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Heute auf RTL um 0:30 Uhr: Aus Liebe zur Gier? Wenn Tierärzte pfuschen auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Selkie
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Registriert seit: 20.12.2009
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Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.01.2012, 16:28

AW: Heute auf RTL um 0:30 Uhr: Aus Liebe zur Gier? Wenn Tierärzte pfuschen


Zitat:
Zitat von imi Beitrag anzeigen
Da hast du recht. Mein Moppel war zwar in Einzelhaltung, aber er zeigte zumindest glückliches Verhalten (umherspringen, hüpfen, Männchen machen - beim Schmusen hat er auch immer mit den Zähnen geknackt). Er war bei uns in der Küche (immerhin freilaufend!) und hat mit uns fleißig interagiert. Auch ins Wohnzimmer kam er immer gehoppelt. Im Nachhinein tut's mir natürlich unendlich leid, dass er alleine unter Menschen sein musste :-(
ja meine einzelnen kaninchen haben auch beide harken geschlagen usw. schlappi ist sogar nachdem wir sie wegegebene haben (zu anderen kaninchen) gestorben. aber ich denke eher dass sie krank war, als das das was mit der gesellschaft zu tun hatte.



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imi imi ist offline
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Registriert seit: 24.09.2011
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imi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.01.2012, 16:32

AW: Heute auf RTL um 0:30 Uhr: Aus Liebe zur Gier? Wenn Tierärzte pfuschen


Ich glaube, die nehmen dann den Mensch als "Partner". Solang sie mit uns dann immerhin noch leben können...

wieviele Kaninchen hocken vergessen in irgendwelchen Außenkauen und sehen den ganzen Tag nichts und niemanden, außer mal ne Hand, die Essen reinwirft oder sie zum gelegentlichen "zerkuscheln" rausreisst.... :-(



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Dar89 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.01.2012, 17:10

AW: Heute auf RTL um 0:30 Uhr: Aus Liebe zur Gier? Wenn Tierärzte pfuschen


Oh maan, das ist ja krass und auch der Satz am Anfang der Doku "Es ist einfach so, dass Tiere vor dem Gericht nur "Sachen" sind."
Ich habe leider auch schon solche Erfahrungen mit einer Tierärztin gemacht, wodurch dann 2 meiner 12 Wochen alten Ninchen gestorben sind. Nur weil man eine simple Diagnose nicht hat stellen können, trotz Untersuchung des Kots.
Ich bin jetzt bei einer TÄ, die auch viel mit Homöopathie arbeitet, zusätzlich zu ihrer schulmedizinischen Ausbildung. Dadurch, dass ihre Praxis in dem gleichen Haus ist, in dem meine Mutter wohnt, komme ich da immer sehr schnell hin und die ist auch Sonntags oft dort!



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Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.01.2012, 08:55

AW: Heute auf RTL um 0:30 Uhr: Aus Liebe zur Gier? Wenn Tierärzte pfuschen


so hab zwar keine ahnung von der ganzen diskusion aber in einem punkt muss ich lillith recht geben
Zitat:
Ich finde, dass du mit dieser Behauptung vielen Tierbesitzern unrecht tust.

I.d.R. ist die Motivation, sich Informationen anzueignen, stets auf dem Gefühl eines Informationsdefizites begründet. Ich nehme also wahr, dass ich auf einem bestimmten Gebiet ein Informationsdefizit habe und das motiviert mich dazu, mir weitergehende Informationen anzueignen.
Wenn nun aber die meisten Tierbesitzer gar kein Defizit wahrnehmen, wieso sollten sie auf Informationssuche gehen? Das hat nichts mit Bequemlichkeit zu tun.

Was außerdem noch zu bedenken wäre:
Die Premiumfutterfraktion ist nicht der Nabel der Welt, ganz im Gegenteil: Seien wir mal ehrlich, Premiumfutterfütterung ist eine Randerscheinung, ebenso wie das Barfen.

Der „Mainstream“ ernährt seine Tiere mit Supermarktfutter, weil die meisten Informationsquellen zur Supermarktfutterfütterung raten. Nicht nur Tierforen sind Informationsquellen, sondern auch: die meisten Tierärzte, ein Großteil der gängigen Fachliteratur, befreundete Hunde-/Katzenhalter, Zoofachverkäufer, Werbesendungen/-prospekte…

Die Menschen sind – in deinen Augen – falsch informiert, aber nicht nicht informiert.
ich habe mich übrigends auch erst mit vor 2 oder 3 jahren hier im forum angemeldet weil eins meiner kaninchen ein trähnendes auge hatte. vorher dachte ich ich würde mich mit kaninchenhaltung auskennen. hatte ja schließlich schon seit meinem4. lebensjahr kaninchen und habe auch mal ein buch über kaninchen gelesen.

ich war keineswegs zu faul mich zu informieren. ist habe es einfach nicht für nötig gehalten.



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Beiträge: 19.449
Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.01.2012, 11:38

AW: Heute auf RTL um 0:30 Uhr: Aus Liebe zur Gier? Wenn Tierärzte pfuschen


Zitat:
Meine mopsige Kaninchendame würde alles fressen -
ob nun die leckere Schokolade vom Tisch, Chips (sie wollte sogar eine umgekippte Cola aufschlürfen)
oder "nur" die ganze Tüte voll Trockengemüse
Sie verträgt es nicht, ich weiß das - Sie anscheinend nicht
(außer sie ist am Selbstmord sehr interessiert)
Daher liegt es in meiner Verantwortung ihr den Zugang zu solchen ungesunden Sachen zu verwähren - ob sie nun noch so herzerweichend guckt oder sichtlich "leidet".

