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Man darf Argumente anderer Leute nicht gut finden und darauf verweisen? Nun ja... okay...:skep: |
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Nunja, wenn man immer nur wiederholt, was der andere schon geschrieben hat, oder darauf verweist....ist nicht unbedingt sinnvoll. |
Zumal, gestern auf meine Fragen, was mit den Tieren alternativ geschehen soll keine Antworten mehr kamen. Bis diabi geantwortet hat, und schwupp wurde sich da dann wieder drangehangen und alles wiederholt. |
Ich war jetzt eine Woche nicht im Forum, weil ich Probleme mit dem Internet hatte. Wenn mich keiner vermisst hat, ist das für mich ein Zeichen, dass meine Moderation "unauffällig" ist. Ich trenne das nachher ab, überlegt euch mal eine passende Überschrift und postet die hier (wird später gelöscht). Zitat:
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sh. oben Zitat:
Nein, vielleicht nicht alle. Aber fast alle. Auch wenn die Tiere in Kleingruppen sitzen und keinen Kontakt untereinander haben, werden die Tierpfleger das Virus von Gehege zu Gehege tragen. Denn sie werden ganz sicher nicht nach dem Säubern eines Geheges die Kleidung wechseln, bevor sie zum nächsten Gehege gehen. Vielleicht nutzen sie auch 1 Besen und 1 Schaufel für alle Gehege? Was ist mit Frischfutter? Damit kann man sich den Erreger auch reinholen. Also TroFu füttern? Selbst wenn sie das TH ungeimpft überleben, wer weiß denn, wo die Tiere hinkommen? Ob dort nicht schon RHD2 war. Das Virus kann bis zu 8,5 Monate ohne Wirt überleben. |
Könnten wir bitte versuchen, wie erwachsene Menschen zu diskutieren ohne gegenseitige Vorwürfe und beleidigte Reaktionen? @Polly8: ich verstehe Deine Argumentation durchaus, meines Erachtens greift sie aber einfach zu kurz. Meine Einstellung mag sicherlich auch daran liegen, dass ich hier seit längerem die Liste führe und dabei des öfteren Fälle aufnehmen musste, in der die Halter uninformiert waren ("von Impfungen hat mir niemand etwas gesagt"), ein Tierarzt falsch beraten hat ("in Wohnungshaltung braucht man das nicht", "der normale Impfstoff reicht"), oder man zuvor noch sagte "bei uns in der Gegend kam RHD2 noch nie vor...". Zwei meiner mittlerweile verstorbenen Tiere kamen selbst aus einer Pflegestelle, aktiv im KSF, mit der ich noch bei Abholung darüber diskutierte, dass ich bei Jungtieren schon mit vier Wochen und dann nochmals mit 10 Wochen impfen würde, und nicht, wie dort, erst dann, wenn sich ein Interessent gefunden hat. Die Argumentation war die gleiche "wir hatten in unserer Gegend noch nie RHD2", und sie könne sich "so häufige Impfungen nicht leisten... wenige Wochen später kam dann RHD2 doch zu ihr und das Geheule war groß. Es mag lange gut gehen, genauso, wie man lange ohne Sicherheitsgurt Auto fahren kann, ohne dass etwas passiert, wenn dann aber doch, ist es für alle schrecklich. Und das Denken der Menschen ändert sich erst dann, wenn etwas für alle selbstverständlich wird, in diesem Fall, wenn jeder, vom einzelnen Halter über das Tierheim bis zum letzten Tierarzt in Hintertupfingen die Impfung von Kaninchen als eine zwingende Notwendigkeit begreift. Genau das muss passieren, wenn ich hier nicht zeitlebens über RHD2-Fälle berichten soll, wenn wir nicht weiterhin in FB über heulende Kinder lesen wollen, deren Kaninchen plötzlich verstorben sind, oder immer wieder feststellen müssen, dass die Wildkaninchenkolonie, die man beim spazieren gehen so gerne betrachtet hatte, auf einmal verschwunden ist. @marinahexe: kurz und knapp: Thread-Titel: Impfung in Tierheimen? Und natürlich haben wir Dich vermisst! |
Ich finde die Diskussion übrigens sehr wichtig und auch interessant. Wenn manche User nicht mehr daran teilnehmen möchten, können sie ja gerne aussteigen ohne die Diskussion einseitig für allgemein beendet zu erklären. Wie in allen anderen Threads übrigens auch. Gut, wenn sie jetzt abgetrennt wird, dann kommen evtl auch noch andere Meinungen dazu, weil der Thread besser gesehen wird mit eigener Überschrift. Zitat:
Alljährlich gegen Jahresende sitzt der Tierheimleiter über den Büchern und zieht Bilanz. Es gibt gute Jahre, da ist das Minus kleiner und schlechte Jahre, da ist das Minus größer.... Dann versuchen sie mit allerlei kreativen Ideen, die Löcher zu stopfen so gut es geht. Ich weiß auch keine Lösung, wie man da noch Geld umschichten könnte um die Kaninchen alle zu impfen ohne deren Schutzgebühr erhöhen zu müssen. Aber keine Kaninchen mehr aufzunehmen halte ich für noch gefährlicher für die Kaninchen. Denn das wird in viel mehr Fällen deren sicherer Tod sein. |
