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Neuer Stall & neuer Artgenosse? Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1) Tach, ich bin neu hier und habe eine Frage. Ich habe jüngst unser Gartenhaus abgebaut, da es wegen Hanglage und ungenügender Untergrundaufbereitung in Schieflage geraten war. An das Gartenhaus war ein Kaninchenstall angelehnt, der ebenfalls abgebaut wurde. Nun baue ich beides wieder auf, den Stall allerdings verbessert. Rund 200x150cm in der Fläche und rund 200cm hoch, 50cm tief ausgehoben, mit Draht ausgelegt, Gehwegplatten 50cm hochkant. Vorn zwei Drahttüren, linke Wand mit Nut- und Federbretter, hintere Wand halbhoch mit Nut und Feder, rechte Wand ebenso, darüber jeweils Draht. Innenwände rund 100cm hoch mit Teichfolie ausgekleidet. Mit Erde wieder aufgefüllt (einschliesslich der zahlreichen Baumwurzeln, die ich zuvor mühsam ausgegraben hatte), wobei das Gelände nach hinten auf etwa 50cm ansteigt, so dass sich eine Gesamttiefe von rund 100cm zum Buddeln ergibt. Oben erhält der Stall ein Gründach. Ich denke, dass der Stall insgesamt recht artgerecht sein sollte. Nicht artgerecht ist aber, dass die Behausung im Grunde für ein Einzeltier ist. Keine Ahnung, um was für eine Art es sich handelt, ich hänge mal ein Foto an. Bis die neue Behausung fertiggestellt ist, ist "Hazel" in das (noch) leere Hühnerhaus ausquartiert worden. Ursprünglich waren es mal zwei Kaninchen, die wir vor Jahren gemeinsam aus dem Tierheim geholt haben. Eines ist dann im vergangenen Jahr verstorben und wir haben uns aufgrund des relativ hohen Alters des verbleibenden Tieres (mittlerweile ist es mindestens 8, vermutlich eher 10 Jahre alt) nicht getraut, einen neuen Artgenossen dazu zu holen. Nachbarn ist jüngst ein einzelnes Zwergkaninchen zugelaufen. Nun überlege ich, ob ich das Tier nicht zu uns holen und beide gemeinsam die neue Behausung beziehen lasse sollte. Ob das funktioniert? Werden sich die beiden angesichts einer neuen Umgebung vertragen? Oder ist "Hazel" zu alt für neue Gesellschaft? fragt etwas ratlos der HHH1961 |
Ich gebe erstmal einen Link zur Vergesselschaftung, denn die ist recht schwer und Aggressiv: [url]http://www.diebrain.de/k-vergesellschaftung.html[/url] Hier gibt es mehrere Sachen zu bedenken: Zu erst einmal ist das Gehege für 2 Kaninchen vieeel zu klein. Man braucht (absolutes Minimum, am besten mehr) 2qm. Pro Nase. Zudem würde ich überlegen, ob das andere Fundtier ein Weibchen oder ein unkastriertes oder ein kastriertes Böckchen ist. Wenn es ein unkastriertes Böckchen ist so muss man ihn kastrieren. Andere Kombis sind ok. Als nächstes würde ich den Neuankömmling von TA untersuchen lassen. Bluttest/Kotprobe, denn er könnte Krankheiten anschleppen. Dann ist das Alter des Neuankömmlings interessant. Man sagt das man Tiere mit möglichst selben Alter, also plus-minus 1-2 Jahre halten sollte. Aber ich denke das ist nicht so relevant, wenn man ein artgerechtes leben bieten kann. Und als nächstes interessiert mich die Ausstattung...:rolleyes: Kaninchen brauchen Tunnel, Häuschen und andere Spielzeuge, damit sie artgerecht unterhalten sind, hier ein paar Anreize, die man übernehmen kann. [URL]http://nagerschutz.de/blog/wp-content/uploads/2013/11/134-Medium.jpg[/URL][/URL [URL]http://www.kaninchen-helpline.at/kaninchen_haltung/kaninchen_aussenhaltung/kaninchen_aussengehege/wagner/aussengehege_wagner_14.jpg[/URL][/url [URL]http://i30.tinypic.com/125qo0n.jpg[/URL] [URL]http://www.jugendtierschutz.de/uploads/pics/stoehr300.jpg[/URL] [URL]http://www.moehren-sind-orange.de/img/balkon.jpg[/URL] [URL]http://www.kleintierhilfe-muenchen.de/resources/Verm_Traeume2007/Marge_Sommerquartier.JPG[/URL] [URL]http://img13.imageshack.us/img13/5141/gehege2bv5.jpg[/URL] [URL]http://i37.tinypic.com/s3zedv.jpg[/URL] [url]http://www.bnb-bunnynetzwerk-bayern.de/news/data/upimages/Gehege.Stefek.klein.jpg[/url] [url]http://www.kaninchen-at-home.com/pages/faq/kids13.jpg[/url] ps: ohne [/url] kopieren Ansonsten brauchen Kaninchen unbedingt einen Partner. Da ist das Alter vollkommen egal. Man kann Kaninchen in jedem Alter vergesellschaften und sollte es auch. Viel Spaß:seeya: |
