Die Tiere sind, soweit ich das überblicke, eben noch nicht geimpft, bis vor ein paar Tagen wusste Lohkaninchen nicht einmal was RHD und Myxomatose sind. Für jemanden, der etwas über artgerechte Zucht schreibt, ist das eine erschreckende Wissenslücke.
Über die Impfung wird es immer Leute geben, die sich dagegen entscheiden - und dann Rotz und Wasser heulen weil der gesamte Bestand jämmerlich verreckt. 7 Jahre ging alles gut, und dann kommt die Epidemie... Nun, das muss jeder für sich selbst ausmachen, ich werde aber niemandem mein Beileid aussprechen der seine Nins bewusst nicht impfen lässt, wenn er sie dann verliert.
Es ist sicher ein guter Ansatz in den Überlegungen, und dahinter steht erkennbar der Wunsch dass es den Tieren gut geht. Das finde ich prima! Aber Lohkaninchen zäumt das Roß von hinten auf. ERST muss man lernen, und wichtige Themen wie Gesundheit in ihren Grundzügen verinnerlichen, und DANN kann man Nachwuchs in die Welt setzen. So wie hier gleicht das leider einem Lotteriespiel, und ich bin froh dass bisher der Hauptgewinn gezogen wurde, und es allen gut geht.
Bedenklich ist für mich auch die folgende Aussage:
Zitat:
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Das Heu mach ich selber auf meiner kleinen Wiese, das ist viel gesünder als das Zeug aus dem Supermarkt wo ein Minisack 5€ kostet.
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Heu machen ist eine Wissenschaft für sich. Heu ist ein extrem empfindliches Futtermittel, und man muss einiges an landwirtschaftlichen Kenntnissen haben um es richtig zu machen. Zum Beispiel darf es niemals vor einer minimalen Lagerphase von 6 Wochen verfüttert werden, es könnte nachgären und so zur Gefahr für die Nins werden, indem es Koliken auslöst. Außerdem muss man Kenntnisse über mögliche Giftpflanzen haben, die Wiese muss regelmäßig abgesucht werden. Im Heu, also im trockenen Zustand, haben nämlich alle Pflanzenfresser Mühe, die giftigen Bestandteile herauszuerkennen.
Bitte, Lohkaninchen, wenn du nicht aus einer Landwirtschaft kommst, und weißt wie man Heu machen muss, lass es dir erst von einem Fachmann erklären und zeigen.