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Ich sehe das ja im Prinzip alles genauso. Da gibt es auch nicht zu widersprechen. Aber ihnen sind da halt die Hände gebunden. |
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Viele Tierheime, die ich kenne, setzen auf Veranstaltungen. Tag der offenen Tür, Grill-Samstag, Kaffee- und Kuchen, Bobby-Car-Rennen für die Kleinen, Stände auf Weihnachtsmärkten, wo selbstgebackene (von der TH-Jugendgruppe) Hundekuchen verkauft werden usw. Dafür werden viele Helfer gebracht, was auch den Zusammenhalt fördert. |
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Ja, dieses hier auch. Sie sammeln auch Spenden aller Art, Bücher, Spielzeug etc und verkaufen es weiter. Sie haben ein Kochbuch herausgegeben mit Lieblingsrezepten, der Leute die Tiere bei ihnen adoptiert haben, es gibt einen Tag der offenen Tür, Sommerfest usw. Aber es gibt halt viel zu wenige Tierheime hier. Ihr Einzugsgebiet ist viel zu groß Es reicht trotzdem alles meist nicht. |
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Aber ich nehme nur genau so viele Tiere auf wie ich mir „leisten“ kann, sowohl räumlich, zeitlich als auch finanziell. Zitat:
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Würdest du auch unterschreiben, dass es besser ist Tiere vorsorglich zu schlachten als nicht zu impfen? |
Auf solche „Spitzfindigkeiten“ (andere Worte erspare ich mir aufgrund der Netiquette) antworte ich lieber gar nicht!:mad: |
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Diese Aussage war nicht von mir. |
Doch, war es! Zitat:
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Im übrigen wäre es für mich auch wesentlich einfacher mich darüber aufzuregen, dass sie mir damals ungeimpft vermittelt wurden und statt Verständnis für die Situation zu haben einfach zu fordern, dass das Tierheim gefälligst impfen soll. Wer es bezahlen soll, egal, fordern kann ich es ja trotzdem. Wo das Geld dafür herkommen soll, nicht mein Problem. Oder, wohin mit den Kaninchen, die sie nicht mehr aufnehmen sollen. Auch nicht mein Problem. Hauptsache ich fordere was politisch korrekt ist. |
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Der Vorschlag , dass es dann besser wäre zu schlachten war definitiv nicht von mir. |
Niemand plädiert dafür, dass Tierheime Kaninchen schlachten! Ich habe das so verstanden, dass, wenn die Tierheim-Kapazitäten ausgeschöpft sind, die Besitzer selbst eine Lösung suchen müssten. Die meisten würden die Tiere wohl privat vermitteln oder warten, bis Plätze im Tierheim frei werden. Das sind sicher über 95 Prozent. Wenige Einzelpersonen würden die Kaninchen wohl aussetzen oder schlachten. Natürlich wäre das für diese wenigen Kaninchen ein trauriges Schicksal, solch großflächige RHD-Ausbrüche wären dann aber wohl nicht möglich. Hier bei uns im Süden Österreichs impft niemand. Wir hatten noch keine RHD-Fälle (bzw. 2017 im gesamten Bundesland einen) und Myxo wird genau beobachtet und bei ersten Anzeichen der Wildkaninchenkolonien geimpft. Impfungen sind also hier kein Thema. Im Tierheim sieht es aber leider so aus, dass die Kaninchen in Käfigen leben, ohne Ansprüche auf gute Haltung (außer, dass sie nicht einzeln sein dürfen) vermittelt und nur bei sichtbaren Krankheiten oder Verletzungen tierärztliche behandelt. Kostproben werden nicht routinemäßig untersucht, Männchen werden nicht frühkastriert, zu Fressen gibt es auch mal alte Semmeln, wenn diese gerade gespendet wurden. Jungtiere werden ab einem Alter von vier Wochen vermittelt. Ich habe mich mehr als einmal bemüht, Aufklärungsarbeit zu leisten, jedoch nie eine Antwort bekommen. Als Schutzgebühr werden momentan 40 Euro für Männchen und keine Gebühr für Weibchen verlangt. Da wäre es locker drin, die Schutzgebühr zu heben und dafür zumindest Kostproben untersuchen zu lassen. Aber Kaninchen und Kleinnager sind in diesem Tierheim leider Nebensache. Ich persönlich glaube schon, dass man Schutzgebühr deutlich erhöhen darf. Schließlich kommt in der Zukunft auch noch viel auf die Halterinnen und Halter zu. Außerdem: Wer Kaninchen aus dem Tierheim holt, hat sich ein wenig informiert. Denn die anderen finden wollen gerne die süßen kleinen Babys aus dem Zoohandel. So zumindest meine Erfahrung. |
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