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Kaninchen verschwunden Hi Zusammen Ich habe meine Hasen an den Garten gewöhnt, lief immer super. Heute durften sie auch raus, ich habe direkt nebendran mit offener Balkontür gearbeitet und immer wieder nach ihnen geschaut. Bis ich mal fand, dass ich Schneewittchen jetzt auch gern mal wieder sehen würde.... Es ist alles eingezäunt, aber ich finde mein weisses Kaninchen nicht. Unter Gartenhaus und Terrasse kann ich fast alles sehen, da ist sie nicht. Und es passt auch nicht zu ihr so lange versteckt zu bleiben. Ich bin total ratlos. Es ist umzäunt, es wurde nicht gebuddelt, es gibt keine Spuren. ich glaube nicht, dass so schnell und unbemerkt ein Greifvogel kam und sie mitgenommen hat. Es ist unter einem Zaun ein maximal 5 cm Spalt gewesen - aber das kann es doch nicht sein.... die ist da schon 1x durch, war total erschrocken und kam zurück und ich hab es dann zu gemacht. Vorher waren es sicher 15 cm. viele Verstecke gibt es nicht mehr, die irgendwie wahrscheinlich sind. Ich habe stundenlang alles immer wieder abgesucht. Den anderen Zwerg sehe ich. Wie kann sie einfach verschwinden? Die Vorbesitzer hatten sie Tag und Nacht im Garten, Grundstück offen, ungeschützt. Bei mir sind sie nur tagsüber draussen, geschlossen, bewacht??? Sind Eure Nins mal länger abgetaucht in einem super Versteck? Mir ist total schlecht. LG, Petra |
Hallo Petra, bei Zwergkaninchen reichen auch 5 cm um sich durchzuquetschen. Ich würde zunächst einmal versuchen, mit einem Leckerli zu locken bzw. in der Nachbarschaft gründlich zu suchen und die Leute in der Umgebung nach ihr zu fragen. Vom Schlimmsten wollen wir zunächst nicht ausgehen, aber leider besteht durchaus die Gefahr eines Fuchs- oder Hunde- bzw. Katzenangriffs auch tagsüber, auch Greifvögel können mitunter schnell und nahezu unbemerkt zuschlagen. Trotzdem solltest du jetzt erst einmal davon ausgehen dass sie nur ausgebüxt ist. Hol ihre Lieblingsleckerlis und locke sie zum Beispiel mit dem Rascheln der Tüte oder Packung. |
Sofort alles in nächster Umgebung gründlich absuchen, auch unter jedem Busch oder Baum. Kaninchen bewegen sich normalerweise nicht wirklich weit (weil revierbezogen), ausser sie werden verjagt, flüchten und finden den Rückweg nicht mehr. Ich habe draussen kein Gehege im Garten. Ich bin zwar oft draussen und wenn gerade nicht, gehe zwar regelmässig schauen, aber mir ist es schon mehrfach passiert, dass sie innert 5 min weg waren. Meist weiss ich, wo ich überall suchen muss. Aber bei mir ist echt die Gefahr, dass es sehr viele Katzen hat, die die Kaninchen jagen. Weswegen sie nicht so gerne freiwillig nach draussen gehen wegen den negativen Erfahrungen. Ich muss bei mir immer ein Auge auf die Katzen haben. Normalerweise finde ich die Kaninchen auch innert 15 min. Ausser letztes Jahr habe ich mich mehrfach dumm und dämlich gesucht und bin stundenlang herum gerannt. Mein Grosser hat direkt 5 m neben der Eingangstüre ein Loch unter dem dicken Scheinquitten-Strauch gefressen und dort in seiner Höhle stundenlang die frische Luft genossen... Wenn er genug hatte, ist er einfach wieder in die Wohnung spaziert, während ich immer noch draussen am Suchen war und fast einen Kreislaufkollaps hatte. Inzwischen weiss ich, wo sein Lieblingsplatz ist... |