Sie kann keine Entscheidung treffen, weil sie sich der Konsequenzen nicht bewusst ist - für wie intelligent man sein Tier auch hält, diese Entscheidung muss der Halter treffen.
da kenn ich auch ein paar beispiele...

der hund von den eltern meines freundes hat vor kurzem vor lauter freude ein sekt glas zerschmettert... und dann wollte er den sekt tinken...
der frührige hund von den großeltern meines freundes hat mal die früchte aus dem biomüll gefressen. diese wurden vorher zum zubereiten eines rumtopfes genutzt (also vollgesogen mit alkohol). danach war wohl der hund betrunken.

meine kaninchen versuchen jedes mal die pflanze neben der couch zu fressen wenn ich sie laufen lasse. crusty will auch immer den osterkaktus auf der fensterbank anknabbern. beides ist sicherlich nicht gesund.

ich hatte mal ein kanicnhen welches mir popkorn geklaut hat

hat hier nicht auch mal jemand von einem kaninchen was spagethi bolognese gefressen hat berichtet (auch wenn man nie weiß ob sowas stimmt)
oder schokolade...

mir fallen noch zahlreiche beispiele ein. grade kaninchen die teilweise alles fressen. von teppich über möbel bis tapete zeigen, sollte man im auge behalten. kann ja leider sehr schnell böse enden.



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imi imi ist offline
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imi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.01.2012, 12:03

AW: Heute auf RTL um 0:30 Uhr: Aus Liebe zur Gier? Wenn Tierärzte pfuschen


Also meine Purzel frisst ALLES. Purzel hat mir schon meine Joghurette vom Wonzimmertisch geklaut!! Sie will sofort reinbeißen, wenn ich sie hinhalte. Pepsi schnuppert dran und hoppelt weg.

Da muss man schon aufpassen....



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 18.06.2009
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Lilith befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.01.2012, 23:04

AW: Heute auf RTL um 0:30 Uhr: Aus Liebe zur Gier? Wenn Tierärzte pfuschen


Hallo JayJay,

Zitat:
Zitat von JayJay
Für mich schon.
Ich will hier niemanden beleidigen und schon gar nicht bin ich eine von diesen Verrückten die hier jetzt mit einer Tafel vor Deiner Tür steht und schreit "Supermarktfutter ist Mord".
Allerdings finde ich, dass jeder über die unterschiedlichen Mögichkeiten informiert sein sollte - erst dann kann ich überhaupt eine Entscheidung treffen.
Ich kann mich hier nur wiederholen: Wenn jemand gar nicht um die Existenz der unterschiedlichen Möglichkeiten weiß, dann kann er auch nicht abwägen und entscheiden. Das Produkt muss zum Kunden kommen. Wenn Der Hersteller wartet, dass die Kunden auf ihn zukommen, dann wartet er auf Godot. So funktioniert Marketing nun einmal nicht.

Zitat:
Zitat von JayJay
Richtig, ebenso wie der Bio Bauer und das Internet
Der Mensch ist bequem, der Mensch lässt sich gerne von bunten Bildern und Versprechungen aus dem TV berieseln - auch hinter den Herstellern von Futtermitteln steckt eine riesige Maschinerie und vor allem sehr viel Geld ...
(Danke für dein Beispiel - Nestle, wer von Euch wäre auf die Idee gekommen, das die Futter herstellen !?)
Das Umdenken muss noch stattfinden.
Aber das assiert ja erfahrungsgemäß immer erst wenn es fast zu spät ist.
Interessant, dass du nun die Biolebensmittel in die Diskussion wirfst. Denn gerade die widerlegen doch, was du behauptest: Der Mensch ist nicht zu bequem für „Bio“, denn die Biobranche hat in den vergangenen Jahren einen Boom erlebt:

[URL="http://www.boelw.de/pm+M53df8fbb8be.html"]http://www.boelw.de/pm+M53df8fbb8be.html[/URL]
[URL="http://www.oekoblogger.de/?p=106"]http://www.oekoblogger.de/?p=106[/URL]

Natürlich ernähren sich die wenigsten Menschen ausschließlich von „Bio“, „Öko“ & Co. Der Anteil hat zugenommen, dennoch hat ja die Zahl der konventionellen Produkte im Supermarkt nicht abgenommen. Ich nehme an, die meisten Menschen werden sich wohl mischköstlich ernähren. Ein bisschen Genuss muss halt auch sein im Leben, nicht wahr? Oh, ein Lebkuchen.


Gerade die „Bio-Branche“ hat in den letzten Jahren alles richtig gemacht:
Sie hat ihr Nischendasein verlassen indem die Produkte nicht mehr nur in kleinen Alternativ-Tante-Emma-Öko-Lädchen angeboten wurden, sondern der breiten Masse in den großen Supermärkten zugänglich gemacht wurden. Die Produkte wurden stark beworben, es wurde ein „Image“ geschaffen. Dazu musste natürlich die Werbetrommel ganz kräftig gerührt werden. Im Falle der Bio-Lebensmittel hat es sich gelohnt.

Zitat:
Zitat von JayJay
Ist beinahe das Gleiche, oder ?
Wobei eine falsche Information bzw das gefährliche Halbwissen eigentlich noch schlimmer ist, weil mancher nur zu gern damit hausieren geht
Ich finde schon, dass es da einen merklichen Unterschied gibt.
Wenn ich nicht informiert bin, weiß ich darum und informiere mich.
Bin ich „falsch informiert“ (was immer man darunter auch verstehen mag), sehe ich keine Veranlassung, mich zu informieren.

