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Paul entpuppt sich als schwierig und wenig sozial... Hallo ihr Lieben, ich weiß nicht warum ich im falschen Film bin....Hier mein Problem: Ich habe seit fünf Jahren meine süße, kleine Farbenzwergfrau Lili. Nach langem, inneren Kampf habe ich mich,entgegen aller Warnungen, dazu entschlossen die Familie zu vergrößern. Unser Paulchen zog vor 3.5 Wochen ein, er kommt aus dem Tierheim, wo er Mitte Januar vor die Tür gestellt wurde. Nach hiesiger Recherche, konnte ich anhand der Tätowierungen herausfinden dass mein Paulchen ( er ist ein Widderchen und doppelt so groß wie Lili) 2 Jahre alt ist. Nach heftiger Zusammenführung schien alles gut, doch nun kommt's; Mein Paul zeigt nicht nur Lili wer hier Herr im Haus ist! Er hat keinerlei Ambitionen soziale Kontakte zu Lili zu knüpfen.( Auch nicht zu mir) Lili traut sich ganz zaghaft ihn zu putzen wenn ich nah dabei bin. Doch er jagt sie nur.... Keine Spur von zusammen kuscheln oder Fellpflege. Mir gegenüber ist er schwer händelbar, nach den ersten Tagen ließ er sich streicheln und biss mal zu wenn ihm etwas gar nicht passte, weil er gerade etwas Wichtigeres zu tun hatte. Mittlerweile beißt er häufiger und rennt auch weg weil er nicht gestreichelt werden will. Meine Hasis dürfen sich den ganzen Tag frei bewegen in der Wohnung inkl. Balkon. Allerdings muss Paul nachts in den Stall, da ich nicht will das die wilde Jagd losgeht. Dann sitzt Lili vor dem Stall und geht später auf ihren Schlafplatz. Lili ist absolut zahm und sehr liebevoll. Ich dachte das Lili evtl. Durch ihre lebenslange Einzelhaltung Probleme macht bei dem Familienzuwachs. Unverhoffter Weise stehe ich nun vor einem Problem mit welchem ich nicht gerechnet habe! Kann hier jemand etwas dazu sagen, ich bin sehr unglücklich und verwirrt...?! Paulchen ist für mich ,momentan jedenfalls, eine harte Nuss weil ich dachte bei ihm schon eine Basis gefunden zu haben. Hier muss ich mir aber eingestehen das dies ein Trugschluss war. Ich weiß nichts von seinem Vorleben, da er nur vor die Tür gestellt wurde. Ach ja, kastriert wurde er dann im Tierheim. Danke schon jetzt für eure Hilfe!
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AW: Paul entpuppt sich als schwierig und wenig sozial...Ich sehe auch eines der Hauptprobleme darin, dass du die beiden immer wieder trennst. Das ist menschlich, aber nicht kaninchengerecht. Ich gehe davon aus, dass Paul ebenfalls vorher in Alleinhaltung lebte. Beide haben also ein nicht ausgereiftes Sozialverhalten, eine Vergesellschaftung kann deshalb durchaus länger dauern. Bei dir ist sie noch nicht abgeschlossen, und wird es auch nicht wenn du nicht durchhälst und sie machen lässt. Bis eine Vergesellschaftung vollständig abgeschlossen ist und sich eine stabile Rangordnung herausgebildet hat, kann es durchaus einige Monate dauern in denen es immer wieder zu Jagereien kommt. Das ist völlig normal und kein Grund einzugreifen. Meine erste VG lief so ab: die erste Woche war Ruhe, und ich hatte schon Oberwasser was ich doch für eine tolle und problemlose VG hatte. Und dann kam der Knall - denn alle hatten sich eingewöhnt im neuen Gehege: plötzlich hatte ich eine Woche lang fliegende Nins die sich gegenseitig ansprangen und versuchten in die Vorderpfoten zu beißen, jeden Morgen musste ich das komplette Gehege von den Fellbüscheln befreien und das Futter an 4 verschiedenen Stellen anbieten. Nach der Woche "High Noon" wurde es langsam besser, und nach weiteren 2 Wochen war die Rangordnung zwar noch etwas instabil, aber es war wieder Ruhe eingekehrt. Und die beiden größten Streithähne (es war eine Dreiergruppe damals) waren hinterher das bezauberndste Liebespaar. Wichtig: die beiden brauchen Platz - 24 Stunden am Tag. Beide in den Stall sperren würde zu schlimmen Prügeleien führen. Das darf also keinesfalls sein. Und es dürfen auch keine Sackgassen entstehen - also müssen alle Häuser einen zweiten Ausgang haben. Wer hat dich denn gewarnt vor der Vergrößerung der Familie? Derjenige hätte besser daran getan dich auf die kaninchentypischen und damit artgerechten Verhaltensweise während einer Vergesellschaftung vorzubereiten Wahrscheinlich war es wieder mal jemand der keine Ahnung hatte ![]() Du hast richtig entschieden, du musst jetzt nur durchhalten und für möglichst optimale Bedingungen sorgen.
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AW: Paul entpuppt sich als schwierig und wenig sozial...Hallo Krimi ![]() Deine Aussage mit "entgegn aller Warnungen" habe ich jetzt ebnfalls nicht verstanden, soweit ich das jetzt gelesen habe war deine Lilli vorher alleine und das ist keinesfalls eine artgerechte Haltung ![]() Lasse Paul und Dir ein bißchen Zeit, allerdings werden manche Kaninchen nie richtig zahm. Du musst dir leider darüber im Klaren sein, dass Paul kein Kuschelpartner für Dich ist, sondern ein Partner für deine Lilli. Wenn er sich nicht streicheln lassen will, dann lasse ihn einfach. Mein Rammler lässt sich auch nicht streicheln und manchmal "streiten" wir uns wann denn nun Zeit ist das Gehege zu säubern ![]() Beißen tut er mich nicht, liegt aber sicherlich auch daran, dass ich ihn nicht bedränge sondern ihm immer den Freiraum lasse zu gehen wenn er will.
__________________ Fit for 2016: http://www.kaninchenforum.de/small-talk/40635-fit-2016-a.html Grüße vom teuflischen Duo und ihrer Haussklavin ![]() Besucht uns doch mal : [url]http://www.facebook.com/Langohrterrortruppe[/url]
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AW: Paul entpuppt sich als schwierig und wenig sozial...Ich kann dir wegen der Beisserei noch den Tipp geben, wenn er nicht vom Platz gehen will, dann geh du. Ich hatte das mit meiner Häsin auch, sie biss mich und kam sogar auf mich zu und wollte mich beissen, obwohl sie ebenso ausweichen hätte können. In solchen Situationen bin ich dann vom Platz weg gegangen, okay manchmal ist sie mir nachgedackelt und wollte mich immer noch beissen oder scheuchen, aber dann habe ich eben den Raum gewechselt :/ Und i.wie hat es funktioniert, seit mehr als 4 Monate wurde ich nicht mehr von ihr gebissen! Streicheln ist aber immer noch nicht drinn und für mich auch okay, immerhin kann ich sie jetzt aus der Hand füttern, ohne befürchten zu müssen, dass sie mich beisst ![]()
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