Kaninchenforum - Das Kaninchen Forum Online

Kaninchenforum - Das Kaninchen Forum Online (https://www.kaninchenforum.de/)
-   Kaninchenhaltung & Allgemeines (https://www.kaninchenforum.de/kaninchenhaltung-allgemeines/)
-   -   Filzige Überraschung (https://www.kaninchenforum.de/kaninchenhaltung-allgemeines/32359-filzige-%DCberraschung.html)

Annika6799 09.02.2014 00:19

Filzige Überraschung
 
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 3)
Hallo!

Letzten Dienstag kam bei uns der kleine Findus aus Baden-Württemberg an. Leider mit Tierversand, weil es bestimmt lange gedauert hätte, eine Mitfahrgelegenheit zu finden. Und ich hatte mich so in den kleinen Kerl verliebt, dass ich ihn unbedingt haben musste. Zum Glück ging alles gut und Findus kam wohlbehalten bei uns an.
Es ist ein unkastrierter Teddyrammler. Er soll eines oder vielleicht auch zwei meiner Mädels einmal decken und eventuell auch die meiner Tante. Dann wird er kastriert. Ich werde versuchen, ihn mit einem meiner Kastraten zu vergesellschaften, damit er nicht so alleine sein Dasein fristen muss, weil Einzelhaltung totale Sch... ist. Das habe ich hier gelesen: http://www.kaninchenwiese.de/nachwuchs/zucht-ohne-einzelhaltung/
Mal schauen, ob es klappt.

Also, er kam dann nun letzten Dienstag an. Ich selber hatte ihn gar nicht annehmen können, weil ich in der Schule war. Haben meine Eltern übernommen.
Ich hab dann, als ich nach Hause kam, sofort nach ihm geschaut und ihm Futter gegeben. Da habe ich schon gemerkt, dass er total filzig war.
Später am Nachmittag bin ich dann nochmal raus und wollte ihn bürsten.
Ich setzte ihn auf einen Tisch mit Decke und betastete ihn erstmal. Links und rechts waren so großen Filzklumpen, dass ich sie erst für die Schenkel (heißt das bei Kaninchen so?) gehalten habe. Aber es war tatsächlich Filz.
Auch am Po war er verfilzt. Eigentlich überall. Das hätte ich nie wegbekommen.
Wir also zum TA gefahren. Hat mir für den Kleinen total leid getan, weil er ja schon den Transport hatte ertragen müssen.
Die TÄ hat ihn aus der Box genommen und war total entsetzt. Sie hat ihn auf beiden Seiten geschoren und am Po, am Schwänzchen und am Bauch. Sieht aus wie ein gerupftes Hühnchen.

Ich war total sauer auf die Züchterin, von der ich ihn habe. Sowas geht doch nicht, oder? Ich meine, wenn man Teddys hält, muss man sie halt bürsten und dieses Kaninchen wurde definitiv sehr selten bis gar nicht gebürstet. Sie meinte zu mir, er hätte freien Zugang zur Wiese und durch die Nässe (bei Regen oder Schnee) würde halt mal die Unterwolle verfilzen.
Sie züchtet, wenn ich das richtig verstanden habe, Rexzwerge. Insgesamt hat sie über 70 Kaninchen, am Montag kamen noch 8 Jungtiere dazu. Da kann ich schon verstehen, dass sie keine Zeit hat, aber warum holt man sich Teddys, wenn man weiß, sie sind zu aufwendig?
Jetzt verkauft sie noch ein wahrscheinlich von ihm trächtiges Teddy-Weibchen und eines seiner Kinder. Wahrscheinlich sehen die genauso aus, wie unser kleiner Findus.
Zudem, was mich noch mehr erschüttert hat, hat der Tierversand-Bote meinen Eltern erzählt, dass sie ihre Kaninchen isst! :O
Ich weiß natürlich nicht, ob es stimmt, aber der Bote kannte die Züchterin schon. Die scheint wohl oft Tiere zu kaufen und über den Tierversand schicken zu lassen und da quatschen die wohl immer ein bisschen.
Mich hat das ziemlich erschrocken.

Ist das noch Zucht oder schon Tierquälerei? Kann man da irgendetwas tun? Habt ihr auch schon solche oder ähnliche Erfahrungen gemacht?

Ich musste einfach mal meinen Frust los werden, weil ich das alles ziemlich unverantwortlich finde. Wieso hält man Kaninchen -und bekommt auch immer mehr-, wenn man sich nicht drum kümmern kann?!

Liebe Grüße,
Annika

PS. Ich versuche mal Bilder vom abgeschorenen Filzberg einzufügen.

Madzia 09.02.2014 01:10

Hey,

Solange ihre Tiere wohl genährt sind und in sauberen Boxen leben, kann man meines Wissens nach nicht viel machen :( ich finde es aber auch unverantwortlich, dass sie solch eine Rasse züchtet und sie dann so vernachlässigt...
Dass sie ihre Tiere isst, ist ja jetzt eigentlich nichts Neues. Kaninchenfleisch wird hier in Deutschland ja gern gegessen und irgendwo muss es ja her kommen ;)

Ich finde es schön, dass ihr Findus kastrieren möchtet, aber muss er denn unbedingt decken? Das Züchten ist gar keine so einfache Sache, da steckt sehr viel Genetik dahinter und wenn man sich nicht damit auskennt, können ganz schnell kranke Tiere bei raus kommen. Gerade bei einer Züchterin wie es die von Findus ist, kann man nicht davon ausgehen, dass die Tiere überhaupt zur Zucht geeignet sind.

Bitte vergesellschafte ihn auch nicht mit einem Kastraten! Das kann fatale Folgen haben. Unkastrierte Rammler verteidigen ihr Revier besonders stark und ihr Vortpflanzungstrieb ist zudem so stark, dass sie selbst Kastraten nicht mehr in Ruhe lassen. Bei einer solchen Verbindung kann es sehr schnell zu ernsten bis tödlichen Verletzungen kommen

Annika6799 09.02.2014 01:31

Hey!

Danke für die schnelle Antwort! Es ist ja auch nichts Neues, meine Oms hat ihre Kaninchen auch gegessen. Das waren aber Stallkaninchen, also deutsche Riesen oder so. Aber bei der Züchterin sind es doch Zwergkaninchen!