Herzlichen Dank für die Antwort, Kanarienvogel. Die Fläche des Geheges ist nun mal nur 150x200cm. Dafür gibt es aber wie beschrieben viel Platz zum Buddeln, die durchschnittliche Tiefe beträgt rund 75cm (vorn flach, nach hinten auf >1m ansteigend). Der Geländeanstieg ist mit großen Feldsteinen erstellt, die Steine liegen auf einem Leitergestell, um ein Wegsacken zu verhindern. Zwischen den Steinen sind Löcher gelassen, damit dort Ein- und Ausgänge zum Kaninchenbau erstellt werden können. Hazel, das vorhandene Kaninchen, hatte auch im bisherigen Gehege, das ähnlich angelegt war, ihren Kaninchenbau erstellt, so dass ein Schlaf- oder Versteckhäuschen, wie man es bei einer Innenhaltung bereitstellen muss, nicht notwendig war. Ich denke, dass das so insgesamt sehr nahe an einer natürlichen Lebensumgebung ist. Mehr Platz wäre natürlich immer gut, ist aber so nicht möglich. Allerdings gibt es ein zusätzliches mobiles Gehege von 200x200x50cm aus Volierendraht auf Kantholz (4 Seitenteile, 3 Dachteile), das im Winter zerlegt und verstaut wird und im Sommer auf der Grasfläche aufgebaut wird. So kann man immer frisches Gras bereitstellen. Auf dem Foto sitzt Hazel in diesem mobilen Gehege vor ihrem eigentlichen festen Gehege. Der Link zum Thema Vergesellschaftung war sehr lehrreich. Ich werde, sofern die Nachbarn das gefundene Tier abgeben wollen, schauen, um was für ein Geschlecht es sich handelt. Sofern es ein Bock ist, werde ich es vom Tierarzt untersuchen lassen. Sofern es eine Sicke ist, kommt es wohl für Hazel eher nicht in Frage als Gesellschaft, so dass ich das Tierheim für einen Bock anfragen würde. Für eine Vergesellschaftung würde ich den derzeit leer stehenden 5qm grossen Gartenschuppen nutzen, bevor ich die beiden Tiere dann ins Gehege geben würde. Abschliessend hätte ich noch eine Frage: kannst Du auf dem Foto erkennen um was für eine Art es sich bei Hazel handelt? Sie ist nicht besonders groß, braunes (haselnuss-farbenes) Fell, nicht sehr lange Ohren. |
Es scheint ein *hust* übergewichtiger roter Löffelohr (sehr kleine Ohren) mix/Farbenzwerg mix zu sein. :D Aber auf dem Bild erkennt man das nicht gut. Du kannst vielleicht ein besseres Bild von nahem reinstellen. Aber ansonsten hier ein Link mit allen Rassen und deren Farben (nur in Deutschland anerkannte): http://www.kaninchenrassen.info/ Und hier mit nicht anerkannten Rassen und Farben (deren kombinationen und etwas Genetik- falls auch das interessiert) in der Ganzen Welt: http://www.rabbitcolors.info/eu/de/colornames/1.html Etwas unübersichtlich, aber sehr informativ und interessant, was es nicht alles gibt.:D Der Platz ist schon etwas klein.... Habt ihr nicht die Möglichkeit einen Auslauf für den Tag dranzustellen? Sowas in die richtung? http://bilder.afterbuy.de/images/67121/FLG04.JPG Diese sind nicht teuer und können auch an einem Hang aufgestellt werden. Den 4qm für zwei ninis sind das absolute Minimum, jeder der hier Kaninchen hat, wird dir sagen, das auch dies nicht reicht. Ideal wären schon 6qm, in zahlen ausgedrückt, aber generell heißt es, je mehr desto besser. Es ist total schön, dass die Tiere ihre Gänge bauen dürfen, aber diese dürfen nicht als Platz gezählt werden oder mitgewichten...:o Oh tut mir leid, ich hab angenommen hazel sei ein Kastrat, aber gut, dann kommt Häsin natürlich nicht so gut...:hand: |
Oder vielleicht ist es ja möglich in dem Gehege eine zweite Ebene zu bauen. Zwar wird auch hier gesagt, dass zwei Ebenen nicht gelten, aber ich finde das ist übertrieben. Wenn die ebene 2qm groß ist, hätte beispielweise das Gehege schon 5qm. Das wäre dann ja passend...:rolleyes: |
