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Nicky2212 30.04.2017 00:16

VG....er macht schlapp....brauche Hilfe von Experten!
 
Hallo Allerseits,
ich weiss garnicht was ich machen soll......wir haben ein Kaninchen welches mitterweile ca.6 oder 7 Jahre alt ist, genau weiss es keiner.....leider ist sein Weibchen vor einigen Wochen gestorben und er ist erneut Witwer.....

wir haben ein neues Weibchen (4Jahre) und eine VG vor drei Wochen auf neutralem Boden in der Garage (4qm) mit viel Futter und allem gestartet.....es lief prächtig....haben sich gefetzt mit viel Fellflug aber sich Stück für Stück angenähert und beide gefressen.....nach einer Woche auch schon mal zusammen geputzt und gefressen......

tja, und wir dachten das es kein Problem wäre die beiden ins alte mit Essig ausgewaschene Gehege (5qm) umzusiedeln.....gemacht, getan - dummerweise haben wir auch noch eine Stunde später die Klappe zum neuen Aussengehege geöffnet (neu gebaut/keiner je drin/nochmal über 5qm)......

erst alles super-er hat sich gefreut und Bocksprünge gemacht ohne Ende.......nächster Morgen immer noch kein Problem...sassen nebeneinander und frassen heu und genossen die Sonne.... und dann auf einmal flogen die Fetzen und auch Fell, aber wie! Sie hat ihn dermassen gejagt das er mit letzter Kraft ins Innengehege gefĺüchtet ist und danach stundenlang total apahtisch in der Kloschale sass und garnix mehr gemacht hat......kein fressen, stundenlange Flankenatmung.......irgendwann abends sind wir in die Tierklinik (wir hatten schon abgewartet aber man merkte das er dehydriert war)....Infusion und Schmerzmittel-es hat Tage gebraucht bis er sich berappelt hatte.......

....wir warteten 12 Tage und machten heute einen neuen Versuch......allerdings im alten Innengehege welches ich supergut ausgewaschen hab mit Essig......beim ersten mal war er derjenige der sie berammelt hat und den Chefposten annahm und wir konnten auch eine Unterwerfungssituation von ihr beobachten......somit dachten wir das es kein Problem wäre das ganze erneut in seinem alten Gehege zu versuchen, welches ja wie gesagt neutralisiert wurde.....dachte wenn Reste an Geruch von ihm existieren würde, dann wäre das in dem Fall nicht schlimm.....

.....tja und nun, lief es so......erst starke Kämpfe und Fell.....ok, dachte ich normal.....kein Blut .....alles gut......nur dann nach einer Stunde Kampf und er wurde gejagt.....er flüchtet ins Klo und sein Herz rast und Flankenatmung......er macht nix mehr......aber unverändert stundenlang nix......ich bin 7Stunden eisern geblieben und hab nix gemacht.....er hatte 7Stunden Flankenatmung und nicht gefressen .....in dem Moment wo er mal vor dem Weibchen Ruhe hatte weil sie geschlafen hat, hat er kurz den Kopf gehoben und wollte sich aklimatisieren, aber sie war zuschnell zurück und dann richtig fies.....hat ihn gescheucht und dann als er schon ergebenerweise geduckt in der Kloschale sass richtig gemein in Po gezwackt, mehrmals......er am Ende, das hätte er nicht weiter geschafft ne ganze Nacht lang ohne Fressen (obwohl alles Futter bei ihm!).....somit hab ich getrennt....

.sie ist nun wieder ins Aussengehege, er im Innengehege, Klappe zu......keiner kann sich sehen oder riechen.....er hat nach einer Stunde aklimatisieren nun ein wenig gefressen.....und jetzt sitz ich hier und weiss nicht weiter.... ?

..könnte heulen und bin verzweifelt! Was soll ich tun?....unter den Bedingungen nur stundenweise vergesellschaften entgegen aller Regeln.....oder drei Wochen warten und nochmal neutraler Boden?....aber was wenn er dann wieder so reagiert mit Starre und so.....das Problem hatten wir schon mal bei seiner ersten VG.....er frisst dann einfach nix.....damals hatten danach beide Kaninchen Zahnprobleme und wir konnten sie unter Narkose zusammen aufwachen lassen....da war das Weibchen sehr ängstlich, er hatte sie paarmal berammelt und dann war gut, ein Herz und eine Seele!......aber kann die ja nicht einfach in Narkose legen wegen Vg, was soll ich denn diesmal machen?....habt ihr Rat?....sorry, das es nun so lang geworden ist mit dem Text......Lg, Nicole

marinahexe 30.04.2017 00:45

Hallo Nicky, herzlich willkommen bei uns im Forum!http://www.kaninchenforum.de/images/icons/icon12.gif