Wir züchten ja nicht richtig. Nur noch so ein oder zwei Würfe. Und halt bei meiner Tante. Findus kommt auch nicht von dieser Züchterin, sondern sie hatte ihn von einem anderen Züchter. Mit dem hab ich auch Kontakt und der scheint echt in Ordnung zu sein. Die TÄ hat ihn auch gleich durchgecheckt und er ist auf jeden Fall gesund. Genetik ist wirklich eine schwierige Sache, aber da hilft mir meine Tante. Die kennt sich damit aus.
Er hat auch schon Nachkommen gezeugt.

Das mit dem Kastraten werde ich dann wohl lassen. Im Sommer wird Findus dann kastriert. Aber wieso ist das dann bei der Kaninchenwiese so schön beschrieben? Und normalerweise finde ich die Seite sehr informativ.

Liebe Grüße,
Annika

Valentina 09.02.2014 02:06

Bitte macht keine Deck-Experimente!
Dabei kann soviel schief gehen und die leidtragenden sind die Jungtiere.

Die tierheime und dutzende Pflegestationen sind überfüllt mit Wunschwürfen die irgendwann nicht mehr gewollt sind!

lass das besser!

Luke 09.02.2014 08:17

Hallo !
Hier im Forum kann man erschreckende Bilder sehen, was alles schief gehen kann, wenn man eben mal züchtet ... Da ware Jungtiere ohne Hüftgelenkspfannen . Diese Tiere werden nie laufen können !!! So etwas sollte man ohne Erfahrung von Genetik nicht machen . Einfach erschreckend, was dabei heraus kommen kann . :(
LG

Madzia 09.02.2014 09:30

Zitat:

Zitat von Annika6799 (Beitrag 607548)
Hey!

Danke für die schnelle Antwort! Es ist ja auch nichts Neues, meine Oms hat ihre Kaninchen auch gegessen. Das waren aber Stallkaninchen, also deutsche Riesen oder so. Aber bei der Züchterin sind es doch Zwergkaninchen!

Wir züchten ja nicht richtig. Nur noch so ein oder zwei Würfe. Und halt bei meiner Tante. Findus kommt auch nicht von dieser Züchterin, sondern sie hatte ihn von einem anderen Züchter. Mit dem hab ich auch Kontakt und der scheint echt in Ordnung zu sein. Die TÄ hat ihn auch gleich durchgecheckt und er ist auf jeden Fall gesund. Genetik ist wirklich eine schwierige Sache, aber da hilft mir meine Tante. Die kennt sich damit aus.
Er hat auch schon Nachkommen gezeugt.

Das mit dem Kastraten werde ich dann wohl lassen. Im Sommer wird Findus dann kastriert. Aber wieso ist das dann bei der Kaninchenwiese so schön beschrieben? Und normalerweise finde ich die Seite sehr informativ.

Liebe Grüße,
Annika

Ach, die isst Zwergkaninchen?? Ich dachte sie würde auch Riesen züchten, die sie isst. Ok, DAS ist echt etwas merkwürdig O.o an Zwergen ist doch kaum was dran...

Wenn deine Tante sich in der Zucht wirklich auskennt, ist das ja ok. Obwohl ich, wie auch viele andere hier, eher der "Tierheim/Tierschutz-Mensch" bin und immer zuerst dort hin gehen würde, wenn ich Kaninchen wollte ;). Aber das ist ja jedem seine eigene Sache ;)

Dass in Kaninchenwiese eine Zusammenführung mit einem unkastrierten Rammler beschrieben ist, wusste ich gar nicht. Ich würde es aber trotzdem lassen. Auch wenn es zunächst klappt, weißt du ja nicht was passiert, wenn du mal nicht da bist. Ein Rammler meiner ehemaligen Schulfreundin hat einem anderen Rammler mal einen Hoden abgebissen. Der musste dann eingeschäfert werden :(. Da sieht man mal wie aggressiv die werden können.

LG

Valentina 09.02.2014 09:40

Zitat:

Zitat von Madzia (Beitrag 607563)

Wenn deine Tante sich in der Zucht wirklich auskennt, ist das ja ok.

:confused:

Was braucht man denn für eine gewissenhafte Zucht?
Richtig, einwandfreie Zuchttiere - und da fängt es bei dem Rammler schon an, dass ich diese Rasse nicht weiter vermehren lassen würde!
Der Kleine ist für sein Leben bestraft - regelmäßiges Scheren ist hier Pflicht - muss das sein, dass dutzende Kaninchen das selbe durchmachen sollen?

Madzia 09.02.2014 09:49

Zitat:

Zitat von Valentina (Beitrag 607565)
:confused:

Was braucht man denn für eine gewissenhafte Zucht?
Richtig, einwandfreie Zuchttiere - und da fängt es bei dem Rammler schon an, dass ich diese Rasse nicht weiter vermehren lassen würde!
Der Kleine ist für sein Leben bestraft - regelmäßiges Scheren ist hier Pflicht - muss das sein, dass dutzende Kaninchen das selbe durchmachen sollen?

Natürlich muss das nicht sein. Man kann es aber auch nicht verhindern. Mir ging es jetzt nur um die Genetik. Nicht darum, ob es eine überzüchtete Rasse ist, oder nicht. Sie schrieb, dass der Rammler von einem guten Züchter kommt und sich ihre Tante mit Zucht und Genetik auskennt. Dann gehe ich davon aus, dass es wirklich so ist, dass ein Stammbaum beider Elternteile vorliegt und da auch wirklich eine Person ran geht, die Ahnung hat.
Ich möchte hier wirklich keine Teddy Zucht befürworten. Denn auch ich finde dass diese Rasse einem echt leidtun kann...

Valentina 09.02.2014 10:02

Zitat:

Zitat von Madzia (Beitrag 607566)
Natürlich muss das nicht sein. Man kann es aber auch nicht verhindern. Mir ging es jetzt nur um die Genetik. Nicht darum, ob es eine überzüchtete Rasse ist, oder nicht. Sie schrieb, dass der Rammler von einem guten Züchter kommt und sich ihre Tante mit Zucht und Genetik auskennt. Dann gehe ich davon aus, dass es wirklich so ist, dass ein Stammbaum beider Elternteile vorliegt und da auch wirklich eine Person ran geht, die Ahnung hat.
Ich möchte hier wirklich keine Teddy Zucht befürworten. Denn auch ich finde dass diese Rasse einem echt leidtun kann...

