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Gartenfreilauf - wie sichert ihr das Grundstück? auf Kaninchen Forum

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Kaninchen
 
Registriert seit: 17.07.2018
Beiträge: 1.536
angelsfire befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.09.2018, 21:30

Gartenfreilauf - wie sichert ihr das Grundstück?


Hi

ich überlege ja schon länger ob ich den Kaninchen irgendwann mal den Gartenfreilauf ermöglichen kann/soll. Finde das immer toll wenn ich das sehe

Allerdings gibt es hierzu einige Fragen:

- wie habt ihr euer Grundstück gesichert damit sie dieses nicht verlassen können? Es muss eine kostengünstige Lösung sein da ich schon ne große Fläche sichern müsste. Geht da auch so ein Kaninchennetz? https://www.ebay.de/itm/Kaninchennetz-12m-grun-Kaninchenzaun-Freilaufgehege-Hasenzaun-Hundezaun/183187715801?hash=item2aa6d6b6d9:g:WqAAAOxyUrZS47b L oder einfach normaler Hasendraht? Durchbeißen können sie vermutlich beides. Aber ist die Gefahr wirklich groß wenn sie ansonsten ja Platz haben zum rennen?

- wie bekommt ihr die Abends wieder rein? Funktioniert das auch mit scheuen Tieren? Bei Lina und Lasse hätte ich nicht so die Bedenken. Bei Ole schon.

- Bei uns gibt es viele Katzen. Ist das kein Problem? Greifvögel fliegen schon auch mal übers Grundstück, passiert da nix?

Irgendwie würde ich es den 3 gerne ermöglichen, habe da aber auch total schiss davor Was ist wenn die doch ne Lücke finden? Oder den Draht durchbeißen? Oder sie ein Vogel angreift? Oder ne Katze? Oder ich sie Abends nicht mehr eingefangen bekomme? Ihr seht, ich bin da noch leicht panisch



__________________
LG Britta



Moderatorin
 
Registriert seit: 13.07.2014
Beiträge: 1.925
Diabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.10.2018, 10:43

Hallo Britta,

ich antworte der Einfachkeit halber im Thread:

Zitat:
Zitat von angelsfire Beitrag anzeigen
Hi

ich überlege ja schon länger ob ich den Kaninchen irgendwann mal den Gartenfreilauf ermöglichen kann/soll. Finde das immer toll wenn ich das sehe

Allerdings gibt es hierzu einige Fragen:

- wie habt ihr euer Grundstück gesichert damit sie dieses nicht verlassen können? Es muss eine kostengünstige Lösung sein da ich schon ne große Fläche sichern müsste. Geht da auch so ein Kaninchennetz? https://www.ebay.de/itm/Kaninchennetz-12m-grun-Kaninchenzaun-Freilaufgehege-Hasenzaun-Hundezaun/183187715801?hash=item2aa6d6b6d9:g:WqAAAOxyUrZS47b L oder einfach normaler Hasendraht?

Ein Netz würde ich keinesfalls empfehlen, ich hatte mal zur Abdeckung des provisorischen Quarantänegeheges ein Autonetz verwendet - es dauerte keine 2 Sekunden, bis Madam die erste Schnur durchgebissen hatte, und während ich händeringend noch nach einer anderen Abdeckungsmöglichkeit suchte, wurde der Rest in Einzelteile zerhäckselt...
Durchbeißen können sie vermutlich beides. Aber ist die Gefahr wirklich groß wenn sie ansonsten ja Platz haben zum rennen?
Hasendraht ist besser, zumal er nicht so sichtbar ist und sich daher zwecks Überspringen weniger gut einschätzen lässt.
Ich würde ihn aber auch nicht einfach so aufstellen, sondern an Holzrahmen tackern: das funktionierte bei uns ganz gut (sieht man mal von der Pubertätsphase unserer Riesen ab, die ihn seinerzeit mitsamt den Tackernadeln vom Holzgerüst rissen, , für altersbedingt ruhigere Riesen und pubertierende kleinere Langohren erfüllt er seine Zweck, wenn auch letztere eifrig entlang patrouillieren und nach Ausbruchsmöglichkeiten suchen...)


