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Vergesellschaftung von Notfallkaninchen Hallo zusammen :seeya: Ich habe ein Anliegen bezüglich einer Vergesellschaftung. Derzeit haben wir zwei Riesen Mixe (Frühkastrat und Weibachen, ca 1 Jahr alt), die zusammen in Außenhaltung leben und sich sehr gut verstehen. Sie haben derzeit ein ca 10qm großes Gehege. Es war geplant das Gehege im nächsten Frühjahr durch eine 18qm Voliere zu ersetzen. Jetzt und später dann auch, gibt es zusätzlichen Auslauf im Garten. So war der Plan. Jetzt bin ich auf zwei ca 10 Monate alte Zwergkaninchen aufmerksam geworden, die wirklich dringend ein neues Zuhause brauchen. Es handelt sich um ein Weibchen und einen unkastrierten Bock, die getrennt voneinander (wenigstens das) in winzigen Verschlägen gehalten werden. Sie waren Weihnachtsgeschenke für die Kinder, die nun keine Lust mehr auf sie haben. Auf den Bildern war nur Trockenfutter, nicht mal Heu zu sehen und die Kaninchen saßen nur in ihrem eigenen Dreck, sogar die Wände des Käfigs waren voll geschmiert. Nun fährt die Familie in den Urlaub und die Tiere müssen bis zum 16.8. weg. Was sonst mit ihnen passiert möchte man wahrscheinlich gar nicht wissen. Nun überlege ich, den Volierenkauf vorzuziehen und die beiden aufzunehmen. Der Bock müsste ja eh erst kastriert werden und seine 6 Wochen absitzen. Genug Zeit, um ein großes, neues Gehege einzurichten, in dem dann alle Platz haben. Allerdings habe ich etwas Angst vor der Vergesellschaftung. Meine beiden großen sind ziemlich friedlich. Über den Charakter der Zwerge kann ich nichts sagen und die derzeitigen Besitzer wissen wahrscheinlich nicht mal, dass Kaninchen überhaupt Charakter haben. Es wäre also eine Vergesellschaftung auf gut Glück. Aber ich bringe es auch nicht übers Herz die beiden Zwerge einfach ihrem Schicksal zu überlassen... Hättet ihr Erfahrungen / Ratschläge für mich? Ich habe schon viel über den Ablauf der Vergesellschaftung gelesen. Neutraler Boden wäre es dann ja für alle, weil das Gehege ja komplett neu aufgebaut und eingerichtet wird. Und dann kämen eben mein Pärchen und die beiden bisherigen Einzelhäftlinge dazu. Ich weiß, dass es immer von den Tieren abhängig ist. Aber ich mache mir etwas Sorgen wegen des Größenunterschieds. Alles was ich dazu gelesen habe sagt, dass Kaninchen eher nicht auf die Größe schauen. Trotzdem habe ich Angst, dass die Zwerge platt gemacht werden könnten. Und da die zwei Zwerge ja auch nun schon eine Weile alleine sind, weiß ich auch nicht wie es um ihr Sozialverhalten steht. Allerdings finde ich, dass die beiden ja noch jung sind und definitiv eine Chance verdient haben. Bis heute Abend muss ich mich entscheiden, ob ich die beiden Zwerge nehme oder nicht. Ich wäre euch sehr dankbar für eure Erfahrungen, Ratschläge und Ermutigungen!!! Liebe Grüße Hannimine |
Hallo Hannimine, wenn neutraler Boden gegeben ist, ist das super, aber auch viel Platz, 18 qm hört sich schon gut an. Mit mehreren Versteckmöglichkeiten (bitte 2 Ausgänge) und Futterplätzen eingerichtet. Für den Notfall, falls sie sich wirklich blutig beissen und es gar nicht geht, noch für eine Trennmöglichkeit sorgen. Über die Größenunterschiede würde ich mir keine Gedanken machen. Da spielt eher der Charakter eine Rolle. Meine Tiere hier kommen alle aus Einzel/Stallhaltung. Für das Sozialverhalten ist wichtig, dass sie lange genug bei der Mutter waren. Ich kann dir nur sagen: wer nicht wagt, der nicht gewinnt;) Ich würde erstmal positiv an die Sache rangehen. |
Da ja alle Tiere vorher in anderen Gehegen saßen, würde ich die auch so stehen lassen, während die VG läuft. Um notfalls wieder trennen zu können, ohne dass jemand in einen kleinen Käfig zurück muss. Sollte alles hinhauen würde ich das Holz von den bisherigen Gehegen verwenden, um noch Ebenen, Häuser etc für das neue Gehege zu bauen. Und einen Stall würde ich noch als Quarantänestation behalten, sollte mal jemand krank werden. Also platztechnisch sind wir gut aufgestellt. Und passende Verstecke, genug Näpfe, Raufen usw werden auch neu mit eingerichtet. Ich überlege jetzt noch, wie die VG am besten ablaufen sollte. Der neue Bock würde zügig kastriert werden und muss dann ja 6 Wochen warten, bis er zu einer Dame darf. Die neue Dame wäre dann ja allein. Das müsste sie wahrscheinlich auch aushalten, bis alle vier vergesellschaftet werden. So schnell kann ich nämlich keinen neutralen Boden schaffen (für die Voliere muss erst gepflastert werden und das dauert ein bisschen). Außerdem