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Kommt es über längere Zeit zu erheblichen Kämpfen, liegt das fast immer an nicht artgerechter Haltung - also an einem zu kleinen Gehege und/oder rationiertem, hochkalorischem Futter (Futterneid). Schau dich mal im Forum um, es gibt hier viele Beispiele für sehr gute Großgruppenhaltung. Zum Beispiel bei den Usern gerti, minerva, hasis2011 und noch viele andere. Grundsätzlich sollten nur Tiere separiert werden, die - meist aus gesundheitlichen Gründen - in der Gruppe nicht (mehr) zurecht kommen. Aber auch diese sind immer MINDESTENS mit EINEM Partner zu halten. Einzelhaltung ist ein NoGo, und zwar absolut und ohne wenn und aber. Was die Leinen betrifft: in dem Video sieht man hervorragend wie einige Male die Leine fast an der Hindernisstütze hängen bleibt. Leg dir mal so ein Geschirr um, binde es an die nächste Türklinke, und renn los...
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| Ich möchte die Kaninchen, nicht mehrere Monate kämpfen lassen. Die Schwachen könnten großen Schaden nehmen, denn sie können nicht flüchten.
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| Das hängt von der Größe des Geheges ab. Wenn es groß genug ist, genügend Häuser (mit mindestens 2 Eingängen!) vorhanden sind ist es kein Problem!
__________________ GESTERN warst Du noch bei uns, mit Deinem Lachen, mit Deiner Freude, mit Deinen Worten. HEUTE bist du bei uns, in unseren Tränen, in unseren Fragen, in unserer Trauer. MORGEN wirst du bei uns sein, in Erinnerungen, in Erzählungen, in unseren Herzen.
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Allerdings funktioniert sowas natürlich nicht, wenn man die Tiere in handelsübliche Ställe steckt, das ist klar. Wenn du schwächere oder besonder anfällige Tiere dabei hast, kannst du auch eine zweite Gruppe aufmachen, so eine Art "Versehrtengruppe". Das bietet sich dann an, dort kannst du die empfindlicheren Tiere zusammenfassen und die robusten in einer zweiten Gruppe leben lassen.
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| Wenn die Kaninchen sich nicht verstehen, dann ist es egal ob sie 20 oder 40 Quadratmeter haben, denn die Schwachen können nicht flüchten. Es ist dann auch nicht wichtig , ob die Häuser 1 oder 2 Ausgänge haben. (Unsere haben 2 Ausgänge). Ein schwaches Kaninchen, was zu lange gejagt wird und das über einen längeren Zeitraum, kann schnell Kreislaufprobleme bekommen oder im schlimmsten Fall zu Lähmungen oder Tod führen. Geändert von Maarkus (24.03.2015 um 19:21 Uhr).
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Ansonsten kannst du ja auch zwei Gruppen machen - eine Gruppe mit den Schwächeren Tieren und eine mit der anderen.
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Das hört sich nämlich nicht danach an ![]() Wie wäre es, wenn du die starken Tiere kastrieren lässt und mit ihnen eine Vergesellschaftung versuchst? Dann siehst du, das deine Tiere das schon machen werden ![]() Und glaub mir, deine Tiere leiden viel mehr darunter alleine zu sein als unter einer Vergesellschaftung ![]()
__________________ Mehr von uns: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/36706-meine-fellnasen-luna-sam.html http://traeumsuessvonsaurengurken.blogspot.de/
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| Ich habe gedacht, für den Anfang ![]() Damit er sieht, das das auch wirklich klappt ![]() Aber ja, ALLE sollten wirklich kastriert werden, da hab ich das falsch ausgedrückt ![]()
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| Meine Wuschel war ja auch so ein Panikhäschen. Zumindest bei der ersten VG, da war für sie ordentlich Joggen angesagt. Meine Güte, was ist die geflitzt... Bei der zweiten VG, der mit Willy, war sie dann plötzlich diejenige die plötzlich das Nudelholz auspackte Hätte ich meinem Mimöschen nicht zugetraut vorher - aber so kann man sich irren. Willy hat 3 Tage im Klo gewohnt, danach : Liebe ist - sich alles zu teilen, sogar ein Kohlrabiblatt ![]() Ich bin auch der Ansicht, dass du noch keine Vergesellschaftung durchgezogen hast. Sonst wüsstest du, dass Jagereien absolut normal und arttypisch sind, und selbst kleinere Kneifereien durchaus mit zum absolut normalen Verhaltensrepertoire gehören.