- wie bekommt ihr die Abends wieder rein? Funktioniert das auch mit scheuen Tieren? Bei Lina und Lasse hätte ich nicht so die Bedenken. Bei Ole schon.

Abends rein ist zu 99 % kein Problem, je verfressener das Volk, umso schneller, meist reicht die rote Gemüseschüssel, damit ich mich zum Ratten... äh.. Kaninchenfänger verwandle, wenn das nicht fruchtet, kommt die Leckerli-Klapperbox zum Einsatz, und gaaaaanz, gaaaanz selten, meist, wenn sich mal wieder zwei in den Haaren liegen, muss mit dem Stock gestupst werden...

- Bei uns gibt es viele Katzen. Ist das kein Problem? Greifvögel fliegen schon auch mal übers Grundstück, passiert da nix?

Ganz ausschließen lässt sich die Gefahr durch Katzen und Greifvögel nicht. Bei Katzen kommt es sehr drauf an, ob es sich um verwilderte oder die Sheba-Sorte handelt, letztere ist definitiv zu faul, um über den Zaun bzw. die Absperrung zu springen.
Greifvögel sind um so weniger eine Gefahr, je größer die Nins sind und je mehr Unterschlüpfe es gibt. Unsere verschwinden bei allen Himmelstieren, die größer als ein Rabe sind, in Sekundenschnelle unter´m Gebüsch und dem Mobiliar, was ihnen im Frühling reichlich überflüssige Bewegung verschafft, bis sie sich an die Flugroute der Störche und deren Aussehen gewöhnt haben...


Irgendwie würde ich es den 3 gerne ermöglichen, habe da aber auch total schiss davor Was ist wenn die doch ne Lücke finden? Oder den Draht durchbeißen? Oder sie ein Vogel angreift? Oder ne Katze? Oder ich sie Abends nicht mehr eingefangen bekomme? Ihr seht, ich bin da noch leicht panisch

Auch wenn ich die Panik durchaus nachvollziehen kann: es ist soooo schön, wenn man die Langohren durch den Garten flitzen und serienweise Bocksprünge hinlegen sieht.... das kann kein Gehege ermöglichen. Deshalb würde ich das Restrisiko von Tierangriffen immer in Kauf nehmen.
Gegen Lücken und Drahtbeisserei kannst Du ja Vorsorge treffen, zumal sie bei Ausbruchsversuchen meist nicht weit weg zu finden sind: unsere Ausbruchskönige schafften es meist nur drei, vier Meter weit, bevor sie sich breit grinsend über den nächsten Grashalm hermachten, der außerhalb des Gartenauslaufs ja immer viel besser schmeckt, als in der erlaubten Zone...
und bis das abendliche Einsperren zur Routine wird: einfach früh genug damit anfangen, das erspart nervige nächtliche Suchaktionen...



angelsfire likes this.

Kaninchen
 
Registriert seit: 17.07.2018
Beiträge: 1.536
angelsfire befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.10.2018, 13:38

Hi

Danke dir schon mal

Dachte vielleicht sind die Netze speziell für Kaninchen/Hühner etwas stabiler. Hab mit Hasendraht halt schlechte Erfahrungen gemacht. Der ist ja echt innerhalb von 2 min durchgebissen. Einen Rahmen drum rum bauen kann ich nicht, da spielen meine Eltern (wir teilen uns den Garten) aus optischen Gründen nicht mit. Könnte vielleicht kleine Pfosten anbringen und unten ne Latte hin oder so. Mehr aber auch nicht. Der Zaun würde direkt vor einer etwas über 1m hohen Buchshecke stehen. Springen die da wohl trotzdem rüber bzw. dann in die Hecke rein?

Wir haben direkt gegenüber einen Spielplatz und direkt an der Hecke nen öffentlichen weg. Wenn die Kaninchen abhauen würden wüsste ich nicht ob ich sie wieder bekomme. Das ist glaube ich echt so meine größte Angst



__________________
LG Britta



Moderatorin
 
Registriert seit: 13.07.2014
Beiträge: 1.925
Diabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.10.2018, 14:21

Guck mal, das ist unsere Absperrung. Mit Kabelbindern zusammen gebunden, so dass man sie jederzeit zusammenklappen und wegräumen kann.