"Guter Züchter" ist immer eine Betrachtungssache. Was macht ein guter Züchter aus?
Zumal Teddy keine anerkannte Rasse ist, somit können wir auch nicht von Züchtern sprechen, sondern von Menschen, die es sich zum Hobby gemacht haben, Kaninchen zu vermehren.
Andere sammeln Briefmarken oder gehen Bergsteigen...

Selbst wenn der Rammler einandfrei sein sollte, was mir schwer fällt zu glauben - so gehört zu einem einwandfreien Wurf immer 2 Parteien.
Sind die Weibchen auch alles gecheckte Rasse/zuchttiere?
Oder stammen sie wohlmöglich aus der Zoohandlung?

Man kann das nicht befürworten und man sollte immer dagegen argumentieren!

janaundeddy 09.02.2014 10:08

Lass das mit der Zucht.
Daswürde dann nämlich so aussehen:
zwei deiner Weibchen >>>3-10 Junge insgesamt
Das Weibchen deiner Tante >>>2-6 Junge insgesamt.
Das könnten bei dir dann vielleicht ca. 8 Junge sein! Stell dir das mal vor!
-Hast du genug Platz? 25-30 qm mindestens)
-Genug Geld für Impfungen (ca.20-30 Euro pro Nase), Kastrationen(die können gleich mal 60 Euro kosten pro Nase, kommt auf den TA an), mögliche Krankheiten (Wenns schlecht läuft kanns gleich mal über 200 Euro werden, was wenn zwei oder drei Tiere gleichzeitig krank sind?)
-Geld für Futter und Sonstiges? Wie Stroh und Heu (Kommt drauf wann wo du es kaufst,bei Händlern wie Fressnapf etc. können das bei keine Ahnung 10 Nins im Monat VIEL werden), Gemüse, Obst etc. im Winter )bei 10 Nins 50 Euro im Monat ungefähr).
-Was ist wenn du mehrere Jungen von Hand aufziehen musst, weil die Mutter sie nicht annimmt? Das ist wirklich sehr anstrengend, denn die JUngen brauchen alle 4 Stunden, oder geschwächtere Tiere sogar stündlich, ihre Milch (zusätzliche Aufzuchtskosten)

Dazu kommt, dass es dann höchstwahrscheinlich auch nochTeddys werden und du musst dich dann um das fell aller kümmern.

Und DAZU kommt, dass bei den meisten Fällen die Jungen von herkunftsunbekannter Eltern sehr krank sind. Sie können verstümmelt oder Lauf,-Fress,-oder Seh/Hörunfähig für ih ganzes Leben sein. Mit solchenTieren muss man oft monatlich zum TA,also kommt noch eine höhere Geldsumme dazu.

Lies dir bitte das hier durch:

[url]http://www.kaninchenforum.de/kaninchen-faq/10417-f%FCr-die-faqs-argumente-gegen-die-willk%FCrliche-vermehrung-von-kaninchen.html[/url]

und das hier:

[url]http://www.kaninchenforum.de/kaninchen-faq/5551-f%FCr-die-faqs-ihr-wollt-einfach-mal-s%FC%DFe-kaninchenbabys-nichts-f%FCr-schwache-nerven.html[/url]



Und für deine Tante gilt das gleiche.

Und was lernen wir daraus? Wenn du es tatsächlich versuchst und überfordert bist, und Du WIRST überfordert sein, landen die Tiere im TH, denn es findet sich für 10 Nins schlecht jemanden. Die Tierheime sind eh schon überfüllt und mit Pech werden die kleinen ihr Leben lang im TH sitzen.

Also lass es bleiben, zum Wohle deiner Kaninchen.

Angora-Angy 09.02.2014 10:24

Also ich würde dieses Tier nicht zur Zucht einsetzen. Wenn man Langhaartiere züchten will, muss ein Zuchtziel sein, dass das Fell eben nicht filzt. Teddys sind auch nicht überzüchtet, sondern noch nicht durchgezüchtet. Eben weil es keine anerkannte Rasse ist, erfolgt die Zucht eher unkoordiniert und es wird zu wenig selektiert. Es ist zwingend notwendig, Tiere auszusortieren, die sich nicht zur Weiterzucht eignen. Ehrlich gesagt finde ich es da sogar besser, sie zu schlachten statt sie jahrelang zu "quälen", wenn es sich z.B. um so ein gravierendes Filzproblem handelt.
Um aber eine sinnvolle Zucht aufzubauen nützt es gar nichts, niedliche Tiere zusammen zu kaufen. Du musst dich mit Vererbung befassen, und zwar selbst, nicht über deine Tante. Dass sie Schlachter vermehrt heißt nicht, dass sie Ahnung von Rassezucht hat.
Zur Thematik Rammler mit Gesellschaft: Einer meiner Jungrammler hat einen Zwerg als Partner, und das geht hervorragend. Gut, der Kerl ist auch erst ein knappes halbes Jahr alt, aber die Erfahrung macht mir Mut. Ich habe kürzlich zwei weitere Zwerge bekommen, die nach der Quarantäne zu den Rammlern sollen. Ich werde berichten.

janaundeddy 09.02.2014 11:54

Ich lese jetzt gerade, dass du zurzeit schon 7 Kaninchen hast :eek: (ohne Findus)
Und da willst du noch Babys? (die wie gesagt schon mal zu Zehnt kommen können)!

Sorry aber ich kann das überhaupt nicht nachvollziehen...

Roady 09.02.2014 13:23

Ich finde, die Zucht von Teddykaninchen sollte verboten werden.
Das ist eine Qualzucht.
Tiere, die ihr Fell nicht selbst in Ordnung halten können, sind behindert.
Ich finde, du solltest das Vermehren lassen.

Annika6799 09.02.2014 14:41

Hallo!

Puh, das sind aber viele Antworten.
Also erstmal zum Thema Tierheim. Da war ich schon. Die haben da nicht viele.
Und außerdem, wenn sich Leute Kaninchen aus dem Tierheim holen, woher soll man wissen, dass sie nicht auch irgendwann überfordert sind? Sie dann einfach aussetzen? Dann landen sie wieder im Tierheim.
Ich habe meine bisherigen Jungtiere an sehr nette Leute weitervermittelt, die ich auch jeder Zeit besuchen kann und mit denen ich auch Kontakt habe. Alle haben Erfahrung mit Kaninchen und ich bin mir sehr sicher, dass kein Tier davon im Tierheim landen wird.

