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Finden Kaninchen von selbst ins Warme? auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Al Kanino
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 20.05.2020
Beiträge: 71
Al Kanino befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.09.2020, 08:15

Ich möchte dem nur noch anführen, dass auch Kaninchen erfrieren können und dies leider auch jeden Winter wieder passiert. Isolierte, geschützte Plätzchen und die Möglichkeit sich ausreichend zu bewegen sind dann eben besonders wichtig und sie in einen kleinen Käfig oder Bretterverschlag zu sperren kann schnell böse ausgehen.



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Oda Oda ist offline
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 25.10.2019
Beiträge: 149
Oda befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.09.2020, 08:43

Ja das stimmt, sie könnten schlimmstenfalls erfrieren. Allerdings halte ich von isolierten Ställen nicht viel, oft bildet sich Schimmel. Besser ist es, sie dick mit Stroh auszustopfen.




Benutzerbild von Polly8
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 14.11.2016
Beiträge: 812
Polly8 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.09.2020, 09:56

Zitat:
Zitat von Violettakaninchen Beitrag anzeigen
Kann ich den Tieren zutrauen, von selbst das warme Plätzchen zu aufzusuchen oder sollte ich sie zu ihrem Glück zwingen und dort nachts einsperren?

Meine eigene Erfahrung mit meinen Kaninchen ist, dass sie sich eher von ihren Gewohnheiten/Tagesrythmus leiten lassen als von Vernunft.


Das Problem bei meinen ist das genaue Gegenteil und betrifft heiße Tage.


Der normale Rythmus der beiden ist, dass ich am Morgen bei Sonnenaufgang die beiden Aussengehehege öffne. Sie gehen dann auch raus und verbringen ca 2h draussen bevor sie sich dann wieder zu einer langen Mittagspause ins Gartenhaus zurückziehen und erst am späten Nachmittag/frühen Abend wieder aktiv werden und den Auslauf aufsuchen.
Im Gartenhaus sind es, bedingt durch schwarzes Dach / keine weitere Isolierung i.d.R ca 3-5 Grad wärmer als die Aussentemperatur, was ich die meiste Zeit des Jahres als Vorteil sehe.


Nun zum Problem.
An sehr heißen Tagen, wovon wir ja in den letzten Jahren reichlich hatten mit Temperaturen über 30 Grad herrschen im Gartenhaus entsprechende Temperaturen von 35- (bisheriger Rekord) 40 Grad.


Trotzdem wichen meine Kaninchen nicht von ihrem gewohnten Rythmus ab und lagen regelmäßig in den heißen Mittagsstunden im heißen Gartenhaus, obwohl sie zB im vorderen Gehege (zwischen Gartenhaus und kühler Garagenmauer reichlich Schatten, kühle Plätze, und angefeuchtete Platten zur Verfügung gehabt hätten.
Auch im hinteren Gehege hätten sie im Schatten auf angefeuchteter Erde oder im Gras liegen können.
Aber sie lagen wie gesagt im Gartenhaus.
Meine Häsin kam sogar erstaunlich gut mit den Temperaturen zurecht, aber mein Kastrat hatte schon deutlich beschleunigte Atmung.


Ich habe dann im Gartenhaus Kühlinseln mit Kühlakkus angeboten (wurde nicht angenommen, da ebenfalls nicht im Rythmus vorgesehen), nasse Handtücher vors geöffnete Fenster gehangen (kein messbarer Effekt), das Dach mit kaltem Wasser abgespritzt (nur ganz kurzfristiger Effekt) und letztendlich auch die Reißleine gezogen und sie bei Temperaturen über 35 Grad im Gartenhaus über mittags ins vordere Plattengehege ausgesperrt, weil mir die Gefahr, dass sie einen Hitzschlag bekommen zu groß war.



Ich schließe mal daraus, dass Kaninchen zumindest Einige keine kurzfristigen Entscheidungen aus Vernunft heraus treffen können und nicht immer wissen, was das Beste für sie ist.
Ich würde das gut beobachten und wenn er Anzeichen von Frieren zeigt handeln.