Wenn Deine Nins tatsächlich mal abhauen sollten, wirst Du sie, wenn Du nicht erst Stunden später den Ausbruch entdeckst, entweder fressend auf dem Spielplatz oder am Rand des öffentlichen Weges finden...

Ohnehin gab´s bei uns Ausbruchsversuche nur von relativ jungen Tieren, die die Welt erobern wollten, mit zunehmendem Alter reichte ihnen der Platz.... und das Abenteuer war auch jedes Mal ruckzuck vorbei: einmal mit Leckerlis geraschelt, und schon kamen die Ausflügler von alleine wieder in den Garten...



Miniaturansicht angehängter Grafiken
Gartenfreilauf - wie sichert ihr das Grundstück?-img_0519.jpg  

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 11.12.2008
Beiträge: 177
Ananas befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.10.2018, 15:20

Ich lasse meine Kaninchen nur im Winter im Garten laufen, wenn sie nicht graben können oder wenn ich im Sommer eine satte Wiese drauf habe. Dann bleiben sie freiwillig da. Sonst habe ich nur einen ganz normalen Gartenzaun durch den kein Kaninchen entwischen kann.

Abends rein bringen ist gar kein Problem. Wenn es Futter gibt gehen sie freiwillig ins Gehege.

Katzen haben in meinem Garten grundsätzlich nichts zu suchen. Kommt doch mal eine darf sie Bekanntschaft mit meinen Hunden machen.

Wegen Greifvögeln mache ich mir keine Gedanken. Mein Garten ist sehr klein und gut umzäunt bzw. zugewachsen.




Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.10.2018, 19:42

Zitat:
Zitat von Ananas Beitrag anzeigen
Ich lasse meine Kaninchen nur im Winter im Garten laufen, wenn sie nicht graben können oder wenn ich im Sommer eine satte Wiese drauf habe. Dann bleiben sie freiwillig da. Sonst habe ich nur einen ganz normalen Gartenzaun durch den kein Kaninchen entwischen kann.
Auch wenn sie in der warmen Jahreszeit alles kurz fressen, ist im Frühjahr die Wiese wieder satt grün. Das ist kein Grund den Kaninchen Freilauf zu verwähren. Ebenfalls gehört in der Erde buddeln zu den tollsten Hobbys die sie ausleben können...sie deshalb nicht rauszulassen ist gemein!
Abends rein bringen ist gar kein Problem. Wenn es Futter gibt gehen sie freiwillig ins Gehege.

Katzen haben in meinem Garten grundsätzlich nichts zu suchen. Kommt doch mal eine darf sie Bekanntschaft mit meinen Hunden machen.
Normale Katzen sind kein Problem, aber es gibt vereinzelt wildernde Streunerkatzen die machen auch vor einem 2,5 kg nicht Halt. Das ist aber ungewöhnlich. Und sie kommen auch, wenn Hunde da sind. Katzen sind ja nicht doof und sie sind blitzschnell weg wenn die Hunde in den Garten kommen. Wenn du Pech hast, dann haut so ne Katze deinen Hunden mal die Pratze quer durchs Gesicht.


Wegen Greifvögeln mache ich mir keine Gedanken. Mein Garten ist sehr klein und gut umzäunt bzw. zugewachsen.

Da helfen auch Unterstände die man im Garten aufstellt.


Unser Garten ist rundum am Maschendrahtzaun sowie Holzlattenzaun mit Kaninchendraht geschützt. Bereiche in die sie nicht dürfen mit Kaninchengitterrahmen 1m hoch, bzw. Staketenzaun mit Maschendraht innen geschützt. Bäume und Büsche sind mit Maschendrahtzaun geschützt. Erdnägel halten die Gitter am Boden.


Abends wenn es dunkel ist und die Kaninchen wissen dass es Futter gibt laufen sie meist schon freiwillig rein. Den Rest scheuchen wir mit Besen etc. ins Gehege.