Die Elterntiere sind alle gesund. Meine Mädels stammen NICHT aus der Zoohandlung. Eines davon ist eine Nachzucht meiner Tante. Die Eltern stammen aus einer Zucht von einer sehr netten Züchterin. Das andere Weibchen ist eine Tochter davon.
Die Züchterin von Findus geht regelmäßig auf Ausstellungen. Ich denke, dass auch ihre Tiere gesund sein werden, denn sonst würden sie ja nicht ausgezeichnet werden.

Teddys sind wirklich sehr aufwendig, was das Fell angeht. Luna ist ein Pekingteddy (Löwenköpfchen und Teddy). Sie filzt überhaupt nicht. Ihre Tochter Lotti auch nicht.
Ich denke, Findus war einfach nur so verfilzt, weil er nie gebürstet wurde. Der er jetzt komplett entfilzt wurde, denke ich auch nicht, dass er wieder verfilzen wird. Jedenfalls nicht bei regelmäßiger Fellpflege.
Und auch die Jungtiere filzen nicht so schlimm, weil halt ein Löwenköpfchen mit drin steckt. Das habe ich mal gelesen.

Ich weiß, dass Babys eine Menge Arbeit machen. Deshalb werden sie ja auch im Sommer zur Welt kommen. Wir haben einen großen Garten, in dem sie täglich herumhoppeln können. Dort können sie auch frisches Gras mümmeln. Zusätzlich bekommen sie natürlich Heu, Gemüse, Blätter und Zweige.
Hat letzten Sommer alles prima funktioniert. Wir hatten 5 gesunde, prima sozialisierte Babys. Keines hatte irgendwelche Fehlstellungen. Bei meiner Tante auch nicht.
Kein Weibchen hat ihre Junge verstoßen.

Liebe Grüße,
Annika

Madzia 09.02.2014 15:09

Zitat:

Zitat von Valentina (Beitrag 607568)
"Guter Züchter" ist immer eine Betrachtungssache. Was macht ein guter Züchter aus?
Zumal Teddy keine anerkannte Rasse ist, somit können wir auch nicht von Züchtern sprechen, sondern von Menschen, die es sich zum Hobby gemacht haben, Kaninchen zu vermehren.
Andere sammeln Briefmarken oder gehen Bergsteigen...

Selbst wenn der Rammler einandfrei sein sollte, was mir schwer fällt zu glauben - so gehört zu einem einwandfreien Wurf immer 2 Parteien.
Sind die Weibchen auch alles gecheckte Rasse/zuchttiere?
Oder stammen sie wohlmöglich aus der Zoohandlung?

Man kann das nicht befürworten und man sollte immer dagegen argumentieren!

Da gebe ich dir vollkommen Recht. Für den Einen ist ein Züchter gut, für den Anderen nicht. Ich wollte mich bewusst nicht in das Thema vertiefen, weil ich Null Ahnung vom Züchten habe. Dass es kompliziert ist und viel Genetik dahinter steckt, ist auch schon alles was ich weiß :D Dass Teddys keine Rasse sind, wusste ich ja nicht einmal :o Deshalb kann ich nur schwer beurteilen, ob mein Gegenüber Ahnung hat oder nicht. Jemandem der nur Vermehren will, würde ich jeder Zeit davon abraten. Aber mit einem guten Züchter kann ich bei Weitem nicht mithalten und halte mich dann lieber aus dem Thema raus ;)

Madzia 09.02.2014 15:24

Zitat:

Zitat von Annika6799 (Beitrag 607656)
Hallo!

Puh, das sind aber viele Antworten.
Also erstmal zum Thema Tierheim. Da war ich schon. Die haben da nicht viele.
Und außerdem, wenn sich Leute Kaninchen aus dem Tierheim holen, woher soll man wissen, dass sie nicht auch irgendwann überfordert sind? Sie dann einfach aussetzen? Dann landen sie wieder im Tierheim.
Ich habe meine bisherigen Jungtiere an sehr nette Leute weitervermittelt, die ich auch jeder Zeit besuchen kann und mit denen ich auch Kontakt habe. Alle haben Erfahrung mit Kaninchen und ich bin mir sehr sicher, dass kein Tier davon im Tierheim landen wird.



Liebe Grüße,
Annika

Wenn das wirklich so ist, dann ist das Tierheim, in dem du warst ein Einzelfall. In der Regel sind Tierheime nämlich überfüllt und die Tiere dort warten sehr lange auf ein neues zu Hause. Aber es gibt ja nicht nur Tierheime, was ist mit all den Tierschutzorganisationen oder auch Privatvermittlungen. Dort findest du immer wieder Kaninchen, die ein Zuhause suchen.

Natürlich besteht keine Sicherheit, dass die vermittelten Tiere nicht wieder zurück kommen. Aber darum geht es auch gar nicht. Durch deine Zucht und vor allem durch deine Vermittlung, nimmst du den Tieren im Tierheim die Chance auf ein potentielles Heim. Es gibt Tiere, die Jahrelang im TH sitzen und währenddessen wird immer wieder nachgezüchtet und vermittelt...

Ich habe ein Kaninchen aus dem TH und eines, das, wenn es nicht im Wald gestorben wäre, womöglich auch im TH gelandet wäre. Beide Ninchen könnten vom Äußeren her nie mit reinrassigen Ausstellungstieren mithalten, aber ihr Inneres ist Gold wert.

LG

Annika6799 09.02.2014 15:36

Hallo!

Das ergibt natürlich Sinn. Aber ich denke nicht, dass Leute, die ein Tier vom Züchter wollen, ein Tier aus dem Tierheim nehmen würden. Außerdem sind die Anforderungen, die Tiere odsr Tierschutzorganisationen stellen, wirklich verdammt hoch. Eine Bekannte von uns wollte ein Kaninchen aus dem Tierheim holen. Die haben ihr keins vermittelt, weil sie angeblich zu wenig Platz hätte. Sie hat aber ein ziemlich großes Außengehege, in dem locker noch ein bis zwei Tiere mehr Platz gehabt hätten. Da ist es, wie ich finde, kein Wunder, dass die Tiere dort so lange bleiben.
Außerdem weiß man ja nie, wo die Tiere her kommen, was sie schon alles durchgemacht haben usw.
Man weiß nie, ob sie mit bereits vorhandenen Tieren klar kommen würden. Und am Ende gibt man sie wieder zurück, weil die VG nicht hinhaut. Purer Stress für die Tiere.
Klar kann es auch klappen. Aber ich finde trotzdem, wenn man sich gleich zwei Geschwister aussucht, die gut sozialisiert sind, ist es wesentlich entspannter für den Besitzer. Das ist doch besser, als wenn sie dann wegen Überforderung von unwissenden Haltern wieder ins Tierheim zurückgegeben werden.
So sehe ich das jedenfalls.

