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Veränderte Gruppendynamik nach TodesfallHallo ![]() Nachdem wir im November 2019 unsere zwei Riesenmixe Hermine und Hannibal super erfolgreich mit den zwei Löwenköpfchen Hugo und Helga vergesellschaftet hatten und die vier wirklich eine sehr harmonische Gruppe war, mussten wir uns Ende März total überraschend leider von Hugo verabschieden ![]() Wir haben beschlossen, nicht direkt einen "Ersatz" zu holen, sondern erstmal zu beobachten wie es mit den drein funktioniert. Hannibal hat ein paar Tage ziemlich getrauert und wir haben uns schon Sorgen gemacht, er hat sich dann aber wieder gefangen und dann war erstmal alles gut. Seit gut 2 Wochen beobachte ich aber, dass sich die Gruppendynamik stark verändert hat, auf Kosten von Hannibal. Ich beschreibe euch mal die Situation: Vor Hugos Tod war die Rangfolge vollkommen klar: 1.Hermine, 2.Hannibal, 3.Hugo und 4.Helga. Hugo war ja ein sehr ruhiger Zeitgenosse. Das Helga auf Platz 4 war lag ganz allein daran, dass Hermine sie dort haben wollte. Zwischen den beiden gab es häufiger mal Zickenkrieg, jedoch nichts Dramatisches. Hermine und Hannibal waren immer ein Herz und eine Seele, klebten förmlich aneinander. Jetzt ist das alles anders. Relativ schnell nach Hugos Tod schien Helga ihre Chance zum Aufstieg nutzen zu wollen. Und seit dem bezieht unser fast 6kg Hannibal ständig Kloppe von der knapp 2kg Helga. Er wehrt sich nie aber wirkt ziemlich unglücklich. Besonders, weil er auch seinen Sockelstatus bei Hermine verloren hat. Die beiden putzen sich zwar regelmäßig aber wenn Hermine die Wahl hat, kuschelt sie sich jetzt eher an Helga als an Hannibal. Er sitzt jetzt oft abseits und wirkt einfach niedergeschlagen Mir gefällt diese neue Dynamik und das Gezicke gegen Hannibal gar nicht! Ich hatte eigentlich gehofft, dass die 3 unter sich gut zurecht kommen würden aber jetzt wirkt es irgendwie als wäre Hannibal "über". Dabei ist er so ein sozialer und liebevoller Kerl, er tut mir derzeit einfach richtig leid. Jetzt spiele ich doch wieder mit dem Gedanken wieder einen 2. Kastraten dazu zu holen. Ich habe mich auch schon ein wenig in einen Kandidaten aus dem Tierheim verliebt. Er würde vom Alter gut in unsere Gruppe passen und wird vom Tierheim als recht dominant beschrieben. Ich hege ein wenig die Hoffnung, dass ein etwas dominanterer Rammler ein wenig Ruhe in das Zickengeschwader bringen könnte. Und das 2 Pärchen wieder harmonischer funktionieren als unsere jetzige 3er Kombi. Ich weiß, dass am Ende nur ausprobieren hilft aber mich würden mal eure Gedanken bzw Erfahrungen dazu interessieren. Dazu muss ich noch sagen, dass ich die Situation bis Ende Mai sowieso weiter beobachten muss, weil wir Anfang Juni umziehen. Eine Vergesellschaftung und kurz darauf einen Umzug möchten ich meinen Tieren nicht zumuten. Außerdem halte ich ein neu gestaltetes Gehege im neuen Garten mit viel Platz (der ganze Garten ist gesichert und steht als Auslauf zur Verfügung) für eine gute Basis für eine Vergesellschaftung. Ich habe also noch ein wenig Zeit, würde mich aber ggf schon Mitte Mai darum kümmern, dass wir den Kleinen vermittelt bekommen, vorausgesetzt niemand anders holt ihn vorher aus dem Tierheim. Also was meint ihr zu der ganzen Situation? Liebe Grüße
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| Oh nein, ich habe mich so gefreut, dass er und Helga nun ein schönes Leben haben........ Mein Beileid ![]() Nun, ich würde wohl einen neuen Kastraten nehmen, es auf jeden Fall versuchen, wenn sich die 3 nicht noch in den nächsten Wochen arrangieren, denn mit ansehen, wie einer außen vor bleibt, dazu ist mein Herz zu weich ![]()
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| Danke, für uns war das auch ein ziemlicher Schock Er war wirklich top fit und eine halbe Stunde bevor ich ihn tot im Gehege gefunden habe, ist er noch putzmunter rumgehoppelt. Und dabei hatte er ja gerade erst im Herbst dieses Drama um die Kastration hinter sich gebracht. Ich hatte auch gedacht, dass er bei uns jetzt ein langes, glückliches Kaninchenleben haben würde. Aber wenigstens durfte er noch kennen lernen, was Gesellschaft, Platz und gutes Futter sind...Ich muss die nächsten Wochen ja eh noch abwarten. Aber insgeheim hoffe ich, dass mein Liebling dann immer noch im Tierheim ist und ich ihn nach dem Umzug zu uns holen kann Heute war es zwischen den drein allerdings viel ruhiger als in den letzten 2 Wochen. Wenn sich die Lage jetzt beruhigt weiß ich nicht so recht, was ich machen soll. Aber erstmal ist ja eh abwarten und beobachten angesagt.
