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Kaninchenbuchempfehlungen!: ) auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von knuffelchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.10.2012
Beiträge: 3.496
knuffelchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.12.2015, 14:28

Ich empfehle unbedingt dieses Buch für Kaninchenhalter, die ihre Kaninchen sehr gut beurteilen können oder die etwas zusätzlich zur ärztlichen Therapie machen möchten.

Ich empfehle das Buch, weil es in gut verständlicher Form die häufigsten Krankheitsbilder bei Kaninchen behandelt und wie man das Kaninchen unterstützen kann. Allerdings finde ich, dass zuerst eine tierärztliche Abklärung notwendig ist, vor allem wenn man noch nicht so viel mit kranken Kaninchen zu tun hatte.
1. Titel: Kaninchen natürlich behandeln
2 Autor: Dr. med. Vet. Heidi Kübler
3. Verlag: GU
4. Thema: Kaninchenkrankheiten und ihre homöopathische Behandlung
5. Preis (2012): D 12,99 /A 13,40 €
Diese Buch hat mir und meinen Kaninchen schon so viel geholfen und Knuffelchen sogar vor den Einschläfern bewahrt.



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 04.12.2015
Beiträge: 214
strici befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2015, 17:29

Probelesen hier auf Deutsch, Ton zumachen.


http://mreadz.com/new/index.php?id=22330&pages=1


Unten am Fluss
Ein paar Seiten:
Erster Teil. Die Reise

1. Die Anschlagtafel

Die gelben Schlüsselblumen waren verblüht. Am Rande des Gehölzes, wo es sich weitete und gegen einen alten Zaun und einen dornigen Graben dahinter abfiel, zeigten sich nur noch ein paar verwelkende blaßgelbe Flecken zwischen dem Bingelkraut und den Eichenwurzeln. Der obere Teil des Feldes jenseits des Zaunes war voll von Kaninchenlöchern. An manchen Stellen war das Gras ganz verschwunden, und überall lagen Haufen trockenen Mistes, zwischen denen nichts als Jakobskreuzkraut wuchs. Hundert Meter entfernt, an der Sohle des Abhanges, floß der Bach, knapp einen Meter breit, halb erstickt durch Sumpfdotterblumen, Kresse und blauen Besenginster. Der Fahrweg überquerte einen Abzugsgraben aus Backstein und kletterte den gegenüberliegenden Hang zu einem mit fünf Querbalken versehenen Tor in der Dornenhecke empor. Das Tor führte auf den Heckenweg. Der Mai-Sonnenuntergang war wolkig-rot, und es war immer noch eine halbe Stunde bis zur Abenddämmerung. Der trockene Abhang war mit Kaninchen übersät - einige knabberten an dem spärlichen Gras nahe ihrem Loch, andere drängten weiter nach unten, um nach Löwenzahn oder vielleicht einer Schlüsselblume zu suchen, die die anderen übersehen hatten. Hier und da saß eines aufrecht auf einem Ameisenhaufen und sah sich um, die Ohren aufgerichtet und die Nase im Wind. Aber eine Amsel, die gelassen im Randgebiet des Gehölzes sang, bewies, daß es nichts Beunruhigendes gab, und in der anderen Richtung, am Bach, war alles gut zu übersehen, leer und ruhig. Im Gehege herrschte Frieden.
An der Böschung oben, nahe dem wilden Kirschbaum, wo die Amsel sang, befand sich eine kleine Ansammlung von Löchern, durch Brombeersträucher fast verdeckt. In dem grünen Halblicht am Eingang eines dieser Löcher saßen zwei Kaninchen Seite an Seite. Schließlich kam das größere von beiden heraus, schlüpfte im Schutz des Dornengestrüpps an der Böschung entlang und weiter in den Graben und hinauf in das Feld. Ein paar Augenblicke später folgte das andere.
Das erste Kaninchen verharrte auf einem sonnigen Fleck und kratzte sein Ohr mit schnellen Bewegungen seines Hinterbeins. Obgleich es ein Jährling und immer noch unter seinem vollen Gewicht war, hatte es nicht den gequälten Ausdruck der meisten »Outskirters« - das heißt, der großen Masse der gewöhnlichen Kaninchen im ersten Jahr, denen es entweder an adliger Herkunft oder an ungewöhnlicher Größe und Kraft mangelt und die deshalb von den Älteren schikaniert werden und so gut zu leben versuchen, wie sie eben können - oft im Freien, am Rande ihres Geheges. Es machte vielmehr den Eindruck, als ob es auch für sich selbst sorgen könnte. Es war etwas Schlaues, Heiteres an ihm, als es sich aufsetzte, um sich blickte und beide Vorderpfoten über die Nase rieb. Sobald es sich vergewissert hatte, daß alles in Ordnung war, legte es seine Ohren zurück und machte sich über das Gras her.
