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| Ich hab jetzt das meiste nur überflogen... Natürlich ist es normal für Kaninchen, Jungtiere in Ruhe zu lassen und zu akzeptieren. Warum sollten sie den Fortbestand ihrer Sippe und ihrer Art in Gefahr bringen? Das macht rein evolutionsbiologisch keinen Sinn. Da die Mutter ohnehin sofort wieder deckbereit ist, gibt es auch keinen Grund, die Jungen zu töten, wie das z.b. bei Löwen der Fall ist. Da will der neue Kater die Mütter wieder in Hitze zwingen, um seine eigenen Gene weiterzugeben ist bei Kaninchen nicht nötig. Bei Kaninchen gibt's nicht nur ein Männchen, sondern viele, und die wissen dass sie ohne Gewalt zum Zuge kommen. Es gibt nicht einen Grund, warum ein Rammler Jungtiere angreifen sollte, es sei denn er wäre schwerst verhaltensgestört. Und selbst dann müsste er erst an der Mutter vorbei... Man kann Rammler übrigens in örtlicher Betäubung kastrieren. Ist ne Sache von 10 Minuten, das Tier schüttelt sich kurz und hat den Vorgang schon wieder vergessen. Reduziert das Narkoserisiko auf Null.
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Ich bin auch mit Kaninchen aufgewachsen, mit Schlachtkaninchen, die kaum älter als ein Jahr wurden deswegen würde ich aber heute nicht im Traum daran denken einfach eine Häsin decken zu lassen, wenn ich die Genetik der Tiere nicht kenneDa können wunderbare Krankheiten rauskommen und man wundert sich, warum ein Tier nach ein oder 2 Jahren tod im Stall liegt. Was ich dir sagen will, man kann 20 Jahre oder länger Kaninchen halten, die Frage dabei ist nur, wie gut man es umsetzt, sich weiterbildet und auch Ratschläge annimmt. Ich habe hier in den 2 Jahren mehr gelernt als in über 15 Jahre Haltung ![]() Du kannst einen Hund nicht mit einem Marder vergleichen, der sucht solange, bis er eine Schwachstelle gefunden hat und, wenn es eine gibt, findet er sie. Ich würde auf erfahrene Halter hören. Ein Nachbar hat viele Jahre verschiedene Vögel in einer Außenvoliere gehalten, bis er eines morgens davor stand und ein einziger Wellensittich saß noch drin. Der Marder hat die Schwachstelle am Dach gefunden Im übrigen, es war eine Bitte von mir, was daran abwertend ist, sehe ich nicht. Deine Antwort darauf ist aber unhöflich
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Vielen Dank! Aber macht das jeder TA? Wir haben entweder nur Groß-Tierärzte oder Stadt-Praxen aber die 4 Ta die wir in der Umgebung kennen. Machen es alle mit Narkose. Morgens hinbringen, abends abholen. Frühkastration macht auch keiner von denen und wenn immer ab bestimmte Gewichte die keine Frühkastration mehr wären. Bekannte hatten da auch kein Glück bei ihren Meerlis.
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| Musst du fragen. Auf dem Dorf beim "Viehdoktor" ist das sicher anders als in der Stadt. Fragen tut nicht weh.
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Selbst wenn wir anderes Draht verbauen wollen würden geht es jetzt um Moment sowieso nicht. Wir arbeiten Vollzeit und renovieren unser Haus. Da ist keine Zeit für andere Projekte und Draht-Wechsel dauert mehrere Stunden. Alleine 5h haben wir fürs anbringen gebraucht. Wenn wir nachhause kommen ist es zu dem auch noch dunkel da sieht man nix mehr. Von daher müsste es sowieso warten. Schwachstellen haben wir keine im Draht wir kontrollieren regelmäßig.
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| Wie gesagt die in unserer Nähe machen es nicht :/ die machen es alle nur mit Morgens hin und Abends abholen oder bei den GroßTier-Praxen ist es meist zwar schneller (Oreo konnten wir nach 2h abholen) aber auch mit Narkose
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| Tja, dann kann ich es auch nicht ändern...
