 | Moderatorin | | Registriert seit: 24.10.2010
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Geschrieben am
10.02.2020, 23:51
| | | | Ich hab beides. 2011 hab ich ein Außengehege gebaut und die Kaninchen "rausgeschmissen". Die Kaninchen haben sich und fühlen sich auch jetzt noch draußen wohl. Mir aber fehlten sie, es war einfach zu ruhig in der Bude.
Also hab ich mir 2 Kastraten für die Wohnung geholt. Die beiden leben heute nicht mehr, dafür sind dann einige Monate später 2 Notfellchen bei mir eingezogen und 2 Jahre später kam noch eine Großsilberdame, die eigentlich in der Pfanne landen sollte, dazu. Lady hatte ich eigentlich für das Außengehege geholt. Sie war aber so menschenbezogen, dass sie auch in der Wohnung blieb. Und ich denke, dass die 3 ein schönes Kaninchenleben hier haben. Es gibt reichlich Streicheleinheiten für Lady und Keks, die diese auch einfordern. Schoko ist eher der Ängstliche und lässt sich nicht gerne anfassen. Auch gut, muss ja nicht.
Ich hab ein langjähriges AH-Kaninchen wegen Madenbefall in die Wohnung holen müssen. Er fühlte sich gleich pudelwohl und "zuhause". Nachdem die VG 3 Wochen später so gar nicht geklappt hat, ist er wieder oben eingezogen. Er war eins der zutraulichsten und liebsten Kaninchen, die ich hatte. Lou ist abends immer auf das Bett meiner Tochter gesprungen und hat dort auf sie gewartet, bis sie im Bett mit ihm kuschelte. Oft blieb er die halbe Nacht dort unter der Bettdecke.
Ich denke, es hängt auch viel vom Tier selbst ab. Einige sind für Außenhaltung geeignet und andere fühlen sich in Innenhaltung wohler, weil der Kontakt zum Menschen enger ist. Wichtig ist, dass die Tiere Platz haben um auch mal einen Sprint hinlegen zu können - und das rund um die Uhr. |