Seinem Gefährten war es weniger behaglich. Er war klein, mit großen starrenden Augen und einer Art, den Kopf zu heben und zu drehen, die nicht so sehr Vorsicht erkennen ließ als endlose nervöse Spannung. Seine Nase bewegte sich dauernd, und als eine Hummel summend zu einer Distelblüte hinter ihm flog, sprang er auf und fuhr mit einem Ruck herum, der zwei Kaninchen in der Nähe nach Löchern hasten ließ, ehe das nächste, ein Bock mit schwarzgetupften Ohren, ihn erkannte und zu seinem Futter zurückkehrte.
»Oh, es ist nur Fiver«, sagte das schwarzgetupfte Kaninchen, »springt wieder nach Brummern. Los, Buckthorn, was sagtest du gerade?«
»Fiver?« fragte das andere Kaninchen. »Warum wird er so genannt?«
»Fünf im Wurf, weißt du: Er war der letzte - und der kleinste. Man muß sich wundern, daß ihm bis jetzt nichts passiert ist. Ich sage immer, ein Mensch könnte ihn nicht sehen und ein Fuchs würde ihn nicht wollen. Trotzdem gebe ich zu, daß er imstande zu sein scheint, Gefahren aus dem Weg zu gehen.[1]«
Das kleine Kaninchen näherte sich seinem Gefährten, auf langen Hinterbeinen hoppelnd.
»Gehen wir ein bißchen weiter, Hazel«, sagte es. »Weißt du, es ist etwas Sonderbares an dem Gehege heute Abend, wenn ich auch nicht genau sagen kann, was es ist. Wollen wir zum Bach hinuntergehen?«
»Gut«, antwortete Hazel, »und du kannst eine Schlüsselblume für mich suchen. Wenn du keine findest, schafft es niemand.«
Er lief voran, den Abhang hinunter, sein Schatten fiel lang hinter ihm auf das Gras. Sie erreichten den Bach und begannen zu knabbern und dicht neben den Wagenspuren auf dem Pfad zu suchen.
Es dauerte nicht lange, bis Fiver fand, was sie suchten. Schlüsselblumen sind eine Delikatesse für Kaninchen, und in der Regel sind gegen Ende Mai in der Nachbarschaft selbst eines kleinen Geheges nur sehr wenige übrig. Dieses hatte nicht geblüht, und seine flach ausgebreiteten Blätter waren unter dem langen Gras fast gänzlich verborgen. Sie fingen gerade an zu knabbern, als zwei große Kaninchen von der anderen Seite der nahen Viehweide angerannt kamen.
»Schlüsselblumen?« sagte der eine. »Sehr schön - überlaßt sie uns. Los, beeilt euch«, fügte er hinzu, als Fiver zögerte. »Hast du mich verstanden, oder?«
»Fiver hat sie gefunden, Toadflax«, sagte Hazel.
»Und wir werden sie fressen«, erwiderte Toadflax. »Schlüsselblumen sind für Owsla[2] da - weißt du das nicht? Wenn du's noch nicht weißt, können wir's dir leicht beibringen.«
Fiver hatte sich schon abgewandt. Hazel holte ihn am Abzugsgraben ein.
»Ich habe das langsam satt«, sagte er. »Es ist immer dasselbe. >Das sind meine Klauen, also ist dies meine Schlüsselblume< >Das sind meine Zähne, also ist dies mein Bau.< Ich sage dir, wenn ich je in die Owsla hineinkomme, werde ich Outskirter mit einigem Anstand behandeln.«
»Nun, du kannst wenigstens damit rechnen, eines Tages in der Owsla zu sein«, antwortete Fiver. »Du setzt noch Gewicht an, und das ist mehr, als ich je haben werde.«
»Du nimmst doch nicht an, daß ich dich im Stich lassen werde, oder?« sagte Hazel. »Aber um dir die Wahrheit zu sagen, ich habe manchmal große Lust, mich aus diesem Bau vollständig zu verziehen. Na ja, lassen wir das jetzt, und versuchen wir, den Abend zu genießen. Weißt du, was -sollen wir über den Bach hinübergehen? Es werden weniger Kaninchen da sein, und wir können etwas Ruhe haben. Es sei denn, du fühlst, es ist nicht sicher«, fügte er hinzu.
Die Art, wie er fragte, deutete an, daß er tatsächlich meinte, Fiver wußte es besser als er selbst, und aus Fivers Erwiderung ging klar hervor, daß er derselben Ansicht war.
»Nein, es ist ziemlich sicher«, antwortete er. »Wenn ich das Gefühl habe, daß dort etwas Gefährliches ist, werde ich es dir sagen. Aber es ist nicht eigentlich Gefahr, die ich an dem Ort zu spüren glaube. Es ist, oh, ich weiß nicht - etwas Niederdrückendes, wie Donner: Ich kann nicht sagen, was, doch es macht mir Sorgen. Aber ich komme mit dir.«
Sie rannten über den Abzugsgraben. Das Gras neben dem Bach war naß und dicht; sie liefen den gegenüberliegenden Abhang hinauf und schauten sich nach trockenerem Grund um. Ein Teil des Abhanges lag im Schatten, denn die Sonne ging vor ihnen unter, und Hazel, der einen warmen, sonnigen Fleck suchte, ging weiter, bis sie dicht am Heckenweg waren. Als sie sich dem Tor näherten, blieb er stehen, starrte.
»Fiver, was ist das? Schau!«
Ein kleines Stück vor ihnen war der Boden frisch aufgewühlt worden.

