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Hier ist erst ab Mittwoch Pflicht. Samstag hat man allerdings noch nicht so viele mit Maske einkaufen gesehen. Und wenn dann die Jüngeren oder die Älteren. |
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Am besten ist aber immer noch (so ist es jedenfalls in Niedersachsen), dass wenn die Schulen jetzt geöffnet werden, die Kinder im Unterricht keine Maske tragen müssen, weil dort der Sicherheitsabstand gewährleistet ist (klar!), sie aber gerne in der Pause Masken aufsetzen dürfen. Habe ich das irgendwie falsch verstanden? Ist es draußen nicht "ungefährlicher" sich anzustecken als in geschlossenen Räumen und gibt es nicht deshalb nun auch Maskenpflicht in Läden und den öffentlichen Verkehrsmitteln? |
In der Klasse sitzen sie auf ihren Plätzen und halten Abstand (im Idealfall), draußen stehen sie ja nicht nur auf einem Fleck. Ich vermute deshalb sollen sie draußen Masken tragen. |
Genau, im Idealfall. Ich sehe noch nicht, dass das klappt. Die Klassenräume (jedenfalls bei uns) sind viel zu klein, dass alle Kinder 1,5m Abstand halten könnten, auch wenn es nur die Hälfte der Klasse ist. Draußen werden sie in den 5 Minutenpausen übrigens auf markierten Stellen "geparkt". So ist es jedenfalls in der Schule meines Sohnes vorgesehen (4. Klasse). |
Man müsste halt entsprechend Tische rücken. Sollte ja gehen. Also...theoretisch. :rolleyes: Ist denn die ganze Klasse immer anwesend? |
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Die (nicht zertifizierten) Masken schützen nicht vor Ansteckung, sondern sollen die Verbreitung von Tröpfchen eindämmen. Also genau wie das Abstand halten dich davor schützt, dass dir jemand seine Tröpfchen, die idR Regel so klein sind, dass man sie nicht sieht, entgegenschleudert, soll die Barriere vor Mund und Nase alles bremsen was raus kommt. Vermutlich geht die Schule dann davon aus, dass man auf dem Hof nicht durchsetzen kann, dass die Kinder Abstand halten. Anders als in den kleinen Gruppen drinnen. |
@honeymouse, Es ist immer nur die halbe Klasse anwesend und den Tag darauf dann der andere Teil der Klasse, die verschiedenen Klassen werden auch zu verschiedenen Zeiten Pause haben. Zitat:
Mir ist klar, dass die nicht zertifizierten Masken nicht vor Ansteckung schützen, mir geht es primär auch nicht um die Pausen und vor allem nicht um die Pflicht eine Maske zu tragen, sondern darum, dass sie keine tragen dürfen. Ich weiß nicht, ob das funktioniert, dass die Kinder in den Pausen Abstand halten oder nicht. Ich denke, dass es sehr schwer umzusetzen ist. Ich meine, wenn das schon Erwachsene im Supermarkt nicht schaffen, wie sollen es denn dann die Kinder schaffen. Ich kann mir aber vorstellen, wenn 15 Kinder in einem Raum mit Lehrer sitzen und die Kinder husten oder niesen müssen, dass dann der Abstand in einem Klassenraum auch nicht ganz so viel nützt. Ich meine nur, wäre es nicht da dann eher erforderlich eine Maske (nicht zertifizierte) zu tragen. Mal ganz davon abgesehen, dass der Lehrer die zweite Gruppe ebenfalls unterrichtet und somit wieder zur ganzen Klasse Kontakt hat. Und noch eine Sache kommt dazu, die vor allem mich als Mutter eines 4. Klässlers betrifft. Ich frage mich warum gerade diese Kinder wieder zur Schule sollen. Ja, sie wechseln im Sommer die Schule, aber in der 5. Klasse müssen die Kinder sowieso alle auf einen Stand gebracht werden und da das Niveau von Grundschule zu Grundschule variiert, haben sie erstmal Wiederholungen. |
15 sind ja auch immer noch eine Menge :eek: Dürfen sie denn im Unterricht keine tragen? |
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Genau darum geht es, sie dürfen keine tragen. |
