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| Bei schwierigeren Fällen ist es schwer aus der Ferne konkrete Ratschläge zu geben. Klar kann man aus dem Handbuch zitieren und solange keine offenen Wunden dazu kommen und gefressen wird kann man laufen lassen. Das liest sich jetzt so nach 60% Mensch 40% Karnickel Vergesellschaftungs Problematik. Aber wie gesagt man steht ja nicht daneben. So eine Vergesellschaftung kann durchaus von Jetzt auf gleich beendet sein. Genauso gut kann sich das lange hinziehen. Dass es gar nicht klappt hatte ich zb bisher noch nicht, zumal die zwei sich ja schon verstanden hatten. Ich setz mir meist 2 Wochen Fristen. Dann schau ich. Gibt's positive Tendenzen (die gibt's ja bei dir so wie sich das liest) geht's weiter.
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| Ich muss leider mitteilen, dass wir aufgegeben haben. Bennie hat ihn jede Nacht übel gejagt und auch erwischt und er ist überseht von Bisswunden und es bessert sich einfach nicht weiter. Wir schlafen seit Tagen nicht und sind einfach am Ende mit unseren Nerven. Ich kann keinen weiteren Schrei ertragen. Ich weiß noch nicht wie es weiter gehen soll ![]()
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| Danke für deine Antwort Jean-Claude. Klar, das liegt auch etwas an uns, dass wir jetzt aufgegeben haben. Wir können einfach nicht mehr. Aber Leo hat einfach so viele Wunden (Po, Rücken, Flanken). Auch wenn sie nicht so dramatisch sind. Wir trennen jetzt erstmal wieder ohne Sichtkontakt bis alles verheilt ist. Der eine lebt jetzt im Wohnzimmer mit viel Platz, der andere leider bei uns im kleinen Schlafzimmer, wo wir ihm nur Auslauf geben können Das bricht mir echt das Herz.Eventuell steht bald ein Umzug bei uns an. Dann könnten Sie ein eigenes großes Zimmer bekommen oder ein großes Gartengehege. Ich denke am Ende ist es daran gescheitert, dass der einzige neutrale Raum bei uns der Flur, also ein Durchgangszimmer ist. Da ist es unruhig, dunkel Und der ist wahrscheinlich auch zu klein für eine Vergesellshaftung von den Beiden. Aber das ist leider noch unsicher ob das klappt… Das macht mich alles so unfassbar traurig. Vorallem eben, weil die zwei mal Freunde waren. Zwei Kastraten sind wohl leider keine gute Kombi. Und ich denke, dass das alles mit deren Pubertät zusammenhängt, dass die vorher Freunde waren.
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| Auf keinen Fall die Transportbox Die Nachpubertät war auch in vielen Gruppen bei einer Freundin oft das Problem. Irgendwie dachte sie, endlich 1 Jahr vorbei und ein halbes Jahr später ging es los. Schwierig jetzt was zu raten, ich würde es vielleicht jetzt mal mit Gitter/Gitter versuchen und beobachten. Soll bei einigen zum Erfolg geführt haben, ich probiere es jetzt auch mit meinem Pärchen, weil alles andere gescheitert ist. Nach dem Umzug dann eine neue VG mit anderen Räumen, mehr Platz, versuchen und, wenn es alles nicht hilft und die Möglichkeit besteht, man es probieren möchte, eine ältere Häsin dazuholen
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| Wir haben beiden jetzt erstmal Einzelreiche mit viel Spielzeug geschaffen. Für uns keine tolle Wohnsituation, aber naja die zwei können ja auch nichts dafür. Ich hab auch schon die wildesten Ideen im Internet gelesen. Eben von Transportbox, über „kleinen Raum geben und langsam vergrößern“, Kuscheltherapie und und und. Aber ich glaub dabei würden meine zwei sich zerfleischen. Wir hatten die einmal zusammen in einer Transportbox als die noch jünger waren für den Tierarztbesuch. Und die haben doch tatsächlich in der Box ein Knäul gebildet. Seit dem gibts zwei Boxen ![]() Kuscheltherapie kann ich mir tatsächlich vorstellen, dass das was bringt. Das hab ich im Gehege mal probiert (also beide sehr nah beieinander kraulen) und danach haben sie sich dann gegenseitig mal geputzt. Gitter an Gitter hab ich auch schon gehört, aber da hört man auch oft, dass das Aggressionen fördert, weil die ihren Rang nicht ausfechten können. Interessant und schön zu hören, dass jemand positive Erfahrungen gemacht hat! Vielleicht probieren wir das doch mal aus. Und danke für die netten Worte und den Mut! Wir geben erstmal nicht auf, ich wüsste auch nicht wie ich mich für einen von beiden entscheiden soll.