Beinahe alle Gehege haben eine Owsla oder Gruppe starker und kluger Kaninchen - im zweiten Jahr oder älter -, die das Oberkaninchen und sein Weibchen umgeben und Autorität ausüben. Owslas können verschieden sein. In einem Gehege ist es vielleicht eine Bande von Kriegsherren; in einem anderen kann es sich zum großen Teil um kluge Polizeistreifen oder um einen Gartenstoßtrupp handeln. Manchmal erlangt ein guter Geschichtenerzähler einen Rang oder ein Seher oder ein Kaninchen mit Intuition Im Sandleford-Gehege hatte die Owsla diesmal militärischen Charakter (obgleich sie, wie später zu sehen sein wird, nicht so militärisch war wie einige andere).
Zwei Haufen Erde lagen auf dem Gras. Schwere Pfosten, die nach Kreosot und Farbe rochen, ragten so hoch wie die Stechpalmenzweige in der Hecke empor, und das Brett, das sie trugen, warf einen langen Schatten über den oberen Teil des Feldes. Neben einem der Pfosten waren ein Hammer und ein paar Nägel zurückgelassen worden.
Die beiden Karnickel hopsten zum Brett hin, kauerten sich in einen Fleck Nesseln an der anderen Seite und rümpften die Nase über den Geruch eines Zigarettenstummels irgendwo im Gras. Plötzlich zitterte Fiver und duckte sich.
»O Hazel! Da kommt es her! Jetzt weiß ich's - etwas Schreckliches! Etwas Entsetzliches - das immer näher kommt.«
Er begann vor Furcht zu wimmern.
»Was denn - was meinst du eigentlich? Ich dachte, du sagtest, es gäbe keine Gefahr.«
»Ich weiß nicht, was es ist«, antwortete Fiver unglücklich. »Im Augenblick gibt es hier keine Gefahr, aber sie kommt -sie kommt. O Hazel, schau! Das Feld! Es ist bedeckt mit Blut!«
»Sei nicht blöd, es ist nur das Licht des Sonnenuntergangs. Fiver, komm schon, rede nicht so, du erschreckst mich!«
Fiver saß zitternd und weinend zwischen den Nesseln, als Hazel versuchte, ihn zu beruhigen und herauszufinden, was es sein konnte, das ihn so plötzlich außer sich geraten ließ. Wenn er sich fürchtete, warum rannte er dann nicht in Sicherheit wie jedes vernünftige Kaninchen? Aber Fiver konnte es nicht erklären und wurde nur immer unglücklicher. Schließlich sagte Hazel:
»Fiver, du kannst hier nicht sitzen und heulen. Auf jeden Fall wird es langsam dunkel. Wir gehen jetzt lieber zum Bau zurück.«
»Zum Bau zurück?« wimmerte Fiver. »Es wird auch dahin kommen - glaube ja nicht, daß es nicht kommt! Ich sage dir, das Feld ist voll von Blut -« …..