Zweite Ebenen zählen deshalb nicht für die Grundfläche, weil sie dem Kaninchen keine zusätzlichen Bewegungsmöglichkeiten bieten. Kaninchen benötigen nun mal eine bstimmte zusammenhängende Fläche, um zu sprinten, Haken zu schlagen o.ä., dazu nutzt eine Etage exakt gar nichts. Etagen sind nur dazu hilfreich, dass sich zwei Kaninchen besser aus den Augen gehen können, wenn sie mal streiten, und als Aussichtspunkt. Die Gehegegröße ist wirklich sehr knapp, wenn man bedenkt, wie viel Platz Kaninchen für einen richtigen Sprint etc. benötigen. Mit viel zusätzlichem Auslauf am Tag fänd ich es ok, als alleiniger Unterbringungsort ist es einfach knapp. |
Danke für Eure Beiträge. Wie erwähnt gibt es ein zusätzliches mobiles Gehege von 4qm. @Kanarienvogel, ja, der Optik nach scheint Hazel ein Löffelohr zu sein. Aber übergewichtig? Das werde ich der alten Dame lieber nicht sagen ;o) |
Erfolgreiche Vergesellschaftung Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 4) Ein Update: die Nachbarn hatten das Kaninchen leider nicht behalten, insofern haben wir das örtliche Tierheim aufgesucht. Unsere Wahl fiel dort auf ein 3jähriges Löwenköpfchen namens Jamie, beige, männlich, kastriert. Allerdings wurde uns wenig Hoffnung auf eine erfolgreiche Vergesellschaftung gemacht, denn das Tier war bereits zwei Mal vermittelt worden, aber die Vergesellschaftung, zuletzt bei einer Tierärztin, hatte nicht geklappt, so dass das Tier wieder zurückgebracht worden war. Offensichtlich ein sehr wählerischer Bock. Zudem hat er leichte Zahnprobleme und gelegentlich verklebte Augen. Meine Tochter und ich waren uns sicher, dass ein solches Tier schwerlich ein neues Zuhause finden würde. Also haben wir ihn mitgenommen. Der 5qm große, derzeit leere Gartenschuppen wurde als neutraler Raum hergerichtet, mit zwei großen Kartons, in die jeweils zwei Ein-/Ausgänge geschnitten wurden, dazu viel Heu, Gras, Karotten, trockenes Brot, Wasser, diverse Laubzweige. Verstecken, Verfolgen, Beschnuppern, Bespringen, unzählige Schläge mit den hinteren Läufen auf dem Boden, vermutlich um Stress abzubauen, wurden unterbrochen von zügellosem Fressen. Beißattacken bleiben gänzlich aus. Der Pfleger im Tierheim hatte uns darauf vorbereitet, dass die Zusammenführung sich über mehrere Wochen hinziehen könnte. Doch bereits nach dem zweiten Tag war klar, dass Hazel, mit mindestens 8 Jahre eine ältere Dame und seit zwei Jahren alleinstehend, und Bruno (so nennen wir ihn, mit Jamie konnten wir uns nicht anfreunden), mit 3 Jahren ein Herr im besten Alter, augenscheinlich gut zusammen harmonieren. Am dritten Tag sind die beiden Kaninchen in das neu angelegte Gehege umgezogen. Bruno bewegte sich anfänglich ein wenig zaghaft, aus der Vergangenheit scheint er eher eine Innenhaltung oder zumindest einen ebenen Untergrund gewohnt zu sein. Doch gemeinsam mit Hazel, die derartige Gehege gewohnt ist, wurde alles intensiv beschnuppert und dann der Bau bezogen. Ich hatte im oberen Bereich eine Höhle mit zwei Zugängen geschaffen, weitere Zu- und Ausgänge werden sie sich im Zeitverlauf zwischen den Steinen buddeln müssen. Derzeit liegen die beiden allerdings zumeist träge im Bau, um sich von dem Stress und der Anstrengung der vergangenen Tage zu erholen. Ich bedanke mich für die hier erhaltenen Tipps zur Vergesellschaftung mit den anhängenden Fotos. Da ich auch Kritik geerntet habe, dass das Gehege mit 3qm nicht sonderlich groß wäre, verweise ich auf die kleine Klappe in der linken Gittertür. Darüber werden die beiden Zugang zum Garten haben, entweder in ein 4qm großes mobiles Gehege oder in einen größeren abgezäunten Bereich des Gartens. Dafür müssen sich die beiden aber erstmal häuslich in ihrem Gehege eingerichtet, konkret also ihren unterirdischen Bau erweitert haben, denn nach meiner Erfahrung buddeln sich die Tiere in einem nur mäßig gesicherten Auslauf nicht frei, sofern sie einen angelegten Bau haben. |
Wie schön, dass es mit der VG so gut geklappt hat! Freut mich... Aber eine Frage hab ich. Was heißt, sie haben einen angelegten Bau? |
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Schön dass es geklappt hat und der Stall ist echt toll. :thumbsup: Hier sieht man mal wieder wie wenig Ahnung Menschen und Tierheime haben können. Hat das TH eigentlich etwas über Vergesellschaftung geraten oder darüber aufgeklärt? Vermutlich wurde er die ganze Zeit falsch "vergesellschaftet". Ich will nicht wissen was "vergesellschaftet bei der Tierärztin" zu bedeuten hat.:confused: Aber echt schön mit den Steinen, dann hast du bald kletternde Bergkaninchen.:D :willy_nilly: |