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| Hallo Zusammen ![]() Ich wollte nochmal ein kleines Update geben. Vielleicht hilft es ja jemandem in einer ähnlichen Situation. Wir haben eventuell die Ursache oder eine Ursache, wieso Bennie Leo so exzessiv jagt gefunden. Er hat öfters leider ab und an Magenprobleme (trotz super Premium Wald und Wiesen Fütterung und Kräuter vom Türkischen Lebensmittelmarkt für sehr viel Geld! Heu und natürlich keine Pellets) und wir waren immer wieder beim Tierarzt. Kotproben und Ultraschall hatten nichts ergeben. Und er hatte aller paar Wochen akute Aufgasungen und Nahrungsverweigerung. Haben wir immer mit Arzt, Dimeticon oder Notarzt hinbekommen. Vor der Vergesellschaftung war aber Ruhe und wir hatten das Gefühl, dass er gesund ist und hatten es deshalb gewagt. Gestern ging es dann wieder los. Magengluckern, Blähungen und Essenverweigerung. Mit Dimericon und Rodicare akut haben wir ihn wieder stabilisiert und zum normalen Essen und Kötteln gebracht. Dann heute beim Tierarzt wurde eeendlich was gefunden. Er hat Würmer, dadurch Kokzidien und Hefe. Die dann wiederrum die Aufgasungen verursachen. Er bekommt jetzt eine Wurmkur und Darmkur und danach ggf. noch eine Kur gegen die Kokzidien. Und er bekommt Calmin, damit er weniger Stress hat. Die Tierärztin meint, dass das Vergesellschaftung die Würmer vermutlich verschlimmert hat und andersrum die Schmerzen ihn dazu gebracht haben, Leo nicht in Ruhe zu lassen. Sie meint im neuen Haus, würde sies mit mehr Platz wieder versuchen wenn er wieder fit ist. Leo bekommt die selbe Behandlung.
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| Guten Morgen! Was es alles gibt! Egal ob das die Ursache war oder nicht, gut das ihr es gefunden hat und es behandelt wird. Immer Bauchweh stell ich mir immer sehr unschoen vor. Update hier: die Loewchen sind jetzt fuer einen Monat zu einer Bekannten, die es mit Kaninchen probieren will - da wir in den Urlaub fahren, passt das ganz gut. Sie hoppeln jetzt inside und outside im 3.OG auf einer sehr grossen Terrasse. Das hat hier sehr viel Ruhe in den Garten gebracht. Wenn alles so klappt, uebernehmen sie die Zwerge ganz. Die Zeit nutzen sie um zu schauen ob es Allergien gibt und wie es insgesamt so klappt mit Haustieren. Hoppi hat morgen um 9:00 Uhr seinen KastrationsTermin. Er wiegt jetzt 4 Kilo, hat immer noch wenig Kondition, aber das kommt sicher noch. Nach wie vor ist er genervt, das er alleine ist, was zu Unmut beim Zurueckbringen in den Stall fuehrt. Das tut mir sehr leid fuer ihn. Die Begegnungen am Zaun sind immer sehr suess, die beiden anderen legen sich zu ihm, es wird durchs Gitter geschnuppert und gestupst. Wenn er draussen ist, ist Toffee nicht so relaxed wenn Hoppi an seinem Gehege liegt, aber nach einer Weile liegen sie auch da nebeneinander. Immer noch spielen wir unterschiedliche Orte fuer die VG durch, auf der Terrasse (24qm) - schlecht nach oben abzusichern; in einem neuen Gehege (6qm) - recht klein im Gaestezimmer (16qm) aber rutschiger Boden, und naja... ist mir nicht so recht, wegen dem Dreck, da alle Moebel strahlend weiss ... Im Garten unter dem Trampolin waere die letzte Option (Durchmesser ca. 4m). Aber wir haben ja jetzt 6 Wochen Zeit... schoenen Tag Memi
__________________ Die Loeffeltruppe: Toffee Kleinschecke & Murmel Roter Neuseelaender & Sir Hoppi Happyface Riesenschecke & Lady Farbenzwerg Soll-Zustand erreicht: ein grosse glueckliche Hasenbande. Geändert von Löffelglück (10.08.2021 um 09:38 Uhr).
