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Dankeschön. ![]() @Inora: Wie soll ich sie sonst nennen? Wenn es versehentlich passiert wäre, würde sie es hier nicht als Erziehungsmethode erzählen und verteidigend. Ich bin noch nie ein Freund davon drumherum zu kriechen. Für mich ist sie eine Kaninchenschlägerin, da gibts nichts schön zu reden. Und vielleicht muss es ja jemand mal in allerdeutlichkeit ausdrücken. v
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| Es redet hier ja auch niemand etwas schön. Gewalt gegen Tiere ob nun passiv oder aktiv, in welcher Form auch immer ist etwas wirklich schreckliches. Allerdings darf man auch nicht vergessen, dass viele Leute eben diesen schnellen Lernerfolg sehen, sich freuen wie gut das funktioniert. Daher wird eben oft und schnell mal so ein dummer Rat gegeben. Ich möchte einfach nur in einem angenehmen Klima hier schreiben. Solche Titel wie Kaninchenschläger führen meistens leider dazu, dass sich irgendwer Beleidigt fühlt. Wie eine Kettenreaktion und irgendwann hat die ganze Sache nichts mehr Diskutieren zu tun, sondern lediglich irgendwelche Beleidigungen dem gegenüber an den Kopf zu werfen. Ich hoffe ihr versteht was ich meine.
__________________ ~*~Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen die Tiere fühlen, dass die Menschen nicht denken.~*~ Schöne Grüße von den zwei kleinen Monstern Choco und Drago
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| Hi, ich habe das gleiche Problem, nachdem ich bereits eine Wohnung verwüstet habe... Tapeten ausschneiden und mit großen Tapetenflicken reparieren musste... Bodenleisten austauschen musste... und überhaupt aus dem Putzen nicht mehr raus kam. A) Man muss alles sichern, am besten mit Gittern (Auslaufgitter für Kaninchen oder niedrige Gitter für Nagetiere) - ähnlich wie Kamingitter vor das stellen, was geschützt werden soll. Gegen Urinspritzer muss natürlich etwas Undurchlässiges her. Ein Sofa wurde schon von unten aufgerissen und als Toilettenhöhle zerstört. Das nächste ist mit Nagetier-Gitter (max. 20cm hoch) geschützt: https://www.youtube.com/watch?v=IKyedoxfQys Hier das Gitter https://www.fressnapf.de/p/trixie-freilaufgehege-joy%231022652 B) Man muss sie beobachten und kennenlernen. Ghosti wird jetzt scharf beobachtet, wenn sie z.B. auf dem Sofa scharrt. Ich gucke ständig nach, ob sie dabei den Stoff aufreißt. Falls ja, darf sie halt nicht mehr hoch (höheres Gitter). C) Wenn man Decken und Teppiche auslegt, wird i.d.R. nur noch darauf gepinkelt. Signe Teppiche von ikea sind perfekt. Meine kleine Ghosti muss den Winter drinnen überwintern und hat erstmal unter dem Bett gepinkelt, es lief wieder hinter die Leisten, unter die Bettpfosten... nun habe ich Teppiche ausgelegt und sie macht nur noch darauf. D) Sie brauchen weiches Holz zum Nagen, z.B. einen Ikea Rast Nachttisch. E) Beobachten beobachten beobachten! Und für jedes Problem seine eigene Lösung suchen.
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| Das sanfte Wegschieben ist sehr empfehlenswert, wenn man Kaninchen "erziehen" möchte. Denn es imitiert die Kaninchensprache, ich habe es des öfteren erlebt wie mein Leo Jule oder Wuschel mit dem Kopf beiseite geschoben hat wenn ihm etwas nicht passte. Zeitung oder Wasserflasche dagegen sind abzulehnen. Sie erzeugen ein Schreckmoment, das mit Sicherheit der Bindung zum Menschen abträglich ist. Es gibt Kaninchen die trotzdem zu ihrem Menschen kommen, aber auch diese Kaninchen werden sich vermutlich niemals 100%ig entspannen in Gegenwart ihres Menschen. Denn sie müssen ja damit rechnen, dass es wieder etwas gibt was sie erschreckt. Und Kaninchen sind alles andere als dumm, sie werden also definitiv nach einiger Zeit die Anwesenheit des Menschen mit diesem Erschrecken verbinden. Denn wenn der Mensch nicht da ist, bleibt ihr Handeln ja ohne Konsequenz. Am besten für alle ist es, gefährdete Bereiche für die Kaninchen unzugänglich zu machen. So kann sowohl Mensch als auch Kaninchen entspannen.