Da würde ich mal nachhaken, wenn die Kinder es freiwillig machen, seh ich da erstmal kein Problem. Vorallem wenn die Klassen noch so groß sind. |
Außerdem hält es die Kinder eher davon ab, sich in das Gesicht zu fassen. Ich weiß noch wie ich damals immer in der Schule saß :D der Ellenbogen auf dem Tisch und den Kopf in die Hand gestützt. |
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*hust *den Kopf von der Hand nehm :rofl: Was? Nein, meine Zoomkonferenz ist super spannend! :yesnod::rofl: :Yawn: |
Die 4.Klässler haben ja generell schon ein anderes Pensum als die jüngeren Klassen. Ich denke schon, dass da mehr verpasst wird, was vor allem schwerer fällt, später wieder aufzuholen. Schnelle Wiederholung in der 5. ist ja was anderes, als es überhaupt erstmal beigebracht zu bekommen. Den Kindern stundenlang durchgehende Maskenpflicht aufzuerlegen, geht nicht. Da haben Erwachsene ja schon ihre Schwierigkeiten mit. Konzentriertes Lernen wird in der Situation dann noch mehr erschwert. Innerhalb der Klasse kann man die Kontakte auch gut nachvollziehen, denke ich. Auf dem Schulhof wird es schnell unüberschaubar, wer bei wem wie eng und wie lange stand. Da machen Masken dann Sinn, auch wenn man sie draußen sonst nicht bräuchte. Ich hoffe, dass die Ansteckungsgefahr in der Schule gar nicht so hoch ist. Man ist ja auch immer noch nicht dem Thema weiter, ob Kinder überhaupt ausreichend Virus "ausstoßen", um andere anzustecken. Bisher hat man wohl keine Infektionskette gefunden, wo es von Kindern ausging, sie wurden immer nur von Erwachsenen angesteckt, nie andersrum. Und wenn ich mal so rechne: In SH leben 2,89Mio Menschen. Bekannt infiziert 2600 oder so. Davon sind 1900 schon wieder gesund. Aber vielleicht sind schon etwa genauso viele unentdeckt krank. Übern Daumen ist das aber also nur jeder 1000ste. Und genau dem muss man dann eng genug und lange genug begegnen. Diese Rechnung beruhigt mich immer, wenn jemand doch mal zu dicht kommen sollte oder wenn meine Mutter einkaufen war. |
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Wenn ein Kind aber freiwillig eine Maske während des Unterrichts tragen möchte um sich/andere/wie auch immer zu schützen, dann sollte man es dem Kind durchaus erlauben. |
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Nur das sich an den Abstand kaum jemand noch hält, seit dem sie Masken aufhaben. |
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Wenn sie sich dann doch gegenseitig anstecken, es in die Familien tragen und es nicht merken, weil sie vielleicht einen schwächeren Verlauf haben, dann hoffe ich, dass das Virus keine Langzeitschäden verursacht, weil dann ist es nämlich zu spät. Wie man es dreht und wendet, es ist eine saublöde Zeit, sowohl für Eltern, als auch für Kinder, für Lehrer sowieso. Ich finde es zu früh für Schulöffnungen, egal welcher Art, ob nun die Abiturklassen, oder die 4. Klassen. Ich hoffe, dass es gut geht, aber ich habe ziemliche Bauchschmerzen dabei. Ändern kann ich sowieso nichts daran und demnach müssen wir alle versuchen das Beste daraus zu machen. (Aber aufregen darf ich mich :D) |
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Ich habe gerade nichts sinnvolles beizutragen. Aber: :sosp::toetap05: |
