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Unklares weitergehen Toilettengewöhnung nach Vergesellschafftung auf Kaninchen Forum

 
 
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Ninchen
 
Registriert seit: 21.05.2019
Beiträge: 3
Coupe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.05.2019, 16:19

Unklares weitergehen Toilettengewöhnung nach Vergesellschafftung


Hallo zusammen,

mein Name ist Markus und mein Sohnemann hat 2 Zwergwidder in Außenhaltung hier bei uns im Taunus in der Nähe von Frankfurt/Main. Da ich momentan in einer etwas ratlosen Situation stehe habe ich mich hier mal angemeldet und hoffe auf Tipps von euch!
Vorabinfo, wir haben einen Doppelstockstall mit Freilaufgehege und Außengehege. Der Doppelstockstall hat eine Fläche von jeweils 1m² pro Stockwerk.
Oben ein 1/2 m² Nest und einen 1/2m² Fläche wo es Futter und Wasser gibt, unten 1m² wo die Toilette steht. Direkt daran gebaut ein mardersicheres Freilaufgehege von 3m² sowie tagsüber von 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr ein Freilaufgehege von 6m². Tagsüber nur deshalb da es nach oben offen ist.
Hier lebten seit 3 Jahren Mike (Kastrate) und Meike. Ein Zwergwiddergeschwisterpaar die sich von Geburt an kannten.
Sie nutzten jede Nacht das Nest im 1. OG als Schlafhöhle und die Toilette im EG.
Es fanden sich natürlich überall auch einzelne Köttel aber das ist ja normal.
Somit habe ich täglich nur die Toilette gereinigt und das Nest alle 4-6 Wochen neu mit Stroh und Heu befüllt.

Leider verstarb Meike vor 2 Wochen. Da der TA Mike als Gesund und Fit bestätigte begannen wir sofort mit der Suche nach einer neuen Partnerin. Diese fanden wir bereits einen Tag später in einer anderen Familie. Lilly, auch Zwergwidder, 2 Jahre alt und lebte bisher als Single in einem Stall mit nur spärlichen Auslaufmöglichkeiten. Daher kennt sie es nicht anders das Nest auch als Toilette zu benutzen.
Da sie uns leid tat und total zahm war nahmen wir sie sofort mit nach Hause und setzten sie zusammen mit Mike in ein für beide fremdes Außengehege in unserem Garten zur Vergesellschaftung. Nach 2,5 Tagen gab es dann bis auf einige wenige Rammelaktionen von Mike keine weiteren nennenswerten Machtspielchen mehr. Da es bei uns Marder gibt und sich ab und zu auch mal ein Fuchs bei Dämmerung blicken lässt entschieden wir und dazu beide nun in Mike´s altes Gehege zu setzen da ich bei dem provisorischen im Garten etwas Angst um die Beiden hatte da es nicht richtig sicher war.
Bis auf die ersten 1-2 Nächte wo es noch ein wenig Streit wegen des Nestes gab war dann alles soweit im Lot das beide ohne Streit miteinander umgehen.
Das ist wie gesagt nun 2 Wochen her und seit 2 Tagen beobachte ich Lilly dabei das sie ein Nest im Nest baut und sehr viel im kpl. Gehege markiert. Ich denke sie ist also mittlerweile angekommen.
Aber jetzt geht es um das letzte Problem.
Das mit der Toilette im Nest.
Während Mike nach wie vor die Toilette benutzt geht Lilly nur sporadisch darauf und köttelt sehr stark im Futterbereich sowie im Nest in das sie ebenfalls hinein pinkelt. Ihre Köttel platziere ich nach einsammeln auch immer etwas in der frischen Toilette. In der Hoffnung sie merkt irgendwann das es dort hingehört.
Die ersten 4-5 Tage hatte ich dann zusätzlich zum normalen Stroh Heu Gemisch, das ich bisher im Nest hatte, auch etwas Streu darunter getan. Hintergrund war das beide einen feuchten Popo hatten und Mike ziemlich verwahrlost aussah da er kpl. weiß ist. Bzw. hinten rum dann gelbbraun
Das mache ich nun täglich alles kpl. sauber und fülle immer weniger Streu dazu. Im Moment habe ich den Eindruck es wird weniger da nur noch in den Ecken vom Nest das Urin gelassen wird.

Aber ich weiß nicht ob ich es so schaffe sie dazu zu bewegen künftig nur noch die Toilette zu benutzen?
Geköttelt wird nach wie vor sehr stark am Futternapf von ihr. Aber das machen ja viele beim fressen.

Nun ist es so das sich der derzeitige Stall nur sehr schlecht säubern lässt, von der Aufteilung total unpraktisch ist und ich nun beginne einen neuen zu bauen.
Da ich die Hoffnung noch habe dass das Nest irgendwann sauber bleibt wollte ich eine Wanne im Nest bauen, eine im Futterbereich da es dort besser sauber zu halten ist und nach wie vor eine Toilette im Erdgeschoss.
Allerdings habe ich derzeit mit den beiden Wannen im Nest sowie in der Toilette täglich fast einen Eimer voll mit Stroh und Einstreu.
Und Angst demnächst noch mehr produzieren zu lassen.

Und nun hoffe ich von euch auf Tipps ob ich das so richtig mache bzw. wie ich das Gewöhnen an die Toilette unterstützen kann?
Ebenso was ich noch beim Stallbau bedenken könnte und wie ich dann irgendwann beim Neubezug vorgehen sollte?
Hier bekam ich schon Tipps von Anfang an nur die Toilette mit Streu füllen, die Futterstelle mit Stroh und das Nest erst mal leer lassen bzw. verschlossen und unentdeckt lassen bis sie sich arrangiert haben.
Was meint ihr?

VG, Markus und Familie



 

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