Zitat:
Zitat von JayJay
Klar,
und wenn Du auf dem Berg wohnst wo es keine Post gibt oder Du im Rollstuhl sitzt und nie rechtzeitig zur Tür kommst ...
Da hast Du dir jetzt aber wirklich ein paar Geschichten an den Haaren herbeigezogen.
Nun akzeptier doch bitte mal, dass es Leute gibt, die ländlich wohnen. Dass es in diesen Gegenden noch nicht überall Internet gibt.

Dass nicht jeder eine Hausfrau als Nachbarin hat, die den ganzen Tag zu Hause hockt und Pakete für die Nachbarn einlagert.

Und dass eben in ländlichen Regionen manchmal auch überhaupt keine Nachbarn da sind.

Ganztags berufstätige Menschen sind keineswegs an den Haaren herbeigezogen, sondern stellen einen großen Teil unserer Gesellschaft.

Gerade ältere oder alte Leute haben auch nicht die Möglichkeit, irgendwo in die Innenstadt ins Alternativ-Katzen-Hunde-Lädchen zu gelangen und dann die Monatsration Premiumfutter in blauen Säcken nach Hause zu schleppen.
Meine Mutter hat jahrelang in der mobilen Altenpflege gearbeitet. Die Realität schaut so aus (millionenfach in Deutschland): Alte Omi mit Hund oder Katz. Zwar kommt die mobile Altenpflegerin regelmäßig zum Waschen, Medikamenteneingeben, Essen richten, evtl. Füttern etc., aber zum Wocheneinkauf geht´s einmal die Woche. Zur Verfügung steht dann ein Smart. Hinten im „Kofferraum“ ist meist Platz für einen Einkaufskorb oder ein Karree. Dann geht´s zum Supermarkt und Oma kauft alles ein, was sie in der nächsten Woche so brauchen wird, inkl. Tierfutter. Extra-Touren zum Fressnapf gibt´s nicht, erst Recht nicht zu Sandras Tieroase, zur Katzenboutique, zum Barfers Shop und wiesiealleheißen. Denn in einer Stunde muss der Einkauf erledigt sein, der festgezurrte Zeitplan der Altenpflegerinnen lässt keine Extra-Touren zu.

Internet? Was ist das?

Zitat:
Zitat von JayJay
1. Bequemlichkeit
2. Bequemlichkeit
3. Ist es außer Frage, dass wir unsere Haustiere nur möglichst artgerecht ernähren können und dass alles Dosenfutter immer nur eine Alternative sein kann.
1. Und 2.: Nein, Fulltimejob.
3. Trifft m.M.n. nicht auf alle Tiere zu, aber auf Katzen und Hunde schon

Zitat:
Zitat von JayJay
Starte einen Selbstversuch, dann kannst Du dir gerne ein eigenes Urteil bilden.
Alles andere sind nur Mutmaßungen .
Wie gesagt : Ich empfehle Dir einen Selbstversuch.
Nein, danke. „Never change a running System“.

Wie gesagt: Ich ernähre mich keineswegs mustergültig, sondern meine Ernährung beinhaltet „gesunde“ und „ungesunde“ Komponenten (wie die meiner Katzen übrigens auch). Im allgemeinen ernähre ich mich halt so wie die meisten Menschen in Deutschland (sagt zumindest mein Doc). Ich sehe keine Veranlassung, daran etwas zu verändern. Jetzt kannst du mir natürlich Bequemlichkeit deswegen unterstellen, aber ganz so einfach ist es nicht. Meine Ernährungsweise spiegelt gleichzeitig meine Überzeugung wieder: Gesunde Ernährung, ja. Aber Genuss muss auch dabeisein (und damit meine ich nicht den Konsum von Genussmitteln, sondern von genussvollen Lebensmitteln ).

Zitat:
Zitat von JayJay
Du schreibst, diese beiden Sätze gehören zusammen. Dann will ich sie auch in einem beantworten :
Es gibt tatsächlich auch – neben den schon genannten Gründen - Halter, die sich informiert und sich dennoch gegen (reine) Premiumfütterung und/oder Barfen entschieden haben. Und zwar weder aus Geldgründen noch aus Bequemlichkeit.

Und warum denn dann ?
Habe ich weiter vorne schon aufgezählt:

- Kein Internet (ergo keine Ahnung von solchen Diskussionen, wie wir sie gerade führen)
- Keine Möglichkeit, an das Futter heranzukommen
- Die Überzeugung, seine Tiere richtig zu ernähren. Mit Nicht-Premium-Futter
- Geringe Akzeptanz des Premiumfutters bei manchen Tieren
- Unverträglichkeitsreaktionen auf Premiumfutter (nein, nicht nur bei Radikal-Futterumstellungen)

Zitat:
Zitat von JayJay
Und ich finde Diskussionen sinnlos, wenn man keine eigenen Erfahrungen gemacht hat und seine Meinung nur auf Fremde stützt.
Meine Kernaussage war eigentlich, dass eine gesunde und möglichst artgerechte Ernährung die Gesundheit maßgeblich fördert und viele Zivilisationskrankheiten verhindern bzw lindern kann.
Ich halte jetzt seit fast 20 Jahren Katzen. Natürlich habe ich Erfahrungen gesammelt in all den Jahren und natürlich bin ich irgendwann – vor einigen Jahren schon, wahrscheinlich sogar früher als du – auf die Premiumfutterdiskussionen aufmerksam geworden. Ich hatte auch meine „Phasen“, in denen ich meine Tiere missionieren wollte. Schließlich bin ich bei einer „Mischkost“ hängengeblieben: Premiumfutter, Mittelklassefutter und Supermarktfutter, zwischendurch mal ein Stück rohes Fleisch für die Zahnreinigung. Und ja, es gibt hier auch hin und wieder mal ein Leckerchen oder ein wenig Menschen-Essen (Schinken, Käse, Hähnchen usw.) oder auch Milch (hatte – thank god – noch nie eine laktoseintolerante Katze). Dass die Hardcore-Premiumfraktion Leuten wie mir vorwirft, meine Tiere auf Raten zu ermorden – daran hab ich mich mittlerweile gewöhnt. Aber das Alter meiner Tiere spricht – denke ich – für mich.