fände ich es dem kleinen Bock gegenüber unfair, wenn er dann noch neu in eine frische dreier Gruppe kommen würde. Dann lieber gleiches Recht für alle. Aber würde es vielleicht Sinn machen schon vor der eigentlichen VG mal ein wenig Kontakt zwischen den beiden Neuen herzustellen, zB durch ein Trenngitter? Damit sie überhaupt wissen, dass es andere Kaninchen gibt und nicht den total Schock erleiden? Oder wäre es besser zum gegebenen Zeitpunkt alle in die neue Voliere zu setzen und dann den Dingen ihren Lauf zu lassen? Viele Fragen, ich weiß. Aber einerseits möchte ich die beiden unbedingt von ihrem Leid erlösen (und ich habe mich auch ziemlich verliebt, gebe ich zu). Andererseits habe ich Angst, dass es schief geht, jemand verletzt wird und letztendlich wieder ausziehen muss. Und im schlimmsten Fall die Harmonie zwischen meinem bisherigen Pärchen zerstört wird... |
Ich persönlich halte von der Gitter/Gitter Methode nicht viel, weil ich damit persönlich keine guten Erfahrungen gemacht habe, allerdings hatte ich auch immer eine andere Situation als wie in deinem Fall. Es handelte sich bei mir immer um gleichgeschlechtliche Kaninchen. Ich würde es einfach mal in deinem Fall versuchen, dadurch lernt man auch schon ein wenig den Charakter kennen und man sieht, wie sie auf andere reagieren. Wenn es wirklich nicht klappt und du die Beiden abgeben musst, hast du auf jeden Fall die Option, dass du sie nicht wieder in schlechte Haltung geben musst, sondern in Ruhe ein schönes Zuhause finden kannst. Darüber würde ich mir aber jetzt noch keine Gedanken machen. Um die Harmonie deines Pärchens macht dir keine Sorgen, die finden dann schon wieder zusammen, wenn es so sein sollte. Ich habe z. Zt. auch getrennte Pärchenhaltung, konnte mich dann einfach nicht trennen von den Unruhestiftern:D und mit meinem alten Pärchen gab es nach der Trennung keine Probleme |
Sollte alles schief gehen und jemand muss dauerhaft wieder ausziehen, müsste ich wohl ein neues Zuhause suchen. Denn für zwei große Gehege ist nicht genügend Platz (wir haben noch einen Hund und der möchte sich im Garten auch noch bewegen können :smilewinkgrin: ). Ich könnte höchstens die Voliere teilen. Aber so weit denke ich noch gar nicht! Vielleicht geht ja auch alles gut und ich bekomme eine schöne, harmonische, bunt gemischte vierer Gruppe. Das wäre natürlich ein Traum! Bis zur VG ist es ja noch ca 2 Monate hin, trotzdem dreh ich innerlich schon voll am Rad :willy_nilly: Wenn jetzt alles glatt läuft, hole ich die beiden am Freitag ab. Zum Glück habe ich im Oktober frei, dann kann ich mich mit nem Gartenstuhl dazu setzen und alles im Blick behalten :D |
Ich war so auf deine Frage fokusiert, dass ich ganz vergessen habe, zu fragen, wie es mit Impfung und Kotprobe aussieht:willy_nilly: Geimpft sollten sie eigentlich alle sein, vorallem RHD 2 ist sehr wichtig, eine Kotprobe würde ich bei den Beiden auf jeden Fall machen. |
Meine beiden großen sind natürlich geimpft und wurden letztes Jahr im Oktober auch komplett durchgecheckt (kamen ja auch nicht aus den besten Verhältnissen). Die beiden sind aber top fit. Im September sind die beiden aber sowieso wieder dran zur Impfung und dann lasse ich die Tierärztin auch nochmal drüber schauen. Die beiden kleinen kommen wohl von einem Züchter (wenigstens nicht Tierhandlung) und sind laut jetzigem Besitzer geimpft. Da verlasse ich mich aber nicht drauf. Selbst wenn: Die beiden sind jetzt 10 Monate und dürften dann bald auch wieder die jährliche Impfung bekommen. Er muss ja sowieso zur Kastration und da wird bei uns auch immer eine ausgiebige Voruntersuchung gemacht. Sie nehme ich dann in einer zweiten Box einfach mit, sodass sie auch untersucht wird. Auf den Bildern habe ich gesehen, dass sie wohl Probleme mit Durchfall hat. Das würde ich aber erstmal auf den Stress und die schlechte Fütterung schieben. Vom Gewicht und Fell her sehen aber beide gut aus. Es sind beides Löwenköpfen und sie sind nirgend verklebt und auch Ohren, Augen und Nase sahen gut aus. Ich werde mir Freitag ein Bild machen und auch schon mal einen Termin beim Tierarzt vereinbaren :thumbsup: |
