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| Herzlich willkommen im Kaninchenforum! Zitat:
Kaninchen "lernen" ihre Nahrung vor allem dadurch kennen, indem sie einen Probebiss machen und so dann einfach testen, ob die Pflanze genießbar ist oder nicht. Zitat:
Grundsätzlich braucht man sich beim Gartenauslauf oder wenn man Wiese ad libitum füttert, weniger Gedanken um Giftpflanzen zu machen, weil die Kaninchen dann selektieren können und im Zweifel nur das fressen, was ihnen auch gut bekommt. Problematisch wird es dann, wenn nicht mehr selektiert werden kann (z.B. weil man nur Eibe ins Gehege wirft und es sonst nichts fressbares gibt - dann bleibt den Kaninchen ja nichts anderes übrig, als sich zu vergiften oder zu verhungern...) oder wenn es nicht mehr erkennbar bzw. erschmeckbar ist (z.B. Herbstzeitlose im Heu). Und für Kaninchen sind viele Pflanzen gar nicht so giftig, wie man oft meint: Hortensie wird bei uns zwar nicht gefressen, aber "aus dem Weg geräumt", Thuja, Buchs, Lorbeer, Efeu und sogar Eibe wurden bei uns schon gegessen, ohne das irgendwer auch nur das leiseste Bauchgrimmen hatte... Stephanie[/QUOTE]
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Auch interessant....wir haben hier ums Dorf mehrere "Wiesen" die mit Schnellgras bzw. Klee-Gras-Gemenge bewirtschaftet werden. Dort wird stetig Frischfutter für Milchkühe gemäht und sobald das runter ist direkt Gülle in Mengen drauf damit nur ja schnell alles wieder nachwächst. Da wucherte dann auch Klee in großen Mengen und der Klee selber war einfach riesig. Ich hatte damals davon was mit genommen. Ist ja Klee aber als die Mummels daran gerochen haben, haben sie sich umgedreht und es liegen lassen. DAS Zeug wollten sie partout nicht fressen. Es war logo keine Gülle mehr dran an der Pflanze, aber sie ist nur durch diesen so immens schnell gewachsen und groß geworden. Aber das scheint der Pflanze an sich nicht gut getan zu haben und die Kaninchen haben sicher errochen das DAS keine gute Nahrungsquelle ist. Die eingesperrten Milchkühre dagegen haben ja gar keine andere Wahl als das Zeugs zu fressen..... ![]()
__________________ liebe Grüße, Heike
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| Hab sie jetzt erstmal das Gehege an der Hauswand entlang gebaut, dadurch wurde es schonmal größer, sodass sie richtig rennen konnten (und die sind dabei ja sowas von knuffig ). Auslauf im ganzen Garten ist aber erstmal abgesagt, Lotta hat so ziemlich alles anknabbern müssen, was ihr vor die Nase gekommen ist (haupsächlich Hortensie und ein Blättchen Glyzinie also Selektion schein nicht so ihre Stärke zu sein). Und sie ist so unauffällig dabei, hab's zuerst gar nicht gemerkt. Alle möglichen getrockneten Blätter, die auf die Terasse geflogen kommen, mögen sie auch... ![]() Geschadet hat es ihnen nicht, aber dass die alle guten Pflanzen, die ich ihnen bringe, ignorieren und stattdessen versuchen, die schlechten zu fressen... Da muss man ein ganz schönes Auge auf die beiden haben.
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Meinereiner hat sich letzten Winter mit tausend Schals und Jacken des öfteren auf in Wald und Feld gemacht, um Obstbaum-, Buchen-, Nusszweige zu holen. Die Wackelnase zog es trotzdem vor, die Drahtgitter zu untergraben, einzudrücken bzw. sonst auseinander zu nehmen um dann diverse Gartengewächse zu meucheln oder zumindest zu entrinden, von Kirschlorbeer angefangen über Buchsbäumchen, Liguster und Hortensien bis zu Rosenstöcken, weiß der Kuckuck, was daran besser schmeckte oder welch´Inhaltsstoffe in den Gartengewächsen drin waren, die an den von mir mitgebrachten Ästen fehlten.... vielleicht machte es auch einfach mehr Spaß, an die "verbotenen Früchte" zu gehen. Lange Rede, kurzer Sinn: Schütze im Gartenauslauf die Pflanzen, die du wirklich behalten willst, mit Drahtgittern vor den Kaninchen, andersrum musst du dir weniger Gedanken machen... Im Gehege wäre ich vorsichtiger, da sollten keine Giftpflanzen stehen, bevor sie alleine aus Langeweile oder weil gerade zu wenig Futter vorhanden ist, zu sehr beknabbert werden.
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