Anschlagtafel ist nicht auf Deutsch, dass ich jetzt nicht neu schreiben muss. Wen jemand neugierig ist, soll er das Buch lesen, und jeder wird begeistert.
Oder Original aus Videofilm:




Geändert von strici (19.12.2015 um 20:39 Uhr).

Kaninchenfreund
 
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Hasen-Bande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.12.2015, 12:02

Bin ich die Einzige, die an einem "Watership Down" Trauma leidet?

Habe mit meiner Schwester damals heulend auf dem Sofa gesessen und unsere beiden Außenhaltungs-Hasen sind noch am selben Abend in unsere Kinderzimmer gezogen.
Meine Mutter war selbst entsetzt, als sie feststellte, was sie mit ihrem lieb gemeinten Filmabend bei uns angerichtet hat. Bis heute bekommen meine Schwester und ich Gänsehaut, wenn wir den Titelsong von Simon&Garfunkel hören...........



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Benutzerbild von Kreusa
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Geschrieben am 20.12.2015, 12:07



... war bei mir ähnlich. Ich habe als Kind mal im Fernsehen da reingezappt und dachte natürlich "Oh, ein Zeichentrick über Kaninchen, wie süß!" ... bis sie dann anfingen sich umzubringen. Damals war ich zwar noch kaninchenlos, aber erschreckt hat mich das schon. Ich glaube, ich habe die Serie bis heute nicht ganz gesehen .



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It takes very special qualities to devote one's life to problems with no attainable solutions and to poking around in dead people's garbage: Words like 'masochistic', 'nosy,' and 'completely batty' spring to mind.

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Hasen-Bande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.12.2015, 12:29

Puhhh.....Kreusa, DANKE! Dachte schon, ich wäre das einzige "Weichei" ;-)
Kenne "nur" den Film.
An die Serie habe ich mich nie herangetraut- der Schock sitzt echt noch tief.
Meine Mutter nahm es, es wäre ein "süßer Häschen Trickfilm"....und ist dann aus allen Wolken gefallen, als ihre beiden Töchter weinend einen dringenden Hasenumzug ins Kinderzimmer organisierten.
Zunächst wurden unsere Hasen zur Verstärkung mit aufs Sofa geholt und bei den "schlimmen" Szenen haben wir den Hasen und uns selbst dann die Augen zugehalten.

Würde den Film niemals kleinen Kindern ans Herz legen, aber vielleicht bin ich doch nur zu sehr Weichei...... ;-)
Nur zur Verteidigung: Horrorfilme, Thriller, harte Kost....alles kein Problem, aber mit "Watership Down" kriegt man mich.



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Geändert von Hasen-Bande (20.12.2015 um 12:33 Uhr).

Benutzerbild von White_Lover91
Zwergkaninchen
 
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White_Lover91 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.12.2015, 19:38

Jaaaa...Watership Down muss man einfach mögen...sonst hasst oder fürchtet man diese Geschichte

Ich habe es auch erstmals mit 8-9 Jahren geschaut...war auch leicht verstört danach, aber mit den Jahren wuchs das Interesse und der "Nervenkitzel" in der Geschichte. Es ist eben "realistischer" und nicht so "verträumt oder verniedlicht" wie die meisten Tier-Geschichten.

Es zeigt, dass auch die Natur grausam sein kann.

Ich mag den Film jedenfalls bis heute noch...lässt aber dennoch eine eindrückliche Erinnerung im Gedächtnis.

Für "hartgesottende" Leser zu empfehlen...diejenigen die Gewalt unter Tieren nicht ertragen können...Finger weg.



__________________

LG von den Weissen Wölfen Scar & Nala
Und den Hopplern Honeyball & Ash



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strici befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.12.2015, 20:11







Ich probiere wieder „reklamieren“ genanntes Buch, und ich schwöre das jeder in ein anderen Kaninchenforum war begeistert von das Buch. Deswegen zumindest sich überwinden beginnen zu lesen, und dann werden sie bis Ende nicht aufhören(können).