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| Stimmt, das mit dem wegschieben mach ich auch ab und zu wenn sie besonders "hartnäckig" sind und nicht aufhören. Da reicht es schon, wenn man sie leicht wegschiebt. Manchmal reicht es auch wenn ich einfach nur aufstehe und mich daneben stelle.
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Und "Nein!"-Rufen wird mit breitem Grinsen und Bocksprüngen beantwortet, womit mir meine Stellung als Futtersklave dann gleich wieder verdeutlicht wird... Letztlich sind - zumindest meine - Nins in vielem mit Kleinkindern vergleichbar: ich sehe da gerade meine 1 1/2 jährige Nichte vor Augen: wenn sie was anstellt, und man will losschimpfen, grinst sie einen an, wackelt mit dem Zeigefinger und sagt: "Oh-Oh!" Womit sich das schimpfen dann meist erledigt hat....
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| Nein, ich hatte keine schlechte Laune, und wüsste auch nicht, inwiefern ich Dich angefeindet oder gar nieder gemacht haben soll, vielmehr habe ich versucht zu erklären, warum Kaninchen nicht so lernfähig sind, wie Hunde, und dass es keinen Sinn macht, von Kaninchen "gutes Benehmen" einzufordern, wenn sie sich eigentlich nur ihrer Natur entsprechend verhalten. In Deinem ersten Thread sprachst du auch nicht davon, dass Du die Nins nur beschäftigen willst, sondern dass sie bestimmte Dinge "unbedingt lernen" müssen. Und auch, wenn Du es nicht gerne hörst: ich finde es ein No-Go, seine Kaninchen mit Wasser zu bespritzen, um sie von ihrem völlig artgerechten Verhalten, nämlich der Knabberei, abzubringen. Ich bestrafe auch nicht meine Kleinkinder, wenn sie Schränke ausräumen, sondern kaufe mir eine Schranksicherung.
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| Ich verstehe das schon und würde dir auch unter anderen Umständen zustimmen, aber dies dient hier ja auch unter Umständen der Information unerfahrener Kanincheninteressenten. Ich finde da sollte man ganz klar stellen, was einfach gar nicht geht!
__________________ “Unfug denkt man sich nicht aus. Unfug wird’s von ganz allein. Aber dass es Unfug war, weiß man erst hinterher.” Michel aus Lönneberga (A. Lindgren)
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| Da hast du recht, das streite ich nicht ab. Allerdings ist das Klima hier in diesem Thema ja schon sehr "eisig". Man muss solche Menschen aufklären, richtig. Neutral und mit Argumenten, Beispiele bringen. Wenn die Leute verstehen was man mit solch "einfachen" Sachen wie Zeitungen anrichten kann, dann lassen sich doch einige vom Gegenteil überzeugen. (Nicht immer einfach und bei manchen sollte man ein Tierhaltungsverbot aussprechen!) Ich könnte bestimmt jede Woche mindestens einen Hundebesitzer, der zu mir kommt, als den größten Idioten der Welt bezeichnen, als Tierquäler und ihm raten sein Tier abzugeben. Tue ich aber nicht, weil dieser Mensch danach nie wieder zu mir kommt. Er wird sich einen anderen Trainer suchen, der ihm im schlimmsten falle zustimmt. Da hat das Tier nichts davon. Gehe ich allerdings neutral an die Sache ran, erkläre ihm sein Verhalten und das was es bei seinem Tier auslöst. Ja dann hört er mir erst einmal zu und möglicher weiße kann ich ihn überzeugen seine Verhaltensweisen zu ändern. Die wenigsten Menschen, die Versuchen ihr Tier abzurichten, haben wirklich Ahnung davon. Man sucht im Internet nach irgendwelchen Tipps und bekommt so einen Scheiß vorgesetzt. Rascheldosen, Sprühflaschen, Tiere in den Urin tauchen usw. Mit Glück hat man ein Tier, dass alles gut übersteht, sich fügt und brav bleibt. Mit Pech hat man Eines, dass absolut Verhaltensgestört und unberechenbar aggressiv ist. (Daher hat mir auch der Spruch von Amy Rose mit dem Welpen so gut gefallen. Das trifts einfach auf den Punkt.) Und irgendwie schweife ich zu sehr ab... Was ich sagen will, wenn sich Leute wirklich Gedanken über die Natur ihres Tieres machen, sie "studiert", sich darüber im klaren ist, wie das Gehirn lernt. Erst dann passieren so Sachen wie einen Klaps auf den Po nicht mehr. (Sofern man sein Tier liebt.) Da aber oben genanntes schneller geht, einfacher ist und auch was "bringt" existieren solche Sachen. Daher Aufklären und kein Shitstorm los treten. (Das ist jetzt Allgemein gehalten und nicht gegen irgendjemanden gerichtet )
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| Du hast recht. Wenn ich drüber nachdenke, kenne ich sogar recht viele Leute die mit ihren Tieren so oder ähnlich umgehen, obwohl sie sie augenscheinlich sehr lieb haben. Allerdings ist es oft nicht nur Unwissenheit sondern auch Verbohrtheit und da tue ich mich sehr schwer. Wenn man versucht sachlich aufzuklären und es kommt bloß, was willst du denn, stell dich nicht so an, das haben wir schon immer so gemacht...
