Sorgen. Zunächst hatte sie ein entzündetes Auge und kratzte sich am rechten Ohr. Das Auge ist wieder besser, doch zu der kahlen Stelle am Ohr ist nun noch ein ständig wachsender Bereich an der dahinter liegenden Schulter zu sehen, wo sich Mucki das Fell wegkratzt. Ich war jetzt zweimal beim Tierarzt: 1. Augensalbe; 2. Ohrsalbe und zwei Spritzen (entzündungshemmend; gegen Milben etc.). Was aber das größte Problem ist, das sind die Vorderläufe. Mucki kann gar nicht mehr richtig laufen, geschweige denn springen. Beide Pfoten sind mehr oder weniger eingeknickt (etwa wie ein gebücktes Erdmännchen), sie liegt manchmal da wie eine Kuh (beinmäßig) und fällt bei heftigeren Bewegungen um, fürchterlich zappelnd. Der Arzt hat im Prinzip (vor 3 Tagen) nichts dazu gesagt, es klang so, als wäre das eine Begleiterscheinung des wahrscheinlichen Parasitenbefalls. Es wird aber nicht besser. Gut ist, dass sie ordentlich frisst und ihre Minis anscheinend noch gut säugt. Frage an euch: Wer hat so etwas schon mal erlebt? Ist das alles Schuld von Milben? Ist viellecht was an den Pfoten oder im Kopf bzw. an einem Nerv oder so? Kommt das von der (ersten) Schwangerschaft? Geht das wieder weg oder was soll man tun? Zum Tierarzt möchte ich so schnell nicht schon wieder gehen, weil ich nun etwas skeptisch bin und es für das ame Hasenvieh ja auch jedes Mal Stress ist.