Das war vielleicht ein wenig missverständlich - der letzte Versuch war durch eine Kaninchenhalterin, die im Beruf Tierärztin ist. Und ja, der Pfleger im Tierheim hat hinsichtlich der Vergesellschaftung beraten. Im Wesentlichen war das deckungsgleich mit dem, was ich hier im Forum gelesen bzw als Link empfohlen bekommen habe. Neu war für mich allerdings, dass ein solcher Prozess angabegemäß auch bis zu zwei oder gar drei Wochen dauern kann. Insofern gewährt das Tierheim eine Rückgabe innerhalb von vier Wochen. Keine Ahnung, ob das Standard ist, aber ich finde es gut so. Hätte ja im Ergebnis auch anders ausfallen können. |
Drei Wochen nach der Vergesellschaftung Nochmal ein kurzes Update: Die beiden Kaninchen haben sich mittlerweile im unteren Bereich einen Bau zwischen den Steinen gegraben. Gestern sah ich Bruno hineinschlüpfen. Hazel folgte, das Maul voll mit Heu. Offensichtlich richten sie es sich gemütlich in ihrem Heim ein. Ansonsten sieht man sie oft zusammen in der Sonne dösen, sich gegenseitig das Fell reinigen oder zusammen fressen. Die beiden sind ein Herz und eine Seele. |
Schön das es so schnell geklappt hat! :thumbsup: Wenn sie Heu in den Bau schleppt, richtet sie sich nicht häuslich ein, sondern sie ist scheinschwanger und baut ein Nest...kastriert ist Bruno ja, oder? :o |
Kastriert seit Herbst vergangen Jahres. So die Angabe des Tierheims. Kontrolliert habe ich es allerdings nicht. Scheinschwangerschaft? Muss man da etwas besonderes beachten oder tun? |
Mehr dazu hier: [url=http://www.diebrain.de/k-schein.html]Kaninchen INFO - Scheinschwangerschaft[/url] |
Nein, einfach machen lassen, nach ein paar Tagen legt sich das wieder. |
Hallo HHH, wie ich auf einem Foto sehe, steht das Gehege in einem Garten voll mit Wiese und allem? Lässt du deine Tierchen auch mal raus oder sind sie immer eingesperrt? Das stört mich in diesem Forum sowieso: Es werden ellenlange Beiträge zum Thema Gehege geschrieben, kaum jemand fördert hier das Freilaufen. Da könnt ihr euch noch so viel Mühe geben, ich finde dauerhaftes Einsperren in einem Gehege gerade für Kaninchen Tierquälerei. Kaninchen gehören freilaufend nach draussen, das Gehege sollte allenfalls nachts oder bei sehr schlechtem Wetter Schutz bieten. |
die_Mia, vielleicht stellst du dich und deine Tiere zunächst einmal vor. Hier im Forum sind alle sehr bemüht, ihren Tieren die bestmögliche Haltung angedeihen zu lassen. Und die meisten halten ihre Tiere nachts im Gehege mit Freilauf tagsüber, ja. Und lassen wir beim Thema Tierquälerei doch bitte mal die Kirche im Dorf! Ein Gehege ist keine Tierquälerei, sofern es groß genug ist. Ein Käfig dagegen ist immer zu verurteilen. |
NiTi, ja, vielleicht stelle ich mich vor, wenn ich Lust habe und nicht wenn du es sagst ;-) Käfige sind zu verurteilen, ja. Gehege sind nichts anderes als Käfige, trotz bester Absichten die ich niemandem absprechen will. Wenn man schon, wie auf dem ersten Foto ersichtlich einen Garten hat, wieso gönnt man den Kaninchen nicht das Stück Freiheit sondern sperrt sie trotzdem ein? Noch schlimmer finde ich in manchen Beiträgen die Kinderzimmer- oder Wohnzimmerhaltung. Sowas müsste gesetzlich verboten werden meiner Meinung nach. |
Dein Ton hier, als Neuling, ist nicht unbedingt freundlich gehalten. Denk mal drüber nach, ob du damit erreichen kannst, was du erreichen möchtest.:seeya: |
Freilauf wäre auf jeden Fall sinnvoll. Am schönsten wäre, wenn du den Garten so absichern könntest, dass sie tagsüber oder zumindest einige Stunden am Tag komplett frei laufen könnten. Ansonsten kannst du ja mit einem Gitter zumindest ein großes Stück abstecken. @die_Mia Es kann durch aus mal passieren, dass etwas vergessen wird, aber normalerweise werden hier in Außenhaltung für 2 Kaninchen mind. 6qm Gehege + zusätzlichem Auslauf/Freilauf empfohlen. Auch hier kam das zumindest 2x vor: Zitat:
Zitat:
Nur einen Rat: Wenn du gleich mit Worten wie Tierquälerei um dich wirfst, wirst du gerade bei Neulingen auf taube Ohren stoßen. Erst wenn man Kaninchen möglichst artgerecht hält, weiß man, was man vorher verpasst hat. Egal ob es um Einzelhaltung oder um Platz geht. |
iLulu, ich denke dass man darauf hinweisen sollte dass dauerhaftes Einsperren für !!JEDES!! Lebewesen eine Qual darstellt und man nicht laut und oft genug darauf hinweisen kann. Wer keinen Platz oder keinen Sinn dafür hat, sollte sich vielleicht keine Tiere halten. Gerade Kaninchen brauchen Platz um sich richtig zu entfalten, Haken schlagen, rumflitzen, springen. Da kann ein Gehege 4,8 oder 10qm groß sein, es wird nie den Freilauf ersetzen. |
Da gebe ich dir sogar teilweise recht. Allerdings muss man auch immer bedenken wo die Tiere, die viele hier halten, teilweise her kommen. Ich werde meinen Balu nicht zurück in eine winzige Tierheim Box geben und Pepper nicht zurück in seine Kinderzimmerkäfighaltung. Natürlich sind gute 7qm Gehege + Auslauf in der Wohnung nicht das, was ein Kaninchen eigentlich verdient. Ich würde gerne mehrere 1000 qm Freilauf bieten. Kann ich aber nicht. Ich kann aber zumindest verhindern, dass die beiden wieder allein auf weniger als 0,5 qm leben müssen. Wenn es für alle Kaninchen die Möglichkeit geben würde sie möglichst frei zu halten, würde ich sofort meine Kaninchen in diese Haltung abgeben. Gibt es aber leider nicht. Die meisten Nutzer hier haben Tiere aus Tierheimen, Notstationen und Co. - nicht aus Zoohandlungen. Sie nehmen die Tiere auf, die irgendjemand nicht mehr wollte. |
iLulu, ich verstehe das auch und gebe dir auch recht: jedes Tier was aus einem Tierheimkäfig in eure liebevollen Hände kommt, ist ein Glücksfall. Auch ich habe keinen 1000qm-Garten, es sind auch nur 100qm, von dem große Teile als Blumen- und Nutzbeete eingezäunt sind damit sie nicht alles wegfuttern. Aber die Wiese gehört ihnen, die Büsche usw. und es gibt doch nichts schöneres als dabei zuzusehen wie die Tierchen durch den Garten flitzen, sich einigermaßen frei fühlen, sich in der Erde rumwälzen oder in der Sonne relaxen usw. Ich hab Bekannte die Gehege-Kaninchen haben und ich muss sagen dass mir die Tiere oft ziemlich dösig vorkommen. Was sollen sie auch das ganze Leben lang im Gehege auch viel machen... Ich find´s einfach sehr schade und unnatürlich, gerade Kaninchen einzusperren und wollte das mit meinen Beiträgen äussern. |
Das finde ich auch völlig ok. Wenn du das in Zukunft in diese Art Beiträge genau so schreibst, denke ich auch nicht, dass das so "komisch" ankommt, wie deine ersten Beiträge. Leider kann man nicht jeden davon abhalten sich Kaninchen in Zoohandlungen und Co. zu kaufen. Auch meine Leila kam daher...Unwissenheit halt. Genauso ist es auch mit der Haltung. Man kann nur versuchen möglichst neutral Tipps zu geben. Ansonsten stellen viele Neulinge direkt auf stur. Dann artet der Thread zwar aus, aber geholfen hat man am Ende keinem Tier damit. Einige kommen dann im Nachhinein doch noch zur Vernunft, aber viele melden sich wieder ab, oder kommen einfach nicht mehr online. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie viele dieser Tiere dann "enden". Ich hab immer die Hoffnung, dass ein Umdenken stattfindet, wenn man die Leute hier einbindet. Umso mehr sie hier online sind, Bilder und Geschichten von glücklichen Kaninchen sehen / lesen, desto größer die Chance, dass sie ihren Lieben das auch geben wollen. Oft braucht das Zeit und Geduld... |