Wir waren draussen und haben gesucht und gerufen und Nachbarn angesprochen. Aber ich muss sagen, dass ich direkt am Feld wohne. Wenn sie sich durch den Spalt gedrückt hat (was ich mir absolut nicht vorstellen kann, sie liebt es unter der Terrasse oder unter dem Gartenhaus) und gejagt wurde, kann sie überall sein. Hier besteht alles aus hoher Wiese, Holzstapeln, Scheunen und Schuppen. Und sie ist scheu, sie würde auch nicht auf uns zuhoppeln. Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, dass sie ganz weg ist. :-( Ich hab einen "Hang" mit Bodendeckern, das ist dichtes Gestrüpp. Ich kann da aber selbst gar nicht richtig reinschauen. Ich hoffe so sehr, dass sie einfach wieder in den Stall hoppelt. Aber ihr Partner ist auch ganz irritiert. Sonst gehen sie nach 2-3 Stunden wieder in den Stall und kuscheln zusammen und dann mache ich halt auch mal wieder zu. Aber Cappuccino geht auch nur rein, guckt und geht wieder raus. |
Gib die Hoffnung noch nicht auf. Vielleicht hat sie sich tatsächlich vor Schreck irgendwo verkrochen und kommt bald wieder. Hast du die Möglichkeit, Cappucino so einzusperren dass du quasi das Gehege für sie teilweise auflassen kannst, er aber geschützt und sicher untergebracht ist? |
Ich kann Cappuccino rein holen, ich hab einen grossen Käfig im Haus. Falls mal eins krank ist oder Sturmwarnung oder über 30 Grad draussen... dann wäre draussen der Stall mal "leer". Aber das scheint mir die beste Lösung, damit Schneewittchen zurück kommen kann. |
Die Möglichkeit, ihn so unterzubringen dass er vor Fressfeinden geschützt ist, sie ihn aber im Nachtgehege vorfindet, hast du nicht? Das wäre ideal, weil sie sich unter Umständen an ihm orientiert. Ist er nicht mehr da, bin ich nicht sicher ob sie aus eigenem Antrieb ins Gehege zurückkehrt. |
Ich hab im Gehege so einen kleinen Stall, da könnte ich ihn einschliessen.. wird aber schwierig, ich glaub ich hab die Klappe sogar so fixiert, dass sie nicht zufallen kann - also immer offen ist. Und dann kommt er aber nicht auf die Toilette und wie ich das Wasser da unterbringe muss ich auch schauen.. ich weiss nicht. Finde es so fies ihn da einzusperren... Normalerweise kommt sie auch alleine in den Stall, legt sich hin und pennt da. Und er ist immer länger unterwegs. Es ist ja ihr zu Hause seit 1.5 Jahren...eigentlich fühlt sie sich da total wohl |
Sie ist nicht aufgetaucht :-( Und das Schlimmste ist, dass wir keine Ahnung haben was passiert ist und ihr nicht beistehen können. Und dass ihr Partner jetzt alleine ist. |
Weiter suchen und die Augen offen halten... Daumen sind gedrückt! |
Ja, ich geh ständig raus und wir waren auch gestern beim Nachbarn im Garten und in den zwei Scheunen (Rumpelkammern) der Nachbarn. Ich habe keine Ahnung wo wir noch schauen können. Die Nachbarn wissen Bescheid, auch die Kinder der Nachbarn. Ich schau halt jetzt im Garten, um den Garten herum und auf die grosse Wiese gegenüber. Nachher können wir nochmal ein Stück hinter ins Feld gehen, aber da ist wirklich alles verwinkelt und verwuchert. Holzstapel, Büsche, Steinhaufen. Keine Chance alles abzutasten. |
Könnt Ihr nochmal helfen? Mir tut Cappuccino so leid. Sollen wir abwarten oder uns schnell um einen Dame für ihn kümmern? Meine Tochter beschmust ihn die ganze Zeit. Ich weiss nicht wie super er das findet, er ist noch im Haus. Er war halt total fixiert auf Schneewittchen, die hatten quasi immer Körperkontakt. Ich wohne in Frankreich, im Tierschutz rund herum hab ich mal gechecked und die haben nichts. Was ich krass finde. Ausserdem ist in Frankreich noch 2 Wochen Ausgangssperre, ich dürfte sowieso nicht zum Tierheim fahren. Ich hätte eine Nachbarin, die züchtet (zum Schlachten). Wir könnten dort einen retten. Und wenn Schneewittchen wieder käme bräuchten wir Plan B. Ich will auch nichts überstürzen. Ich hab keine Ahnung was jetzt richtig ist. |