Zitat:
Zitat von JayJay
Was für ein Genussmittel soll ich denn deiner Meinung nach meinen Tieren zur Verfügung stellen ?
Genussmittel haben in erster Linie einen psychologischen Mehrwert.
("Ich habe Stress ich rauche eine dann bin ich ruhiger. Ich habe Liebeskummer dann esse ich einen Pott voll Eis" sind nicht meine Meinungen und Aussagen sondern nur Beispiele die wir sicherlich alle kennen )
Genuss wird nicht nur durch Genussmittel hervorgerufen.

Was du deinen Tieren zur Verfügung stellst, ist deine Sache, da rede ich – im Gegensatz zu manch anderem – niemandem rein.

Ich stelle meinen Tieren keine Genussmittel zur Verfügung, aber hin und wieder bekommen sie Nahrungsmittel/Futtermittel, die offensichtlich SEHR genossen werden.

Zitat:
Zitat von JayJay
Der große Unterschied ist doch, dass ich mir der Konsequenzen bewusst bin.
Ich weiß was ich mir und meiner Gesundheit antue wenn ich trinke, rauche und tonnenweise Schokolade esse.

Mein Tier weiß dies nicht und kann die Folgen deswegen nicht einschätzen - wie könnte ich auf die Idee kommen die Gesundheit eines Lebewesens negativ zu beeinflussen !?
Klar bist du dir dessen bewusst. Deshalb überrascht es mich umso mehr, dass dir deine eigene Gesundheit – zu Gunsten von flüchtigen Genüssen – scheinbar nicht so viel Wert zu sein scheint wie die deiner Tiere?

Zitat:
Zitat von JayJay
Machen wir, Du guckst nur nicht hin.
Wie du schon selbst angegeben hast, stecken hinter den großen Marken noch größere Firmen - da sitzt das Geld für Werbung etc einfach locker.
Die Herstellung von Premiumfutter ist aufwendiger und kostenintensiver und NOCH ist selten jemand bereit das doppelte zu bezahlen.
Für die Ristorante Pizza gibts jeden Tag Werbung, für den Bio Bauern von nebenan nicht.

Ist allerdings das gleiche mit gesunden Lebensmitteln für Menschen, das Umdenken hat leider noch nicht stattgefunden.
Selten ist man doch bereit für Lebensmittel den doppelten Preis zu bezahlen - weil man die Konsequenzen halt nicht sofort sieht und nur zu gern der Werbung glauben möchte.
Zum Umdenken auf dem Bio-Sektor bin ich anderer Meinung (siehe oben).

Wo für Premiumfutter geworben wird (außer in irgendwelchen Hochglanz-Fachzeitschriften, die nur von einem sehr spezialisierten „Publikum“ gelesen werden), erschließt sich mir nicht.


Viele Grüße
Lilith




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 18.06.2009
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Lilith befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.01.2012, 23:30

AW: Heute auf RTL um 0:30 Uhr: Aus Liebe zur Gier? Wenn Tierärzte pfuschen


Hallo Benny,


Zitat:
Zitat von Benny
Das finde ich eine der "witzigsten" Aussagen hier:
Die Kaninchen "artgerecht" ernähren mit Supermarktgemüse.
Wenn du deine Kaninchen artgerecht bzw. artnah ernähren möchtest, dann musst du nicht in den Supermarkt, sondern ins Gelände und frisches Grünzeug suchen und das ist vor allem im Herbst/Winter eine sehr aufwändige Arbeit.

Ich habe einen Fulltime-Job. D.h. ich gehe morgens um 6:30 Uhr aus dem Haus und komme abends gg. 19:00 Uhr nach Hause.
Ergo: Wenn ich aus dem Haus gehe ist es stockdunkel, wenn ich nach Hause komme ebenso.
Ich habe nämlich einen weiten Arbeitsweg. Weißt du, wir wohnen hier sehr ländlich und meine Arbeit befindet sich in der Großstadt. Für mich bedeutet das täglich eine Pendelzeit von ca. 1 1/2 Stunden einfach. Meinem Mann ergeht es nicht viel besser, er ist im Außendienst tätig und fährt an einem Tag oft Hunderte von Kilometern. Auch er arbeitet selbstverständlich Vollzeit.


Dann ist es ja auch so, dass man - neben den Tieren - auch noch andere Dinge zu tun hat (Haushalt, Kochen etc.). Ich finde es schon reichlich überheblich, Leuten wie mir Vorhaltungen wg. ihrer Fütterung zu machen, weil sie nicht täglich durch´s Gelände streifen und auf dem kargen Winter-Wiesenboden nach Futter für die Kaninchen suchen, was - wie du selbst eingeräumt hast - eine sehr mühsame Angelegenheit im Winter ist und ja nur auf die wenigen Stunden, in denen Tageslicht herrscht, beschränkt ist.