Ich möchte mich zum Thema Freilauf noch einschalten: Es ist in meinen Augen hochproblematisch, Zwergkaninchen auf einem Terrain ohne Absicherung zu halten auf dem Füchse und große Katzen ungehinderten Zutritt haben. Ich selbst musste erleben, wie ich meinen Kaninchen beim Freilauf in meinem ebenfalls ca. 100 qm großen Garten kurz den Rücken kehrte (Telefon schellte, ich habe es wirklich nur nach draußen geholt) und in diesen wenigen Sekunden eines meiner Kaninchen von einer der hier massig herumlaufenden Katzen angegriffen wurde. Wäre ich nur ein paar Sekunden später gekommen, wäre er schwer verletzt oder tot gewesen. Die Frage, was "Tierquälerei" ist, bemisst sich meiner Ansicht nach aus einer Abwägung heraus zwischen Schutz und Freiheit. Da spielen so viele Faktoren eine Rolle, wie Größe und Gewicht der Kaninchen, gesundheitliche Beeinträchtigungen (ein taubes Kaninchen unbeaufsichtigt laufen zu lassen ist deutlich problematischer als ein in seinen kognitiven Fähigkeiten nicht eingeschränktes Kaninchen!), Gefährdungsdruck (eine Userin hier hat in der Nachbarschaft einen extrem großen und extrem raublustigen Kater!). Ein gesundheitlich beeinträchtigtes Zwergkaninchen in einem Garten unbeaufsichtigt laufen zu lassen, in dem sich regelmäßig zwei bis drei kaninchenjagende Katzen aus der Nachbarschaft aufhalten, halte ich persönlich für die größere Quälerei als es ein paar Stunden unter Aufsicht laufen zu lassen, und den Rest des Tages sicher in einem gut strukturierten 6-qm-Gehege zu wissen. Übrigens dürftest du mit deiner Einstellung so wie du sie im ersten Post dargestellt hast deine Kaninchen auch nicht auf 100 qm einsperren. Wildkaninchenreviere sind viel größer. Auch nachts müsstest du sie schutzlos jeglichem Raubzeug ausliefern. Tust du das? Off topic: deine Reaktion auf NiTis Bitte dich vorzustellen finde ich ziemlich unangemessen. Hier ist es absolut üblich dass Neulinge sich kurz vorstellen, der entsprechende Forenbereich ist gut zu finden. Bevor man hier harte Worte in den Mund nimmt, sollte man vielleicht erst einmal zeigen welches Bild man selbst von einer guten Kaninchenhaltung hat. |
Zitat:
Da gibt es User, die ihren Tieren ganze Zimmer + Wohnungsfreilauf zur Verfügung stellen. Oder auch tolle Innengehege in Kombination mit freier Wohnungshaltung haben. Was soll daran bitte so schlimm sein, dass es gesetzlich verboten gehört?? Ich finde, du lehnst dich hier etwas weit aus dem Fenster und wirfst hier mit verletzenden Begriffen und Äußerungen um dich, ohne drauf zu achten, wenn sie treffen. Wenn du Freilandhaltung bevorzugst und diese auch umsetzen kannst, dann ist das natürlich eine tolle Sache. Aber wenn du erreichen willst, dass diese Haltungsform mehr in den Vordergrund gerückt wird, dann solltest du mal einen anderen Ton anschlagen. Hier als Neuling hereinzuplatzen wie der Elefant im Porzellanladen, ist da nicht gerade sehr hilfreich. Warum nutzt du nicht dieses Forum als Plattform, um ein weiteres Beispiel der Freilandhaltung positiv darzustellen. Da du sie ja, so gehe ich davon aus, betreibst, könntest du daraus einen schönen (Vorstellungs-)Thread machen und zeigen wie deine Tiere bei dir leben. Darüber würde ich mich sehr freuen. |
:rofl: Ich stelle mir grade vor, meinem 1,5kg kleinen Samson in meinem 5000qm großen, wild bewachsenen Garten zu suchen und einzufangen... Sonst habe ich nichts zutun oder? Bei aller Liebe zum Tier und dessen natürliche Ansprüche... Aber irgendwann wird es unrealistisch.... :rolleyes: |
Was den Freilauf betrifft, stimme ich dir zu, meine Kaninchen laufen auch frei im Garten. Und dem "Wirbel" nach, den du hier machst, habe ich damit gerechnet, das deine Kaninchen auf ein paar 1000m² rumsausen können, aber... Zitat:
Nichts für ungut...:rolleyes: |
Allein mein Innengehege wird am Ende ~46 qm messen. :eek: (auch wenns "nur" 2x 23m² sind... mit nem großen Tunnel verbunden...) Aber ja, wenn man das so sieht, sind 10x10 m nicht wirklich viel :-) "aber besser als garnichts" Und Mia hat recht. Bei all den tollen Gehegen hier, darf man den Auslauf nicht vergessen. auf 23qm sehe ich meine 5 kaum Sprünge machen, nur im Auslauf. Genau so wie die 4 Zwerge auf den 8 qm und die 2 Neuen auf ihren 4qm. Die freuen sich immer sehr auf ihren Auslauf. Aber man muss die Gefahr wirklich abwägen. Ich würde meine Kaninchen nicht in einem Garten rennen lassen, der nicht Ausbruchsicher ist, oder gar ohne Umzäunung! Da wäre mir es viel zu gefährlich, dass die Tierchen abhauen würden. Da müsste erstmal ne ordentliche Umzäunung her. Nichts geht über Grundstücksmauern :cool: |