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Wäre es denn so schlimm, wenn sich alle mal der Realität stellen und zugeben würde, dass die Schulen frühestens nach den Sommerferien wieder normalen Unterricht anbieten können und man die Schüler bis dahin einfach mal nichts lernen lässt? Bis dahin ließe sich der Lehrplan von diversen Nutzlosigkeiten entrümpeln, bessere hygienische Voraussetzungen schaffen, alle Schüler hätten den gleichen Wissensstand, und die Eltern müssten sich nicht zwischen Arbeit und Home Schooling zerreißen... So langsam nerven mich nämlich diese Aufgaben mit dem Untertext „deine Eltern helfen dir gerne“, und diese achso tollen Pädagogentipps „am besten haltet ihr euch an den Stundenplan“ - soll ich jetzt alle 45 Minuten eine Glocke läuten, damit sich das Kind dann mit dem nächsten Fach beschäftigt? Mir erschließt sich auch nicht so ganz, wofür der 5.Klässler jetzt PowerPoint Präsentationen über Planeten erstellen soll - als ob er dies alleine könnte - oder die 7.Klässlerin jetzt Barometer und Niederschlagsmesser basteln soll, um damit das Wetter zu beobachten: auch das geht nicht alleine, und ich hasse Basteln, warum kann man das Wetter nicht einfach mit vorhandenen Gerätschaften beobachten oder sich eine Wetter-Doku auf YouTube ansehen? Offenbar denkt ein jeder, wir bekämen unsere Kinder ohne Schulaufgaben nicht beschäftigt, dabei haben wir vor dieser Flut an Schulkram viele tolle Sachen gemacht, auf die sie selbst gekommen sind, von Zweigehäuschen für Kaninchen bauen über Steinzeitwerkzeuge basteln bis zum Dokus über frühere Epidemien (meine Kinder wissen im Gegensatz zu Trump, warum Antibiotika nicht gegen Sars-Cov2 helfen) gucken... |
Meine Tochter muss auch wieder zur Schule - Abivorbereitung. Die hatten am Freitag eine Info-Veranstaltung im Freiluftklassenzimmer. Ab dieser Woche kursweise Unterricht in der Mensa. Dort können 2m Abstand locker eingehalten werden. 2,5 Zeitstunden Unterricht ohne Pause, danach Schicht. Keine Maskenpflicht, keine Schulpflicht. Eine Lehrerin gehört zu den gefährdeten Personen, kommt also nicht. Es gibt eine dringende Empfehlung, nicht mit dem ÖPNV zu kommen, sondern mit dem Auto (selbst oder bringen lassen) oder Fahrrad. Am Eingang des Schulgeländes steht ein Tisch mit Desinfektionsmitteln für die Hände. Zur Toilette dürfen statt sonst üblich keine 15 Schüler mehr gehen, sondern nur noch einzeln und man muss sich in eine Liste eintragen. Auch im Unterricht wird ein Sitzplan angefertigt, um evtl. Ketten nachverfolgen zu können. |
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Inwiefern soll sich denn bis dahin etwas grundlegend an der Lage ändern? Ändern wird sich erst dann was,wenn es A ein wirksames Medikament gibt und/oder B alle mit einem Impfstoff geimpft sind. |
Ich weiß nicht. So ganz mit der Schule aussetzen bis man mal wieder hingehen kann, bereitet mir aus mehreren Gründen Bauchweh. Dann beiße ich lieber mit meinen Kindern in den sauren Apfel und fange zumindest etwas ab. Es gibt zwar zeitweise unschöne Diskussionen, wenn Dummes anders läuft als Kind sich das vorstellt, aber ansonsten läuft es echt gut. Die Kinder haben kontinuierlich weiterlernen können und das hat auch nicht geschadet. Zudem muss ich mal lobend erwähnen, dass die Organisation beider Schulen richtig gut läuft und umsetzbar ist. Das habe ich heute dann auch in der Schule erwähnt als ich die Deutscharbeit abgeholt habe. Zumindest wünsche ich es mir für meine Kinder nicht anders (außer den richtigen Schulbetrieb) und ich muss halt da durch. Ich lerne dabei ja auch noch dazu. |
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Die Zeit bis nach den Ferien könnte man dann dazu nutzen, ein sinnvolles Konzept zu entwickeln, wie und in welcher Form Unterricht erfolgen soll/kann, damit niemand abgehängt wird. Z.B. auch, um vernünftiges digitales Lernen zu ermöglichen, womit ich nicht an das versenden von PDFs denke, sondern daran, dass man Schüler mit Tablets mit entsprechenden Lernprogrammen ausstattet (und nicht ärmere Leute auf den Sozialhilfeträger verweist oder es den Eltern überlässt, die technische Grundausstattung anzuschaffen und einzurichten) und Online Unterricht ermöglicht. |