Ohje, das tut mir leid. Ich hoffe sie taucht doch noch mal auf. Ich würde an deiner Stelle Zettel mit Bild im ganzen Ort aufhängen, dass euch die Leute informieren können, wenn sie was sehen. Auch in den Tierarztpraxen und den Tierheimen der Umgebung, würde ich Ausgänge Anbringen und regelmäßig nachfragen. Ein angekündigter Finderlohn motiviert die Leute, dir beim Suchen zu helfen. Da sie weiß ist, werden auch Tierunerfahrene erkennen, dass sie ein entlaufenes Haustier ist und sie ist leichter zu entdecken, als ein dunkleres Tier. Ich würde die nächsten Nächte, wie oben schon vorgeschlagen, das Partnertier sicher im Gehege unterbringen und die Tür dann offen lassen, falls sie zurück kommt. Es ist deine Entscheidung, ob du dir gleich ein neues Kaninchen anschaffst. Du solltest aber einen Plan haben, was du machst, wenn Schneewittchen doch wieder auftaucht und du dann drei Ninchen hast. Wären es meine Tiere, würde ich die Hoffnung noch nicht aufgeben. |
Danke, das ermutigt uns ein wenig. Es wäre so toll sie wieder zu bekommen. Ich glaube nur inzwischen irgendwie an die Version Greifvogel.... Der Ort hat 600 Einwohner und alle Nachbarn wissen Bescheid. Dann ist erstmal ein paar Kilometer nichts. Ich kann trotzdem noch ein paar Zettel verteilen, auch direkt im Briefkasten einwerfen im näheren Umfeld damit es jeder SIEHT. Wenn sie zurück käme - was echt sooo toll wäre - und die sich nicht verstehen/ vergesellschaften liessen.. würde es wohl irgendwann auf vier hinaus laufen und ich müsste noch im Garten was bauen. Aber ist natürlich nicht die Idee. Wir warten nochmal und kuscheln derweil mit Cappuccino. Ich hoffe das hilft ihm auch. Danke, dass Du uns noch Hoffnung machst. Ich geh auch immer noch gucken ob ich was sehe und heute früh haben wir auch noch eine Tour gemacht. |
Ich würde noch nicht ganz aufgeben. Über Nacht alles aufmachen, Zaun hochspreizen, Futter rausstellen und eine Unterschlupfkiste daneben, ideal wäre ein Bewegungsmelder der euch anzeigt wenn etwas draussen ist. Wann immer möglich den anderen unter Aufsicht rauslassen (Zaun natürlich zu), Geduld. Wenn sie an das Schütteln oder Geräusch der Pellets- oder Leckerlischachtel gewohnt sind (meist wesentlich besser als Namen) , das mal probieren. Regelmässig Runden machen, von Anbruch der Dämmerung bis es ganz hell/dunkel ist. Wenn sie noch da ist, ist sie mit ziemlicher Sicherheit nicht weiter als 50m weg. Meine sehen den Zaun nur als vagen Vorschlag, und gehen auch nicht weiter weg. Ich habe letzte Woche ein Mädl abends nicht gefunden, erst am nächsten Abend, hatte sich in den Geräteshuppen geschlichen und sich unter dem Rasenmäherfangkorb versteckt, ich hatte zwar reingeschaut aber sie nicht gesehen, gottseidank den Tag Gefängnis unbeschadet überstanden. Viel Glück |
Ok, super! DANKE!!! Ich habe mal versucht sie an Futterrascheln zu gewöhnen, die sind voll erschrocken. Ich klicke die Schlösser am Stall - dann wissen sie, dass die Tür aufgeht. Das heisst Futter oder Freigang, beides beliebt. Bewegungsmelder hab ich leider nicht. Ich glaub wenn sie in den Garten käme, wüsste sie Bescheid. Stall oder unter das Gartenhäuschen. Und im Stall hat sie (auch wenn der offen ist) katzensichere Verstecke. |
Von den Greifvögeln ist nur ein Adler oder größer, dazu in der Lage zu töten und abzuschleppen. Einzige Ausnahme von den Kleineren: der Habicht. Der hat ebenso große Krallen und Schnabel und kann Kaninchen und Hühner töten und abschleppen (er ist auch als Hühnervögel verschrien). Katzen hingegen sind sehr wohl in der Lage, auch Kaninchen von zumindest mittleren Größen (4-5 kg) zu töten, wie ich aus einem Fall kenne. Und sie können Kaninchen durch Jagen auch derart in Schrecken versetzen, dass sie danach an den Folgen versterben (zu viel Adrenalinausstoss, Fressverweigerung...). |