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| Das ist ein Trost, dass er noch ein paar schöne Monate hatte, so traurig es auch ist. Du musst jetzt nicht drüber entscheiden, ich würde unter den Umständen auch abwarten und beobachten. Solltest du dich dafür entscheiden, ist es für den Neuzugang auch einfacher, wenn alle zur gleichen Zeit einziehen Wenn genug Platz ist, spricht ja auch nichts dagegen, auch wenn sie sich arrangiert haben, ein weiteres Kanichen aufzunehmen, es gibt viele, die ein schönes Zuhause möchten
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| Es tut mir leid um Deinen Verlust. Da ich Deine Vorgeschichte nicht kenne: geimpft waren sie alle? Ich hätte es wahrscheinlich abklären lassen aus persönlichem Interesse, wieso der Tod so plötzlich eintrat. Die soziale Entwicklung innerhalb der Gruppe ist recht merkwürdig/spannend. Widerspricht sich so jeglicher Gesetzmäßigkeit (eher separate Rangordnung innerhalb der Geschlechter, Probleme unter Gleichgeschlechtlichen, Frühlingshormone etc.). Vielleicht pendelt es sich auch wieder ein? Ansonsten würde ich auch die Gelegenheit des Umzuges nutzen. Solange wird es der arme Hannibal auch noch aushalten ![]()
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| Ja, Sie waren/sind alle geimpft und gesund. Wir hatten im Winter etwas Probleme mit Schnupfen, allerdings war Hugo kaum betroffen und die Sache war auch schon seit Dezember ausgestanden, also gehe ich nicht davon aus, dass es damit zu tun hatte. Wir haben mit unserem Tierarzt gesprochen und er vermutet, dass es vom Herzen her kam, evtl ein angeborener Herzfehler, da Hugo und Helga ja aus ziemlich fragwürdigen Verhältnissen stammen und man nicht weiß, was da genetisch alles schief gelaufen sein könnte. Hugo war aber auch einfach sehr empfindlich, daher auch das Drama um die Kastration (fast 2 Monate lang wiederkehrende Entzündungen etc). Ich habe es nicht übers Herz gebracht an ihm "rumschnibbeln" zu lassen. Da es den anderen jetzt, einen Monat später, blendend geht und ausgeschlossen wurde, dass es was ansteckendes war, bin ich auch froh über die Entscheidung. Frühlingshormone sind bei uns auch deutlich zu merken. Es wird viel mit Urin gespritzt, Hermine bietet sich Hannibal regelrecht an. Ihn interessiert das nur sehr mäßig (er ist ein Frühkastrat). Helga ist weniger hormongesteuert, sie scheint wirklich nur ihren Austieg innerhalb der Gruppe im Kopf zu haben. Vor Hermine hat sie Respekt, das war schon immer so. Aber jetzt verstehen sie sich sehr gut, haben sich echt angenähert (was ich eigentlich schön finde). Und es ist prinzipiell auch nicht so schlimm, dass Hermine und Hannibal nicht mehr 24/7 aneinander hängen, sie verstehen sich ja nach wir vor. Nur zwischen Helga und Hannibal herrscht Spannung, die aber wirklich zu 100% von Helga ausgeht. Hannibal möchte eigentlich nur seine Ruhe. Ich hab schon überlegt, dass es vielleicht daran liegen könnte, dass Helga super schlecht sozialisiert ist, weil sie ja ewig in Einzelhaltung saß. Vielleicht weiß sie einfach nicht wann Schluss ist. Aber bisher hält sich das ja auch alles noch in einem akzeptablen Rahmen. Körperlich muss ich mir keine Sorgen um Hannibal machen (wenn es hart auf hart käme hätte Helga keine Chance). Aber er ist eben mein kleines Sensibelchen ![]() Ich gucke jeden Tag auf der Website vom Tierheim, ob der Kleine noch da ist, ich bin schon etwas verliebt. Naja, ich lasse da quasi das Schicksal entscheiden...
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