 | Ninchen | | Registriert seit: 27.04.2015
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Geschrieben am
27.04.2015, 09:06
| | | | Zwergwidderhäsin kastrieren die richtige Entscheidung? Hallo ihr Lieben,
ich weiß nicht genau ob dieser Thread hierhin gehört hoffe einfach das ich ein paar gute Ratschläge von euch bekomme.
Nächste Woche Montag habe ich einen Termin für die Kastration von meinem größten Schatz Mümmeline. Sie ist ein Zwergwiddermädchen 4 Jahre alt und einfach ein absolutes Charakterkaninchen.
Sie lebt zusammen mit meinem Hoppel Franz (Farbenzwerg) auch 4 in einem großen Zimmergehege mit viel Platz zum rum rennen und verstecken. Mit ist die richtige Haltung meiner Zwerge sehr wichtig deshalb versuche ich es Ihnen im Haus so artgerecht wie möglich zu machen. Sie bekommen kein Getreide nur viel frisches Heu und morgens uns Abends Frischfutter. Zusätzlich haben Sie immer einen Ast oder einen Weidertunnel zum knabbern und beschäftigen.
Bisher hatte ich mit beiden noch keine gesundheitlichen Probleme und bin sehr froh darüber das es Ihnen gut geht.
Leider hat meine Mümmeline schon immer Probleme mit Scheinschwangerschaften. Einmal im Jahr baut sie ein Nest wo sie sich auch richtig rufpt und total gestresst ist und einige andere male im Jahr merkt man es ihr an, wenn sie den kleinen Hoppel immer wieder berammeln will und ihn dauerhaft immer wieder am nerven und gestresst ist. Sie hat dann auch immer verkrustete Zitzen aufgrund des Milcheinschusses. Man merkt ihr dann immer wieder jede Stunde ein paar Minuten an dass Sie sehr unruhig ist und immer wieder mit erhobener Blume versucht das Männchen zu berammeln.
Vor 4 Wochen waren wir dann beim Tierarzt da Sie kahle Oberschenkel an den Hinterbeinen hatte. Beide waren nicht entzündet sondern lediglich war kein Fell mehr dort. Sie hat den Kot kontrolliert und einen Abstrich wegen eines eventuellen Pilzbefalls genommen aber gleich auch gesagt das sie denkt das das mit den Hormonen zusammenhängt da Ihre Zitzen wieder krustig waren und SIe zu dem Zeitpunkt immer mal wieder am Tag sehr unruhig war. Beim abtasten im Gebärmutterbereich hat sie gezeigt das es ihr sehr unangenehm war und die Tierärztin sagte das sie schmerzempfindlich ist und es eine Kastration aus ihrer Sicht die beste Lösung istbevor es ihr im allgemeinbefinden vllt auch noch schlechter gehen könnte. Ich hatte dann von der Tierärztin ein Salbe bekommen und jetzt ist das Fell anden Oberschenkeln auch schon wieder fleißig am wachsen.
Sie hat hat mir empfohlen die Kastration zu machen, da bei Ihr einige Zeichen (Kahle Stellen an den Oberschenkeln, häufige Unruhe, verkrustete Zitzen, viel an der Wamme lecken, häufiges berammeln des Rammlers) alles Anzeichen für Hormonprobleme sind.
Ich habe jetzt den Termin gemacht vor einer Woche und bin mich immer wieder am Infos sammeln und es fällt mir schwer die Entscheidung zu treffen da sie momentan wieder völlig unauffällig ist vom Verhalten und eig vollkommen Fit ist.
Ich weiß auch das es wiederkommen wird und nicht einfach weg ist und sie natürlich auch nicht jünger wird und es vom Verstand her doch die beste Lösung für Sie ist kastriert zu werden damit sie endlich Ruhe hat.
Die Tierärzten macht den Angriff als Routine auch mit Inhalationsnarkose und es gibt auch eine intensive Nachbetreuung mit eigenem gestrickten Body falls sie es etwas schwerer haben sollte nach der OP.
Ich habe einfach sehr große Angst und seit einer Woche kann ich nicht mehr richtig schlafen obwohl ich weiß das es die richtige Entscheidung ist ist es sehr schwer ein für mich in meinen Augen gesundes, fröhliches, anhängliches, verfressenes, liebes Kaninchen so einer großen OP auszusetzen.
Daher wende ich mich an euch um vllt. Zuspruch zu bekommen und bitte keine Horrorgeschichten über OPs welche Kaninchen nicht überlebt haben. Ich weiß das ein höheres OP Risiko gibt und auch das die Nachsorge problematisch sein kann aber ich denke auch das es einfach bei jedem Kaninchen anders verlaufen kann.
Danke schonmal im voraus!
Lieben Gruß die Chrissi |