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| Das ist mein täglich Brot mit Leuten die sich falsch aufklären lassen, schlechte Bücher lesen oder Blind irgendwelchen Menschen aus dem TV glauben. Weißt du eigentlich wie viele Leute es gibt die nach wie vor an irgendwelche Märchen wie "Alphatier sein" usw. fest hängen? Oder der Klassiker: "Der weiß genau, was er falsch gemacht hat." Viel Geduld, hoffen das die Leute irgendwann so weit sind und wirklich etwas über ihre Tiere lernen wollen. Ach und ganz wichtig! Den Drang unterdrücken manche Menschen zu erschlagen ![]()
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| Haha! Wenn ich meine Ghosti wegschiebe, weil sie gerade auf mein Bett pinkeln will, dann beißt sich mich! Nein nein, wenn ein Kaninchen etwas wirklich will, dann hilft nur absichern.
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Kaninchen sind von der 'Intelligenz' (wenn man das überhaupt so bezeichnen darf) nicht vergleichbar mit Katze, Hunde & Co, am ehesten noch vergleichbar mit einem typischen, bockigen Kleinkind, was partout nicht gehorchen will. Und daher definitiv in dem Sinn auch nicht erziehbar. Wer was anderes behauptet, der vermenschlicht seine Kaninchen und macht aus ihnen etwas, was sie definitiv nicht sind!
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entscheidend ist aber die Konsequenz, die man zieht: ich bestrafe ja auch nicht mein Kleinkind, wenn es den Schrank ausräumt oder in die Steckdose fasst, sondern bringe Kindersicherungen an... das Kleinkind wird irgendwann größer, und versteht, was ich sage, dann kann ich auch irgendwann erwarten, dass es auf mich hört oder zumindest mit mir darüber spricht, das Kaninchen versteht meine Sprache, ich seine nicht, und sieht die Welt mit völlig anderen Augen, wieso soll ich es dann bestrafen, wenn es völlig kaninchentypische Angewohnheiten wie Dinge anknappern oder per Pipi Revier markieren hat?
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| Ich muss zugeben das ich mit keiner meiner Kaninchen jemals Probleme hatte aber wenn man denke ich, sofort anfängt das die Tiere das nicht dürfen anstatt es vielleicht ein paar mal zu zulassen, dann merken die das auch. Ich würde mich als Kaninchen fragen "warum durfte ich das wenn ich es jetzt nicht mehr darf?" Alles Kaninchen sicher kann man auch nicht machen. Mein neuster Zugang knabbert sogar Leisten an. Die Stufe zum Balkon ist dabei wirklich ihr Hauptopfer, kann ich schlecht sichern wenn wir alle drüber steigen müssen bzw. die Tür auf machen muss, da hilft auch wie gesagt kein "Nein" mehr, aber wenn ich aufstehe dann springt die sowieso gleich weg. Dann wird mit Leckerlies abgelenkt. Vielleicht sollte man die Kaninchen mehr auf Leckerlies beziehen. Also ich hab da eine Box oder Schale, darauf reagieren meine Kaninchen sehr gerne und lassen alles stehen und liegen, wenn man das mit bockigen Kleinkindern vergleichen würde, würde man dem Kind sagen "wenn du aufhörst bekommst du ein Stück Schokolade." funktioniert bei Kaninchen genauso. Sobald ich in die Schale greife oder früher die Dose geschüttelt habe, hatte ich die volle Aufmerksamkeit aller Kaninchen. Da war nichts mit "weiter" machen. Schliesslich bringen die meisten Halter ihren Kaninchen auch nur Kunststückchen bei durch Leckerlies. Man braucht ja nicht gleich das ungesunde Zeugs nehmen, ich hab einfach was gekauft getreidefreie und zuckerfrei. Dann denen beigebracht das das eine Belohnung ist bzw. nur ab zu gibt. Meine Kleine kommt zu mir sogar auf den Sessel um die Dinger zu erbetteln. ![]()