Ja, würde beide vom TA untersuchen lassen. Zu diesem Termin nimm bitte eine Kotprobe, über 3 Tage gesammelt, mit und lass sie auf Kokzidien, Hefen und Würmer untersuchen. Wenn die Kotprobe negativ ist, würde ich sie sofort mit Filavac oder Eravac impfen lassen. 10 Tage später kann der Bock kastriert werden. Impfung hat heutzutage Vorrang vor der Kastra. Um die Tiere optimal zu schützen sollten alle Impfungen (außer Nobivac) halbjährlich erfolgen. Es sind schon nach 8-10 Monaten geimpfte Tiere an RHD2 gestorben. Die Impfempfehlung von 1x jährlich basiert auf Studien unter Laborbedingungen. D.h. aber kein Partnertier, kein Frischfutter, kein Heu usw.) Was die VG bzw. das Halten der Tiere getrennt durch Gitter betrifft, würde ich das erst machen, wenn der Bock 4 Wochen der Kastrafrist um hat. Vorher wäre es ihm gegenüber gemein und er würde extrem unter den Hormonen leiden. Nach 4 Wochen sind sie schon runtergefahren und dann darf er auch den Kontakt zum Weibchen (aber nur durchs Gitter) haben. |
Da die beiden Neuen ja angeblich von einem Züchter kommen und auch geimpft sein sollen, werde ich fragen, ob es Impfnachweise gibt. Die beiden sind ja erst knapp 10 Monate alt, dementsprechend wäre die letzte Impfung noch nicht allzu lange her. Und mir wäre es wichtig den Bock erst kastrieren zu lassen, damit die 6 Wochen Frist bis Oktober rum ist. Im Oktober bin ich nämlich zuhause und habe Zeit für die Vergesellschaftung, im November bin ich voraussichtlich Vollzeit arbeiten, da würde das schwieriger werden. Und ich denke, dass es dann auf 2 Wochen nicht ankommt bei der Impfung und eine betreute Vergesellschaftung wichtiger ist. Zum Tierarzt (zur Voruntersuchung) können wir nämlich leider erst Anfang September, weil wir vom 21. bis 28.8. im Urlaub sind. Ich hole die Kaninchen am 16.8. ab, damit sie vom jetzigen Besitzer nicht anderweitig "entsorgt" werden und bringe sie dann zu meinem Großvater, der sie während ich weg bin versorgt. Sie müssen die Zeit über dann auch leider noch in ihren kleinen Käfigen ausharren aber die kann ich wenigstens schon mal sauber machen. Alles weitere (Tierarzt, Futterumstellung, beide bekommen ein eigenes kleines Gehege bis zur Vergesellschaftung) fange ich an, wenn ich aus dem Urlaub zurück bin. Es wäre natürlich schöner, wenn ich sofort anfangen könnte es den beiden schöner zu machen. Aber der Urlaub ist gebucht und bezahlt (ich konnte ja nicht ahnen, dass mir die beiden über den Weg laufen) und meinem über 80 jährigen Großvater möchte ich davon auch nichts auftragen. Ich werde mir am Freitag ein Bild von den beiden machen und mache dann am Montag sofort einen Termin beim Tierarzt, damit wir direkt nach dem Urlaub hin können. |
Wenn die Kastration eh erst nach eurem Urlaub stattfindet, bitte die Züchterin darum, den Kot von gestern, heute und morgen zu sammeln. Den lass dann bitte vom TA untersuchen und wenn die Kotprobe negativ ist, lass die beiden VOR Deinem Urlaub mit Filavac impfen. Der Impfschutz kann sich dann während eurer Abwesenheit aufbauen und wenn ihr zurück seid, kann er kastriert werden. Ich denke, wenn überhaupt wurden sie mit 10-12 Wochen geimpft, so dass die nächste Impfung eigentlich schon überfällig ist (Filavac soll halbjährlich geimpft werden). Diese Impfung ist extrem wichtig! |
Besteht die Möglichkeit vorher den Kot untersuchen zu lassen? Der Durchfall kann auch andere Ursachen haben und man weiß ja leider nicht wie lange und wie schlimm der bei ihr ist. |
Es ist kein Züchter von dem ich die beiden am Freitag abhole. Das ist eine Familie, die sich einen Dreck für die Tiere interessiert. Die Dame mit der ich Kontakt habe werde ich garantiert nicht dazu bringen können den Kot zu sammeln. Dafür müsste sie ja erstmal die Ställe ausmisten, um unterscheiden zu können, welcher Kot von heute und welcher von vor drei Wochen ist. Vor unserem Urlaub kann ich mit den beiden nicht zum Tierarzt. Ich hole sie am Freitag ab und bringe sie auch am Freitag zu meinem Großvater. Abends hat kein Tierarzt mehr auf. Am Samstag muss ich wieder zurück nach Hause fahren. Die Kaninchen kommen auch nicht von hier, sondern 150 km Fahrt entfernt. Zufällig wohnt aber mein Großvater da in der Ecke und kann sie bei sich versorgen, bis wir die Möglichkeit haben sie zu uns zu holen. Und wie gesagt: Mein Opa ist über 80 und nicht sehr mobil. Ich bin ihm schon dankbar, dass er die beiden soweit versorgt. Aber zum Tierarzt kann ich ihn nicht schicken. Außerdem kämen dann die Hälfte der Informationen sicher nicht wieder bei mir an. Sollte sie tatsächlich sehr schlimmen Durchfall haben und auch ansonsten nicht fit wirken, dann muss ich mir was einfallen lassen und eventuell zum Notfalldienst (ist aber mitten auf dem Dorf am Wochenende eher schwierig). Davon gehe ich aber erstmal nicht aus. Vor dem Urlaub ist Tierarzt also nicht möglich. Ich muss die beiden aber vor dem Urlaub bei