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Behindertes Kaninchen im Winter auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 18.09.2022
Beiträge: 1
Perlhuhn2001 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.09.2022, 00:25

Behindertes Kaninchen im Winter


Hi,
In der Coronazeit brauchte unsere kleine unbedingt ein Haustier, ich entschied mich dann für Zwergkaninchen. Kurze Zeit später hatte das Kind kein Interesse mehr. Meine Freundin und ich fanden die Kaninchen aber sehr trollig und da wir uns vorher nicht genug mit Kaninchen beschäftigt hatten, haben wir festgestellt, dass sie von unserer Vorstellung doch sehr abgewichen sind. Erstmal haben wir auch mit einem kleinen Käfig angefangen, haben aber schnell gemerkt, dass das nicht ausreicht, daraufhin haben wir sie in einen nicht renovierten Raum gesteckt, das gefiel Ihnen schon besser. Der Plan war aber sie nach draußen auszusiedeln. Leider kam der Winter schneller als gedacht und sie sind dann in den Wintergarten umgezogen. Dort fingen sie aber sehr plötzlich an, sich an die Gurgel zu gehen. Nach einer Kastration waren die beiden Jungs wieder gute Freunde. Allerdings waren sie trotz 23m² eher träge unterwegs, was uns nicht so gefallen hat. Daraufhin haben wir uns eine Lady zugelegt, die das richten sollte. Zeitgleich habe ich begonnen ein Außengehege zu bauen. Die Dame war anfangs sehr eingeschüchtert, aber nach etwas Zeit, war sie die Chefin. Die drei kamen nach draußen,hatten ein Gehege, das teils überdacht ist(12 m²) + tagsüber immer Mal wieder einen Auslauf gleicher Größe. Leider war ein Kaninchen das dritte Rad am Wagen. Also haben wir uns entschlossen ein weiteres Kaninchen zu kaufen. Das haben wir auch getan und nach der Vergesellschaftung, haben wir gesehen, dass das neue Kaninchen ein Loch gebuddelt hat und am nächsten Tag war das Loch wieder zu, wir haben uns auch weiter dabei nichts gedacht. Eines Tages haben wir sie auf frischer Tat ertappt, wie sie ihre kleinen gefüttert hat und sie sie dann wieder vergraben hat. Die kleinen wurden größer und unsere Kleine hatte auch wieder mehr Interesse an Ihnen. Eines Tages kam ich von der Arbeit und meine Kleine sagte, da ist etwas Komisches im Hasengehege. Unter einem Grassoden lag eines der kleinen eingeklemmt, ich habe den Grassoden wegemacht und tatsächlich hat es sich noch bewegt. Aber es sah sehr schlimm aus, der Körper stark eingedrückt, der Kopf auch etwas. Es hatte dort in der Sommerhitze schon lange gelegen. Ich hatte keine große Hoffnung, ich habe dann mit einer Spritze erstmal Wasser in seinen Mund geträufelt und am nächsten Tag habe ich es dann mit Katzenbabymilch gefüttert. Beim Tierarzt waren wir auch, aber der hat nur gesagt, alles gut,ist ein Junge. Da unsere kleine sie gefunden hat und sie sonst wohl gestorben wäre, durfte sie den Namen wählen und jetzt heißt er Lucy. Ich wollte die Tiere nicht weggeben, da die kleinen Käfige für mich ein Graus sind. Ich habe ein weiteres Gehege eingezäunt, in das sie tagsüber rein können, dort haben sie viel Platz, schätze 40-50m². Abends gehen sie durch einen Gang in Ihr Gehege und wohnen da, allerdings haben sie meinen schönen Hasenstall verschmäht und sich ins Erdreich begeben. Lucy war immer mit bei den Anderen, Ihr fällt das Laufen schwer, sie fällt oft um(Ist jetzt schlimmer als früher, denke das liegt am gestiegenen Gewicht) . Als die Männchen anstalten machten, die Damen zu bespringen, haben wir sie getrennt. In der Zeit hat die Chefin(unser drittes Kaninchen) auf einmal Lucy gebissen und wenn meine Freundin nicht dabei gewesen wäre, wohl auch totgebissen. Zur Zeit wohnt sie bei den anderen Männchen in einem Gehege mit einem Behelfshaus. Sie vertragen sich ganz gut. Aber jetzt wird das Wetter schlechter und sie brauchen ein Winterquartier. Die selbstgebauten Höhlen sind schon zweimal eingestürzt,den Hasenstall meiden sie, also werde ich ihnen ein Steinhaus unter der Erde bauen so 80-100cm unter der Erde. Das sollte warm genug sein. Die Männchen werden kastriert und dann wieder zusammen gelassen. Nur was machen wir mit Lucy. Manchmal fällt sie um, und kommt nicht alleine (oder nur nach langer Zeit)wieder hoch, im Winter ein Todesurteil. Unser Chefkaninchen beißt sie eventuell tot( vielleicht nach der Kastration nicht mehr, vielleicht aber doch). Wenn wir sie reinholen, können wir sie nicht einfach tagsüber nach draußen bringen, wenn das Wetter sich von drinnen sehr unterscheidet und eins reinholen, damit sie mal Gesellschaft bekommt, wird auch schwer. Wir sind überfragt, was wir tun sollen. Außerdem ist die Innenhaltung auch nicht das Nonplusultra, da ich auch allergisch auf die Kaninchenhaare bin. Eigentlich wollen wir weder ein neues Kaninchen noch eins weggeben. ( Wir haben jetzt 10 Stück und in der Gruppe läuft es auch fast immer reibungslos). Lese gerne Eure Vorschläge oder Tipps.