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| @Rakete: Naja ich bin ehrlich gesagt nicht ganz der Meinung. Nur weil man einem Tier etwas beibringt usw. vermenschlicht man es nicht. "Erziehen" kannst du jedes Tier, es ist nur die frage ob man genug Geduld und den Aufwand betreiben will. Viele schreiben das ihre Kaninchen auf die Couch pinkeln. Die Leute wollen in den meisten fällen einen schnell wirkenden Tipp haben. Das sind z.B. Gitter rundherum. Dasselbe Ergebnis erreichen sie jedoch auch durch Konditionieren oder Ersatzverhalten und das dauert Kaninchen/Verhältnis abhängig einige Woche- Monate-Jahre. Nach einpaar Monaten ist die Couch aber hinüber. Vermenschlichen ist wenn man mit ihnen redet, ihnen menschliches Denken anhängt. Habe ich ein Kaninchen was an der Stelle nicht sein darf und man geht in den Raum. Dann hüpft es weg. Warum? Weil die ganze Körperhaltung, Tonlage schon nach "Ärger" schreit. Oder es hüpft weg weil du zu nah kommst. Das ist jetzt nicht pauschal auf jedes Kaninchen anwendbar aber in den meisten fällen ist es genau das oben beschriebene. Eines ist jedoch sicher, es weiß nicht das es dort nicht sein darf. In dem unten von Diabi beschriebenem Verhalten ist das Vertrauen so groß, das dem Kaninchen die Anwesenheit egal ist. Eine bessere Ausgangssituation gibt es nicht. In den meisten Fällen lernen genau solche Tiere schneller, als wenn sie immer gleich das Weite suchen. Das mit dem Rücken umdrehen und trotzdem "Blödsinn" machen ist einfach zu erklären. Weil die Tiere keine Verknüpfung im Hirn haben, dass sie das nicht machen dürfen. Weil in vielen fällen erst gehandelt wird, wenn das Tier das "schlechte" Verhalten bereits ausführt. Bei Tieren und "Erziehung" ist auch immer zu unterscheiden Ersatzverhalten oder reine Konditionierung. Ein Kaninchen ist und bleibt ein Kaninchen. Die wollen nun mal Holz benagen, Buddeln und ihr natürliches Verhalten ausleben. Nagt mir mein Kaninchen Möbel an, dann bringt reine Konditionierung genau gar nichts. Da braue ich auf Ersatzverhalten mit wenig Konditionierung auf. Ich erwähne es noch einmal, Kaninchen sind sehr Intelligent. Sie finden von selbst Problemlösungen und lernen Hindernisse eigenständig zu umgehen. Ähnlich wie bei Hund und Katze. Der vergleich mit einem Kleinkind (selbst wenn es nur ein Beispiel ist) hingt massiv. Das Kleinkind ist von der Hirnentwicklung schon um einiges weiter als unsere Kaninchen. Vergleicht Kaninchen mit anderen Tieren die eine ähnliche Gehirnentwicklung haben. Auf was ich mit meinem wiedermal zu langen Beitrag hinaus will. Kaninchen kann man "Erziehen" so wie jedes andere Tier auch. Es ist nur eine Frage des wie, wann und ob es sich lohnt bzw, ob es sinnvoll ist. So jetzt darf ich in die Arbeit und mich mit einem zuckersüßen Herdenschutzhund herum prügeln, dessen Herrchen dumm genug war, sich solch eine Rasse, als Wachhund zu kaufen. Yes, sowas wünscht man sich...
__________________ ~*~Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen die Tiere fühlen, dass die Menschen nicht denken.~*~ Schöne Grüße von den zwei kleinen Monstern Choco und Drago Geändert von Inora (06.12.2016 um 12:43 Uhr).
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| Ein Kaninchen verhält sich immer wie ein Kaninchen, das liegt in der Art. Erziehung ist typisch menschlich; ein Kaninchen kann kein Rückschlüsse ziehen, dass sein Verhalten Konsequenzen zieht und daher die Situation vermeiden oder gar nicht erst entstehen lassen, weil es sich die Konsequenzen NICHT bewusst ist. Es wird sich höchstens in der Situation unterwerfen aus Angst, egal ob gegen Artgenossen oder gegenüber dem Menschen, wobei es beim Menschen kaum je wissen wird, warum. Schliesslich verläuft die Kommunikation beim Kaninchen über die Körpersprache. Natürlich wird auch ein Kaninchen wie jedes andere Tier ziemlich alles für eine Belohnung machen, was als positive Verstärkung dient. Was aber absolut nun nichts mit Erziehung zu tun hat, zumindest im Sinne (wie ich es verstehe) nicht, dass es eine Entscheidung auf Grund des Verhaltens treffen kann. Irgendwelche sinnvolle oder weniger sinnvolle Kunststücke aufzuführen, sehe ich nicht als Erziehung an, sondern als positive Verstärkung.
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