Bei Katzen hätte ich doch was hören/ sehen müssen....? Ein Büschel Haare oder Blut? Und ich habe 2 Katzen. Die machen ihnen nichts, aber verteidigen den Garten gegen fremde Katzen. Wenn die Mäuse bringen machen sie komische Laute und Schweinerei. Ich kann die Vögel nicht auseinander halten... aber heut habe ich einen recht Grossen gesehen. Der kam ganz runter auf die Strasse als würde er was greifen. War aber keine Beute da... |
Ich drücke mal feste die Daumen! Würde die Hoffnung auch nicht aufgeben, ich denke an eine Freundin, deren Häsin beim ersten Mal einige Wochen, beim zweiten Mal mehrere Wochen/Monate weg war und irgendwann wieder im Gehege saß Wenn sie sich erschrocken hat, ist sie vielleicht weiter gerannt und findet den Weg zurück nicht oder ist verstört Der Vogel auf der Straße war evtl. schwarz und groß? Ich weiß jetzt nicht wo du wohnst, bei uns gibt es Sperber und Bussard, wobei nur der Bussard ein Kaninchen zu greifen bekommen würde, der hält sich aber selten auf der Straße auf. Sitz eher auf Bäumen |
Ein junger Habicht sieht zum Verwechseln aus wie ein Bussard :wink5:. Mäusebussard sind aber nur in der Lage Beute in der Größenordnung von Mäusen zu töten, deswegen heißen sie auch so. Katze, Marder, Fuchs können durchaus ein Kaninchen erschrecken und vertreiben. Abschleppen der Beute wird schwieriger werden bei einer Einzäunung, zumindest würde man irgendwo noch Reste finden... Wenn irgendwas traumatisches passiert ist, würde man zumindest zu Beginn am Partnerkaninchen etwas am Verhalten bemerken, falls es das überhaupt mitbekommen hat. Bei dem Fall, wo eine FremdKatze 2 gleich große Kaninchen tötete, hatte die Halterin selbst im Haushalt 2 Katzen. Die Katze war aber nicht in der Lage, die großen Kaninchen abzuschleppen. |
Nach Wochen, das ist ja krass! Würde das Kaninchen denn dann wieder heim finden? Haben die so einen unglaublichen Orientierungssinn wie manche Katzen und Hunde? Ich glaube sie ist nicht freiwillig weg. Sie ist so auf ihren Partner bezogen und so eine treue Seele. Aber ich hoffe! Cappucchino hat nichts bemerkt. Der ist auf der Wiese gelümmelt und herum getrödelt, als ich schon mit aufsteigender Panik nach ihr gesucht habe. Ich würde sagen ich habe es vor ihm gemerkt. Und erst nach Stunden wurde er allmählich irritiert. Mein Kater kann auch nicht alle Katzen vertreiben - aber wenn er Probleme hat macht er so ein Sirenengeräusch - buhou, buhou..., dass ich dann raus komme und die andere Katze weg jage. Ich war ja da und DAS hört man. Die Katzen waren aber auch gechillt. Ich wohne im Elsass (Frankreich, nah an den Grenzen zu Deutschland und der Schweiz) auf dem Land. Der Vogel an der Dorfstrasse (in Deutschland vergleichbar mit Feldweg) - sah gemäss Google einem Bussard sehr ähnlich. Er sass nicht auf der Strasse, er kam aus der Luft von der Wiese daneben und kam aber bis runter. Wie eben um etwas zu greifen, er hatte aber nichts - und dann ist er wieder weg. Er sah riesig aus.... jeder Flügel ausgebreitet sicher 30 cm. Aufgrund der ländlichen Situation - es gibt hier viele Marder und Füchse und die müssten jetzt Junge haben. Die kommen an die Häuser ran, aber für nachts ist der Stall absolut gesichert. Und in kurzer Zeit im Garten wie ihr gesagt habt... über den Zaun mit so einer grossen Beute und das ohne Spuren? Wirklich nicht. Ich mache jetzt mal die Flyer und werfe sie den Nachbarn ein. Hier macht es aufgrund der strikten Corona Ausgangssperren kein Sinn, es an Kirche/ Schule/ Rathaus zu hängen. Dort geht niemand hin. Auch beim Tierarzt gibt es eine Empfangsschleuse im Moment und keine Chance an die Pinwand zu kommen. Ich muss im Dorf die richtigen Leute erwischen, dann funktionieren die Buschtrommeln. Und die Kinder natürlich, die spielen ja eher draussen und finden sowas spannend. |