Ich warte jetzt eigentlich nur noch auf das Argument, dass sich Leute mit Fulltime-Job doch lieber keine Tiere halten sollten, weil sie tagsüber nicht zu Hause sind, um die Premium-Futter-Fresspakete für Hund und/oder Katz entgegenzunehmen und dazu noch stundenlang durch den Winterwald zu streifen, stets unter dem Schnee nach Kaninchennahrung suchend. *kotz*


Lilith




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Geschrieben am 13.01.2012, 23:37

AW: Heute auf RTL um 0:30 Uhr: Aus Liebe zur Gier? Wenn Tierärzte pfuschen


ich glaube bei bennys komemntar ging es eher dadrum, dass du die ernährung deiner kaninchen als artgerecht bezeichnet hast, obwohl sie es nicht wirklich ist.

ich ernähre meine kaninchen auch aus dem supermarkt. denn ich habe zwar zeit aber keine sammelwiesen in erreichbarer nähe.
ich denke das eine frischfutterernährung zumindestens tiergerechter ist als trockenfutter und sowas.



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Applejack befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.01.2012, 01:09

AW: Heute auf RTL um 0:30 Uhr: Aus Liebe zur Gier? Wenn Tierärzte pfuschen


Zitat:
Zitat von Selkie Beitrag anzeigen
ich glaube bei bennys komemntar ging es eher dadrum, dass du die ernährung deiner kaninchen als artgerecht bezeichnet hast, obwohl sie es nicht wirklich ist.

ich ernähre meine kaninchen auch aus dem supermarkt. denn ich habe zwar zeit aber keine sammelwiesen in erreichbarer nähe.
ich denke das eine frischfutterernährung zumindestens tiergerechter ist als trockenfutter und sowas.
So sehe ich das auch, es gibt keine Dosenkühe und Kaninchen würden keinen zB. Chinakohl in freier Wildbahn finden



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Lilith befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.01.2012, 12:18

AW: Heute auf RTL um 0:30 Uhr: Aus Liebe zur Gier? Wenn Tierärzte pfuschen


Hallo Selkie,

wenn das so ist, dann habe ich vielleicht den Begriff „artgerechte Fütterung“ auf Kaninchen falsch angewendet.

Ich war bis jetzt der Meinung, eine „artgerechte Fütterung“ beinhaltet alles, was Kaninchen auch in freier Wildbahn finden (zunächst einmal jahreszeitenunabhängig).

Dass Kaninchen dort auch Feldfrüchte in allen möglichen mitteleuropäischen Variationen finden, ist eine allgemein akzeptierte Tatsache unter Kaninchenhaltern, denk ich mal.

Daher habe ich bisher versucht, diese Ernährung so gut es geht zu simulieren. Im den warmen Jahreszeiten gelingt mir das ganz gut, denke ich. Denn dadurch, dass wir hier ländlich wohnen, haben wir die schönsten Wiesen vor der Haustür, die die Hauptnahrung für meine Wackelnasen liefern. Ergänzt wird der Speiseplan durch das, was so in den Gemüsetheken der Supermärkte angeboten wird (direkt vom Feld kann ich´s ja nicht nehmen ).

Würde ich den Begriff „artgerecht“ – bezogen auf die Fütterung – nun aber noch enger definieren, müsste ich also auch noch den Lauf der Jahreszeiten simulieren.
Wie leben Kaninchen im Winter? Nun, wahrscheinlich nicht viel anders als andere Wildtiere auch: Nahrungsknappheit, Hunger und die schwachen Exemplare sterben den Hungertod. Die Natur ist da – zugegeben – viel grausamer als ich.
Denn jegliche Art der Supermarktgemüse-Fütterung ist im Winter nicht artgerecht, wenn ich den Begriff ganz streng definiere, da hat Benny recht.

Da ich meine Kaninchen nicht auf´s Feld zum Futtersuchen schicken kann, müsste ich das tun, was die Wildtiere im Winter einen großen Teil des Tages tun: Auf dem kargen Winterboden, ggf. unter einer Schnee- und Eisdecke, nach Gräsern und Moosen suchen. Nach Wurzeln graben und Rinde von den Bäumen kratzen. Ich müsste immerhin genug Nahrung für 4 Kaninchen zusammensuchen, das kann dann schon mal eine Weile dauern…

Ich habe bzw. hätte mit dieser Art der Fütterung allerdings mehrere Probleme: Erstmal ein Zeitproblem.
Außerdem möchte ich meine Tiere nicht mangelernähren (was alle Wildtiere im Winter sind, keines hält dort sein Körpergewicht und abwechslungsreich ist die Ernährung ja auch keineswegs).
Ich denke, dass durch eine solche Mangelernährung Krankheiten noch viel eher gefördert werden als durch eine nicht-artgerechte Fütterung (Schokolade, Kekse & Co mal außen vor gelassen ).
Vor einiger Zeit habe ich hier im Forum außerdem mein Problem mit zweien meiner Kaninchen geschildert: Die sind nämlich sehr zart gebaut. Ich weiß nicht, warum, aber ich kriege diese beiden nicht dicker als knapp über der Normgewichtsgrenze (die beiden anderen sind „wohl genährt“, um es mal euphemistisch auszudrücken , also an zu kalorienarmer Ernährung kann´s nicht liegen).
Besonders die zarten beiden sind – gerade im Winter – auf kalorische Ernährung angewiesen, sollen sie nicht ins Untergewicht fallen.