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| Meine Luna war auch mehr als Panisch als ich sie mit Sam zusammen gesetzt habe (hat vorher noch keine Partner gehabt...Schande über mich )Und am Anfang ist sie ständig an mir hoch geklettert und hatte totale Angst aber jetzt sieht das bei denen So aus: ![]() Du kannst mir glauben: deinen Kaninchen wird es besser gehen, wenn sie nicht mehr alleine sein müssen ![]()
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| Da muss das Kaninchen aber schon wirklich sehr krank sein, oder steinalt. Und wie schon geschrieben - mach dann für die "Pflegefälle" die zu schwach für eine normale Gruppe sind, eben eine "Senioren-" oder "Versehrten-" Gruppe auf. Ist doch kein Problem.
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| Wenn sich die Tiere gut verstehen, ist es ja nur gut wenn sie zusammenleben. Aber wenn`s nicht geht, dann ist die Gesundheit wichtiger. Es gibt eben auch Tiere die leben lieber alleine als sich den ganzen Tag zu klopfen. In der Natur ist ja auch die Paarungszeit Ansporn für Zweisamkeit. Wer sich nicht wohlfühlt verlässt den Bau.
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Auch unsere kuscheln zusammen. Und wer grad mal nicht mag, verzeiht sich mal in ein anderes Haus oder auf eine andere Ebene.
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Dazu noch viele versteckmöglichkeiten damit sie sich auch aus dem Weg gehen können. Nur weil es bei vielen Tierarten und auch Menschen einzelgänger gibt gilt das nicht für das Kaninchen. Es liegt in ihrer Natur in Gruppen zusammen zu leben. Ich kann mit fester Überzeugung behaupten das es KEIN gesundes Kaninchen gibt, das freiwillig alleine lebt. Wenn ein Kaninchen auf die Artgenossen keine Lust hat, verlässt es den Bau, das hast du richtig erkannt. Aber das kann ein Kaninchen in einer Gruppe auch! Wenn man ihnen die Möglichkeit gibt (durch viel Platz) sich auch aus dem Weg zu gehen, gibt es da keine Probleme. Es wäre ungerecht von seinem Tier zu behaupten, das es ein Einzelgänger ist ohne es gefragt zu haben. Können wir sie fragen? Nein, aber genau deswegen ist es ungerecht dem Tier eine Rolle auf zudrücken die es gar nicht vertritt. Kaninchen sind NIE Einzelgänger! Solche Kaninchen gibt es einfach nicht.
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Punkt 1: Du weißt nicht, ob sich die Tiere verstehen bevor du nicht eine Vergesellschaftung wirklich durchgezogen hast. Punkt 2: Einzelhaltung für sozial lebende Arten ist streng genommen bereits durch das Tierschutzgesetz verboten, da dem Tier nicht die Möglichkeit zu arttypischem Verhalten gegeben wird. Andere Länder sind da schon weiter als Deutschland, hoffentlich ziehen unsere Politiker bald mal nach. Punkt 3: Nein, Kaninchen leben NICHT freiwillig alleine. Ein Wildkaninchen das von seiner Gruppe getrennt wurde, wird grundsätzlich versuchen Anschluss an eine andere zu finden! Punkt 4: "Die Paarungszeit" gibt es bei Kaninchen nicht. Es heißt nicht umsonst "vermehren sich wie die Karnickel..." Punkt 5: Ein Kaninchen wird niemals seine Gruppe freiwillig verlassen. Nur schwerkranke und damit für die Gruppe zur Gefahr werdende Tiere werden ausgestoßen! Sie sind damit dem Tod geweiht. Denn sie werden Fressfeinden zum Opfer fallen, weil der Schutz durch die Gruppe fehlt. Man sieht das schon daran, dass Kaninchen niemals freiwillig die Gruppe verlassen werden, dass sie Krankheiten so lange wie irgend möglich vor ihren Artgenossen verbergen, um eben nicht ausgestoßen zu werden. Damit sind alle Punkte die du gerade angeführt hast widerlegt.
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| Hallo HM! Die sehen aber noch sehr jung aus.
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| Glaubt ihr wirklich ,daß im Kaninchenbau viele größere hormongesteuerte Kaninchen zusammen leben. Ich nicht. Bei mir in den Garten kommt in der Dämmerung ein Kaninchen zum fressen und es kommt immer alleine.
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