Benutzerbild von Polly8
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 14.11.2016
Beiträge: 812
Polly8 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.09.2020, 10:15

Zitat:
Zitat von Al Kanino Beitrag anzeigen
Ich möchte dem nur noch anführen, dass auch Kaninchen erfrieren können und dies leider auch jeden Winter wieder passiert. Isolierte, geschützte Plätzchen und die Möglichkeit sich ausreichend zu bewegen sind dann eben besonders wichtig und sie in einen kleinen Käfig oder Bretterverschlag zu sperren kann schnell böse ausgehen.

Definitiv.
Meine Molly hat mit Kälte definitiv sehr viel mehr Probleme als mit Hitze.
Wie ich gerade im vorausgehenden Beitrag schon schrieb, sah sie auch bei 38 Grad im Gartenhaus noch relativ entspannt aus. Keine beschleunigte Atmung, kein Hecheln.


Hier wird immer wieder pauschal geschrieben, dass Kaninchen kein Problem mit Kälte hätten und das stimmt definitiv nicht für alle Kaninchen.



Im Winter hockt sie bei Temperaturen unter 5 Grad auch nur noch aufgeplustert in einer Ecke und unter 5 Grad beobachte ich auch regelmäßiges Warmzittern.
Durch Cookie habe ich ja jetzt auch mal einen Vergleich wie es aussieht , wenn Kaninchen ein richtiges Winterfell bekommen.
Molly dagegen hat auch im Winter kein erkennbar dickeres Fell als im Sommer und sie haart auch nicht.
Ist vermutlich genetisch bedingt.


Ich hatte dazu auch im ersten Winter mit den Kaninchen hier mal ein Thema zu eröffnet, als mir das Zittern das erste mal aufgefallen ist.
Ich hab mich dann eine Weile damit zu beruhigen versucht, dass hier alle geschrieben haben, dass Kaninchen kein Problem mit Kälte hätten, auch zweistellige Minustemperaturen problemlos aushalten mit entsprechenden Schutzhütten, Stroh etc usw.
Nachdem Molly aber trotz Unmengen Stroh jeden morgen aufgeplustert zitternd dasaß, hab ich auf mein Bauchgefühl gehört und biete seitdem Wärmequellen im Winter an. Erst hatte ich handwarm beheizbare Matten zum draufsitzen, mittlerweile einen KeramikDunkelstrahler, was sie jeden Winter dankbar annimmt.
Ich denke, wenn ich mich nur weiter damit beruhigt hätte, dass Kaninchen kein Problem mit Kälte haben, wäre Molly eins der Kaninchen , die erfroren wären.




Benutzerbild von crazy curry
Kaninchen
 
Registriert seit: 13.05.2013
Beiträge: 9.398
crazy curry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2020, 15:44

Zitat:
Zitat von Al Kanino Beitrag anzeigen
Ich möchte dem nur noch anführen, dass auch Kaninchen erfrieren können und dies leider auch jeden Winter wieder passiert. Isolierte, geschützte Plätzchen und die Möglichkeit sich ausreichend zu bewegen sind dann eben besonders wichtig und sie in einen kleinen Käfig oder Bretterverschlag zu sperren kann schnell böse ausgehen.
Es ist ein Ammenmärchen das Kaninchen sich im Winter bewegen müssen um Warm zu werden.
Im Gegenteil, jede Bewegung ist Energieverschwendung. Sie bewegen sich nur gerade soviel wie nötig um Futtter zu finden.

Ich habe hier ein Foto von einem jungen Feldhasen,der von mit gepäppelt wurde, der saß den ganzen Winter an diesem Platz, egal ob Regen oder Schnee. Bewegt hat er sich lediglich Morgens und Abends um Futter aufzunehmen.

Er hatte natürlich eine geschützte überdachte, mit Stroh und Heu gefüllte Hütte , die hat er nicht einmal aufgesucht.



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Geändert von crazy curry (02.10.2020 um 15:49 Uhr).