Lange Rede, kurzer Sinn:

Was ist nun eine „artgerechte Fütterung“, bezogen auf Kaninchen?

Genügt es, wenn der Halter ausschließlich Dinge füttert, die die Tiere in der Natur finden (jahreszeitenunabhängig)?

Oder sollte die Gemüsetheke im Winter tabu sein?

Und falls letzteres zutrifft:
Ist dann eine "artgerechte Fütterung" überhaupt ethisch vertretbar für diejenigen Kaninchenhalter, die ihre Tiere lieben und nur das Beste für sie wollen?

Viele Grüße
Lilith




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Geschrieben am 14.01.2012, 12:25

AW: Heute auf RTL um 0:30 Uhr: Aus Liebe zur Gier? Wenn Tierärzte pfuschen


@Lilith: Ich glaube, das machst du auch schon super! Ich habe viel mehr Zeit als du, finde aber zu dieser Zeit nur selten Stellen, an denen ich jetzt noch Futter finde. Daher werden meine Kaninchen gerade von getrockneter Wiese ernährt. Auch im Sommer werde ich mich erst mal umschauen müssen, ob ich irgendwo eine üppige Wiese finde.

Ein Tier, was der Mensch hält kann nur äußerst selten 100% artgerecht gehalten werden. Oder gar "wie in der Natur". Schwierig. Stell dir vor, du hälst deinem Haustier die Narung knapp, weil es halt gerade Winter ist... dann stirbt es -naturgemäß- das mag doch auch keiner! Auch wenn dass dann "die Natur" wäre.

Ich denke, da kann keiner mit dem Finger auf dich zeigen und was böses unterstellen!

Man kann so gut es geht darauf achten, aber man kann niemals 100% erreichen. Aber das Wissen, wie es in der Natur ist, hilft uns, den Tieren entgegen zu kommen!



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Geschrieben am 14.01.2012, 13:25

AW: Heute auf RTL um 0:30 Uhr: Aus Liebe zur Gier? Wenn Tierärzte pfuschen


@lillith
ich denke schon dass du deine tiere artgerecht /soweit möglich) ernährst. nach jahreszeiten gehen finde ich schwachsinn. und ich denke auch dass man leuten die eben keine möglichkeit auf sammeltour zu gehen, das nicht vorwerfen kann. leider kann man kaninchen keine frische wiese kaufen/bestellen und muss deswegen wenn man keine wiesen in der nähe hat halt auf die gmüsetheke zurückgreifen.

ich denke ich ernähre meine kaninchen weniger artgerecht (aber meiner meinung nach muss man das auch nicht vergleichen). am liebsten wäre es mir auch hätte ich außenhaltung (idealerweise freilandhaltung). aber die habe ich nicht.
ich denke diese kaninchenfutterdiskusion rutscht hier auch etwas in die diskusion, ob man überhaupt haustiere halten sollte an.

ich denke jeder wird mir zustimmen wenn ich sage dass kaninchenernährung im winter schwerer und auch teurer ist.

Zitat:
Vor einiger Zeit habe ich hier im Forum außerdem mein Problem mit zweien meiner Kaninchen geschildert: Die sind nämlich sehr zart gebaut. Ich weiß nicht, warum, aber ich kriege diese beiden nicht dicker als knapp über der Normgewichtsgrenze (die beiden anderen sind „wohl genährt“, um es mal euphemistisch auszudrücken , also an zu kalorienarmer Ernährung kann´s nicht liegen).
Besonders die zarten beiden sind – gerade im Winter – auf kalorische Ernährung angewiesen, sollen sie nicht ins Untergewicht fallen.
ich habe auch ein sehr schlankes kaninchen. nicht an der grenze zum untergewicht aber sie ist halt sichtlich dünn. bzw. schmal. und das kann nicht an zu wenig futter liegen. sie bekommt manchmal soger täglich sämereien (von wegen die machen fett) weil sie es einerseits einfordert, andererseits meiner meinung nahc gut vertragen kann.
allerdings wurde ich vom tierheim vorgewahrnt dass sie wohl immer etwas kleiner und "schmächtig" bleiben wird (2. wurf innerhalb von 4 wochen).
ich denke bei kaninchen gibt es auch einfach unterschiede. das eine kann fressen was es will und wird nicht dick, das andere setzt an (wobei crusty auch nicht fett ist oder so. allerdings ist er stämmiger).

aber ich denke dass du weist was du bezüglich der ernährung deiner kaninchen tust. mit katzen kenne ich mich nicht wirklich aus



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Benny
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Beiträge: n/a
Geschrieben am 14.01.2012, 14:37

AW: Heute auf RTL um 0:30 Uhr: Aus Liebe zur Gier? Wenn Tierärzte pfuschen


Mir ging es einfach um das, weil hier so vehement gegen Trockenfutter (welches auch immer) für Hunde und Katzen "gwettert" wurde und im nächsten Atemzug fiel die Bemerkung: Ich ernähre meine Kaninchen artgerecht mit Supermarktgemüse. Das passte für mich in dieser Diskussion überhaupt nicht zusammen.
Man kann weder Hunde, Katzen noch Kaninchen in Gefangenschaft artgerecht ernähren, weder mit barfen noch mit Trockenfutter und bei den Kaninchen muss man im Winter auch auf "Fertigfutter aus dem Gemüseregal" zurückgreifen.
Von daher finde ich es nicht gut, wenn gegen jegliches Trockenfutter für Hunde geschimpft wird, denn beim barfen kann auch einiges falsch laufen, genauso wie bei der Kaninchenfütterung.