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Nimmt man für die beschleunigte Umsetzung der Planungen Arbeitslast von den zuständigen Behörden, Ämtern und Laboren, dann haben wir vielleicht nach den Sommerferien ein System ähnlich wie in Korea. Und können dann leichter wieder zu so etwas wie geregeltem Schulunterricht kommen. Aktuell ist es eher ein Mittelweg, indem man versucht so gut wie möglich zu schonen und einen Betrieb gleichzeitig in Gang zu halten. |
Ich fürchte Online-Unterricht wird zumindest bei uns noch lange auf sich warten lassen. Das Schulkonzept ist ja gerade erst dabei zu begreifen, dass man Kindern den Umgang mit PC und Co vielleicht beibringen sollte, statt digitale Medien grundsätzlich zu verteufeln :rolleyes: Neben verpasstem Schulstoff, der sicherlich entrümpelt werden könnte, so dass alle doch ausreichend lernen, auch mit einigen Wochen weniger, ist ja das nächste Problem, dass die meisten Eltern eigentlich einen anderen Job hätten als Kinderberteuung. Da hilft Online-Unterricht dann auch nicht. Bei uns an der Schule sind von 200 Schülern eigentlich 160 in der Betreuung, haben also Eltern, die beide zur Arbeit müssten. Da darf ein Konzept leider nicht noch monatelang auf sich warten lassen. Ich habe auch keine Ahnung, was genau der richtige Weg ist. Wir müssen einen finden, der im Zweifel bis zu einem Impfstoff durchzuhalten ist. Dazu gehört leider auch, dass Eltern wieder zur Arbeit können. Und auch brauchen Kinder wieder Kontakt zu anderen Kindern. Selbst wenn man die Schule außer Acht lassen könnte, so kann man Kinder nicht bis nächstes Jahr isolieren. Auch ein Spielen auf Abstand ist wohl eher unrealistisch. |
Ich weiß nicht, ob das ein regionales Ding ist, aber hier zahlt die Stadt Eltern, die wegen der Kinderbetreuung nicht arbeiten können 67% (wie bei Kurzarbeit) des Gehalts. Wurde nicht öffentlich gemacht, musste erst die Zeitung drüber berichten. Lohnt daher vielleicht auch bei sich selbst mal zu recherchieren, falls man gerade unbezahlten Urlaub nehmen muss. |
Hi, "wir" machen hier auch Homeschooling, wobei ich gestehe, dass meine Rolle sich darauf beschränkt, die Aufgabenblätter und Wochenpläne auszudrucken, den Rest macht das Schülerlein. Die Ergebnisse sind mal so, mal so - wie im "echten" Schulleben eben auch. Meine Drittklässlerin hat z.B. jetzt eine Präsentation vorbereitet. Ergebnis ist schön, aber halt so, wie es ein Grundschüler macht, wenn er selbstständig arbeitet. Und das ist auch richtig so. Es ist nicht Sinn der Sache, dass ich als Elternteil das mache, auch wenn ich es natürlich (oder "vielleicht" ;)) "besser" könnte. - Und auch wenn ich weiß, dass manche Mitschüler da dann wieder mit super professionellen Ergebnissen ankommen, bei denen aber blöderweise 90% die Mama/der Papa und nur 10% das Kind geleistet hat. Das sind dann witzigerweise wieder die Eltern, die sich aufregen, wie anspruchsvoll das alles sei - dabei sind sie es ja, die durch ihre Einmischung den Maßstab bei solchen Aufgaben kontinuierlich nach oben verschieben (verschoben haben)... Ob die Kinder selbst dadurch mehr gelernt haben, bleibt indes fraglich. S. |
Wir bereiten unser Büro auf die lieben Kleinen vor. Schranke vor die Tür. Verhaltensregeln aufhängen, Desinfektionsspender aufhängen. Und so weiter. Bissel nervös werde ich schon.:willy_nilly: |
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Denke das kommt dann auch auf den Arbeitgeber an, meiner ist ja total gegen Homeoffice und möchte gerade Geld sparen. Im Moment muss man echt gucken was für wen passt. |
Ich würde mich gerne mit dem Ehemannkollegen verbarrikadieren.:cool: |
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