Benutzerbild von Al Kanino
Zwergkaninchen
 
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Beiträge: 71
Al Kanino befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2020, 16:12

Zitat:
Zitat von crazy curry Beitrag anzeigen
Es ist ein Ammenmärchen das Kaninchen sich im Winter bewegen müssen um Warm zu werden.
Im Gegenteil, jede Bewegung ist Energieverschwendung. Sie bewegen sich nur gerade soviel wie nötig um Futtter zu finden.

Ich habe hier ein Foto von einem jungen Feldhasen,der von mit gepäppelt wurde, der saß den ganzen Winter an diesem Platz, egal ob Regen oder Schnee. Bewegt hat er sich lediglich Morgens und Abends um Futter aufzunehmen.

Er hatte natürlich eine geschützte überdachte, mit Stroh und Heu gefüllte Hütte , die hat er nicht einmal aufgesucht.
Und warum sterben dann jeden Winter Kaninchen in Außen-Stallhaltung? Und warum schreiben diverse Quellen, auch Kaninchenwiese, von der Wichtigkeit für genug Bewegungsfreiheit zu sorgen?
Klar mag es Ausnahmen geben, die vielleicht genetisch mit einem besonders tollen Winterfell und ausreichend Fett etc. ausgestattet sind (Feldhasen und Wildkaninchen wohl auch noch eher als Hauskaninchen), da würde ich im Zweifel als Halter aber nicht drauf wetten. Ich finde die Diskussion eh langsam absurd, es sollte sich von selbst verstehen für genügend Platz zu sorgen (mind. 6qm für ein Paar), ob sie es dann nutzen wollen, können die Nins ja selbst entscheiden.

Hier noch ein Zitat von Kaninchenwiese dazu:
„Leider sterben immer noch Kaninchen auf Grund unzureichender Haltungsbedingungen. Die Haltung in normalen Kaninchenställen, Käfigen oder Buchten mag auf den ersten Blick „kuschelig“ wirken, kann aber bei starken Minusgraden fatal sein. Kaninchen sind wechselaktiv und bewegen sich auch nachts sehr viel. Diese Bewegung hält sie warm und aktiv. Stellen Sie sich vor, man würde ein Kind beim „Schneemann bauen“ auf einen Stuhl setzen und stundenlang dort sitzen lassen: Während die anderen Kinder beim Toben und Bauen warm und aktiv blieben, würde dieses Kind nach kurzer Zeit frieren. So ergeht es Kaninchen, die nachts oder dauerhaft in Ställen leben müssen. Diese leben im Gefrierschrank.
Nur aktive Kaninchen bleiben im Winter fit! Ein Gehege mit mehreren Quadratmetern unverstellter Fläche ist daher Pflicht. Zusätzlich ist tagsüber freier Gartenauslauf oder Freilauf in einem umzäunten Gebiet empfehlenswert, so bleiben alle Kaninchen fit und aktiv.“

https://www.kaninchenwiese.de/extreme-minusgrade-in-aussenhaltung/




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Al Kanino befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2020, 16:18

Zitat:
Zitat von Oda Beitrag anzeigen
Ja das stimmt, sie könnten schlimmstenfalls erfrieren. Allerdings halte ich von isolierten Ställen nicht viel, oft bildet sich Schimmel. Besser ist es, sie dick mit Stroh auszustopfen.
Das meinte ich damit eigentlich auch - Stroh ist ja in dem Fall nix anderes als das Isolierungsmaterial. Wird mittlerweile sogar schon für den Versand verderblicher Lebensmittel genutzt, wie ich letztens feststellen durfte




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Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2020, 16:22

Ist irgendwie witzlos einen Menschen ohne Fell mit einem Kaninchen zu vergleichen, welches darauf ausgelegt ist, draußen zu leben und dafür ein Winterfell bekommt.