Benutzerbild von takethebunnyandrun
Zwergkaninchen
 
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takethebunnyandrun befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.12.2015, 22:08

zu Watership Down


Ich finde, das Buch "Watership Down" ist anders als der Film. Habe (als Erwachsene) zuerst das Buche gelesen und dann den Film angeschaut, war vom Buch völlig begeistert, nicht nur weil es um Kaninchen geht, auch davon, wie es der Autor versteht, menschliche Sprache / Denkmuster / Gefühle und "kaninchenhafte" Verhaltensweisen miteinander zu verknüpfen. Und diese schönen Landschaftsbeschreibungen, die auch immer etwas Ruhe in die dramatische Handlung bringen. Und die liebevoll gezeichneten Charaktere der Kaninchen.

Der Film ist, finde ich, ein einziges Holterdipolter, die Handlung (in meiner Taschenbuchausgabe 435 Seiten!) wird in 92 Minuten gequetscht. Und ja, wenn ich das als Kind gesehen hätte, ich hätte mit Sicherheit auch geweint, die Kampfszenen sind sehr brutal! Und die Geschichten um das Schwarze Kaninchen des Todes - sowas macht Kindern doch Angst. Die Freigabe für Kinder ab 6 wurde auch schon oft kritisiert. Als Mensch mit einer gewissen Lebenserfahrung, die Kinder ja noch nicht haben können, fallen einem die typischen menschlichen Schwächen auf, die hier von Kaninchen "nachgespielt" werden, und über die ich oft schmunzeln musste

Na ja, will hier keine Werbung für das Buch machen aber es ist wirklich ein tolles Leseabenteuer (natürlich besonders für Kaninchenfreunde) und, finde ich, schöner, ruhiger und witziger als der Film.


Liebe Grüße
Sonja




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 04.12.2015
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strici befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.12.2015, 09:55

Sonja ich bin ganz in ganzen Deine Meinung, und Du hast sehr gut Geschildert. Das Buch ist Ausgang und ich habe mit „Watership Down" prinzipiell ans Buch gedacht. Filme sind meine Meinung nach kommerziellen Erscheinungen, und unterscheiden sich mehr oder weniger von Buch. Eventuell erstes Film, noch und noch (mit Breit eig Melodie), alle andere selbst von Figuren ausschauen sind mir "nicht akzeptabel". Positiv finde ich dass auf Tema WD gibt Fan Clubs (?), wo Mitglieder eigene Geschichte schreiben, früher, aber ich glaube heute noch. Wenn jemand neugierig ist, und untersuchung lustig, kann nach Buch Kaninchen Reise und Orte genau per Internet verfolgen.
Mir ist so etwas gute Unterhaltung, und ich habe in einen Forum ganzes Weg gezeigt, mit ein paar dazu Geschichten Kaninchenliebhabern versucht WD interessant machen, und ich glaube Jugend war sehr interessiert.

Nur als Beispiel von vielen. Kaninchengehege Sandlefort, wo beginnt Geschichte. Ich glaube da ist sichtbar Friedhof in der Buch, sehr gut gezeigt in Original Film.


Und da ist Karte von irgendeine Gruppe Fans.


https://youtu.be/zP8DEhv_gg0 Bright Eyes

Also wen ich Song höre kriege ich immer Gänsehaut und versetze mich in Wehmütigkeit, denkend an meine frühere Lieblinge. Ob ich geklopft bin, oder?



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Geändert von strici (23.12.2015 um 10:11 Uhr).

Ninchen
 
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Beiträge: 11
Ophelia befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.09.2017, 17:08

Ich empfehle das Buch, weil es sehr umfangreich Fragen beantwortet zur Innen- und Außenhaltung, Ernährung, Gesundheit, Kaninchensprache, Verhalten, Vergesellschaftung, Kauf und Recht und vieles mehr. Ich habe zwar keine Zwerge mehr, aber man bekommt sehr viele Tipps. Es ist praxisnah.