Liebe Grüße,
Annika

Blumenkind 09.02.2014 15:42

Ich finde es persönlich falsch zu züchten.
Tiere gibt es genug auf der Welt, die ein zu Hause suchen.
Und mit 14 Jahren möchte ich dir dringend von Zuchtexperimenten abraten.
LG

Annika6799 09.02.2014 15:45

Achso, ich wollte noch was sagen. Nicht, dass ihr denkt, ich hätte nur Zuchttiere. Das stimmt nämlich nicht. Pepper zum Beispiel habe ich aus dritter Hand übernommen. Die Besitzerin hatte sie auch nur zur Pflege, aber sie kam nicht mit ihr klar. Und keiner wusste, wo sie herkam. Wahrscheinlich ausgesetzt oder so. Muffin und Teddy haben wir von einem Paar übernommen, das in einer winzigen Wohnung gelebt hat. Mit 3 Katzen und einem Hund. Wir haben also nicht nur irgendwelche Tiere aus verschiedenen Zuchten, sondern auch welche aus Privatvermittlungen. Und klar, sie sind toll. Aber sie sind halt so, wie ich eben schon beschrieben habe. Pepper versteht sich zum Beispiel überhaupt nicht mit Weibchen und ist ziemlich dominant. Muffin und Teddy sind zwar recht umgänglich, aber Teddy hat am Anfang öfters mal zugebissen (auch mich) und das tut er heute manchmal auch noch. Muffin ist immer der, der einstecken muss.

Kreusa 09.02.2014 15:46

Zitat:

Zitat von Annika6799 (Beitrag 607677)
Aber ich finde trotzdem, wenn man sich gleich zwei Geschwister aussucht, die gut sozialisiert sind, ist es wesentlich entspannter für den Besitzer.

Und gut sozialisierte, bereits vergesellschaftete Pärchen gibt es im Tierheim nicht?
Komisch... bei uns sind die Heime voll davon ;)

Und alle meine bisherigen Tiere stammen aus dem Tierschutz bzw. Tierheim. Und alle (sowohl Kaninchen, als auch Katzen, als auch unser Hund) sind ganz normale, wunderbar soziale Tiere, obwohl entweder unbekannt ist, was sie vorher durchgemacht haben, oder bekannt ist, dass es etwas Schlimmes war. Es braucht manchmal Geduld, klar, aber sie geben auch eine Menge zurück.
Das Argument "man weiß ja nie, was sie schon alles durchgemacht haben" halte ich für eine reine Ausrede. Ich habe noch nie von einem Tierheim/Tierschutzkaninchen gehört, dass sich mit der nötigen Liebe und Geduld nicht toll entwickelt hätte und irgendwann ein normales Kaninchenleben in der Gruppe führen konnte.

Und die Gefahr, dass sich das neue Tier nicht mit der Gruppe verträgt besteht bei Züchtertieren doch genauso wie bie Tierheimtieren...

Versteh mich nicht falsch: Ich bin kein genereller Zuchtgegner. Nur ist es für mich kein erstrebenswertes Zuchtziel gerade noch mehr Teddykaninchen zu produzieren, wo doch bekannt ist, was deren Fell für Probleme mitbringt. Und das dann mit halbseidenen Aussagen über Tierheim- oder Tierschutztiere zu rechtfertigen.

Madzia 09.02.2014 15:49

Zitat:

Zitat von Annika6799 (Beitrag 607677)
Hallo!

Das ergibt natürlich Sinn. Aber ich denke nicht, dass Leute, die ein Tier vom Züchter wollen, ein Tier aus dem Tierheim nehmen würden. Außerdem sind die Anforderungen, die Tiere odsr Tierschutzorganisationen stellen, wirklich verdammt hoch. Eine Bekannte von uns wollte ein Kaninchen aus dem Tierheim holen. Die haben ihr keins vermittelt, weil sie angeblich zu wenig Platz hätte. Sie hat aber ein ziemlich großes Außengehege, in dem locker noch ein bis zwei Tiere mehr Platz gehabt hätten. Da ist es, wie ich finde, kein Wunder, dass die Tiere dort so lange bleiben.
Außerdem weiß man ja nie, wo die Tiere her kommen, was sie schon alles durchgemacht haben usw.
Man weiß nie, ob sie mit bereits vorhandenen Tieren klar kommen würden. Und am Ende gibt man sie wieder zurück, weil die VG nicht hinhaut. Purer Stress für die Tiere.
Klar kann es auch klappen. Aber ich finde trotzdem, wenn man sich gleich zwei Geschwister aussucht, die gut sozialisiert sind, ist es wesentlich entspannter für den Besitzer. Das ist doch besser, als wenn sie dann wegen Überforderung von unwissenden Haltern wieder ins Tierheim zurückgegeben werden.
So sehe ich das jedenfalls.

Liebe Grüße,
Annika

Ob es bei Geschwistern leichter ist, weiß ich nicht, ich hatte nich nie welche :p . Aber von Tierheimen mit zu hohen Voraussetzungen hab ich auch schon gehört und ich muss sagen, dass ich es auch nicht wirklich verstehe. Es muss natürlich welche geben, aber es soll tatsächlich Tierheime geben, die es gern mal übertreiben. Bei uns in den Tierheimen sind die Voraussetzungen sogar recht weit runter geschraubt (mind. 1 Partner, Käfig ist ok, aber mit täglichem Freilauf)

Wo die Tiere her kommen weiß man tatsächlich nicht, aber mir persönlich ist das auch egal. In einem TH kann man trotz unbekannter Vorgeschichte oft viel mehr über den Charakter eines Tieres erfahren. Gerade weil die Tiere dort oft lange untergebracht sind und die Pfleger das Tier somit besser kennen lernen. Über ein junges Kaninchen vom Züchter kann man nur sagen, wer die Eltern sind und wie das Kaninchen jetzt gerade ist. Denn vor allem Kaninchen können sich sehr stark verändern. Dann wird schnell mal aus einer Schlaftablette ein Energiebündel.

