 | Kaninchen | | Registriert seit: 19.10.2013
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Geschrieben am
16.11.2014, 15:42
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Zitat von Keks3006 Da muss ich micht auch nochmal zu Wort melden
Zunächst mal: Dafür, dass Mäuse ins Gehege kommen, muss die Tür nicht offenstehen. Denen reichen kleinste Ritzen - sobald du Volierendraht mit einer Maschenweite größer als 12mm hast, steigen sie einfach durch den Draht. Sobald du irgendwo eine Ritze in der Konstruktion hast, die Tür z.B. einen schmalen Spalt lässt, steigen sie da ein. Einfach nur eine Katzenklappe einbauen, damit durch den Kanincheneingang keine mehr reinschlüpft, reicht dann nicht aus, dadurch wirst du sie nicht los.
Und zum Thema Mäuse als Krankheitsüberträger... Wie du an den Angaben oben siehst, sind die wenigsten Außengehege mäusesicher. Die allermeisten Außenhalter haben deshalb im Winter Mäuse im Gehege (wissentlich oder unwissentlich), aber keiner klagt offenbar über von ihnen übertragene Krankheiten. Warum nicht? Weil Mäuse heute nicht mehr die Krankheitsüberträger sind, die sie mal waren, sondern diesen Ruf nur noch mit sich herumschleppen, obwohl er überholt ist. Mäuse haben Krankheiten übertragen, als die Abfall- und Abwasserbeseitigung noch ein großes Problem war, Erreger entsprechend überall waren und die Mäuse die Erreger entsprechend aufnehmen und verteilen konnten. Heute kommen die Mäuse kaum noch in Kontakt mit Abfall/Abwasser und schleppen entsprechend auch quasi keine Erreger mit sich herum... zumindest keine, die sich die Kaninchen nicht ebensogut auf anderem Wege einfangen könnten. Mal davon abgesehen - da deine Kaninchen nach draußen dürfen, können sie im Garten ebenso mit den Mäusen in Kontakt kommen und sich im Fall des Fallen dann eben draußen anstecken, die Sinnhaftigkeit in Bezug auf die Krankheitsübertragung ist also fraglich, wenn du die Mäuse aus diesem Grund aussperren willst.
Zum Thema Lebenfalle: Wenn du sie verwendest, weil du glaubst, dass die Mäuse dann überleben, liegst du damit falsch. Eine Maus, die in einer Lebendfalle gefangen und anderswo wieder ausgesetzt wird, ist dem Tod geweiht, da sie sich in der neuen Umgebung nicht auskennt und weder Anschluss an eine Gruppe noch ein Höhlensystem zum Verkriechen hat. Ist also nur was fürs gute Gewissen des Fängers, aber die Maus hat von so einer Falle exakt überhaupt nichts.
Gegen die Mäuse in meinen Gehegen bzw. in den dazugehörigen Ausläufen unternehme ich nichts, außer, dass ich Leckereien etc. in Boxen aufbewahre, damit sie die nicht schon wegfressen, bevor ich sie den Kaninchen anbieten kann. | Dieser Beitrag spricht mir aus dem Herzen. 
Auch im Gehege meiner Tiere nisten sich jeden Winter Mäuse ein. Ich habe diese Mitbewohner schon immer akzeptiert und sie mit durch den Winter gefüttert. Jedes Frühjahr ziehen sie von alleine wieder aus. Und das nun schon seit 10 Jahren. Noch nie hatte eines meiner Tiere (oder ich) durch diese WG Probleme.
Sie verunreinigen auch das Futter (Tagesration - der Vorrat wird sicher weggeschlossen) der Kaninchen nicht. Sie stibitzen sich einen Teil und lagern diesen dann unter den Schutzhütten, wo die Langohren gar nicht rankommen. Ich finde diese "Vorratskammern" dann immer beim Saubermachen.
Ich werde die Mäuse auch weiterhin im Gehege dulden und nichts gegen sie unternehmen.
__________________ Vergangenheit ist Geschichte,
Zukunft ist ein Geheimnis,
aber jeder Augenblick ist ein Geschenk.
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