Ob das mit den Sprüngen maßgeblich an der "veränderten" Umgebung liegt? Ich würde fast mal sagen: ja. Meine Beobachtungen gehen nämlich dahin dass bei einem Gehegeneubezug, oder einer deutlichen Gehegeumgestaltung eher Haken geschlagen wird als in einem seit Jahr und Tag gewohnten Gehege. Und auch in einem 6 qm-"Auslaufareal" das ja nun die selbe Größe aufweist wie ein Außengehege der Minimalklasse, habe ich meine schon ab und an ordentlich hüpfen sehen damals. Ich glaube es ist zum Teil der Reiz des: "Da war ich jetzt eine Weile nicht" der die Nins verstärkt flitzen und springen lässt. Willy übrigens hat fleißig auch im Gehege Haken geschlagen, äußerst geschickt. Ich musste da immer sehr lachen :D |
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Vielleicht liegt es ja auch am Alter der Kaninchen, unsere 2 sind ja mit 1 1/2 noch relativ jung, die flitzen überall und schlagen Haken, im Gehege, im Wohnzimmer, Flur oder Balkon. Manchmal selbst auf der einen Ebene die nur 0.5qm hat, sieht total lustig aus. Klar ist es für Kaninchen im Garten schön,vielleicht auch schöner, aber die Gefahr ist auch nicht ohne. Hier gibt es Marder, Möven, Greifvögel, Katzen, Hunde und manchmal auch ein Fuchs, so sehr könnte ich da gar nicht aufpassen, abgesehen davon, dass wir im 2. Stock wohnen und der Garten von allen genutz wird, noch dazu dass es nicht immer einfach ist, das Grundstück so zu gestalten, dass sie nicht auf die Straße können. So haben die Beiden bei uns über 50qm in der Wohnung und 10qm Balkon, ich denke es gibt schlimmere Kaninchenleben, man muss halt immer wieder die Natur in die Wohnung holen, zum Buddeln, Rascheln, Schnuppern etc. aber verbieten muss man das sicher nicht. Da sollte man sich eher mal dran machen, die Einzelhaltung zu verbieten, die Buchten und auch das super Futter dass es oft zu kaufen gibt und man sollte den Tierärzten im Studium mehr über Kaninchen bebringen .... da wäre auch schon viel geholfen . Finde ich |
Was mich ehrlich gesagt besonders ärgert an diesem scharfen Post, ist dass sich die_Mia nicht mal die Mühe gemacht hat den Thread wirklich zu lesen bevor sie losgewettert hat. Denn dann hätte sie - genau wie ich - hierauf stoßen müssen: Zitat:
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So! Um mich nochmal zurückzumelden, zum eigentlichen Thema! HHH1961 :seeya: Ich finde es echt schön, dass die beiden Kaninchen bei euch ein Zuhause gefunden haben. Und auch ganz große klasse, dass Bruno sich mit Hazel so schön versteht :D vor allem da ja vorherige Vergesellschaftungen fehl schlugen. Nun ist es ja immer eine Sache, was das Tierheim rät, und eine andere, wie die Besitzer mit diesen Vorschlägen umgehen. Meine Weiber buddeln und graben übrigens ohne Unterlass! Da wird hier gebaut ... und da gebaut und hier. Meine Milka fängt nun schon an der (mir bekannten) 3. Stelle an, zu graben.. Wenigstens sind die Weibchen bei mir meistens so sozial, und graben danach die Bauten wieder zu. :blush5: Wie wäre es denn mit neuen Fotos der beiden? :-) Oder einen Vorstellungsthread. Könnte dann heißen "Neues Gehege und neue Artgenossen!" Oder so. :-) |
Bei der Aussage würde ich auch denken, wieso halten wir dann Haustiere? Einfach in den Wald mit ihnen, wo sie genug Platz haben! Hier muss man ja bedenken, dass ein paar Instinkte den Kaninchen durch die Überzüchtung schon fehlen oder diese zumindest abgeschwächt sind, ich würde auf rechtzeitiges Reagieren auf Raubtiere und Selektion von Pflanzen tippen. Meine neuner Gruppe hätte damals jede Katze ab geschlabbert, was ihnen letztendlich auch zum Verhängnis wurde. Und unsere Tomatenpflanzen wurden leider auch über die Nacht angeknabbert, da half auch kein Gitter. Auch ich wäre mit dem Freilauf vorsichtig. Zudem sind nicht alle Kaninchen so zahm, dass sie auch im "Revier" bleiben würden. Danach würde ich mir überlegen, was los wäre, wenn tatsächlich so ein Gesetz existieren würde, von wegen, Verbot von Wohnungshaltung und 100qm pro Tier bitte. Ich will mir das gar nicht vorstellen!!! Was hast du dann für Erwartungen für Pferde, Hunde und co.? Und ich kann mir schon vorstellen, dass es glückliche Kaninchen in Gehegen gibt. Diese müssten nur richtig Ausgestatet sein und das bieten, wobei sie ihre Instinkte ausleben können, wie Buddeln, knabbern, haken schlagen oder, ja tatsächlich, klettern. Da können auch 10qm für 3 Tiere reichen. So aus meiner Sicht.... |
