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Verändertes Verhalten,Haltung & ErnährungVorab: Entschuldigt bitte diesen langen Roman - aber ich habe den kleinen Hasen total ins Herz geschlossen, und möchte unbedingt!!, dass es ihm bei mir gut geht und er ein schönes und aktives Leben hat. Bin mir da total unsicher und habe ständig Zweifel, ob ich richtig mit ihm umgehe, er sich hier wohl fühlt... Deshalb ist es mir recht wichtig, Eure Meinung zu erfahren. Seit einigen Wochen habe ich also ein Zwergkaninchen (mein Erstes), ein vielleicht 1 bis 1 1/2-jähriger Bock. Bemühe mich seither sehr um Wissensaneignung rund um Haltung und Ernährung des kleinen Ninchens. So einige aufgeworfene Fragen blieben mir bisher unbeantwortet: Rolfi rührte bislang keine Karotte, Möhre, Möhrengrün, Apfel, Apfelstück, Beeren an; habe unterschiedliche Sorten probiert, kleingeschnitten und im Ganzen - erfolglos. Könnte es möglich sein, das er dies alles nicht mag? - Mais wird ebenso verschmäht, wie noch so einiges andre - ihm Bekannte und Unbekannte. - Frische Kräuter - gleich welche, von Petersilie bis Basilikum- werden absolut links liegen gelassen. - Von mir geschnittenes und getrocknetes Heu und Brennesseln samt Wurzeln zerrt er durch den Käfig in seine Toilettenecke, frißt sie nicht... - Dinge, die er zuvor bei den Nachbarn mochte, verschmäht er heute. Und ich frage mich: Warum? Wieso? Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Mhm. Aber der Hase kannte zuvor auch keinen Löwenzahn, frischen Klee, Salatblätter - überhaupt Frisches - keine frischen Äste und Zweige. Trotzdem ging er an all dies sofort ran. Einen Namen besaß der Hase auch nicht, aber ich habe auch nicht erwartet, dass er auf "Ninchen", oder "Rolfi" hören würde. Weshalb das Nachbarehepaar ihn sich zugelegt haben, ist mir bis dato eh schleierhaft; sie hielten den kleinen Hasen im Kaninchenstall, in dem kleinen Garten hinterm Haus. Sie sagte: "Der Hase ist lecker, frisst nur Vitakraft und eine spezielle Hausmarke." Ausschließlich mit Trockenfutter wurde er ernährt, Marke V-k und Hausmarke Edeka. Das Vk-Heu rührte er nie an, befraß lieber das Stroh. Und das Heuverschmähen ist bis heute so, obgleich ich unterschiedliche Marken ausprobiert habe. Warum frisst er kein Heu??? Die Nachbarn verreisen des öfteren und ich kümmerte mich bisher um deren Post, Zeitung, Müllabfuhr - und deren Kaninchen (- die ziehen bald um, und in den schönsten Wohnungen ist Tierhaltung Tabu -ergo: sie wollten ihn loswerden - ich nahm ihn gern) Ich bekam ihn mitsamt Stall, Käfig und dem gesamten Futter - jenes rührt er nicht mehr an.....??? Er kann doch nicht satt sein vom dem Frischfutter. Täglich bringe ich Rolfi Frischfutter und er verschlingt es - nur ein einziges Mal hatte er bisher Durchfall - durch Spitzwegerich, den ich ergo weglasse... Als er noch bei den Nachbarn wohnte, brachte ich ihm Nagerstangen von Vitak., die er begierig verschlang - dieselbe Sorte hat er hier, in seinem neuen Zuhause, nicht angerührt. Die Nachbarin empfahl mir eine spezielle Leckerlisorte (Vitak. Carotties) - bei mir rührt er sie mit seinen Zähnen nur an, um sie aus der Futterschale hinauszuschmeissen. Nochmals: Warum mag er dies hier nicht? Das er kein Leckerli-Fan ist, kommt mir und vor allem meinem Bankkonto sehr entgegen! Verzuckerte Joghurtdrops etc. - rührt er auch nicht an. An einem Sonntag holte ich ihn herüber, und am Montag bin ich sogleich mit ihm zum Tierarzt - Impfungen und eine äußert dringend benötigte Antimilbentinktur lagen an. In meinem Stammtierfutterladen ließ ich mich beraten - kaufte Streu, Heu, Außengehege, Salzleckstein, Nagerstein und eine Hasentoilette. An den Salzleck- und Nagerstein ist er nicht dran gegangen. Er bekommt täglich frische Zweige - aber warum leckt er nicht am Salzstein? Rolfi hat stets im Stall, Käfig, Außengehege immer je an der rechten Seite seine Toilettenecke, da ist er sehr diszipliniert. Die Hasentoilette dort deponiert (dasselbe Einstreu hinein usw.), sie wurde sofort angeschaut - und weggezerrt. Egal wie oder wo - ich glaube, er will sie nicht. Kann das sein? Auch gibt es Wunderliches zum Häuschen: Ich wohne wieder in meinem Elternhaus, einem ehemaligen Bauernhof mit unwahrscheinlich viel Platz. Rolfi bewohnt - das ehemalige Futterzimmer der früheren Schweine- und Hühnerställe - dort steht sein Stall; - die Waschküche - dort steht sein Käfig am Fenster; - und im Garten - dort steht ein Käfig verbunden mit einem Außengehege. Bei schlechtem Wetter schleppe ich all das in die Waschküche hinein, und er saust auf dem Steinfußboden und auf Decken, Handtüchern umher. Ich habe ihm Häuser gebaut - eines für jedes seiner "Zimmer". Er flitzt mal durch, beisst und zerrt an den jeweiligen Material herum, klettert daran und darauf herum - aber geht zum Schlafen oder längerem Verweilen nicht hinein, sitzt davor, daneben - oder hoppst eben in seinem Käfig rüber. Verstehe ich absolut nicht, denn hier im Forum, sowie die Verkäuferin riet unbedingt zu einem Schutzraum / Häuschen.Könnte mir jemand erklären, warum er seine Häuschen nicht bewohnen will? Eine Idee? Soweit ich das beurteilen kann, fühlt er sich hier sehr wohl - aber ich habe kaum Ahnung von Zwergkaninchen. Täglich nehme ich ihn auf den Schoß, in den Arm, kraule, bürste, streichle ihn. Dann leckt er immer meine Hand, meine Finger ab. Ist das ein Zeichen der Zuneigung, wie bei Hunden? Rolfis Fell ist wunderschön geworden, er hat etwas zugenommen, strotzt vor Kraft und Gesundheit, ist generell weitaus aktiver (beim Nachbarn saß er immer nur in der linken Stallecke), spielt gerne das hier im Forum angeratene Klorollenspiel und Suchspiele (versteckte Haferflocken suchen). Wenn ich beim andren Nachbarn sauber mache - nehme ich Rolfi in der großen Transportbox mit - er setzt sich - total niedlich - immer in Laufrichtung und schaut hinaus -( zittert aber nicht,verkriecht sich nicht), und verbringt die 3 Stunden fressend in Nachbars Garten. Oder bilde ich mir das ein? Meint ihr, er fühlt sich wohl? Hat jemand eine Idee, wie ich ihn dazu bewegen kann, Möhren, Kräuter, Heu zu fressen? Selbstverständlich schütze ich ihn vor meinen Hunden, und ich bin bei den umliegenden Tierheimen und Kleinanzeigen auf der Suche nach einem abzugebenden, sterilen Weibchen (bisher erfolglos); er soll nicht alleine bleiben.
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| Stichworte |
| haltung & ernährung, verändertes verhalten |
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