Ich würde die beiden im Innengehege durch Gitterelemente trennen und mehrere Versteckmöglichkeiten (vor allem für ihn) ins Gehege setzen. Wenn er sich wieder gefangen hat, würde ich das Futter immer näher an die Gitterelemente hinlegen, so dass sie sich räumlich wieder näher kommen. Wenn beide friedlich sind, würde ich nach 2-3 Wochen das Gitter unter Aufsicht aufmachen. Dann auch nix mit Essig neutralisieren oder die Klos vorher sauber machen. Sie haben dann erstmal genug mit erkunden und markieren zu tun. Ob das Gitter aufbleibt, musst Du anhand der Situation entscheiden.

Ich hatte mal ein Böckchen, dass hat bei einer VG einen Kreislaufzusammenbruch gehabt. War eine Nacht in der TK und stand auf der Kippe. Er sollte in eine Gruppe zu 6 anderen Kaninchen. Er wurde etwas gejagt, nicht gezwickt oder gebissen. Sobald ein Kaninchen nur zum Schnuppern ankam, bekam er Panik. Nach 3 Std. hab ich die VG abgebrochen, weil er nur noch wie ein Schluck Wasser in der Kurve hang. Es hat Wochen gedauert, bis ich wieder den alten Mogli (von vor der VG) wieder hatte. Er blieb dann in Innenhaltung und hat einen Partner bekommen. Der Partner war zuerst in einem kleineren Gehege abgetrennt. Mogli durfte die ganze Wohnung nutzen und hat so jederzeit die Möglichkeit gehabt, durchs Gitter Kontakt aufzunehmen oder abzuhauen. Nach einigen Tagen, als ich von der Arbeit kam, war das Gehege aufgebrochen und die beiden lagen nebeneinander und haben gekuschelt. Seitdem waren sie ein Herz und eine Seele.

Nicky2212 30.04.2017 01:09

Danke für deine schnelle Antwort....mit der Gittermethode hab ich mich noch garnicht befasst, weil ich da immer bislang las, das es schlimme Aggressionen auslösen soll bis hin zu angefressene Nasen durchs Gitter, weil sie den Rang nicht ausfechten können.....da bin ich momentan noch verunsichert ob ich das versuchen soll, aber werde mich mal zu belesen.....danke für die Antwort.....Lg, Nicole

P.S.....eine Info noch zum Allgemeinen, die ich im Anschreiben vergessen hatte....der Rammler ist übrigens kastriert und das Weibchen zwei Wochen vor der ersten Vg sterilisiert, da sie ein Gebärmuttertumor hatte-alles gut verlaufen.....bei ihm noch Kotprobe gemacht, alles supi, Zähne auch bei beiden

Nicky2212 30.04.2017 11:44

Ich habe nun mal Fotos in mein Album gestellt, damit man die Gesamtsituation besser sehen kann.....

Ich hader gerade damit was ich tun soll....Gittermethode und beide immer abwechselnd ins Gehege des anderen lassen.....hat den Vorteil das er nicht in Starre verfällt und weiter frisst beim kennenlernen.....ausserdem könnte er so auch das Aussengehege kennenlernen und trainieren weil er es nicht gewohnt ist viel zu rennen auf seine alten Tage.....

Oder komplett drei Wochen warten und nochmal lange im neutralen Gehege warten bis es abgeschlossen ist.....aber dann weiss ich immer noch nicht ob er fit genug ist und genug Power hat für den Stress......dann kommt mit dem Umzug ins alte Gehege irgendwann der Revierwechsel und zusätzlich für ihn das neue Aussengehege .....und ob er das packt.....?????.....ich bin ratlos

abigail89 30.04.2017 12:48

Was mir so auf den Bildern auffällt (tolles gehege übrigens :thumbsup:) es gibt keine versteckmöglichkeite im innenbereich damit sie sich aus dem weg gehen können.