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Mein Vorstellungsthreat: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-%3B.html]
Meine Homepage http://www.gertis-rasenmaeherbande.de/
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Ninchen
 
Registriert seit: 28.09.2018
Beiträge: 14
Häsie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.10.2018, 23:44

Hi
Wir hatten nach allen Grundstücksseiten verschieden dichte Zäune. Die undichten Stellen hatten wir zunächst mit Kaninchennetz abgedichtet. Das ließ sich aber nicht so gut spannen, bzw. lockerte sich nach und nach wieder, und die Hasen verfingen sich mitunter in den größeren Maschen. Deshalb haben wir das Netz gegen Kaninchendraht ausgetauscht. Das war viel besser!
Anfangs fanden die Hasen zwar immer mal noch ein kleines Schlupfloch in den Nachbargarten, vor allem unter Zäunen durch. Da Kaninchen reviertreu sind, ähnlich wie Katzen, bleiben sie trotzdem in der Nähe und hauen nicht einfach so ab. Wir haben sie dann im Nachbargarten wieder eingesammelt und die Schlupflöcher dicht gemacht. Im Prinzip haben wir gut voneinander gelernt. Ich finde es auch herrlich, die Hasen durch den ganzen Garten sprinten zu sehen. So stellt man sich ein Kaninchenleben vor.
Katzenbekanntschaften haben meine schon viele geschlossen. Katzen stellen keine Gefahr dar. Kaninchen sind viel zu groß für Katzen. Frei laufende fremde Hunde sind eher problematisch.
Greifvögel gibt es bei uns keine, außerdem gibt es eine Menge Unterschlüpfe, vom Fahrrad bis zum Busch ist alles nutzbar.
Wenn das Terrain ausreichend groß ist, verspüren die Hasen auch keine Ausbruchslust. Unsere haben noch nie am Zaun gebuddelt oder versucht, den Zaun durchzubeißen. Undichte Stellen haben sie zwar auch genutzt, aber sie verspüren keinen Drang, wieder welche anzulegen, seit sie geschlossen sind.
Abends kommen sie wieder reingehoppelt, wenn sie die Futterschüssel hören, oder sie sind schon drin. Ein gewisses Restrisiko gibt es natürlich immer, aber das ist überschaubar.
Viele Grüße



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Kaninchen
 
Registriert seit: 17.07.2018
Beiträge: 1.536
angelsfire befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.10.2018, 19:06

So, hab endlich mal kurz noch schnell 3 unscharfe Bilder gemacht Um diese Fläche gehts:












Plus halt noch der Weg zum Gehege. Im Prinzip gehts auf der anderen Seite vom haus grad nochmal so weiter (Garten geht rund ums Haus) aber ich würde vorher irgnedwo nen steckbaren Zaun ziehen zum absperren.



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LG Britta



Benutzerbild von pelle-pauli
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2014
Beiträge: 276
pelle-pauli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.10.2018, 20:30




puh, so ganz ohne Gartenzaun stelle ich mir das schwierig vor; die Hecke ist ja auch nicht besonders hoch, oder?
Ich hab bei mir die Schwachstellen mit grünem Hasendraht eingezäunt, weil der nicht so auffällt. Aber den ganzen Garten damit verdrahten...sieht vielleicht etwas dämlich aus.
Hoffe jemand hat eine bessere Idee.



O.T. die Trauerweide ist ja ein Traum!




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.923
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.10.2018, 20:39

Zitat:
Katzen stellen keine Gefahr dar. Kaninchen sind viel zu groß für Katzen.
Nein, das stimmt definitiv nicht. Vielleicht mag das ja auf Deine Katzen zutreffen, aber noch lange nicht auf alle. Ich kenne Fälle von Nacbarn und Bekannts persönlich, wo das tödlich endete. Zudem reicht Gejage durchaus, um bei einem Fluchtier einen massiven Adrenalistoss auszulösen, was durchaus auch schon alleine genügt. Die Katzen in meiner Umgebung haben auch einen sehr starken Jagdtrieb, so dass meine Kaninchen sich auch kaum noch in den Garten trauen. Und wenn, dann entfernen sie sich höchsten i4 m von der Eingangstüre, Katze sei dank...