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Beiträge: 71
Al Kanino befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2020, 16:28

Zitat:
Zitat von Honeymouse Beitrag anzeigen
Ist irgendwie witzlos einen Menschen ohne Fell mit einem Kaninchen zu vergleichen, welches darauf ausgelegt ist, draußen zu leben und dafür ein Winterfell bekommt.
Ist irgendwie aber auch witzlos ausnahmslos allen vernünftigen Quellen - Tierärzte, Kaninchenwiese, PETA und und und - zu widersprechen ohne vernünftige Gegenbelege zu haben außer Bauchgefühl und Einzelerfahrungen.
Sorry, aber es sterben JEDEN Winter Kaninchen in zu kleinen, nicht-isolierten Ställen. Da machen mich solche Forenbeiträge echt wütend. Und nein, was bei dem einen Feldhasen oder Kaninchen glücklicherweise funktioniert hat, gilt nicht auch automatisch für jedes andere Tier. Meinen Rudi-Zwerg würde ich mit seinen 1,4 Kilo sicher nicht ohne vernünftige Schutzhütte und Bewegungsfreiheit im bayerischen Winter raussperren.




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Registriert seit: 02.08.2013
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Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2020, 16:32

Niemand hat behauptet, dass man Kaninchen in Käfige stecken soll. Aber man kann mir gerne meine Worte im Mund verdrehen.
Meine Tiere kriegen auch weiterhin keinen isolierten Kram, denn das braucht es nicht und ist mitunter weitaus gefährlicher.



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Registriert seit: 13.05.2013
Beiträge: 9.398
crazy curry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2020, 16:51

Zitat:
Zitat von Al Kanino Beitrag anzeigen
Und warum sterben dann jeden Winter Kaninchen in Außen-Stallhaltung? Und warum schreiben diverse Quellen, auch Kaninchenwiese, von der Wichtigkeit für genug Bewegungsfreiheit zu sorgen?
Klar mag es Ausnahmen geben, die vielleicht genetisch mit einem besonders tollen Winterfell und ausreichend Fett etc. ausgestattet sind (Feldhasen und Wildkaninchen wohl auch noch eher als Hauskaninchen), da würde ich im Zweifel als Halter aber nicht drauf wetten. Ich finde die Diskussion eh langsam absurd, es sollte sich von selbst verstehen für genügend Platz zu sorgen (mind. 6qm für ein Paar), ob sie es dann nutzen wollen, können die Nins ja selbst entscheiden.

Hier noch ein Zitat von Kaninchenwiese dazu:
„Leider sterben immer noch Kaninchen auf Grund unzureichender Haltungsbedingungen. Die Haltung in normalen Kaninchenställen, Käfigen oder Buchten mag auf den ersten Blick „kuschelig“ wirken, kann aber bei starken Minusgraden fatal sein. Kaninchen sind wechselaktiv und bewegen sich auch nachts sehr viel. Diese Bewegung hält sie warm und aktiv. Stellen Sie sich vor, man würde ein Kind beim „Schneemann bauen“ auf einen Stuhl setzen und stundenlang dort sitzen lassen: Während die anderen Kinder beim Toben und Bauen warm und aktiv blieben, würde dieses Kind nach kurzer Zeit frieren. So ergeht es Kaninchen, die nachts oder dauerhaft in Ställen leben müssen. Diese leben im Gefrierschrank.
Nur aktive Kaninchen bleiben im Winter fit! Ein Gehege mit mehreren Quadratmetern unverstellter Fläche ist daher Pflicht. Zusätzlich ist tagsüber freier Gartenauslauf oder Freilauf in einem umzäunten Gebiet empfehlenswert, so bleiben alle Kaninchen fit und aktiv.“

https://www.kaninchenwiese.de/extreme-minusgrade-in-aussenhaltung/

Unsere Tiere bewegen sich mehr, weil sie von uns energiereich Versorgt werden.

Wildkaninchen bewegen sich, ebenso wie Hasen und auch Pferde nur um Futter zu finden, nicht einen Meter mehr.

Und Irrtum, du siehst solche fetten Kaninchen nicht in der Natur. Ein ausgewachsener Hase bringt nicht mehr als 4Kilo auf die Waage, wo sind da Fettreserven? Die haben nur Hauskaninchen.