Ist das weibchen auch wirklich fitt? Nicht das sie an der gebärmutter was hat und ihn deshalb so drangsaliert. Frühlingsgefühle sind ja höchst warscheinlich mit im spiel der jahreszeit nach :-)

Nicky2212 30.04.2017 15:35

Danke :wink:

....ja das mit den Versteckmöglichkeiten hab ich nun geändert.....war ja nur, weil es noch so "übrig" war von gestern.....da sagt man ja man soll nicht allzu viel reinstellen bei VG.....also gab es nur eine Heurolle mit zwei Ausgängen

Wir sind heute dazu übergegangen eine Gitterwand mit zwei Türen als weitere Schleuse zu ziehen...(werd nachher auch ein Foto einstellen)....wir wollen nun testen ob es damit klappt und die beiden sich erstmal durchs Gitter kennenlernen können und er vielleicht die Panik verliert ..und dann viiiiiiel Zeit geben....ausserdem ist unser Plan sie täglich mit dem Gehege zu wechseln, damit er auch das Aussengehege kennenlernt und eine Chance hat zu trainieren mit rennen und Haken schlagen, das ist er nämlich nicht gewohnt.....sie ist da im Vorteil, weil schon immer draussen im Garten gewesen.

Ich weiss nur nicht was wir dann machen wenns schief läuft.....und wann genau die Gittermethode Erfolg oder Scheitern bedeutet.....von daher freu ich mich hier über Erfahrungen von anderen dazu....

bin immer noch unsicher ob wir den jetzigen Weg richtig gewählt haben, man soll es ja so nicht machen laut Regel.......aber bei einer normalen VG auf neutralem Boden macht er ja immer schlapp wenn der Stress zuviel wird (wobei die Garagennummer haben wir uns anzukreiden, definitiv!:o......einfach zu früh rausgerissen, könnt mich selbst ohrfeigen).....nun ist er vom Verhalten auf panisch eingestellt und wann es sich ändert in wieviel Wochen, ob überhaupt-keine Ahnung....müssen jetzt situationsbedingt weiterarbeiten denk ich....freue mich somit über jede Antwort von euch dazu :thumbsup:

Nicky2212 30.04.2017 15:42

Achso, das Weibchen ist übrigens wirklich fit....das mit dem Gebärmuttertumor ist komplett entfernt und abgeschlossen .....auch mit anschliessender Aufnahme beim Tierarzt und so

marinahexe 30.04.2017 17:46

Bitte nicht jeden Tag die Gehege wechseln. Er ist jetzt total verstört und muss erst wieder "selbstbewusster" werden. Das kann er aber nur, wenn er Sicherheit (sein eigenes Revier) hat. Das würde ich erstmal mind. 2-3 Wochen so lassen und dann das Weibchen in "sein" Revier reinsetzen. So hat er einen kleinen Vorteil. Aber bis dahin berichte hier bitte, wie es läuft.

Nicky2212 30.04.2017 17:53

Hmm, verstehe.....aber wird sie nicht dann irgendwann erbittert ihr Aussengehege verteidigen wollen, wenn es soweit ist , das die beiden sich in "seinem" Revier verstehen (sofern es mal soweit kommt) und man wieder alles öffnet?:confused:

marinahexe 30.04.2017 21:49

Ich würde sie dann erstmal in seinem Revier lassen, bis die beiden sich verstehen. Den Außenbereich würde ich dann mit Versteckmöglichkeiten mit 2 Ausgängen (hier eignen sich hervorragend Kartons, weil sie dann noch "neutral" riechen) versehen.

Nicky2212 30.04.2017 22:04

Ja ok....dann probier ich es mal so....erstmal müssen wir ja dahin kommen das die beiden sich in seinem Gehege begegnen ohne Trennung und überhaupt verstehen

Tag 1 heute lief so:
Er ist sobald er sie gesehen hat panisch weggelaufen und hat sich in sein Klo geflüchtet....sie ist neugierig am Zaun stehen geblieben und hat gewartet .....und gefressen wie ein Scheunendrescher am Zaun, hab beiden nämlich Wiese dort hin gelegt....irgendwann wurde es langweilig weil von ihm nix kam,und sie ist wieder in ihr Bereich nach draussen abgehauen.....er aklimatisierte sich dann immer und hoppelte rum .....er frisst aktuell und wagt sich immer mal zum Zaun.....zwischendurch ruht er aber auch viel.....ja, das war alles heute soweit

marinahexe 30.04.2017 22:08

Ist doch ein guter Anfang. Er soll merken, dass von ihr keine Gefahr ausgeht, wenn er sie sieht. Ziel ist es, dass die beiden nach einer gewissen Zeit zusammen am Zaun sitzen und fressen.

marinahexe 30.04.2017 22:09

Ich würde seine Portion Futter vielleicht noch nicht direkt an den Zaun legen, sondern den Abstand nach und nach verkleinern, so dass er auch ans Futter gehen kann, wenn sie am Zaun ist.