Ninchen
 
Registriert seit: 28.09.2018
Beiträge: 14
Häsie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.10.2018, 21:00

Hallo Rakete,
das tut mir Leid, dass das bei euch so ist, bei uns ist es definitiv nicht der Fall. Klar, die kleinen Zwergkaninchen von uns haben schon Angst oder sind zumindest beunruhigt durch Katzen, aber sie können bei Gefahr auch immer nach Hause kommen, sodass der Stress sich in Grenzen halten sollte. Und sie gehen immer noch gerne raus, trotz der Katzen. Unser Angora allerdings springt den Katzen solange hinterher, bis sie entnervt abziehen.
Ganz zu Beginn unserer Freilandhaltung haben wir unsere Tierärztin zu dem Problem konsultiert. Sie meinte, Katzen sind für ausgewachsene Kaninchen kein Problem, wohl aber große Greifvögel und fremde Hunde.




Ninchen
 
Registriert seit: 28.09.2018
Beiträge: 14
Häsie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.10.2018, 21:08

Ich glaub ich schick Euch allen mal unseren Jack vorbei (den Angora), der regelt das für Euch mit den Katzen ein für alle mal




Benutzerbild von pelle-pauli
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2014
Beiträge: 276
pelle-pauli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.10.2018, 21:08

ich denke auch, dass freilaufende Hunde die größte Gefahr sind. Die Hecke ist schnell übersprungen von einem entschlossenen Hund im Jagdfieber.




Benutzerbild von Polly8
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 14.11.2016
Beiträge: 812
Polly8 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.10.2018, 13:13

Zitat:
Zitat von Rakete Beitrag anzeigen
Nein, das stimmt definitiv nicht. Vielleicht mag das ja auf Deine Katzen zutreffen, aber noch lange nicht auf alle. Ich kenne Fälle von Nacbarn und Bekannts persönlich, wo das tödlich endete. Zudem reicht Gejage durchaus, um bei einem Fluchtier einen massiven Adrenalistoss auszulösen, was durchaus auch schon alleine genügt. Die Katzen in meiner Umgebung haben auch einen sehr starken Jagdtrieb, so dass meine Kaninchen sich auch kaum noch in den Garten trauen. Und wenn, dann entfernen sie sich höchsten i4 m von der Eingangstüre, Katze sei dank...

Dem schließe ich mich mal an.
Ich hab eigentlich so ein bequemes, nettes Sheba Couch Exemplar, aber wenn sie die Kaninchen sieht wird sie zum Raubtier.
Ebenso die Nachbarskatzen. Die schleichen hier regelmäßig in geduckter Haltung mit Raubtierblick Richtung Gehege.
Daher ist auch mein Tagauslauf nach oben hin mit Netz gesichert.
Ich weiß natürlich nicht, ob sie sie töten oder verletzen würden, zumindest aber rumjagen, anspringen etc und auch das muss ja nicht sein.
Ich muss auch dazu sagen, dass meine beiden nur 1000 bzw 1400g wiegen, also eher ins Beuteschema einer Katze passen.
Bei Riesen würde ich es wohl entspannter sehen.


In der ersten Zeit hab ich sie ein paar mal unter Aufsicht für 1-2 Stunden frei im Garten laufen (Katze derweil im Haus eingesperrt), aber habe dann schnell festgestellt, dass solch stundenweiser Auslauf nur die Unzufriedenheit schürt.
Molly hat dann in den Tagen danach ständig in die Gehegegitter gebissen und dran gewackelt, weil sie wieder raus wollte.
Hat sich jetzt glücklicherweise wieder gelegt.




Kaninchen
 
Registriert seit: 17.07.2018
Beiträge: 1.536
angelsfire befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.10.2018, 20:45

Zitat:
Zitat von pelle-pauli Beitrag anzeigen

puh, so ganz ohne Gartenzaun stelle ich mir das schwierig vor; die Hecke ist ja auch nicht besonders hoch, oder?
Ich hab bei mir die Schwachstellen mit grünem Hasendraht eingezäunt, weil der nicht so auffällt. Aber den ganzen Garten damit verdrahten...sieht vielleicht etwas dämlich aus.
Hoffe jemand hat eine bessere Idee.

O.T. die Trauerweide ist ja ein Traum!

Die Hecke ist etwa 1,30m hoch (schätze ich) und sicher 1m tief/breit. Sieht niedriger aus weil das Grundstück abschüssig ist.