Wenn du lieber glauben willst was solche Seiten schreiben, statt Erfahrungsberichten, mach das, aber verbreite es nicht noch weiter.

Tiere die im Winter erfrieren, daß ist natürliche Selektion. Entweder waren sie krank oder wurden nicht vernünftig ernährt. Auch das kommt in freier Natur vor.
Und Menschen mit Kaninchen zu vergleichen, ist wie Trabbi zu fahren und ihn als Porsche zu titulieren. Völlig daneben.


PETA ist keine seriöse Quelle, Ta, die nicht Kaninchenversiert sind, ebenso wenig und auch Kaninchenwiese liegt mal daneben.



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Liebe Grüße Heike



Geändert von crazy curry (02.10.2020 um 16:53 Uhr).

Benutzerbild von Talula
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 30.03.2016
Beiträge: 655
Talula befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2020, 16:58

Zitat:
Zitat von Al Kanino Beitrag anzeigen
Sorry, aber es sterben JEDEN Winter Kaninchen in zu kleinen, nicht-isolierten Ställen.

wobei man sich natürlich fragen muss, wie es bei solchen Haltungsbedingungen ansonsten aussieht, vermutlich wird dort auch das Futter dementsprechend schlecht sein/nicht artgerecht, was für Energieversorgung und damit Aufrechterhaltung der Körpertemperatur wichtig ist.
Ausserdem werden die Muskeln eh schon mitgenommen sein durch die dauerhafte Haltung ohne Bewegungsmöglichkeit....und wer weiß was noch alles durch die schlechte Haltung bereits Schaden genommen hat....


Ein Kaninchen hingegen, das artgerecht ernährt und gehalten wird hat demgegenüber doch wesentlich positivere Grundvoraussetzungen.


Ich denke auch dass das "warm Laufen" etwas unglücklich formuliert ist, denn es erweckt den Eindruck als würden sich Kaninchen extra bewegen um sich aufzuwärmen, was aber so auch nicht stimmt.
Das einzig Negative was ich an der Formulierung sehen kann wären wenn Halter sich dann zu schnell Sorgen machen, weil sich ihre Kaninchen im Winter kaum bewegen.
Ansonsten ist daran aber doch nix Schlimmes, vor allem weil es die Wichtigkeit von ausreichend Platz unterstreicht.



crazy curry and dangerschaf like this.
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LG von Nougie und Ebby
https://www.kaninchenforum.de/image.php?type=sigpic&userid=22405&dateline=164025  8412<i>
....und Menschin Möhrja



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 20.05.2020
Beiträge: 71
Al Kanino befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2020, 17:08

Zitat:
Zitat von Honeymouse Beitrag anzeigen
Meine Tiere kriegen auch weiterhin keinen isolierten Kram, denn das braucht es nicht und ist mitunter weitaus gefährlicher.
Nochmal: Stroh ist auch Isolierung. Und das solltest du deinen Kaninchen in einer vernünftigen Schutzhütte im Winter dringend anbieten.




Benutzerbild von Honeymouse
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Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2020, 17:15

Sie haben es rausgebuddelt und auf den Steinen gesessen. Oder auf dem Häuschen (übrigens ein stinknormales aus Holz, ohne Isolierung, extra dickem Holz oder anderen Kram).
Braucht es wohl nicht zwingend, damit die Tiere durch den Winter kommen.



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 20.05.2020
Beiträge: 71
Al Kanino befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2020, 17:15

Zitat:
Zitat von crazy curry Beitrag anzeigen
Wenn du lieber glauben willst was solche Seiten schreiben, statt Erfahrungsberichten, mach das, aber verbreite es nicht noch weiter.

Tiere die im Winter erfrieren, daß ist natürliche Selektion. Entweder waren sie krank oder wurden nicht vernünftig ernährt. Auch das kommt in freier Natur vor.
Und Menschen mit Kaninchen zu vergleichen, ist wie Trabbi zu fahren und ihn als Porsche zu titulieren. Völlig daneben.