Du wirst den Unterschied zw. Junghabicht und Bussard nur anhand der Krallen und Schnabel sehen können, da sie fast identisch aussehen (Ältere über 2 Jahre sehen ganz anders aus). Die Größe ist dieselbe. Junghabichte sind noch nicht so erfahren im natürlicher Beute schlagen, daher nehmen sie das, was auf dem Präsentierteller ist: Hühner etc. Und Habichte kommen nicht immer aus der Luft: die lauern auch am Boden und schlagen aus dem Hinterhalt zu. Einmal so erfolgreich, werden sie es später wieder an derselben Stelle versuchen. |
Habt ihr einen Lebensmittelladen? Dann könntest Du dort einen Flyer hinhängen. Ist es ausgeschlossen, das jemand das Kaninchen geklaut haben kann? Wenn ja, kann sie nur aus Panik weggelaufen sein und sich irgendwo verstecken. An Raubtier glaube ich irgendwie nicht, denn dann wären Spuren da. |
So, jetzt habe ich 50 Flyer verteilt und mit den Leuten in den Gärten geredet. Auch die Leute die im Rathaus arbeiten haben Flyer. Ich habe noch diverse Emails und WhatsApp an andere Nachbarn, an Rathaus, Tierschützer/ Vereine, Tierärzte geschickt. Die Kinder der Nachbarn verteilen den Flyer via WhatsApp an ihre Freunde und erzählen es weiter. Manche Clans hier strecken sich über mehrere Dörfer. Ich glaube die Region geht auf 5 grosse Familien zurück. Ernsthaft. Und eine Frau hat gleich angeboten es rum zu erzählen. Sie arbeitet u.a. für die Kirche und die Gemeinde. Finderlohn 100 Euro, ich denke das motiviert die Jüngeren. Ich habe auch noch eine Tour gemacht und sogar einen Hasen gefunden. Aber es war der Po von einem wilden Hasen, der schnell weg flitzte. DAS Versteck nimmt niemand auseinander, man konnte auch nicht weiter ran oder rein schauen. Hier liegen die Holzvorräte für die nächsten 100 Jahre von sämtlichen Dorfbauern. Plus Geräte, Paletten, Lager des Landschaftsgärtners, Steine, Hecken. Ich habe nach ihr gerufen und es hat sich auch sonst nichts bewegt oder geraschelt. Bis auf das wilde Häschen. Jedes Mal wenn ein vertrautes Tier auf mich zu rennt hüpft mein Herz erst - und dann registriert mein Gehirn erst, dass es die Katze ist. Auch niedlich, ich weiss... Cappuccino hab ich etwas Löwenzahn mitgebracht. Er frisst zumindest. Ich traue mich erstmal nicht mehr ihn im Garten laufen zu lassen. Dafür ist er sicher im Stall und die Lücke im Zaun hab ich weit aufgemacht. Schneewittchen könnte direkt daneben unter dem Gartenhaus Schutz finden - ich schaue regelmässig. Danke Euch allen für den Mut und die Tipps. Wenn einem sowas passiert, steht man so neben sich. Da kommt man oft nicht auf so einfache Sachen |
Geklaut ist völlig ausgeschlossen. Ich habe ein Schloss am Gartentor - extra schon damit niemand öffnen kann und sie raus laufen können. Der Zaun ist 1.8m und es kann niemand ohne Lärm einfach drüber klettern. Schon gar nicht 2x. Ich war ja wie gesagt da. Abgesehen davon... sie hatte ja Gartenfreilauf. Da fängt man sie nicht so einfach ein. Sie läuft niemandem in die Arme, echt nicht. |
Ach so - hier und auch die nächsten Orte aussen herum, gibt es KEINE Lebensmittelläden, Bäcker, Post, Kiosk, Bankomat - echt nichts. Ich fahre mindestens 10 min einfachen Weg wenn ich sonntags frisches Baguette vom Bäcker will. |
Auch von mir alles erdenklich Gute! Ich hoffe so sehr, dass sie jemand findet und du sie zurück bekommst. Auf jeden Fall kannst du dir nach all dem sagen, dass du alles versucht hast, um sie zurück zu bekommen. All unsere Daumen und Pfoten sind gedrückt! |