Gabriele Linke-Grün
300 Fragen zum Zwergkaninchen
12,90 €
Gräfe und Unzer
ISBN 978-3-8338-0407-6




Benutzerbild von LouisAbby
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Beiträge: 141
LouisAbby befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.03.2019, 10:33

Zitat:
Zitat von Hasen-Bande Beitrag anzeigen
Puhhh.....Kreusa, DANKE! Dachte schon, ich wäre das einzige "Weichei" ;-)
Kenne "nur" den Film.
An die Serie habe ich mich nie herangetraut- der Schock sitzt echt noch tief.
Meine Mutter nahm es, es wäre ein "süßer Häschen Trickfilm"....und ist dann aus allen Wolken gefallen, als ihre beiden Töchter weinend einen dringenden Hasenumzug ins Kinderzimmer organisierten.
Zunächst wurden unsere Hasen zur Verstärkung mit aufs Sofa geholt und bei den "schlimmen" Szenen haben wir den Hasen und uns selbst dann die Augen zugehalten.

Würde den Film niemals kleinen Kindern ans Herz legen, aber vielleicht bin ich doch nur zu sehr Weichei...... ;-)
Nur zur Verteidigung: Horrorfilme, Thriller, harte Kost....alles kein Problem, aber mit "Watership Down" kriegt man mich.
Ich habe vor kurzem den Film "Watership Down" gesehen, weil ich ihn in der Bibliothek entdeckt hatte und verschwommene Bilderinnerungen aus Kindertagen hoch kamen. Eigentlich waren es schöne Erinnerungen, deshalb hat mich der Film dann auch so schockiert. Auch wegen der Altersfreigabe ab 6 Jahren hat mich der Inhalt total überrumpelt. Ich finde es nicht schlimm, dass sich die Tiere bekämpfen oder töten, aber die blutigen Bilder dazu finde ich nicht kindgerecht. In anderen Kinderfilmen wie z.B. Disneys König der Löwen wird auch gekämpft und getötet, aber danach hat man in der Regel kein Trauma.

Meine Buchempfehlung:

Titel: Clickertraining: Für Kaninchen, Meerschweinchen & Co.
Autor: Isabel Müller
Verlag: Ulmer
Preis: 12,90€
ISBN: 9783800183999
Meine Meinung:
Es ist ja schon lange bekannt, dass man mit Clickertraining seine Haustiere körperlich und vor allem geistig auslasten kann und sollte. Auch Verhaltensprobleme kann man damit in den Griff bekommen. Dies gilt aber nicht nur für Hunde und Katzen. Jedes Tier - von der Farbmaus bis zum Kaninchen - kann mit diesem Training etwas anfangen. In diesem Buch werden die Grundlagen des Clickerns erklärt und anschließend folgen Anleitungen für sowohl lustige und nützliche Tricks mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Clickertraining viel eher wegen der Ausdauer des Menschen als wegen der Intelligenz des Tieres scheitert. Also legt los!




Benutzerbild von Tinkerbellmarie
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Beiträge: 137
Tinkerbellmarie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.03.2019, 12:02

Hallo LouisAbby
Das hört sich interessant an. Ich selbst hab noch nie mit Kaninchen geklickert.


Viele Grüße



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Grüße aus Kaninchenbau und Hörnchenhauptquartier
Sylvia, Paule, Lily, Luzian, Zora und Kasimir

Behind every beautiful things there´s been some kind of pain
(B. Dylan)




Benutzerbild von Sir.Hoppselot
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Beiträge: 207
Sir.Hoppselot befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.06.2019, 23:20

Ich empfehle das Buch, weil es Heilpflanzen speziell für Kaninchen sowie deren nutzbare Bestandteile und Anwendungsbereiche auflistet.

„Kaninchen-Apotheke: Gesunde Kaninchen dank Heilpflanzen.“

Autorin: Ursula Glauser

Verlag: Oertel & Spörer (ISBN-10: 3886278832, ISBN-13: 9783886278831)

Erscheinungsdatum: 06.02.2017

Preis: 19,95 €

Gleich vorweg: das Buch ist auch für Kaninchenzüchter geschrieben, weshalb einem als Halter von Liebhabertieren einige Formulierungen missfallen werden. Trotzdem empfinde ich es durch die ausführlichen Beschreibungen über zwei bis vier Seiten pro Pflanze als sehr nützlich. Zudem enthält es eine nach Anwendungsbereich sortierte Liste der Heilpflanzen, um im Fall der Fälle schnell nachschlagen zu können. Einen Kalender der zeigt zu welcher Zeit welche Pflanzen gesammelt werden können und eine Liste mit für Kaninchen giftigen Gewächsen gibt es ebenfalls. Dass das Anbieten von Heilpflanzen keinen Tierarztbesuch ersetzt, sollte jedem klar sein.



__________________
LG Lina


 
 
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