den jetzigen Besitzern abholen, weil sie sonst ziemlich sicher ausgesetzt werden oder Ähnliches. Wenn wir wieder zurück sind, geht es wie gesagt direkt zu Tierarzt. Sie wird dann auch geimpft, Kot wird untersucht etc. Er wird auch untersucht werden aber dann werde ich ihn (wenn soweit alles okay ist) erst kastrieren lassen. Es kann auch sein, dass die jetzigen Besitzer die Impfung nochmal haben auffrischen lassen, das erfahre ich am Freitag. Es mag sein, dass die Impfung überfällig ist aber das ist dann leider nicht zu ändern. Die Vergesellschaftung auf November zu verschieben wäre einfach suboptimal, weil ich dann einfach nicht so viel Zeit habe. Und eine Vergesellschaftung ohne Aufsicht sehe ich als riskanter an als eine überfällige Impfung. Das ist jetzt zwar alles nicht optimal aber das Beste, was ich daraus machen kann. Es geht jetzt darum, dass die beiden da weg kommen und nicht in einem Pappkarton am Straßenrand enden. |
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Am Samstag hat dort wo die Kaninchen dann sind kein Tierarzt auf. Und am Montag eine Probe zu unserer Tierärztin zu bringen macht auch keinen Sinn. Aus 150km Entfernung und dann aus dem Urlaub könnte ich eh nichts unternehmen. Sobald wir aus dem Urlaub zurück sind holen wir sie ab und fahren mit ihnen zu unserer Tierärztin. Da bespreche ich dann auch wie wir am besten weiter vorgehen. Ich bezweifle stark, dass sie bis dahin an einer Seuche sterben. Morgen hole ich sie und dann kann ich den Gesamtzustand auch abschätzen. Wenn sie soweit fit sind wird die Welt nicht untergehen, wenn der Tierarzt noch etwas warten muss. Wenn es anders ginge würde ich es anders machen, ich möchte das Ganze aber auch nicht überdramatisieren. Die beiden werden versorgt und kommen in ein liebevolles Zuhause, ich denke, da wird schon alles gut gehen. Danke aber für eure Ratschläge! |
Die beiden sind nun übrigens abgeholt und sicher bei meinem Opa untergebracht. Sie machen einen sehr guten Eindruck! Fell, Augen, Nase, Ohren alles okay. Und es hat auch niemand Durchfall. Beide fressen und sind aufgeweckt und neugierig. Die Familie, bei der ich sie abgeholt habe war mehr als seltsam. Aber das spiet nun keine Rolle mehr. Die beiden sind in Sicherheit und gut versorgt. Und ich kann es kaum erwarten sie zu uns nach Hause zu holen! Ich hoffe so sehr, dass sie die vier dann verstehen und mit der Vergesellschaftung alles gut läuft. Ich habe aber auch schon einen "Notfallplan" entwickelt, wie man die Voliere aufteilen und erweitern könnte, damit daraus zwei ca 10qm Gehege werden. Ich möchte das natürlich nicht aber ich glaube kaum, dass ich die beiden wieder abgeben könnte. Das war echt Liebe auf den ersten Blick :blush5: Hier sehr ihr die beiden: Der Herr in blond wird wohl Hugo heißen und die grau-weiße Dame werden wir wahrscheinlich Helga nennen. [IMG][url=https://abload.de/image.php?img=helgabvjqp.jpg]https://abload.de/img/helgabvjqp.jpg[/url][/IMG] [IMG][url=https://abload.de/image.php?img=hugokomplettoyjsi.jpg]https://abload.de/img/hugokomplettoyjsi.jpg[/url][/IMG] |
Sehr hübsch! Ich finde es cool, dass alle deine Kaninchem Namen mit H haben :D |
Ich habe gerade gar nicht darauf geachtet, wann du dieses Thema erstellt hast und habe dann gelesen "....bis heute Abend muss ich mich entschieden haben!" und habe nur gedacht "Ooooh, nimm sie zu dir, bitte! Du hast die besten Vorraussetzungen mit der großen Voliere, die du bauen möchtest." :D ...erst 5 Minuten später habe ich gesehen, dass dieser Thread schon ein paar Tage alt ist und habe dann mit jedem Post total mitgefiebert :rofl: Schön, dass sie bei dir sind und man was für ein Start ins Kaninchenleben! Süße kleine Fellnäschen sind das. :) Man kann immer nur hoffen, dass Eltern ihren Kindern beibringen vernünftig mit Tieren umzugehen, aber wenn sie schon als Weihnachtsgeschenk dienen mussten, dann kann man ja nicht erwarten, dass sich die Verantwortungtragenden mit richtiger Kaninchenhaltung auseinander gesetzt haben. Man war ich stolz, als mein Sohn schon mit 4 Jahren zu dem Vater eines Kindergartenfreundes sagte: "WAS? Eurer Kaninchen wohnt alleine, in einem Käfig und bekommt Trockenfutter? Was würdest du denn davon halten, wenn man dich ins Badezimmer sperren würde, dir nur Brot mit Smarties geben und du niemanden sehen dürfest?" Edit: Man :D das war alles! |