Nicky2212 30.04.2017 22:20

Futterportion ist gut :D
Ich darf jeden Tag einen grossen Korb Wiese auf der Weide gegenüber von uns sammeln , die von einer Pächterin nur für Heu genutzt wird.....kurzum unsere Kaninchen sitzen förmlich im Essen.....:rofl:

also er hat eine Futterstelle am Zaun , wo er auch schon gefressen hat heute , als sie nicht da war......als auch eine Futterstelle geschützt von ihr und weg vom Zaun....ich denke das müsste doch ok sein....oder nicht??......solltest du aber damit trotzdem Bedenken haben, dann würde ich es gleich noch ändern

Terry 30.04.2017 22:29

Ne, wenn er sogar wählen kann ob er am Gitter oder lieber in Ruhe frisst ist das schon super.

Nicky2212 30.04.2017 22:36

Ok, danke....dann lass ich es so.... und werde euch berichten wie es sich weiter entwickeln wird

Nicky2212 02.05.2017 20:28

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Kurzer Zwischenstand

Er hat seine Panik schnell überwunden und rennt nicht mehr klopfend weg.....er ist entweder vorsichtig am beschnuppern oder ignoriert sie

Sie ist nach wie vor neugierig und hätte gerne mehr Interaktion, klettert ab und zu am Zaun hoch, guckt ihn an und beschnuppert ihn.....kommt rein gerannt wenn sie mitbekommt das er mal am Zaun ist.....ansonsten frisst sie zum abwarten wie ein Scheunendrescher

Aggressionen kann ich derzeit keine verzeichnen....fressen beide auch schon am Zaun, wobei er sie mehr ignoriert dabei....ich hoffe das friedliche Verhalten bleibt so und sie wird nicht ungeduldig mit der Zeit

Insgesamt würde ich mir mehr Interaktion wünschen....das Zusammensein der beiden beschränkt sich derzeit auf vier oder fünf Konakte am Zaun pro Tag, die ich so mitbekomme......ansonsten ist sie viel draussen und er in seiner geschützten Lieblingsecke....ob das so gut ist weiss ich natürlich nicht.....bin am überlegen den Raum diagonal zu teilen, damit die beiden sich mehr miteinander befassen müssen, aber vielleicht sollte da man in ner Woche drüber nachdenken, wenn es so bleiben sollte .....oder?

marinahexe 02.05.2017 22:13

Ich würde auch erstmal ein paar Tage alles so lassen und weiter beobachten. Hört sich nicht schlecht an.

Nicky2212 02.05.2017 22:52

Ok....machen wir so....
was mir auch etwas Kopfschmerzen macht.....als er bei der ersten VG abgeklappt ist und wir uns nicht sicher waren was genau los ist, haben wir sicherheitshalber eine Röntgenaufnahme gemacht....da sah man leider das er Blasengries hat....so ein drittel der Blase ca. und die Ärztin meinte da müssen wir mal ran wenn es ihm besser geht....da würde sie eine Infusion machen und die Blase würde dadurch voll und dann könnte man sie vorsichtig mit einem Griff oder Druck leeren um so den Gries herauszuspülen....oder so....das haben die bei einem Kaninchen wohl schon öfter mal machen müssen.....
nun denn, hab jetzt die letzten Tage beobachtet das er ganz selten den Popo kurz auf den Boden drückt, so grad beim wachwerden und vor dem ersten Hoppler.....der Urin ist seit einiger Zeit so klar und orange....ist noch nicht hochakut aber denke ewig kann ich mir da nicht mehr Zeit lassen......wollte ihm mal so noch eine Woche geben zum Erholen und dann mal nen Termin machen.....in einem Monat läuft auch noch die Impfe aus und all das genau jetzt bei der VG.....aber da ist es schon schlauer das alles noch zu machen bevor ich den Zaun eröffne und die beiden zarte Bande knüpfen, oder?
Ach mann, sorry das ich soviel Probleme und Fragen grad hab, aber bin so dankbar auf jede Hilfe hier, die ich erhalten darf.....bin da ja noch nicht so mega erfahren mit den Hoppelnasen....Aufgasung, Päppeln und co hab ich schon erfolgreich geschafft, aber das sind jetzt Dinge von denen hab ich keine Ahnung ...LG, Nicole:wink:

marinahexe 02.05.2017 23:33

Was die Blase betrifft, mein Schoko hat über 4 Wochen 2x wöchentlich Infusionen bekommen, um die Blase zu spülen. Mit mäßigem Erfolg. Was richtig gut geholfen hat: Der TA hat die Blase mit einem Katheter gespült.