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Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.300
gerti ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 19.09.2022, 07:32

Herzlich willkommen im Forum!
Ich musste bei deiner Kaninchengeschichte sehr schmunzeln, es kommt mir ein klein wenig bekannt vor mit Junge bekommen und keines abgeben, sondern größer und immer besser bauen!
Ich hoffe hier demnächst viele Bilder und Geschichten zu lesen, bzw. in einem Vorstellungsthreat.
Aber nun zu deinem Problem mit dem behinderten Kaninchen.
Es hört sich so an, als wäre es nicht wirklich wintertauglich, aber das kannst nur du vor Ort beurteilen.
Wenn es nicht wintertauglich ist, würde ich mir überlegen wie mein Plan B aussieht. Bei mir wäre es überlegen ob das Kaninchen einen besten Freund hat mit dem ich es über den Winter ins Haus holen kann.
Wir haben z.B. unseren Heizungs/Wäschekeller der für solche Zwecke schon oft genutzt werden musste.
Über den Winter haben wir dann im besagten Keller tagsüber das Fenster überwiegend offen, nachts geschlossen. Von Sonnenauf- bis Untergang haben wir eine Tageslichtlampe an, damit es keinen großen Unterschied zu draußen gibt.
Wenn es für das betreffende Kaninchen gesundheitlich möglich ist, würde ich die Kaninchen wenigstens noch solange tagsüber draußen lassen wie es geht und nachts in den Keller holen. Das geht eben nur deshalb, weil der Temperaturunterschied nicht so enorm ist, als wenn du die Kaninchen in die normal warme Wohnung holst.
Über die richtig kalte nasse Zeit bleiben bei mir dann die betroffenen Kaninchen im Haus und sobald das Wetter wieder besser wir, kommen sie tagsüber in ein abgetrenntes Gehege und nachts solange rein bis es milder wird.
Bei überwintern in einem kühlen Kellerraum mit angepasstem Licht ist das viel schneller möglich als in reiner warmer Zimmerhaltung.
Unser Gehege ist inzwischen auch so, dass wir es mehrfach abtrennen können und jedes Gehegeteil hat einen eigenen Gartenauslauf.
Das entstand deshalb,weil unsere Nachfolgegruppe nach RHD2 2016 nie wieder so harmonisch war wie davor mit über 30 Kaninchen und wir dauerhaft in 3 Gruppen aufteilen mussten, da sie sich total zerlegt haben und weiter hätten, wenn wir das nicht getan hätten.
Wenn du kein Kaninchen zum mitnehmen für das behinderte Kaninchen hast, bleibt dir noch tatsächlich noch ein extra Partnertier aufzunehmen und wirklich zu überlegen dauerhaft das Ganze so zu lösen, dass sie abgetrennt bleiben und dann im Winter evtl so zu lösen, dass sie einen Gehegeteil haben der mit Dunkellichtstrahlern ausgestattet wird und viel Stroh um ein Überwintern im Freien zu gewährleisten. Dafür musst du dann das behinderte Kanichen gut im Auge behalten ob es so draußen bleiben kann.
Ich messe bei fraglichen Kandidaten dann regelmäßig die Körpertemperatur, weil es Kaninchen gibt, die es nicht mehr schaffen würde ihre Körpertemperatur in ihrem Normbereich zu halten und dann kommen sie bei mir auch ins Haus.


Wichtig ist, dass das Gehege durchbuddelsicher etc. ist. Im Garten dürfen meine auch Tunnel bauen, würde einer wieder zu lang werden, kämen Kontrollschächte im Verlauf von oben nach unten gegraben rein. Bevor sie einstürzen müssen sie unbedingt aufgegraben und zugefüllt werden.

Gegen Allergie gegen das Heu etc. nehme ich ganzjährig Antiallergika, anders geht es nicht.



__________________

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