@Kaninchenherz28 Na es ist ja auch die Hasenbande :biggrin: Wenn die Voliere dann steht und alles Wichtige erledigt ist und ich mich dann dem Schnickschnack widmen kann, der am meisten Spaß macht, werde ich vorne an die Tür ein Holzschild mit Gravierung hängen. Da wird dann groß Hasenbande und darunter die Namen stehen :smilewinkgrin: Und da passen die Namen mit H gut. @Dar89 Ich hatte ja selbst als Kind Kaninchen, die unter ähnlichen Bedingungen leben mussten. Im Fachgeschäft wurde meiner Mutter gesagt 2 Häsinnen gingen problemlos zusammen in einem herkömmlichen Stall mit gelegentlichem Auslauf. Ohne Internet oder andere Erfahrungen denkt man ja man wird vom Fachmann beraten und das wird schon stimmen. Natürlich hätte sie sich auch informieren können aber heute finde ich das noch 10x schlimmer. Man müsste ja nur 5 Minuten googeln und schon weiß man, dass Kaninchenhaltung nicht so einfach ist. Umso wichtiger ist es, dass diejenigen, die sich auskennen das richtige Wissen weitergeben. So wie du an deinen Sohn zB :thumbsup: Ich freue mich jetzt einfach auf meine zwei neuen Familienmitglieder und hoffe, dass die Familie nicht nochmal auf die Idee kommt sich Kaninchen anzuschaffen. |
Brot mit Smarties :rofl: |
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Hier mal ein Update von uns: Hugo und Helga (die Namen stehen jetzt fest) sind mittlerweile zu uns gezogen und wurden auch dem Tierarzt vorgestellt. Beide sind top fit und alles ist in Ordnung :thumbsup: Da spontan ein Termin frei war, konnte Hugo auch bereits kastriert werden. Die OP lief gut und auch das Aufwachen war problemfrei. Dafür tut er sich jetzt ein bisschen schwer. Er frisst nur wenig bis gar nicht, weswegen wir ihm Herbi Care Plus zufüttern. Wir waren auch schon zur Kontrolle beim Tierarzt (einen Tag nach der OP). Da wurde festgestellt, dass sie eine der Nähte leicht entzündet hat und er wohl große Schmerzen dadurch hat :frown: Er hat ein Antibiotikum gegen die Entzündung bekommen und bekommt jetzt zweimal täglich Schmerzmittel. Wenn das zu wirken beginnt frisst er hier und da mal ein bisschen Heu oder Gras, allerdings echt wenig. Verdauung hat er aber zum Glück (sieht auch normal aus). Trotzdem tut mir der kleine Kerl echt leid. Dadurch, dass wir ihm ständig eine Spritze ins Maul schieben müssen und ihn hochnehmen müssen, um die Naht zu kontrollieren, kommt er auch gar nicht richtig zur Ruhe. Aber es hilft ja nichts... Ich mache mir wirklich etwas Sorgen um ihn und hoffe, er übersteht das alles gut. Man hat schon fast ein schlechtes Gewissen, dass man ihm diese OP angetan hat aber es führt ja kein Weg daran vorbei. Man kann ein 1 Jahr altes Kaninchen ja auch nicht dazu verdammen sein Leben in Einzelhaft zu verbringen, nur weil man ihm die Kastration ersparen will. Wir kümmern uns so gut es geht und hoffen, dass er bald über den Berg ist. Helga hingegen geht es prima. Sie frisst und ist neugierig und zutraulich. Von ihrem neuen Gehege hält sie allerdings nicht viel. Sie hat dort verschiedene Ebenen, hält sich allerdings ausschließlich auf der obersten auf. Dass unten mehr Auslauf ist interessiert sie nicht. Ich zwinge sie aber auch nicht nach unten zu gehen, sie soll sich da aufhalten, wo sie sich sicher fühlt. Wahrscheinlich ist ihr die Möglichkeit sich zu bewegen auch einfach vollkommen fremd und sie ist noch zu unsicher, um auf Entdeckungstour zu gehen. Fremd ist ihr übrigens auch Frischfutter... Hugo bieten wir alles an, was möglich ist, damit er überhaupt was frisst (ziemlich erfolglos wie gesagt). Helga würde ich langsam auch gern auf die Frischfutter Ernährung umstellen. Das gestaltet sich allerdings schwierig, weil sie das meiste Frischfutter schlichtweg ignoriert und nicht anrührt. Stattdessen bleibt sie bei Trockenfutter und Heu. Ich werde jetzt versuchen das Trockenfutter langsam zu reduzieren, damit sie auf Frischfutter ausweichen "muss". Auch hier ist wahrscheinlich das Problem, dass sie es einfach nicht kennt. Bis zu VG sollen aber beide komplett umgestellt sein, damit alle das gleiche Futter fressen können. Wenn meine dicke Hermine nämlich Zugang zu Trockenfutter bekommt atmet sie das praktisch ein und geht dann auf wie ein Hefeklos :hand: Das würde ich gerne vermeiden. So viel also zum Stand der Dinge hier. Hugo Kastrafrist geht jetzt noch gut 5 Wochen, wir werden uns jetzt ranhalten mit dem Gehege. Bis dahin sind dann auch hoffentlich alle wieder fit, gut ernährt und etwas mutiger geworden! |