Hello Weil Ihr mir so viel Hilfe und Halt gegeben habt, möchte ich Euch kurz ein Update geben. Leider ist unsere Kleine nicht wieder aufgetaucht. Ein Nachbar hat auf den Zettel reagiert und angerufen. Er hat den Hasen nicht gesehen. Er sagte, dass ein Fuchs gerade seine Katze geholt hätte. Und er ihn leider nicht erschiessen konnte... Ich frage mich, was mir mehr Sorgen macht. Ein Fuchs oder Nachbarn mit Gewehren. Cappuccino darf nun unter strenger Aufsicht wieder hoppeln. Er liebt es einfach, er braucht das. Er ist auch total süss und macht Freudensprünge wenn man zu seinem Stall kommt. Er zeigt ganz klar, dass er von Absperrungen nichts hält und den ganzen Garten will. Aber er lässt sich recht leicht wieder in den Stall begleiten, das ist wirklich ganz lieb. Nächste Woche schauen wir mal für eine neue Partnerin. Falls Schneewittchen doch käme, dann nur so gerne. Dann vergesellschaften wir die mit oder es gäbe halt irgendwann zwei Paare. Gäbe nichts Schöneres als sie wieder zu kriegen. Aber ich glaube leider nicht mehr so daran. |
Bitte lenke Dein Augenmerk als erstes darauf, dass sich eine solche Katastrophe nicht noch einmal wiederholt, heißt, mache den Garten erst einmal wirklich ein- bzw. ausbruchssicher und hole Dir dann ein neues Nin dazu. Nicht vorher! |
Ich bin 100x den Garten abgelaufen und hab nach Lücken gesucht und geschaut. Die eine potentielle Stelle (an die ich immer noch nicht glaube) - ist natürlich dicht. Ich würde Cappuccino sonst doch nicht laufen lassen Kaninchen können nicht raus. Aber Katzen oder Marder oder Greifvögel werden immer rein kommen. Deswegen bin ich ja mit dabei und lasse die Hasen nicht alleine im Garten. |
Du schriebst selber Zitat:
An der einen Stelle hast Du es gesichert, was ist mit allen anderen Stellen? |
Der Freilauf von dem wir reden ist der ganze Garten und wenn sie den nutzen dürfen, bin ich dabei. Dort war, wie Du oben zitierst, ein letzter kleiner Spalt. Aber ich bin seitdem wirklich etliche Male alles durchgegangen und habe keine einzige Ritze mehr gefunden. Hast Du das Gefühl, dass ich bewusst Risiken eingehe? Ich mache mir total Vorwürfe. Ich denke nach wie vor, dass es ein Greifvogel war und nicht, dass sie selbst raus ist. Trotzdem habe ich Nächte nicht geschlafen und kann mir nicht verzeihen, dass sie weg ist. |
Zitat:
Ich kann mir die Zwickmühle gut vorstellen, in der man mit einem großen Gartengelände ist. Es ist nach meiner Auffassung der maximale Traum für Kaninchen, stundenlang ein abwechslungsreiches Areal durchstromern zu können ... uneben, vielleicht sogar ein bisschen hügelig, Gras, unübersichtliche Sträucher, kühle Erde, ein bisschen Sand an manchen Stellen ... herrlich! :) Andererseits gibt's die Tücke der Fressfeinde, die zu den Kaninchen eindringen können. Eine wirklich rundumabsichernde Eingrenzung - mit in die Erde eingelassenem mardersicheren Draht und Dach/Deckel/Netz zur Abdichtung von oben - würde das Gelände "praktisch" kleiner und die Topografie vermutlich langweiliger machen. Ich würde wohl auch weiterhin bewusst den Kompromiss wählen, den Du für ein erfülltes Kaninchenleben zu bieten versuchst: Ein begrenztes Kleingehege/einen großräumigen Stall und Freilauf im Garten unter Aufsicht. Mit Restrisiko. Grüße Aen |
Zitat:
Und um nichts in der Welt käme ich auf den Gedanken Dir Vorwürfe zu machen! :blush5: Du hast nur jetzt leider feststellen müssen, dass Dein Freilauf einfach nicht in alle Richtungen „sicher“ ist und dazu gehört eben auch die Sicherung gegen „einbrechende“ Katzen oder ggf. auch Greifvögel. Das ist für Dich jetzt extrem schmerzlich, bringt Dich aber dahin, dass Du weiter überlegst wie Du den Langohren ihren gewünschten (und notwendigen) Freilauf ermöglichst, gleichzeitig aber eine weitere Katastrophe verhinderst. Zu Beginn meiner Kaninchenzeit hatte ich einen „normalen“ Freilauf (ca. 10 qm) mit diesen Steckgittern im Garten installiert. Waren zwei Zwerge (ca. 1,2 kg) und die Gitter waren 80 cm hoch (das Gehege im Haus hatte nur 50 cm Höhe). Auf einmal saß ein Mädel außerhalb des Geheges im (ungesicherten!) Garten :eek: sie war einfach rübergehüpft. Daraufhin gab es ein Teichschutznetz über das Gehege. Nur kurze Zeit später saß die andere „frei“ im Garten, obwohl ich nur knapp zehn Minuten drin war. Diese Zeit hatte sie genutzt sich durch eine wirklich dichte Grasnarbe einen Gang (keine 15 cm Durchmesser) nach draußen zu buddeln. Was ich damit sagen möchte, man kann gar nicht so weit gucken wie die „lieben Kleinen“ Auswege finden. |
Meine haben einen 8m2 Stall. Aber da wächst keine Wiese. Ich habe die Hasen mit einem Absperrnetz an den Garten gewöhnt. Das Netz ist keine Grenze, das ist die nette Bitte doch erstmal im kleineren Bereich zu bleiben. Das habe ich über Wochen gemacht, immer wieder das Areal vergrössert und ich war immer da und habe es gegen anknabbern und überspringen geschützt. Persönlich. Das ist war sehr zeitintensiv. Ausserdem sieht man ja dabei auch die Risiken. Als sie das erste Mal rausgeschlüpft ist, war ich da. In Panik... und sie kam zum Glück direkt wieder. Und dann habe ich ja da zugemacht. Dann lief das aber gut. Ich habe angefangen mal 5 min rein zu gehen - Balkontür offen. Usw... Cappuccino macht überdeutlich klar, was er von dem Netz hält. Und schliesslich habe ich sie auch unter Gartenhaus und Terrasse gelassen. Nach 2-3 Stunden sind sie von selbst zurück in den Stall. Und ich habe nie das Haus verlassen, habe immer wieder draussen geschaut. Das Ding ist: Die Hasen LIEBEN den Garten. Meine Katzen sind auch Freigänger. Meine Kinder dürfen im Dorf Fahrrad fahren. Es gibt ein Restrisiko - immer. Aber trotzdem fahren wir Auto und Motorrad, verlassen jeden Tag das Haus. Ich mache NIE etwas leichtsinnig. Ich rechne alles, ich sichere alles, ich tue was ich kann. Und dennoch zerreisst es einem das Herz, wenn etwas passiert. Aber was ist die Alternative und was ist der Preis? Den Preis für die Alternative zahlen auch die Hasen, indem sie 24/7 im Stall hocken würden. Da ich nicht genau weiss was passiert ist, kann ich nichts mehr tun ausser noch mehr aufzupassen. Ich werde noch ein paar weitere Anpassungen im Garten machen - mehr Unterschlüpfe - macht die Überwachung für mich aber auch schwerer. Beide Hasen waren Freilauf komplett ohne Schutz gewohnt beim Vorbesitzer. Kein Stall, kein intakter Gartenzaun - es war sogar offen zur Strasse. Es ist echt ironisch, dass bei mir was passiert. Ich habe sie aber auch schon mehr als 1.5 Jahre (sicher behütet) gehabt. |
Theresa, wie machst Du es jetzt? Hast Du eine Lösung gefunden? |
Zitat:
Das, was Du gerade erlebst, habe ich im Bekanntenkreis mitbekommen. Traumgarten mit einen wirklich toll abwechslungsreichen Zuschnitt. Das hab ich so schön noch nie gesehen. Ich hab auch erst schlucken müssen, als ich von dem verschwundenen Kaninchen hörte (was in drei Jahren noch nie vorgekommen sei), und ich hatte auch sofort gedacht, dass jetzt sicher nach Kräften alles - alles - unternommen wird, dass das nie wieder passieren kann. Die Halter sagten mir aber, dass sie das nach längerem Abwägen nicht können. Dass sie's einfach nicht übers Herz bringen, ihren Kaninchen diese Freiheit in ihrem Garten gegen eine Rundumsicherheit einzutauschen. Fand ich seltsam, und ich hab mit Vorschlägen, wie eine Absicherung vielleicht doch gehen könnte, "auszuhelfen" versucht. Als ich die Kaninchen dort dann aber ein paar Stunden am Stück sah und erlebte, wie sie "ihr Gelände" im Freilauf in ihrem eigenen Tempo genüsslich erobern ... den Hügel hochhoppeln, wieder runterflitzen, zwischendurch hinter Sträuchern chillen, dann wieder von Neuem losstreunen ... hab ich erst wirklich verstanden, dass man sich als Kaninchenhalter bewusst auch gegen Rundumsicherheit entscheiden kann. |