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| Wir haben sowieso nicht vor mehr als zwei Rammler in der Gruppe zu haben und unsere beiden sind ja jetzt durch. Gibt eben noch wenig Ecken/Ta die nicht auf das Geld aus sind und Op mit Narkose bringt einfach mehr Geld als Vorort mit Betäubung.
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Mir ist bei den Bildern aufgefallen, dass du zwei Schecken hast. Bin mir gerade nicht sicher, ob du das geschrieben hast, aber ich nehme an, Oreo ist einer von ihnen. Ist die Mama auch eine Schecke oder ist sie das braune Kaninchen?
__________________ Liebe Grüße von den Sophie mit Kiki, Stella, Jimmy, Richard, Sissi, Caramel und Heidi!
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| Jap. Scheckenverpaarung verstößt gegen das Tierschutzgesetz.
__________________ --- "Du mußt sie jetzt sagen, Oder ewig 'rumtragen, Deine Worte: Verzeih! Hätt' ich doch! – Einerlei. Könnt' ich doch noch! – Vorbei." (Reinhard Mey) --- [Danke, Tante Jessi]
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| Zur Aufklärung: Wenn man zwei Schecken verpaart, fallen statistisch gesehen 50 Prozent wieder Schecken, 25 Prozent "normalfarbige" Babys und 25 Prozent Chaplins oder Weißlinge. Diese erkennt man daran, dass sie meistens heller sind als andere Schecken, also mehr Weißanteil haben, aber nicht immer - es gibt auch 'normale' Schecken mit höherem Weißanteil, unterbrochenem Schmetterling (so nennt man den Fleck auf der Nase) oder so. Was ist daran nun schlecht? Chaplins haben ein genetisch bedingtes, schwerwiegendes Darmproblem, genannt Megacolon-Syndrom. Dadurch sterben sie oft schon jung oder entwickeln sich nicht richtig, sonst werden sie meist nur etwa zwei Jahre alt, weil sie immer wieder schmerzhafte Bauchprobleme bekommen. Weil das dem Tier viel Leid zufügt, ist so eine Art Verpaarung verboten. Du wusstest das wahrscheinlich nicht, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass du absichtlich in Kauf nehmen würdest, dass die Babys leiden. Aber genau das ist der Grund, warum wir hier so sehr gegen Vermehrung sind, wenn man nicht wirklich ein genetisch profundes Wissen und nachweislich gesunde Tiere hat. Es gibt nämlich auch noch eine Menge anderer Erbkrankheiten, die man den Eltern, wenn sie nur Träger sind, nicht ansieht. Da kann es hundertmal gut gehen, wenn du eine blöde genetische Kombination erwischst, erzeugt du vermeidbares Leid. Wenn du Glück hast, sind keine Chaplins in deinem Wurf. Wenn du Babys behältst, die Chaplins sein könnten, musst du sehr gut aufpassen, ob sie Bauchweh bekommen und rechtzeitig (=so früh wie möglich) zum Tierarzt. Wenn du ein möglicherweise Chaplin-Baby vermittelt, musst du den neuen Haltern zum Wohle des Kaninchens sagen, was auf sie zukommt. Hier noch ein Link zum Nachlesen: https://www.kaninchenwiese.de/nachwuchs/kaninchengenetik/punktschecken-scheckenzucht/
__________________ Liebe Grüße von den Sophie mit Kiki, Stella, Jimmy, Richard, Sissi, Caramel und Heidi!
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| Manche Chaplins entwickeln die (meist letalen) Gesundheitsprobleme auch erst nach ein paar Jahren. Von daher sollten die Tiere auf keinen Fall vermittelt werden, da die neuen Besitzer dann ggf. hunderte und mehr von Euros für die Behandlung aufbringen müssten oder, wenn sie dazu nicht bereit sind, das Tier einschläfern oder einfach „nur“ sterben lassen…
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