So, hier mal wieder ein kleines Update: In ca 2 Wochen steht die Vergesellschaftung an. Die Bauarbeiten am Gehege laufen auf Hochtouren und ich hoffe, bis zum Einzug ist alles perfekt. Hugo und Helge sind mittlerweile vollkommen auf Frischfutter umgestellt, was sie ziemlich doof finden :D Sie mögen (kennen) wirklich vieles nicht und sind sehr wählerisch. Ich biete super viel an, um rauszufinden, was sie gerne fressen. Kohlrabiblätter, Möhren und Apfel gehen gut. Hugo steht total auf alles was Kohl ist ist, Helga mümmelt gerne einfachen Salat. Aber ich denke, dass ist auch Gewöhnugssache und solange beide satt werden und genug zur Auswahl habe ist das kein Problem. Wir haben die beiden nun auch schon in einem großen Auslauf, natürlich durch ein Gitter getrennt, laufen lassen. Es bestand nur wenig Interesse für einander. Es wurde sich einige Male freundlich beschnüffelt aber das wars dann auch. ich werte das aber erstmal als positives Zeichen, weil keiner von beiden auch nur ansatzweise aggressiv oder aufdringlich war. Hugo hat übrigens vor einigen Tagen über Nacht ein Schlappohr bekommen. Tja, man weißt halt nicht was drin steckt :D Ich bin gespannt, ob das zweite Ohr auch noch runter kommt oder ob wir jetzt ein Propeller Kaninchen haben. Er ist und bleibt aber einfach niedlich! |
Bisher hört sich wirklich alles gut an:D dann bin ich gespannt auf die VG |
Hört sich gut an! Zitat:
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Hallo ihr Lieben, bei meinen Gedanken zur Vergesellschaftung ist bei mir noch eine Frage aufgetaucht: Die VG soll ja auf neutralem Grund stattfinden, was bei uns durch das neue Gehege ja der Fall ist. Also Boden, Wände, höher gestellte Ebenen, Schlafbox und 2 Versteckhäuschen sind neu und noch nie mit Kaninchen in Berührung gewesen. Von daher also absolut geruchsneutral und fremd für alle. Jetzt frage ich mich allerdings was mit der weiteren Ausstattung ist. Ich habe ja alles da. Näpfe, Raufen, weitere Häuschen und einen ganz tollen Tunnel mit 4 Ausgängen und anderen KrimsKrams. Das möchte ich ja nicht alles wegschmeißen und neu kaufen... Die Näpfe kann ich ja problemlos reinigen und direkt ins neue Gehege stellen. Aber was ist mit dem anderen Kram? Die Holzhäuschen und besonders der Tunnel sind schwer zu reinigen und "gehören" natürlich meinen Großen. Aber der Tunnel wäre zB eine tolle Möglichkeit sich während der VG mal aus dem Weg zu gehen. Ich frage mich jetzt aber, ob einzelne nicht neue Gegenstände im Gehege wohl Probleme geben können, weil meine Großen es dann direkt wieder als "ihres" betrachten. Oder ob es nach einer hoffentlich geglückten VG Probleme gibt, wenn man alte, markierte Gegenstände mit ins Gehege stellt. Was meint ihr? Kann ich diese Gegenstände direkt bei der VG verwenden oder sollte ich sie lieber im Nachhinein ins Gehege stellen, wenn die VG abgeschlossen ist? Nicht das es dann dadurch wieder zu Unruhe kommt... Ich wäre euch für eure Erfahrungen dazu sehr dankbar :smile5: |
Nun, ich würde sie wohl ins Gehege stellen:rolleyes: da ich Innenhaltung habe, hab ich eh nicht wirklich die Möglichkeit wirklich gründlich zu reinigen und ehrlich gesagt, habe ich mir das bei der letzten VG gespart. Probleme gab es diesbezüglich nie, allerdings waren es auch nur Pärchen die vergesellschaftet wurden, als ich 2 Paare vergesellschaftet habe, haben sie sich kein Stück für die Einrichtung intersessiert sondern sind gleich aufeinander los:willy_nilly: Ich hatte auch nie den Eindruck, das es den Neuzugang gestört hat, es wurde geschnüffelt und markiert |
Ich denke auch, dass das mit neutral nicht so streng sein muss. Ich halte es für wichtig, die Einrichtung etwas zu verändern (Position, eventuell unbekannte Kartons), damit die Kaninchen erst einmal erkunden und abgelenkt sind. Zumindest denke ich, dass das die VG entspannt. Möbel neu zu kaufen halte ich für vollkommen unnötig und ein neutraler Raum ist zwar etwas Schönes, aber absolut kein Muss. Die perfekte VG gibt es nicht - ich hatte bisher auch einige VGs, bei denen ich ziemlich herumgepfuscht habe, und trotzdem haben alle funktioniert. Du schaffst das! |
