Ich habe jüngst unser Gartenhaus abgebaut, da es wegen Hanglage und ungenügender Untergrundaufbereitung in Schieflage geraten war. An das Gartenhaus war ein Kaninchenstall angelehnt, der ebenfalls abgebaut wurde. Nun baue ich beides wieder auf, den Stall allerdings verbessert. Rund 200x150cm in der Fläche und rund 200cm hoch, 50cm tief ausgehoben, mit Draht ausgelegt, Gehwegplatten 50cm hochkant. Vorn zwei Drahttüren, linke Wand mit Nut- und Federbretter, hintere Wand halbhoch mit Nut und Feder, rechte Wand ebenso, darüber jeweils Draht. Innenwände rund 100cm hoch mit Teichfolie ausgekleidet. Mit Erde wieder aufgefüllt (einschliesslich der zahlreichen Baumwurzeln, die ich zuvor mühsam ausgegraben hatte), wobei das Gelände nach hinten auf etwa 50cm ansteigt, so dass sich eine Gesamttiefe von rund 100cm zum Buddeln ergibt. Oben erhält der Stall ein Gründach. Ich denke, dass der Stall insgesamt recht artgerecht sein sollte.
Nicht artgerecht ist aber, dass die Behausung im Grunde für ein Einzeltier ist. Keine Ahnung, um was für eine Art es sich handelt, ich hänge mal ein Foto an. Bis die neue Behausung fertiggestellt ist, ist "Hazel" in das (noch) leere Hühnerhaus ausquartiert worden. Ursprünglich waren es mal zwei Kaninchen, die wir vor Jahren gemeinsam aus dem Tierheim geholt haben. Eines ist dann im vergangenen Jahr verstorben und wir haben uns aufgrund des relativ hohen Alters des verbleibenden Tieres (mittlerweile ist es mindestens 8, vermutlich eher 10 Jahre alt) nicht getraut, einen neuen Artgenossen dazu zu holen.
Nachbarn ist jüngst ein einzelnes Zwergkaninchen zugelaufen. Nun überlege ich, ob ich das Tier nicht zu uns holen und beide gemeinsam die neue Behausung beziehen lasse sollte.
Ob das funktioniert? Werden sich die beiden angesichts einer neuen Umgebung vertragen? Oder ist "Hazel" zu alt für neue Gesellschaft?