PETA ist keine seriöse Quelle, Ta, die nicht Kaninchenversiert sind, ebenso wenig und auch Kaninchenwiese liegt mal daneben.
Ich habe diverse Quellen genannt (es gibt noch diverse weitere, Google hilft, irgendeine wird hoffentlich euren Ansprüchen genügen), von euch kam nicht eine einzige außer Bauchgefühl/Einzelschicksale. Sorry, aber DAS sollte man dann vielleicht nicht weiterverbreiten und als allgemeingültig ansehen. Und natürlich hilft Bewegung ihnen warm zu bleiben, wenn die Schutzhütte selbst zu stark auskühlt. Bewegung erzeugt Wärme. Dass das bei Wildkaninchen im gruppenverbund drei Meter unter der Erde nicht so nötig ist, ist auch den komplett anderen Umständen geschuldet.

„Damit Kaninchen, insbesondere auch Zwergkaninchen, unbeschadet durch den Winter kommen und die kalte Jahreszeit im Freien richtig geniessen können, müssen ein paar wichtige Vorkehrungen getroffen werden. Die Tiere sollen nicht gezwungen sein, ihre Körpertemperatur durch Zittern aufrecht zu erhalten. Genau das passiert aber, wenn man sie in Kastenställe einsperrt.“

(Falls man hier den VGT zitieren darf )

https://www.vgt.ch/vn/0701/kaninchen_im_winter.htm




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Registriert seit: 02.08.2013
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Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2020, 17:23

Niemand, aber auch wirklich niemand, hat davon gesprochen, dass man die Tiere in Ställe sperren soll!



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Beiträge: 9.398
crazy curry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2020, 17:35

Zitat:
Zitat von Al Kanino Beitrag anzeigen
Ich habe diverse Quellen genannt (es gibt noch diverse weitere, Google hilft, irgendeine wird hoffentlich euren Ansprüchen genügen), von euch kam nicht eine einzige außer Bauchgefühl/Einzelschicksale. Sorry, aber DAS sollte man dann vielleicht nicht weiterverbreiten und als allgemeingültig ansehen. Und natürlich hilft Bewegung ihnen warm zu bleiben, wenn die Schutzhütte selbst zu stark auskühlt. Bewegung erzeugt Wärme. Dass das bei Wildkaninchen im gruppenverbund drei Meter unter der Erde nicht so nötig ist, ist auch den komplett anderen Umständen geschuldet.

„Damit Kaninchen, insbesondere auch Zwergkaninchen, unbeschadet durch den Winter kommen und die kalte Jahreszeit im Freien richtig geniessen können, müssen ein paar wichtige Vorkehrungen getroffen werden. Die Tiere sollen nicht gezwungen sein, ihre Körpertemperatur durch Zittern aufrecht zu erhalten. Genau das passiert aber, wenn man sie in Kastenställe einsperrt.“

(Falls man hier den VGT zitieren darf )

https://www.vgt.ch/vn/0701/kaninchen_im_winter.htm

Keiner hat hier gesagt, du sollst deine Tiere auf 60x60 cm sperren. Natürlich kann man Stroh in Hütten geben, meine saßen nie drinne.
Meine Feldhasen eh nicht. Die kennen auch in der Natur keine Strohlager oder unterirdische Bauten ( aber den Unterschied zwischen Kaninchen und Hasen und seiner Lebensgewohnheiten kennst du ja sicher )
Hauskaninchen sind durch die Bank zu gut genährt.
Und du verrennst dich da absolut. Wärme wird NICHT durch Bewegung erzeugt, sondern durch Rauhfutter, sprich Heu, trockene Blätter, bei Hauskaninchen hochkalorisches Futter.
Jede unnötige Bewegung verbrennt unnötig Energie, welche zur Erhaltung der Körperwärme nötig ist.

Auch ein Zwergkaninchen kann fett sein.

Und nun lass es gut sein. Du liest nur was dir passt und verdrehst einiges.
Leben die Tiere auf ausreichender Fläche, werden artgerecht ernährt, haben einen trockenen Platz, ob sie Stroh annehmen oder nicht, ist alles paletti.



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Liebe Grüße Heike


 
 
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