Hallo ihr Lieben :) Erstmal noch vielen Dank für eure Antworten, das hilft mir schon gut weiter! Leider habe ich schlechte Neuigkeiten: Unsere Vergesellschaftung muss leider auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Gestern war ich mit allen vieren beim Tierarzt. Die Großen zur Kontrolle und zum Impfen und die Kleinen zur zweiten Impfung für die Grundimmunisierung (es ist ja nicht bekannt, ob die durchgeführt wurde). Leider wurde bei Hugo festgestellt, dass sich die Kastrationsnaht erneut entzündet hat. Wir hatten direkt nach der Kastration ja schon Probleme damit. Da wurde er mit Antibiotikum behandelt und nach ca einer Woche war die Entzündung abgeklungen und nur noch eine leichte Schwellung da. Die haben wir noch ca eine weitere Woche kontrolliert, da sie aber völlig unauffällig war und ihm auch nicht weh tat haben wir es dann dabei belassen (in Absprache mit dem TA). Für Hugo bedeutet es nämlich enormen Stress, wenn man ihn hoch nimmt. Er hat sich die letzten Wochen vollkommen normal verhalten. Hat gut gefressen, sich viel bewegt, war aufgeweckt und hat auch nicht an seinem Hinterteil geknabbert. Also keinerlei Anlass zu denken, dass er Schmerzen haben könnte oder etwas nicht stimmt. Tja, gestern beim Tierarzt zeigte sich zunächst eine dicke Kruste und dahinter eine ziemliche Menge Eiter. Der Kleine tat mir so leid und ich habe echt ein schlechtes Gewissen. :frown: Aber das konnte man ja nun wirklich nicht ahnen. Da er die Behandlung aber anstandslos mitgemacht hat, ging die Tierärztin davon aus, dass er nicht allzu große Scherzen haben konnte. Trotzdem hat er ein Schmerzmittel bekommen, weil die Wunde ja gereinigt wurde und ziemlich doll darum rumgepult werden musste. Jetzt heißt es erstmal wieder Behandlung mit Antibiotika. Gestern hat er eine Spritze bekommen und die nächsten Tage bekommt er es von mir über eine Spritze ins Maul. Ansonsten ist er top fit, auch heute Morgen. Er futtert wie ein Scheunendrescher und ist ganz freudig am Gitter hoch gesprungen als ich heute Morgen kam. Das beruhigt mich wenigstens etwas. Ich hoffe sooo sehr, dass am Dienstag (nächster Termin) eine deutliche Besserung zu sehen ist. Aber auch dann ist an eine Vergesellschaftung am Freitag nicht zu denken. Erstmal muss alles abheilen und wir müssen sicher sein, dass die Entzündung nicht zurück kommt. Wie lange das jetzt dauert wissen wir nicht. Wir werden das Gehege fertig machen und dann einfach abwarten bis Hugo so weit ist. Erstmal ist das Wichtigste, dass der Kleine wieder gesund wird! |
Dann hoffe ich mal, dass er es bald überwunden hat. Ist nicht gerade optimal gelaufen, aber nicht zu ändern. Hauptsache Hugo ist bald ganz gesund. |
Gute Besserung! |
Hallöchen, wir sind gerade zurück vom Tierarzt mit guten Neuigkeiten: Die Entzündung ist vollständig abgeklungen und auch die Wundheilung ist schon abgeschlossen :hurray: Hugo ist also wieder so gut wie fit. Weil noch eine minimale Schwellung da war, bekommt er noch 2 Tage weiter das Antibiotikum bis einschließlich Donnerstag. Wir sind aber nun endgültig entlassen und Hugo ist über den Berg. Die VG wird trotzdem noch nicht dieses Wochenende stattfinden, wie es eigentlich geplant war. So ein Antibiotikum legt das Immunsystem ja immer ziemlich flach und ich möchte Hugo erst die Möglichkeit geben sich vollständig zu erholen und wieder zu Kräften zu kommen, auch wenn er absolut keinen kranken Eindruck macht. Damit wir die VG zu zweit machen können, nimmt mein Freund sich Urlaub und am 28.10. wollen wir es dann angehen. Ich bin super froh, dass der Kleine wieder fit ist und die ewigen Tierarzt Besuche jetzt hoffentlich ein Ende haben! |
Und die Vergesellschaftung muss wieder verschoben werden. Es ist doch echt zum Mäusemelken :frown2: Mein Freund hatte ja Urlaub eingereicht, der wurde aber nicht genehmigt. Ich traue mich aber nicht die 4 ganz allein das erste Mal zusammen zu setzen. Wer weiß, was im schlimmsten Fall passieren kann. Ich gehe zwar nicht davon aus, möchte aber im Notfall trotzdem nicht alleine dastehen. Und natürlich interessiert meinen Freund das Ganze auch und ich kann verstehen, dass er dabei sein möchte. Damit sind wir nun beim 1. November als Termin für die VG. Ich bin langsam echt ein wenig genervt und hoffe, dass wenigstens jetzt nichts mehr dazwischen kommt. Das einzig Positive: Mehr Zeit das Gehege fertig zu machen und alles einzurichten. |
Ich drücke die Daumen, dass es bei dem Termin bleibt :D außerdem freue ich mich auf Bilder *stups* |
Das hoffe ich auch! :D Noch steht der Termin. Gehege ist soweit bereit (bis auf ein paar Kleinigkeiten) und Hugo ist wieder fit. Wir gucken regelmäßig nach der Stelle aber da ist alles gut. Also läuft alles nach Plan :thumbsup: Fotos werde ich ganz viele machen :D Vorausgesetzt es geht alles gut und niemand zerfleischt sich innerhalb der ersten 30 Minuten :willy_nilly: |