Bei Schoko ging das ohne Narkose, weil er still hält. Bis dahin sollte er viel Flüssigkeit (Tee, verdünnter Fruchtsaft) zu sich nehmen, um die Blase zu spülen.

Nicky2212 03.05.2017 07:09

Ich werde mit der Ärztin mal sprechen wie es genau ablaufen soll ....muss gucken wann ich ihm das zumute, die Fahrt in diese Tierklinik nach Werl dauert leider immer eine halbe Stunde, aber ist derzeit die kompetenteste Adresse in punkto Kaninchen die wir haben.
Unser Tierarzt sonst ist zwar nur stressfreie fünf Minuten entfernt, aber hat in meinen Augen nicht den Erfahrungsschwerpunkt....Zähne schleifen kann der super, aber sonst naja....da gab es schon das ein oder andere was er hätte besser anders gemacht....ein guter Arzt speziell für Kaninchen ist echt schwierig zu finden.

Scrappy und trinken ist schwierig.....hab schon viel versucht, mehrere Trinknäpfe und auch Pullen, damit er öfter vorläuft und vielleicht in Versuchung kommt.....natürlich täglich frisches Wasser und auch Schuss Saft sowie Tee probiert....kein Erfolg....im Winter hab ich zum Ausgleich Grünhopper gefüttert, sowie Gemüse, frische Kräuter und Heu.....das Strukturfutter hab ich ihm nun langsam in kleinen Schritten weggenommen, derzeit gibt es nur noch frisch für ihn, Wiese, Gemüse, Obst und Heu.....gestern waren noch Regentropfen an den Blättern, da war ich auch froh das er welche gefuttert hat die noch etwas nass waren......aber sonst wüsste ich nicht mehr wie ich noch mehr Flüssigkeit in diesen Hasen bekomme

Nicky2212 08.05.2017 21:36

So, Fazit nach knapp über einer Woche

Pauline kratzt entweder mit den Pfoten am Zaun oder versucht den Holzrahmen des Zauns anzuknabbern oder schmeisst sich lang auf den Boden zum schlummern oder frisst Wiese zur Ablenkung, die ich ihr am Zaun hinlege

Scrappy schwankt weiterhin zwischen Ignoranz oder gelegentlichem Angucken und mal beschnuppern.....das war es

Soll ich erstmal so weiterhin eine Woche alles belassen?....ist das normal das er teilweise so desinteressiert an ihr ist?.....sie tut mir schon fast leid, weil man merkt das sie den Kontakt ja sucht.....aber eine Woche ist warscheinlich noch nicht lang oder? :rolleyes:

marinahexe 08.05.2017 22:33

Nein, lass alles so wie es ist. Manchmal dauert es auch bei Pärchen länger.


Due könntest das Frischfutter mit einer Sprühflasche "beregnen".;)

Nicky2212 09.05.2017 00:01

Ok...vielen Dank für deine Antwort....und Tipp...werd es ausprobieren...:seeya:

Nicky2212 10.05.2017 07:48

Guten Morgen,

jetzt konnte ich grad eine Situation beobachten die mir Bauchweh macht.....er hat sie grade nicht ignoriert, sondern wahrgenommen.....allerdings sprang er vor ihr einmal auf und dann ebenfalls mit den Pfoten kratzend am Zaun...sie genauso, haben durch den Zaun also kurz kämpfen wollen....das sieht nach dicker Luft aus.....sie entwickelt auch grad Schnupfen fürchte ich.....erst dacht eich das kommt vom buddeln, aber sie niest immer mal....hab schon mit Angocin angefangen und glaube der Stress schlägt ihr auf das Immunsystem......

....soll ich das dnn mit dem Gitter jetzt doch lieber lassen und in drei Wochen nochmal ein Versuch auf neutral machen?....um ehrlich zu sein, ich könnte heulen, weiss nicht mehr weiter und hab Angst die beiden nicht zusammen zu bekommen :confused:

Nicky2212 10.05.2017 08:50

Fahre mit ihr jetzt erstmal zum doc....das niesen macht mir Angst.....gibt es eigentlich irgendwo eine Adresse wo ich Hilfe für meine Situation bekommen kann? Ich mein hier vor Ort bei mir , jemand der erfahren ist und mir beisteht.....auch wenn es kosten würde, mir wäre momentan alles recht um diese belastende Situation in Griff zu bekommen.....auf der Seite Kaninchenhilfe komme ich nicht weit.....da ist noch nicht mal Nordrhein Westfalen aufgeführt, geschweige denn ein Ort in meiner Nähe....LG, Nicole

crazy curry 10.05.2017 09:22

Vielleicht wirst du bei Kaninchenschutzforum.de fündig. Die machen auch VGs bei sich Zuhause.
Oder frag mal marinahexe ob sie dir jemanden nennen kann.