janaundeddy 09.02.2014 16:18

Das klingt alles wie dieser Fall, wenn Menschen sagen "Ach das wird schon" und
"ich krieg das hin" und "ich mach mir erst Sorgen, wenn es soweit ist".
Du verhälst dich momentan wie ein Kind, das nicht einsehen will, dass manches halt nicht geht. Hör mal, das könnten bei zwei Weibchenn 10 Jungen werden! Und du hast eh schon acht! Irgendwo muss doch auch schluss sein...also ehrlich....
Du bist erst 14. Die Kaninchen werden wie gesagt vllt. 30qm sicheres Gehege brauchen, Futter, und sonstige Kosten werden anfallen! Wieso verstehst du das denn nicht? Du bist noch von deinen Eltern abhängig. Sind die einverstanden mit den Kosten und dem gehegebau eines so großen geheges???
Hier sind nochmal meine Fragen:

-Hast du genug Platz? 25-30 qm mindestens)
-Genug Geld für Impfungen (ca.20-30 Euro pro Nase), Kastrationen(die können gleich mal 60 Euro kosten pro Nase, kommt auf den TA an), mögliche Krankheiten (Wenns schlecht läuft kanns gleich mal über 200 Euro werden, was wenn zwei oder drei Tiere gleichzeitig krank sind?)
-Geld für Futter und Sonstiges? Wie Stroh und Heu (Kommt drauf wann wo du es kaufst,bei Händlern wie Fressnapf etc. können das bei keine Ahnung 10 Nins im Monat VIEL werden), Gemüse, Obst etc. im Winter )bei 10 Nins 50 Euro im Monat ungefähr).


Wenn du auch nur eine mit Nein beantwortest, dann lass es. Und wenn du eine mit Ja beantworten kannst, dann sag mir bitte wie.

Lies dir bitte alle Beitrge hier in Ruhe nochmal durch, ich glaube, du hast einiges überlesen.

Annika6799 09.02.2014 16:19

So meinte ich das gar nicht. Ich meinte bloß, dass unerfahrene Kaninchenhalter eher Probleme mit den Tierheimtieren haben könnten. Vor allem, weil die VG ja verdammt viel Geduld und auch Nervenstärke bedarf. Und viele Leute haben das halt nicht.
Außerdemist doch nicht gesagt, dass die Leute, die jetzt beispielsweise von mir ein Kaninchen haben, sich nicht noch welche aus dem Tierheim holen würden. Und wie ich oben schon geschrieben habe,die Tierheim wollen einem die doch gar nicht vermitteln. Würden sie die Ansprüche ein wenig runterschrauben, würden sicher tausende Tiere mehr ein Zuhause finden.

Es wird doch aber auch immer gesagt: Tiere sind genauso viel wert, wie Menschen. Warum regt sich dann niemand drüber auf, dass Kinder in Kinderheimen leben müssen und sie keiner adoptiert? Ist doch genau das Gleiche wie mit dem Tierheim!
Menschen bekommen doch trotzdem selber Kinder, obwohl so viele im Kinderheim sind. Und das ist in Ordnung?

Blumenkind 09.02.2014 16:22

Ich glaube nicht, dass man Kinder in Kinderheimen mit Tieren aus Tierheimen vergleichen kann. ( Ich bin Kindergärtnerin und weiß wo von ich rede)
Lies dir bitte die Kommentare über deinem durch.
LG

Annika6799 09.02.2014 16:27

Also, wie gesagt.
Wir haben einen großen Garten.
Impfungen übernehmen die Käufer, da die Kleinen noch den Impfschutz der Mutter bis zur 12. Woche tragen und ich sie mit 10 Wochen abgebe.
Katrationen übernehmen auch die Käufer. War bisher allerdings nicht nötig, da ich nur Mädchen hatte.
Stroh und Heu bekomme ich kostenlos vom Landwirt in unserem Dorf.
Für genug Futter ist auch gesorgt. Wie gesagt, sie bekommen hauptsächlich Gras/Wiese und Gemüse. Zweige und Blätter kann ich mir auch immer kostenlos holen.
Bei Tierarztkosten unterstützen mich meine Eltern.

Dass ich mich wie ein Kind benehme, kann schon sein. Ich bin ja auch noch eins.

Kreusa 09.02.2014 16:28

Zitat:

Zitat von Annika6799 (Beitrag 607696)
Es wird doch aber auch immer gesagt: Tiere sind genauso viel wert, wie Menschen. Warum regt sich dann niemand drüber auf, dass Kinder in Kinderheimen leben müssen und sie keiner adoptiert? Ist doch genau das Gleiche wie mit dem Tierheim!
Menschen bekommen doch trotzdem selber Kinder, obwohl so viele im Kinderheim sind. Und das ist in Ordnung?

Der Vergleich hinkt zwar etwas und hat mit diesem Thema hier überhaupt nichts zu tun, aber "nein", es ist auch nicht "in Ordnung", dass so viele Kinder in Kinderheimen leben müssen.
Hast du dich mal über das Thema Adoption informiert? Oder welche hohen Ansprüche an Pflegefamilien gestellt werden? Was Menschen, die ein Kind adoptieren wollen, alles für Hürden durchlaufen müssen, bis sie das dürfen, falls sie es trotz allem dann überhaupt dürfen und ihnen nicht z.B. aus ihrer sexuellen Orientierung, ihrem Job oder ihrem Alter ein Strick gedreht wird? Da ist es nicht damit getan in ein Heim zu marschieren und sich ein Kind auszusuchen. Bei weitem nicht.
Also bitte keine Vergleiche damit ohne sich zu informieren.

Kreusa 09.02.2014 16:43

^^ Ganz abgesehen davon, dass das was du treibst nicht dem entspricht, dass zwei Menschen ein Kind bekommen und das großziehen, während Kinder im Heim sitzen, sondern eher dem Fall, dass zwei Menschen einen Haufen Kinder bekommen und die dann jedes mal zur Adoption freigeben, statt sich selbst darum zu kümmern. Du behältst die Würfe ja nicht, sondern gibst sie ab.

janaundeddy 09.02.2014 16:54

Zitat:

Zitat von Annika6799 (Beitrag 607703)
Also, wie gesagt.
Wir haben einen großen Garten.
Impfungen übernehmen die Käufer, da die Kleinen noch den Impfschutz der Mutter bis zur 12. Woche tragen und ich sie mit 10 Wochen abgebe.
Katrationen übernehmen auch die Käufer. War bisher allerdings nicht nötig, da ich nur Mädchen hatte.
Stroh und Heu bekomme ich kostenlos vom Landwirt in unserem Dorf.
Für genug Futter ist auch gesorgt. Wie gesagt, sie bekommen hauptsächlich Gras/Wiese und Gemüse. Zweige und Blätter kann ich mir auch immer kostenlos holen.
Bei Tierarztkosten unterstützen mich meine Eltern.