Benutzerbild von JayJay
Kaninchen
 
Registriert seit: 07.01.2011
Beiträge: 15.808
JayJay wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 14.01.2012, 15:25

AW: Heute auf RTL um 0:30 Uhr: Aus Liebe zur Gier? Wenn Tierärzte pfuschen


Hi Benny,

hab ich nicht gelesen, dass hier vehement gegen Trockenfutter gewettert wurde.
Hier schimpft auch keiner.
Irgendwie hast Du das wohl falsch verstanden.

Das jegliche Ernährung von Haustieren mit Fertigprodukten immer nur eine Alternative sein kann, ist für mich selbstverständlich.
Ich kann nur nicht verstehen, warum man wissentlich die schlechteste Alternative wählen sollte.

Zitat von JayJay
Für mich schon.
Ich will hier niemanden beleidigen und schon gar nicht bin ich eine von diesen Verrückten die hier jetzt mit einer Tafel vor Deiner Tür steht und schreit "Supermarktfutter ist Mord".
Allerdings finde ich, dass jeder über die unterschiedlichen Mögichkeiten informiert sein sollte - erst dann kann ich überhaupt eine Entscheidung treffen.

Ich kann mich hier nur wiederholen: Wenn jemand gar nicht um die Existenz der unterschiedlichen Möglichkeiten weiß, dann kann er auch nicht abwägen und entscheiden. Das Produkt muss zum Kunden kommen. Wenn Der Hersteller wartet, dass die Kunden auf ihn zukommen, dann wartet er auf Godot. So funktioniert Marketing nun einmal nicht.

Ich setze anscheinend voraus, dass man grundsätzich wissenshungrig ist und bereit ist sich selbst Informationen anzueignen - was in der heutigen Zeit ja nun auch wirklich nicht mehr schwer ist.
Die Frage zum Marketing hatte ich ja schon beantwortet
.

Zitat von JayJay
Richtig, ebenso wie der Bio Bauer und das Internet
Der Mensch ist bequem, der Mensch lässt sich gerne von bunten Bildern und Versprechungen aus dem TV berieseln - auch hinter den Herstellern von Futtermitteln steckt eine riesige Maschinerie und vor allem sehr viel Geld ...
(Danke für dein Beispiel - Nestle, wer von Euch wäre auf die Idee gekommen, das die Futter herstellen !?)
Das Umdenken muss noch stattfinden.
Aber das assiert ja erfahrungsgemäß immer erst wenn es fast zu spät ist.


Interessant, dass du nun die Biolebensmittel in die Diskussion wirfst. Denn gerade die widerlegen doch, was du behauptest: Der Mensch ist nicht zu bequem für „Bio“, denn die Biobranche hat in den vergangenen Jahren einen Boom erlebt:


Achtung Ironie : Richtig, ebenso wie der Bio Bauer und das Internet
Hätte ich wohl dazu schreiben müssen...Gerade die „Bio-Branche“ hat in den letzten Jahren alles richtig gemacht:
Sie hat ihr Nischendasein verlassen indem die Produkte nicht mehr nur in kleinen Alternativ-Tante-Emma-Öko-Lädchen angeboten wurden, sondern der breiten Masse in den großen Supermärkten zugänglich gemacht wurden.

Ja, endlich - aber wie lange hat das gedauert !?

Das es Menschen gibt, die keinen Zugang zum Internet haben und ländlich wohnen ist mir bekannt. Es gibt auch Menschen ohne fließendes Wasser und ohne Supermarkt in der Nähe. Du kannst hier aber wirklich nicht JEDEN Sonderfall darstellen und ich auch nicht auf jeden eingehen.

Übrigens habe ich auch einen Fulltime Job, das ist für mich also nichts außergewöhnliches.

Was jetzt das Beispiel mit der Oma die durch eine Sozialstation versorgt wird hier mit dem eigentlichen Thema zu tun hat erschließt sich mir irgendwie nicht. Ja, es gibt sie. Und selbstverständlich gibt es auch noch andere Menschen, die aus irgendwelchen äußeren Umständen keinen Zugang zum Premiumfutter haben.
Ich hab das Gefühl du fühlst dich irgendwie von mir angegriffen, was ich nicht nachvollziehen kann.
Ich habe hier nicht mit dem Finger auf Dich gezeigt und gesagt du tötest deine Tiere, also gibt es keinen Grund dass du dich verteiigen musst.

Wenn Du meinst du bist richtig informiert und es besteht für Dich kein Grund etwas zu ändern, dann ist das doch völlig in Ordnung.
Es war nur ein Tip von mir, wenn es dich wirklich interessiert - und das tut es ja anscheinend- dich nicht auf irgendwelche Studien zu stützen sondern es einfach selbst zu probieren.

Zitat von JayJay
Du schreibst, diese beiden Sätze gehören zusammen. Dann will ich sie auch in einem beantworten :
Es gibt tatsächlich auch – neben den schon genannten Gründen - Halter, die sich informiert und sich dennoch gegen (reine) Premiumfütterung und/oder Barfen entschieden haben. Und zwar weder aus Geldgründen noch aus Bequemlichkeit.

Und warum denn dann ?