So, morgen ist es dann soweit, die Aufregung steigt :D Am Vormittag müssen noch ein paar Kleinigkeiten erledigt werden (Näpfe auswaschen etc). Um Mittag rum, wenn eh alle etwas schläfrig sind, geht es dann los. Der ursprüngliche Plan war ja alle in ihre eigene Transportbox, rüber ins neue Gehege und dann alle Türchen gleichzeitig los. Jetzt überlege ich aber, ob man den Kleinen (Hugo und Helga) nicht vielleicht etwas Vorlauf lassen sollte. Die beiden kennen sich durch unregelmäßiges Beschnuppern durchs Gitter. Da waren beide sehr interessiert aber absolut freundlich. Ein anderes Kaninchen aber berührt etc haben sie wahrscheinlich das letzte Mal, als sie noch bei ihrer Mutter waren. Und auch so viel Platz kennen sie nicht wirklich. Wäre es den beiden gegenüber vielleicht "fairer", wenn man ihnen erstmal 1-2 Stunden zu zweit geben würde, um sich einander und das Gehege anzugucken, bevor mit den Großen quasi "die volle Dröhnung kommt"? Für die Großen ist das Gehege zwar auch fremd aber da weiß ich, dass sie zwei selbstbewusste Tiere habe, die neue Dinge im Sturm erobern. Was ich bisher von den Kleinen gesehen habe, sind sie eher schüchtern. Und innerhalb von 1-2 Stunden werden sie das neue Gehege nicht direkt als ihr neues Revier ansehen, die werden erstmal voll miteinander und den neuen Eindrücken beschäftigt sein, denke ich. Meint ihr, das würde der VG eher schaden oder den Kleinen eher gut tun? Mein Gefühl sagt, ich sollte den Kleinen diesen kleinen Vorsprung geben. Aber was sagen die Erfahreneren hier? Gute oder schlechte Idee? Jedenfalls bin ich super gespannt und habe ehrlich gesagt auch etwas Schiss. Bei den Mädels bin ich mir sehr sicher, dass Helga sich direkt unterwerfen wird. Bei den Jungs kann ich es schwer einschätzen. Hannibal kann zwar ziemlich forsch sein, gehört aber auch zur Fraktion große Klappe mit wenig dahinter. Hugo kann ich schlecht einschätzen. Er wurde ja erst spät kastriert und ist ein ganz aufgewecktes Kerlchen, keine Ahnung wie er sich verhalten wird. Na ja, Spekulationen helfen auch nicht, wir müssen morgen einfach abwarten. Ich glaube viel schlafen werde ich nicht :willy_nilly: |
Für mich spricht nichts dagegen ihnen einen Vorlauf zu geben. Ich mache es sowieso immer mit meinen Neuzugängen (sie kamen auch immer aus Einzel/Boxenhaltung), allerdings kann ich schlecht das Wohnzimmer ständig neu gestalten:D und von daher ist es für die Alten sowieso alles ihr Revier. Der VG wird es nicht schaden, weil auch die Kleinen es nicht so schnell als ihr Revier ansehen werden. Eine Freundin hatte auch einen neuen Stall gebaut und mehrere Tiere vergesellschaftet, die vorher nur in kleinen Gruppen gehalten wurden. Sie hat den "lieben" zuerst den Vorlauf gelassen und am nächsten Tag die "anstrengenden" dazu gesetzt. |
Ja, ich glaube so werde ich es auch machen. Ich werde früh morgens das Gehege komplett fertig machen und dann ziehen die Kleinen schon mal um. Das behalte ich dann ein Weilchen im Auge und setze dann mittags die Großen dazu. Dann können sie sich vielleicht schon mal etwas aklimatisieren bevor "das Gemetzel" los geht. Oh man, ich hoffe es geht alles gut :frown2: |
Na auf "gemetzel" würde ich jetzt nicht setzen:Dimmer wenn ich damit gerechnet habe, kam es anders:rofl: Das wird schon, Daumen sind gedrückt |
Live Ticker zur VG: Hugo und Helga sind seit ca 45 Minuten im Gehege. Alles ist suuuper interessant und aufregend. Besonders für Helga, die kann ihr Glück kaum fassen. Für Hugo war das Wichtigste bisher das Frühstück. Das Interesse für einander ist noch sehr gering. Man beschnuppert sich (sehr freundlich) und hoppelt hintereinander her. Jagerei gab es noch nicht und die stärkste Kontaktaufnahme war ein kurzer Rammelversuch von Hugo. Es wurde aber schon gemeinsam gefressen und sie saßen zusammen im Häuschen. Alles sehr friedlich und ruhig hier. Mal sehen, was da noch kommt und wie es nachher mit den Großen wird. Aber ich bin froh darüber wie selbstbewusst und neugierig sich die Kleinen zeigen. Damit hätte ich nicht gerechnet! |
Update: Hier herrscht immer noch die pure Harmonie. Helga genießt es zu rennen was das Zeug hält und Hugo geht alles etwas gemächlicher an. Man interessiert sich zwar für einander aber Jagen oder so bleibt weiter aus. Helga hat einmal ihren Kopf unter Hugos Po geschoben und Hugo hat noch einmal versucht zu rammeln. Gerade saßen sie zusammen in dem Klo vor der Heuraufe. Helga hat ihren Kopf unter Hugos geschoben und Hugo hat ihr ganz liebevoll die Öhrchen geleckt. Jetzt gehen beide wieder ihren eigenen Weg. Beide fressen und wirken ziemlich entspannt. Wäre schön, wenn dieser Zustand sich mit dem Großen auch fortsetzt :D |
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