Nicky2212 10.05.2017 10:44

Danke, da guck ich nachher mal....und falls irgendwer in der Nähe Bergkamen, Unna, Dortmund, Kamen, Lünen und Umgebung jemanden kennt bitte melden....wäre da sehr dankbar

Terry 10.05.2017 11:02

Ich meine, dass im Kaninchenschutzforum einige aus dieser Ecke kommen, einfach dort mal nachfragen..

Da findest Du auf der Homepage auch die sog. "Ansprechpartner" für jedes Bundesland, die kannst Du anmailen, manchmal auch anrufen und die vermitteln Dir auch Hilfe.

Nur Mut!

Nicky2212 10.05.2017 16:24

So, in der Tierklinik wurde sie heute untersucht....Nase begutachtet, Augen, Lunge abgehört, Zähne angeguckt-alles ok

Aber paar Stunden später seh ich sie hier wieder mit ner Niesattacke sitzen...manno, das gibts doch alles garnicht.:Yawn:

Soll das normal sein? Ist das der Stress? Schadet es Angocin prophylaktisch mal drei Tage zu geben?

Okasaki 10.05.2017 19:08

Das mitdem Gitter hat bei uns überhaupt nicht funktioniert, mein Hasenkaninchen hatte fast keine Nase mehr und ich sass beim TA. Das mit der Nase ging schneller als ich gucken konnte. Dann mußte das Hasenkaninchen in Quarantäne, da sie jeden Tag zweimal Antibiotika bekam.Da hab ich sie ins Nachthaus(Gewächshaus) gesteckt und die Tür mit d r e i Lagen Gitter gesichert. Dann konnten sich die fünf sehen, riechen, aber die Pfoten kamen nicht zum Kratzen durch. Nach zwei Tagen sassen immer mindestens zwei ninchen vor dem Haus und beobachteten den Neuzugang. Nach der Medikamentengabe hab ich das Gitter entfernt und da gabs es noch ein bißchen Gerenne und Geklopfe aber sonst alles gut. Ich muß allerdings sagen mir reichen meine fünf, diese VG gehen mir an die Substanz.

Nicky2212 10.05.2017 21:31

So, den Scappy hab ich heut auch direkt mal zum Doc gefahren und das mit der Impfe erledigt, das kann man wohl auch deutlich vor Ablauffrist spritzen-wusste ich nicht. Immerhin da auch schon ein Problem weniger. Bleibt nur noch die Blase, aber die muss erstmal warten, mindestens 10 Tage nach der Impfe sagte die Ärztin....vorher können wir eh nix machen. Erholungsfrist für ihn.

Heut abend hocken beide sichtlich angeschlagen von dem Stress des Arztbesuches jeder in seinem Gehege und seine Ecke.

Für alles weitere habe ich noch keine Lösung bzw. Hilfe gefunden-muss ich weiter surfen. Auf der einen Seite hatte ich Probleme drauf zu kommen heute, muss ich später nochmal probieren.
Allerdings hab ich mal den Sichtbereich des Zaunes als erste Milderung mal etwas eingeschränkt. Die beiden können sich jetzt auf 80 cm begutachten wenn sie es denn möchten. Der Zaun hat Voloirendraht, damit gibt es keine Verletzungen wie bei dir, Okasaki....das hatte ich extra bedacht.
Ich hoffe das mindert den Stress etwas ohne das es der Variante Abbruch tut.

Anjanka 11.05.2017 08:34

Hi Nicky2212,

wegen dem Niesen: Kann es sein, dass sie das Heu oder Einstreu nicht verträgt? Ich habe schon öfter gelesen, dass es da auch bei Kaninchen Allergien geben kann. Vielleicht niest sie deswegen so viel?
Oder aber irgendwas kitzelt sie in der Nase. Fliegendes Fell etwa. Kaninchen haaren bei Stress sehr schnell, einzelne Haare können da auch mal die Nase erreichen und Niesen auslösen.

Nur so Ideen von mir, weil der TA ja keinen Schnupfen etc. feststellen konnte.

Ansonsten wünsche ich dir weiterhin ganz viel Kraft mit dieser schwierigen VG. Bei mir hat die Gittermethode übrigens funktioniert, aber erst nach rund einem Jahr... erst nach dieser Zeit hat sich mein ansonsten sehr aggressives Böckchen soweit beruhigt, dass er seine Stellung (Rangniedrigster) auch akzeptiert hat. Seitdem leben alle wieder zusammen und er hat sich damit abgefunden, nicht Chef sein zu können.