Sehr schade, das Schneewittchen bisher nicht mehr aufgetaucht ist. Und das sie trotz ihrer auffälligen Farbe von niemandem gesehen wurde, lässt mich daran zweifeln, dass sie "einfach bloß" weg gelaufen ist... Tut mir sehr leid für Cappuchino und euch dazugehörige Menschen. Im Grunde musst du wissen, wie viel Risiko du eingehen willst. Wie du schon beschrieben hast ist es ein Abwägen der Risiken und der Vorteile für die Kaninchen. Einen kompletten Garten kann man niemals so absichern wie ein Gehege. Ich lasse meine beiden gerade auch im Garten in einem mit Gitterelementen abgetrennten Bereich laufen. Die Kaninchen können nicht (mehr) ausbrechen, aber Füchse, Greifvögel, Katzen etc. können problemlos rein. Der Bereich, der komplett abgesichert werden könnte, wäre von der Größe nicht annähernd artgerecht. Wenn ich sie laufen lasse, bin ich immer da, meistens im Haus mit offenem Fenster, damit ich höre, falls es draußen einen Tumult gibt. Ich schaue auch regelmäßig aus dem Fenster und gehe runter um nach ihnen zu schauen, aber jeden Tag stundenlang bei ihnen am Gehege sitzen kann ich nicht. Ich persönlich habe den Entschluss gefasst: Lieber sterben meine Kaninchen im Sonnenschein als eingekerkert in ihrem Stall. Das bedeutet aber nicht, das mir ihre Sicherheit egal ist, sondern dass ich mein möglichstes in der aktuellen Wohnsituation getan habe und auf das beste hoffe. Wenn ihnen etwas passieren würde, wäre ich trotzdem am Boden zerstört. Das deine Kaninchen den ganzen Garten zur Verfügung haben ist sehr vorbildlich. Das Risiko für deine Tiere ist dir bewusst. Ich denke aber das die Vorteile für die Tiere überwiegen. Ein Kinderzimmer-Kaninchen lebt komplett abgesichert und wird wahrscheinlich niemals ein Raubtier zu GEsicht bekommen. Aber ist es deshalb besser dran als die Kaninchen in freier Gartenhaltung? |
Es ist wirklich schwierig. Ich würde so gerne alle meine Liebsten in Watte packen. Kinder zuerst. Aber das geht halt nicht. Ich würde den Garten mehr absichern, wenn ich könnte. Ich kann nicht ein 500-600 m2 Netz über alles spannen. Und wie kommen dann meine Katzen rein und raus..? Der Garten gehört den Hasen, den Katzen, den Kindern.. Ich habe erst angefangen mal ins Haus zu gehen, als die Hasen sich unter das Gartenhaus verkrochen haben. Die fanden das super dort. Und ich sitze da eine Stunde draussen und nichts passiert.. dann überlegt man halt, dass sie da relativ sicher sind. Dann hoppeln die auch mal raus, aber man ist ja in der Nähe. Und man hat es ja geübt. Meine Kinder machen gerade diese Erfahrung... riesige Tränen und Trauer und Vorwürfe an Mama. Ich hätte immer nebendran stehen müssen. Sie würden IMMER dabei sein. Und dann rufe ich sie: Kinder - in den Garten mit Euch, Cappuccino will auch mal raus... Schon nicht so lustig für sie. Dann fängt es an zu regnen, aber er sitzt schön unter dem Haus... jahaa... ? Wir müssen jetzt gemeinsam einen Weg finden. Wir wollen keine Hasen verlieren, aber wir wollen sie auch morgens zum Frühstück auf die Wiese lassen und sie wollen spielen und sie mögen halt Verstecke. Hasen lieben Verstecke. Und gerade jetzt - wo ich Corona-Home-Office habe. Besser geht es nicht um ihnen das auch wirklich zu ermöglichen. |
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Schwierig. :-( Alles Gute euch! |
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