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| Hallo Sabrina Es hört sich etwas gefährlich und auch belastend an, was Benni und Leo betrifft. Du sagst, es ist zu spät für weibliche Häsinnen? Könntet Ihr auch 4 Hasen statt 2 halten, vom Käfig und Putzaufwand? Wie wäre es, jedem Männlein mit einem Weibl. Hase zu vergesselschaften? Natürlich muss man die männl. Tiere kastrieren sonst hat man dann zuviele Junge, die nicht haltbar sind in einer Wohnung nur im Aussenbereich mit viel Zeitaufw. für Sie...Aber wären 4 statt 2 Hasen machbar? Dann müssen sie unbedingt zum scharren kommen, um die Krallen abzuwetzten. Meinen schneide ich mit der Tierärtin zusammen 1mal im Jahr. Liebe Grüsse Maja
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Mit dem Begriff wäre ich vorsichtig. Käfig assoziiert man normalerweise mit diesen handelsüblichen "Kaninchenkäfigen", diesen winzigen Knast-Dingern. Das geht natürlich gar nicht. Besser, man verwendet den Begriff Gehege, so ist gleich klar dass die Unterkunft größer ist als ein Käfig-Knast. BennieundLeo hat übrigens geschrieben, dass sich in absehbarer Zeit vermutlich die Wohnsituation grundlegend ändern wird, und dann den Kaninchen möglicherweise sogar ein eigenes Zimmer zur Verfügung stehen wird. Dort ist auch - nachdem beide Kaninchen gesund sind, schließlich wurde ein Wurmbefall festgestellt der erst auskuriert werden muss - dann ein neuer Vergesellschaftungsversuch unter optimaleren Bedingungen geplant. Zitat:
Ob du nun 6 qm Gehege putzt oder 12, so wirklich einen Unterschied macht das nicht. Zitat:
Ich würde eher eine gruppenerfahrene Häsin zu den beiden Kontrahenten auswählen, und es mit einer Dreiergruppe versuchen, wenn die beiden nicht unter den veränderten Bedingungen dann wieder harmonisch zu zweit leben. Zitat:
Männliche Kaninchen, die nicht für eine Zucht vorgesehen sind (und ich meine jetzt wirklich Zucht, mit Zuchtziel und Genetikkenntnissen und allem!!!), müssen IMMER kastriert werden. Denn sonst sind sie nicht vergesellschaftbar. Und selbst wenn man hundert Quadratmeter Platz hätte, Vermehren ist ein No-Go. Absolut! Die Gefahr, dass man chronisch kranke Nachkommen produziert die leiden müssen, ist nämlich enorm groß! Viele hier haben die Auswirkungen so einer planlosen und gewissenlosen Vermehrung schon bei ihren Kaninchen feststellen müssen, auch ich gehöre dazu. Das geht einfach nicht, so etwas ist hochgradig verantwortungslos! Züchten gehört in fachkundige Hände. Da muss jemand ran, der gewillt ist, sich viele Stunden lang trockene Theorie zu Gemüte zu führen und der darüber hinaus willens ist, viel Geld auszugeben für geeignete Zuchttiere. Zitat:
Wie gesagt - wenn, würde ich eher zu einer Dreiergruppe tendieren. Aber zunächst lohnt der Versuch, die beiden im neuen Zuhause noch einmal als Duo zusammenzubringen. Zitat:
Die Krallen sind nicht wirklich ein Problem, was man hier jetzt thematisieren müsste. Natürlich ist es bequem, wenn die Kaninchen einen Untergrund vorfinden auf dem sich die Krallen von selbst abnutzen, aber wie du schon schreibst kann man sie bei Bedarf auch schneiden. Bei hellen Krallen ist so etwas überhaupt kein Problem (einmal vom Tierarzt zeigen lassen) weil man gut sieht wo das Leben ist, aber auch bei dunklen können das erfahrene Halter mit Hilfe einer Taschenlampe notfalls selbst. Ansonsten macht es eben der Tierarzt bei der halbjährlichen Impfung. Als "Stammkunde" bekommt man solche kleinen Leistungen manchmal sogar gratis.
__________________ Gute Menschen gleichen Sternen, sie leuchten noch lange nach ihrem Erlöschen.
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| Du gibst dir immer so viel Mühe Lupine
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| Danke Ich habe im Moment leider so wenig Zeit. Aber ich finde das so wichtig, möglichst auf viele Aspekte einzugehen. BennieundLeo, dir wünsche ich viel Glück für den nächsten VG-Versuch und dass die beiden Streithähne wieder zusammenfinden und ihr endlich wieder entspannt eure Langohren genießen könnt.
__________________ Gute Menschen gleichen Sternen, sie leuchten noch lange nach ihrem Erlöschen.
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