Dass ich mich wie ein Kind benehme, kann schon sein. Ich bin ja auch noch eins.

Mit einem großen Garten ist es nicht getan. Du brauchst ein komplett Marder und Fuchssicheres Gehege fürTag und Nacht.
Und nehmen wir an es weden 10 Junge. Wie und wo willst du denn ALLE unterbringen, damit sie garantiert und absolut kaninchengerecht leben???
Und du schreibst, sie bekommen Gemüse. Du denkst scheinbar nicht daran, dass auch Gemüse Geld kostet:rolleyes:
Und würden dich deinen Eltern auch bei 500-600 Euro TA Kosten unterstützen?
So, und jetzt hätte ich gerne einen Grund, warum du Jungen willst. Und bitte nicht sowas wie "Babys sind süß".

Und das mit dem Kind meine ich ja dass du dich wie ein kleinesKind verhältst, das nicht das bekommt was es will und den Grund dafür nicht einsehen kann:rolleyes:

Striezel&Pauli 09.02.2014 17:12

Hallo Leute,
Mein eines Kaninchen ist ein Angora-Mix Kaninchen und stammt aus dm TH. Es ist sehr viel Arbeit das Kaninchen regelmäßig zu bürsten.Da meine Kaninchen draußen leben kann ich sie nicht immer scheren weil es für das Tier dann zu kalt wird. Ich empfehle dir darauf zu achten sie immer regelmäßig zu bürsten. Denn auch wenn man regelmäßig bürstet entstehen Verfilzungen.

Annika6799 09.02.2014 17:22

Die Tierheime haben auch verdammt hohe Ansprüche. Vielleicht nicht ganz so krass, wie Kinderheime.

Blumenkind 09.02.2014 17:32

Hör bitte auf Kinderheime mit Tierheimen zu vergleichen.

Madzia 09.02.2014 17:36

Seid doch nicht gleich so pampig, Leute! Damit verschreckt ihr die Userin doch nur!

@annika6799, du kannst ein TH bei Weitem nicht mit einem Kinderheim vergleichen. Es gibt durchaus Menschen, die den Wunsch hegen ein EIGENES Kind zu bekommen und nicht in der Lage wären, ein fremdes genau so zu lieben. Beim Tier ist das ja anders. Jedes Tier, das du bekommst ist der Nachwuchs eines anderen Tieres, nicht dein Eigenes ;)


Hast du dich in mehreren Tierheimen erkundigt? Nicht in allen sind die Ansprüche so hoch. Und wenn du mal bei Ebay Kleinanzeigen vorbei schaust, findest du etliche Anbieter, die ihre Kaninchen einfach nur los werden wollen, ohne auch nur die geringsten Ansprüche zu stellen.

Angora-Angy 09.02.2014 17:45

Zitat:

Zitat von Annika6799 (Beitrag 607703)
Also, wie gesagt.
Wir haben einen großen Garten.
Impfungen übernehmen die Käufer, da die Kleinen noch den Impfschutz der Mutter bis zur 12. Woche tragen und ich sie mit 10 Wochen abgebe.
Katrationen übernehmen auch die Käufer. War bisher allerdings nicht nötig, da ich nur Mädchen hatte.
Stroh und Heu bekomme ich kostenlos vom Landwirt in unserem Dorf.
Für genug Futter ist auch gesorgt. Wie gesagt, sie bekommen hauptsächlich Gras/Wiese und Gemüse. Zweige und Blätter kann ich mir auch immer kostenlos holen.
Bei Tierarztkosten unterstützen mich meine Eltern.

Dass ich mich wie ein Kind benehme, kann schon sein. Ich bin ja auch noch eins.

Was du vorhast, ist KEINE Zucht! Zucht beinhaltet, sich ein Ziel zu definieren, also z.B. eine bestimmte Farbe oder - was bei Teddys sehr sinnvoll wäre - dass das Fell pflegeleichter wird und nicht mehr filzt, so dass die Tiere es allein pflegen können. Dieses Zuchtziel zu verfolgen, inkl. Auswahl der Zuchttiere und Ausselektieren der Nachzuchttiere, die dich nicht voranbringen, ist dann ZUCHT. Dem Ziel kannst du aber nicht näherkommen, wenn du die Jungen mit 10 Wochen weggibst. Du musst sie aufziehen, bis du ihr Erwachsenenfell und ihren Gesundheitszustand (Zähne etc.) beurteilen kannst. Dann suchst du dir die wenigen Tiere heraus, die zur Weiterzucht genommen werden, und die restlichen musst du irgendwie unterbringen. Da ein Züchter mit einer so jungen, überhaupt nicht durchgezüchteten Rasse sehr viel "Ausschusstiere" haben wird, die auch nie eine vernünftige Lebensqualität haben werden (Filz etc.) ist der einzige vernünftige Weg, diese Ausschusstiere loszuwerden, die Schlachtung. Ich persönlich halte es, wie schon oben erwähnt, für tierfreundlicher, ein "verkorkstes" Tier, das sein Leben lang nie wirklich zurechtkommen wird, zu schlachten, als es an Tierfreunde zu vermitteln, die ihrerseits immense Kosten haben werden. Das ist nicht Sinn und Zweck zielgerichteter Rassezucht! Gerade bei Teddys wirst du viele Generationen brauchen, um deinem Ziel "pflegeleichtes Fell" näherzukommen, du wirst die Tiere auswählen müssen, die noch am besten sind, aber auch die werden noch weit entfernt vom Ziel sein und viel Pflege brauchen. Bis die Deutschen Angora auf dem heutigen Stand waren (nämlich ohne Bürsten auszukommen) hat es etwa 50-60 JAHRE gedauert!!! Und das hat nicht eine einzelne 14jährige vollbracht! Wenn du WIRKLICH Interesse an der Rassezucht hast, such dir einen Zuchtverein, lass dich beraten und fang mit einer bereits gut stabil gezüchteten Rasse an, erstmal Erfahrungen zu sammeln, bevor du dich an die Neuerzüchtung einer Rasse wagst, die aus allem Möglichen bunt zusammengewürfelt ist und den Namen Rasse noch gar nicht verdient.