Alles Gute,
LG Anjanka

Nicky2212 11.05.2017 10:14

Ein Jahr? ....wow.....ok, also besteht noch Hoffnung bei meinen beiden :rolleyes:

Ich hab nun, so wie mir hier vorgeschlagen wurde, gestern eine Dame von der Seite des Kaninchenschutz ausfindig gemacht, die nicht allzu weit entfernt von uns wohnt. Heute morgen hab ich sie angeschrieben und ich hoffe sie meldet sich in Kürze bei mir.

Mit dem Niesen....wir haben auch so ein bisschen die Erde im Gehege in Verdacht....es ist ja neu gebaut und die Erde unbepflanzt und somit sehr trocken....kann sein das die zu staubig ist, wir werden sie nun täglich vorsichtig besprühen, aber nicht nässen. Zusätzlich kriegt die kurze von mir ein paar abgewaschene Angocintabletten die nächsten drei Tage, prophylaktisch.....schaden kann es ihr wohl nicht hab ich irgendwo gelesen.
Scrappy hat seine Impfe von gestern gut verarbeitet, sitzt hier und frisst und putzt sich wieder.
Er war aber ganz schön fertig von dem Besuch gestern. In der Box zum Doc nur am hecheln und zittern...mann, mann der ist aber auch sensibel.:rolleyes5:

Anjanka 11.05.2017 15:02

Jupp, mein Rambo hat seine Rüpelphase voll ausgelebt. Immer wieder ist der auf die anderen zu und hat provoziert, obwohl die größer und besser bewaffnet waren (er hat keine Schneidezähne mehr)...
Und vom einen Tag auf den anderen...wie neugeboren. Unterwürfig, beinahe ängstlich. Jetzt rennt er immer weg, anstelle sich zum Kampf umzudrehen, wenn ihm jemand anzeigt, dass Rambo halt ganz unten in der Kette ist. Optimal ist das auch noch nicht, ich hätte ja schon gern, dass er mal ne Weile mit den anderen kuschelt oder so. Aber allemal besser, als vorher, wo ich ihn allein halten musste, weil er sonst nur blutig gebissen wurde.
Platz spielt natürlich auch eine Rolle - je mehr Raum zur VG bereitsteht, desto besser können sie sich ausweichen und somit Wunden vermeiden. Aber auch nur, wenn sich nicht zwei Raufbolde mit Aggression gegenüber stehen (das war mein Problem).

Aber dein Fall ist echt mal sensibel und empfindlich... Das Problem ist ja eher die Art, wie er reagiert (panisch, stellt das Fressen ein), als die VG als solche. Denn Kämpfe und Stress wird es irgendwie immer geben. Bzw. kommt es nur selten vor, dass gar nicht gekabbelt wird. Jagereien gehören zu einer VG dazu und die meisten Kaninchen kommen damit ganz gut zurecht.

Ich drücke die Daumen, dass die Dame vom Schutzform helfen kann. Auch, was das Niesen angeht. Aber das mit der trockenen Erde hört sich plausibel an. Mit etwas Glück liegt es "nur" daran.

LG Anjanka

Nicky2212 13.05.2017 21:19

Also, ob es am Angocin oder dem Besprühen der Erde liegt, weiss ich nicht ...aber das niesen ist schon mal extrem weniger geworden.

Die VG läuft wie die Tage zuvor....sie will am liebsten durchbrechen, kratzt am Zaun und knabbert immer mehr am Rahmen, zwischendurch schmeißt sie sich immer wieder lang hin und pennt.

Er ignoriert sie oder schnuppert höchstens an ihr....einmal konnte ich beobachten, da hüpfte er vor ihr auch auf, eher etwas genervt....ansonsten wenig Interesse seinerseits, sitzt aber gelegentlich auch am Zaun, putzt und frisst. Heute einmal geklopft, naja...er kommt nicht recht ausm Quark find ich.

Die Dame vom Kaninchenschutz, die ich angeschrieben hatte, meldet sich leider bislang noch nicht.
Da muss ich mal in Ruhe weiterüberlegen wie es nun weitergeht...

Anjanka 16.05.2017 11:07

Hi Nicky,

ich würde noch abwarten. Wie gesagt, meine lebten auch eine gefühlte Ewigkeit Gitter an Gitter, bis sie dann zusammen kommen konnten. Immerhin zeigt er schonmal Interesse. Und früher oder später wird sie sich auch ein wenig abgeregt haben. Spätestens, wenn die Frühlingsgefühle etwas abgeebbt sind.
Hoffe ich zumindest für euch...