Die Trauerweide ist schon wieder wahnsinnig gewachsen. Die wurde im März dieses Jahr komplett runter gehauen. Stand nur noch der Stamm mit verzweigen nackten Ästen da



Bei den Katzen gibt es hier bisher nur ein "problematisches" Tier. Die jagd echt alles, auch die Kaninchen. Hab schon ein paar mal die Hunde in den Garten geschickt wenn sie da war, ändert aber nix. Die haut ab und kommt halt wieder wenn die Hunde wieder drin sind. Bisher schlüpft sie aber durch die Hecke. Vielleicht meidet sie das Grundstück ja wenn da ein Zaun ist. Aber auch das ist nicht ganz unproblematisch weil wir selbst bzw. meine Eltern einen alten Kater haben der so immer das Grundstück verlässt. Heißt wenn man da nen Zaun hin macht kommt er an diesen Stellen auch nicht mehr raus.



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LG Britta



Kaninchen
 
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angelsfire befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.10.2018, 21:13

Hunde sehe ich nicht als Gefahr. Da direkt gegenüber ein Spielplatz ist läuft hier so gut wie nie einer frei rum. Abgesehen davon hat die Hecke wirklich eine ganz gute Höhe und auch breite. Klar, gibt auch Hunde die aus dem Stand über nen 2m Zaun springen aber diese Gefahr schätze ich jetzt wirklich als sehr gering ein. Gefährlicher sind die Katzen und Greifvögel.



Wie Zäune ich das denn nun am besten kostengünstig ein? Wie hoch würdet ihr den Zaun an der Hecke machen?



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Kaninchen
 
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angelsfire befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.10.2018, 21:51

Ne betoniert wird da nix. Ich möchte entweder so mobile Pfosten oder eben Holzpfosten nehmen die man einfach in die Erde haut.

Die Hecke ist unten jetzt nicht so dicht das nix rein oder raus kommt. Drüber springt da aber wie gesagt nix. Die Hecke ist mindestens 1m breit. Höher wie die Hecke darf der Zaun auf keinen Fall werden. Da spielen meine Eltern dann nicht mit. Würde auch echt blöd aussehen. Hatte schon überlegt dünneren Volierendraht zu nehmen oder so. Es geht ja eigentlich nur drum das da etwas zu begrenzen. Man kann ja unten so Erdnägel rein machen damit der Zaun nicht hochgehoben werden kann.



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Benutzerbild von dangerschaf
Kaninchen
 
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dangerschaf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.10.2018, 08:29

Ich hatte einen Freilauf aus mobilen Steckpfosten (wie sie für Weidezäune benutzt werden) und Hasendraht. Den Draht kann man einfach mit Tüddeldraht an den Pfosten befestigen und nach unten, wo nötig mit Heringen an das Bodenprofil anpassen. Gibt es in unterschiedlichen Höhen. Ich hatte die mit 1m überirdischer Länge, da passt perfekt die 1m breite Rolle Draht zu. Ich hab mit dem Zaun etwa 50qm Freilauf eingefasst.
Die Pfosten hab ich von dieser Seite:
https://www.weidezaun.info/20x-voss-farming-farm-125-weidezaunpfaehle-125-cm-9-oesen-weiss.html
Gibt da viele verschiedene Modelle.



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Oder ewig 'rumtragen,
Deine Worte: Verzeih!
Hätt' ich doch! – Einerlei.
Könnt' ich doch noch!
– Vorbei."
(Reinhard Mey)
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[Danke, Tante Jessi]



Benutzerbild von pelle-pauli
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Beiträge: 276
pelle-pauli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.10.2018, 19:51

Als wir noch die hässliche Thujahecke hatten, die im unteren Bereich ziemlich kahl und durchlässig war, hab ich mit einfachem Hasendraht, so 50 cm hoch, alles dicht bekommen. Zum Boden etwas umgeknickt, mit Heringen gesichert, ab und zu Stäbe zum stabilisieren dazwischen.



Muss man natürlich öfter mal kontrollieren auf Schwachstellen.


Über Greifvögelattacken würde ich mir keine Sorgen machen.



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