Annika6799 09.02.2014 18:04

Mein Gott, Leute! Ich will doch gar nicht züchten! Einen einzigen Wurf, vielleicht zwei. Und auch nicht beide auf einmal. Danach wird Findus kastriert und es wird keine weiteren Würfe geben.
Ich habe auf mehreren Tierheim-Websides geschaut. Aber wenn man, wie ich, gerne Teddys haben möchte, hat man bei den meisten echt schlechte Karten. Da sind hauptsächlich normale Zwergkaninchen und Löwenköpfe.
Meine Eltern würden mit mir auch nicht so weit fahren. Das Gleiche gilt für Kaninchen bei Ebay Kleinanzeigen oder dem Heißen Draht.
Zu Findus wären meine Eltern mit mir auch nicht gefahren. Deshalb kam er ja mit dem Tierversand.

Madzia: Danke, dass du mich nicht fertig machst :-)

Ich kann eure Einwände durchaus verstehen, aber jemand, der ein gesundheitlich einwandfreies Tier vom Züchter will, wird auch keines aus dem Tierheim nehmen.
Viele Tiere aus dem Tierheim sind krank, was auch der Grund war, weshalb sie abgegeben wurden.
Das Risiko besteht bei Züchtern zwar auch, aber wenn man mit Tieren züchtet, die gesund sind und auch gesunde Vorfahren haben, ist das Risiko doch viel geringer.

Kreusa 09.02.2014 18:05

Zitat:

Zitat von Annika6799 (Beitrag 607767)
Ich kann eure Einwände durchaus verstehen, aber jemand, der ein gesundheitlich einwandfreies Tier vom Züchter will, wird auch keines aus dem Tierheim nehmen.
Viele Tiere aus dem Tierheim sind krank, was auch der Grund war, weshalb sie abgegeben wurden.
Das Risiko besteht bei Züchtern zwar auch, aber wenn man mit Tieren züchtet, die gesund sind und auch gesunde Vorfahren haben, ist das Risiko doch viel geringer.

Immer diese Vorurteile... :rolleyes:

janaundeddy 09.02.2014 18:09

Zitat:

Einen einzigen Wurf, vielleicht zwei.
Einen guten Grund dazu habe ich immer noch nicht gehört.

Kreusa 09.02.2014 18:16

Ich verstehe jeden, der zum Züchter geht, weil er genetisch gesunde Tiere möchte. Aber die Chance die bei einer 14jährigen zu finden, die nur so aus Jux und weil Teddys so süß sind mal Junge produziert ist geringer, als im Tierheim gesunde Tiere zu bekommen. Die werden nämlich in der Regel im Tierheim untersucht und man wird (falls vorhanden) auf Krankheiten hingewiesen und kann sich informiert entscheiden, ob man das auf sich nehmen möchte.

Lady_Dynamite 09.02.2014 18:19

Zitat:

Zitat von Annika6799 (Beitrag 607740)
Die Tierheime haben auch verdammt hohe Ansprüche. Vielleicht nicht ganz so krass, wie Kinderheime.

Wenn du selber Kaninchen, Hamster, Katzen oder Hunde gebären kannst, reden wir nochmal drüber.

Blumenkind 09.02.2014 18:21

Es geht hier nicht um fertig machen.
Es geht darum, dass du ohne Vorwissen einfach mal deine Kaninchen verpaaren willst.
Lass die Finger bitte von sowas!
Du bist 14 und kannst wirklich andere Sachen machen!
Angora-Angy ist Züchterin und weiß was es bedeutet zu züchten.
Das was du vorhast ist vermehren und kein züchten!

Fluffys 09.02.2014 18:51

Wegen Leuten wie dir sind die Tierheime und Notstationen voll,alle wolle nur 1 ,2 Würfe weil Babys ja soo süß sind. Fast alle Kaninchen wandern durch mehrere Hände weil den meisten Leuten die Lust schnell vergeht.

Und meistens haben die Leute später Probleme wenn sie beim Züchter oder Zooladen kaufen weil in der Regel 2 Weibchen gekauft werden die sich meist ab der Pubertät nicht mehr verstehn (dann wird ein Weibchen abgegeben wegen "Unverträglichkeit" und das andere bleibt ein Leben lang allein)
Viele Züchter informieren die Käufer genauso schlecht wie die Verkäufer in Zoogeschäften weil es einfach ums verkaufen geht.

Und wenn man schon vermehrt sollte man Rammler nur frühkastriert abgeben. Sonst kommt der nächste auf die Idee vielleicht nur 1,2 Würfe zu haben und das ganze fängt von vorne an! Aber natürlich machen das die wenigsten weil sie dann Geld in ihre Tiere investieren müssten und die Chancen schlechter stehen dass einem Käufer den gesamten Preis für eine Kastration wieder zurück bezahlen!

Man vermehrt keine Tiere aus Spaß und du hast offensichtlich keine Kenntnisse über Zucht und Genetik,oder was ist dein Zuchtziel? Eigentlich doch nur Babys haben? Warum nimmst du nicht eine trächtige Notfallhäsin auf und ziehst deren Junge groß wenn es nur darum geht Babys zu haben? Schau dich doch bitte mal in den ganzen Kaninchenforen um wiieviele Kaninchen Plätze suchen,auch Babys und es ist einfach irrsinnig schwer wirklich artgerechte Plätze zu finden.
Und dass Tierheime sehr streng sind mit der Abgabe kann ich nicht bestätigen,die meisten Kaninchen werden nach wie vor in Käfighaltung vermittelt wenn man nur versichert dass sie auch Auslauf bekommen,abgesehn davon finden selten Vorkontrollen bei Kleintieren statt. Wenn ein Tierheim "streng" ist werden sie sicher auch nur die typischen 2-3m² pro Tier verlangen und das sollte jedem Kaninchen zustehen.
Wieviel Platz haben die Tiere bei dir? Unter einem "großen" Garten kann man sich ja leider nicht viel vorstellen,wie groß ist dein Gehege und wieviele Tiere sitzen da drin? Und von deinen letzten Würfen haben alle Tiere einen Platz bekommen wo auch jedes Tier mindestens 2-3m² zur Verfügung hat?
Also ich hoffe sehr du überlegst dir das nochmal ob das unbedingt sein muss.


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 16:08 Uhr.



Search Engine Friendly URLs by vBSEO 3.6.0 PL2 ©2011, Crawlability, Inc.