Weiter viel Kraft!
LG Anjanka

Nicky2212 19.05.2017 22:20

Danke Anjanka :-)

Nun, ich hab endlich jemand vom Kaninchenschutz kontaktieren können. Die zweite Dame, die ich mit mein Anliegen angeschrieben habe, hat sich zurück gemeldet. Sie selber ist derzeit zu eingespannt, aber hat mich weitergeleitet und jemand anders "beauftragt".
Mit etwas Glück stehe ich vielleicht am Tag des Aufeinandertreffen der beiden Fellnasen, also ohne Gitter, nicht alleine da. Bis dahin dauert es allerdings noch ein paar Tage. Die Situation und Verhalten von beiden ist nach wie vor die gleiche - Sie interessiert, er etwas ignorant.

Am 29.05. haben wir ein Termin in der Tierklinik und machen noch ein Versuch zur Blasenreinigung bei ihm wegen dem Blasengries. Dann ist das schon mal erledigt und es ist egal wielange die VG dann dauert......ja, und dann dauert es hoffentlich nicht mehr lang bis die beiden zueinander finden ;-)

Anjanka 22.05.2017 09:05

Hi Nicky,

na dann hoffe ich mal, dass am 29.05.2017 alles gut geht und diese Baustelle "geschlossen" werden kann.
Und nun hast du ja auch Hilfe für die eigentliche VG zugesagt bekommen - das freut mich sehr zu hören :). Hier sind weiterhin die Daumen (und Pfötchen meiner drei Rabauken) gedrückt!

LG Anjanka

Nicky2212 28.06.2017 15:46

Hallo ihr Lieben,

ich muss mir mal heute den Kummer von der Seele schreiben und den aktuellen Zwischenstand mitteilen, der sich so mit den Wochen entwickelt hat und leider nicht erfreulich ist.

Die Blasenspülung war erfolgreich, alles laut Röntgenaufnahme weg. Allerding war die Nummer derart stressig, das sein Blutdruck so hoch war, das die Infusion nicht lief und eher das Blut in die Infusion lief. Also Abbruch und das ganze subkutan und somit auch etwas längerer Prozedur insgesamt. Die ganze Aktion verlief zwar gut, also mit positivem Ergebnis, wurde von ihm allerdings stressbedingt mit nicht mehr fressen zuhause quittiert. Ich also gepäppelt und nächsten Tag nochmal die halbe Stunde Fahrt zur Klinik gefahren. Dort gab es eine Spritzenkombi mit der er gut "anspringt". Danach kam er wieder ans laufen und erholte sich gut.

Die geplante VG mit der Dame vom Kaninchenschutzforum zwei Tage darauf musste leider allerdings platzen
Darüber hinaus schrieb sie mir das sie bis 26.06. nun im Urlaub wäre und danach erst wieder ein Termin anbieten könnte. Das war am 31.05. und ich hab direkt gefragt ob es zügig ab dem 27.06. einen Termin geben könnte, da wir noch bis 2.07.Urlaub haben und somit gut überwachen könnten. Leider kam bis heute noch keine Antwort darauf.

Also haben wir heute unseren ganzen Mut zusammen genommen und den Zaun entfernt, diesmal Pappkartons aufgestellt und natürlich Futter sowie Klo.
Es lief nicht gut, haben beide gut gekämpft und er hat vor Stress kaum gefressen. Sie verhält sich immer entsprechend gut und frisst auch zwischendurch....nur er nicht. Ich hätte es auch noch nicht vorzeitig abgebrochen und noch weiter abgewartet-allerdings.....nach einem der Kämpfe war er plötzlich mit dem linken Vorderlauf am hinken....also auf zum Tierarzt.
Das Ende vom Lied, es war Gott sei dank nix gebrochen, nur eine Wunde in der Achsel und deswegen hat er die Pfote zurückgenommen.
Jetzt ist der Zaun wieder dazwischen und er erholt sich gerade und hat vorhin, dem Himmel sei dank, was gemümmelt. Schreckhaft ist er allerdings wieder etwas mehr seitdem....

Die beim Tierarzt haben mir geraten ihn alleine leben zu lassen. Das die ständigen VG ja nix bringen und es viele Hasen gibt die alleine sind....jetzt sitz ich hier und heule und will nicht glauben das es so sein soll....das kann doch keine Option sein...muss er jetzt wirklich besser alleine bleiben?...ich bin mit meinem Latein am Ende....

traurige Grüsse aus Bergkamen,
Nicole


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