Au weia, was für eine Diskussion! Mein Kommentar dazu: Bei Innenraum- oder Balkonhaltung wird häufig kritisiert, dass die Kaninchen nach draußen gehören. Werden Kaninchen draußen auf 3qm gehalten, wird geschrien, dass es 30qm sein müssten. Bietet jemand 300qm Fläche an, wird gefordert, dass es Freilandhaltung ohne Zaun und Mauern sein muss. Betreibt jemand Freilandhaltung, wird kritisiert, dass die Kaninchen nicht vor Feinden geschützt sind. Meine Erkenntnis aus solchen Diskussionen: man kann es niemandem Recht machen. Insofern sollte es jeder im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten so machen wie er/sie es für richtig hält, dabei aber gern für Anregungen und Ideen von anderen Haltern aufgeschlossen sein. Ich für meinen Teil bin überzeugt, dass das 3qm Gehege für die beiden Kaninchen gut angelegt ist, denn sie fühlen sich wahrnehmbar wohl. Noch wohler werden sie sich fühlen, sobald ich ihnen einen großen Auslauf zur Verfügung stellen kann, was aber noch einige Wochen dauern wird. Habe fertig. HHH1961 |
Auf Dauer würde ich die 3 qm für zu eng betrachten, weil ich aus eigener Erfahrung weiß wie sich Kaninchen bewegen wenn sie richtig Platz haben. Aber da ja noch ein Tagesauslauf dazu kommen wird, ist es ja so nur vorübergehend. Hast du dich inzwischen entschieden wie du den Tagesauslauf machen wirst? Und: gibts mal wieder frische Fotos? :blush5: |
Hach je, da sind sie wieder.... die getroffenen Hunde die am lautesten bellen :-D Nein, mein 100qm Garten (vllt sind´s auch mehr, ich hab einfach mal laienhaft geschätzt) entspricht sicherlich nicht der freien, natürlichen "wilden" Umgebung von Kaninchen. Zumal mein Garten auch noch ringsum dicht eingezäunt ist und ich in dem Sinne meine Tiere auch einsperre...logo. Schlimm genug. Ich biete meinen beiden Kaninchen (hab 2 Löwenköpfe m+w) aber so viel "Freiheit" wie ich ihnen bieten kann, das Gehege (ausserhalb der Gartenfläche) misst 15qm und ist ein altes umstrukturiertes Gewächshaus. Heute scheint´s mal gutes Wetter zu geben, vielleicht mache ich gleich ein paar Fotos von allem... Aber @ Lupine: möchtest du etwa eine wilde Wiese mit deinem (laut dir selbst) "6 qm-"Auslaufareal" " vergleichen?? Ich bitte dich. Was bitte sind lächerliche 6qm??? Um Gottes Willen...das ist nichts weiter als ein etwas besserer Käfig. Und du spielst dich hier als die ach so tolle Kaninchenhalterin auf?? Mein Ziel ist es, meinen Tieren so gut es geht eine natürliche Umgebung ohne menschliche Zwänge zu bieten. Auch wenn die Einzäunung meines Gartens und das nächtliche Einsperren im Gehege natürlich auch Zwänge sind, aber ich versuche sie auf ein Minimum zu reduzieren. Ein dauerhaftes Einsperren in Gehegen oder gar Kinderzimmerkäfigen oder "6qm Auslaufareal" halte ich (lediglich meine bescheidene Meinung!) für Kaninchen, die ja bekanntermaßen von Natur aus einen starken Bewegungsdrang haben, einfach für unzumutbar. Kaninchen sind Auslauftiere und keine erzwungenen Kuschelhäschen, die man sich je nach Bedürfnis für ein paar Minuten am Tag auf dem Schoß setzt, streichelt und sich einredet wie gut es das Kaninchen doch hat. Kaninchen brauchen Luft, Platz, ein bißchen "Wildheit" und Natürlichkeit - aber bestimmt nicht auf knappem Platz ein Dasein auf Laminatboden und lebenslänglich Gitter vor der Nase. Das ist mein Standpunkt, an dem ich nichts falsches erkennen kann. Und ich nehme mir das Recht heraus - auch wenn ich für zwei Kaninchen "nur" 100qm (abzügl. Blumenbeet) Platz habe - immer wieder Haltungen mit "6qm Auslaufareal" zu kritisieren. Danke.^^ |
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