Habe ich weiter vorne schon aufgezählt:

- Kein Internet (ergo keine Ahnung von solchen Diskussionen, wie wir sie gerade führen)
- Keine Möglichkeit, an das Futter heranzukommen
- Die Überzeugung, seine Tiere richtig zu ernähren. Mit Nicht-Premium-Futter
- Geringe Akzeptanz des Premiumfutters bei manchen Tieren
- Unverträglichkeitsreaktionen auf Premiumfutter (nein, nicht nur bei Radikal-Futterumstellungen)

Hier passt doch etwas nicht : Du schreibst erst von Leuten die informiert sind und sich bewusst dagegen etschieden haben.
Ich frage "Warum"
und du erwiderst, dass es Leute gibt die nicht informiert sind und nicht an das Futter herankommen.
Dann ist das doch aber gar keine freie Entscheidung

Zitat von JayJay
Der große Unterschied ist doch, dass ich mir der Konsequenzen bewusst bin.
Ich weiß was ich mir und meiner Gesundheit antue wenn ich trinke, rauche und tonnenweise Schokolade esse.

Mein Tier weiß dies nicht und kann die Folgen deswegen nicht einschätzen - wie könnte ich auf die Idee kommen die Gesundheit eines Lebewesens negativ zu beeinflussen !?

Klar bist du dir dessen bewusst. Deshalb überrascht es mich umso mehr, dass dir deine eigene Gesundheit – zu Gunsten von flüchtigen Genüssen – scheinbar nicht so viel Wert zu sein scheint wie die deiner Tiere?

Eigentlich wollte ich das ja unkommentiert lassen, da du es jetzt aber bereits das zweite mal anführst und anscheinend um mein Seelenheil besorgt bist :
Danke, es geht mir gut. Physisch und Psychisch
Die Erklärung steht übrigens direkt obendrüber.

Natülich könnte ich die Frage jetzt zurückwerfen :
Sind Du UND deine Tiere dir so wenig wert, dass Du zu Gunsten von flüchtigen Genüssen wissentlich auf eine gesunde Ernährung verzichtest !?
Aber das wäre nur ein Konter, dewegen möchte ich darauf überhaupt keine Antwort von Dir



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Roadrunner
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Geschrieben am 14.01.2012, 18:07

AW: Heute auf RTL um 0:30 Uhr: Aus Liebe zur Gier? Wenn Tierärzte pfuschen


Ich würde nie wieder ein Tier hauptsächlich mit TroFu ernähren. Maximal ab und zu, wenn es vertragen wird. Ich halte bei Mensch und Tier eine möglichst abwechslungsreiche Ernährung für am besten. Dass manche Barfer was supplementieren (ist nicht nötig, wenn man auch mal Knochen, Innereien, Gemüse, etwas Öl etc. füttert), kann nicht das Argument sein, täglich und ausschließlich ein getrocknetes, erhitztes, mit künstlichen Vitaminen versetztes Trockenfutter zu verfüttern, das Zucker enthält und möglicherweise auch Getreide(reste). Sicher ist es kaum möglich, einen Hund natürlich zu ernähren, denn es kann ihm in der modernen Gesellschaft ja schlecht erlaubt werden, dass er sich selber Kaninchen und Enten etc. fängt. Aber man kann ja versuchen, möglichst dicht dran zu kommen. Ich habe gerade einen Pflegehund hier, der bekommt Trofu. Heute hat er schon dreimal gesch und er bläht mir hier gerade das Wohnzimmer voll . Meine eigenen Hunde hatten beide extreme Probleme mit TroFu.




Zwergkaninchen
 
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Lilith befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.01.2012, 14:23

AW: Heute auf RTL um 0:30 Uhr: Aus Liebe zur Gier? Wenn Tierärzte pfuschen


Hallo JayJay,

Zitat:
Zitat von JayJay
Ich setze anscheinend voraus, dass man grundsätzich wissenshungrig ist und bereit ist sich selbst Informationen anzueignen - was in der heutigen Zeit ja nun auch wirklich nicht mehr schwer ist.
Die Frage zum Marketing hatte ich ja schon beantwortet.
Bei der Informationsfülle, die täglich auf uns einprasselt, ist man gezwungen, zu selektieren. Man kann ja so schon nicht alles aufnehmen, was an uns so herangetragen wird. Oder liest du täglich die Süddeutsche von der ersten bis zur letzten Seite durch, siehst alle Nachrichtensendungen, stöberst alle Werbeprospekte durch, liest jedes neu erschienene Buch, hast Kenntnis von jeder neuen Website, die online geht etc. und weißt zudem noch Bescheid über Dinge, die gar nicht in deinen Dunstkreis gelangen, von deren Existenz du also – ohne aktiv auf die Suche zu gehen – keine Ahnung hast?

I.d.R. hat jeder schon genug damit zu tun, die Infos aufzunehmen und zu verarbeiten, die für einen reibungslosen Alltag wichtig sind und/oder die im Weltgeschehen eine nennenswerte Rolle spielen.
Wer das Hobby „Haustiere“ nicht ganz so leidenschaftlich betreibt wie du und ich, für den laufen die Viechers im Alltag einfach so mit, fressen ihr Futter und gut.


Zitat:
Zitat von JayJay
Ja, endlich - aber wie lange hat das gedauert !?

Falsche Frage.

Die „Premiumfraktion“ sollte sich vielmehr fragen: Wie ist es gelungen, sich auf dem Markt zu etablieren? Aber da du die Antwort darauf ja zu kennen glaubst (zu wenig Geld um zu werben), wird wohl das Premiumfutter bis auf Weiteres sein Nischendasein fortsetzen.

Zitat:
Zitat von JayJay
Hier passt doch etwas nicht : Du schreibst erst von Leuten die informiert sind und sich bewusst dagegen etschieden haben.
Ich frage "Warum"
und du erwiderst, dass es Leute gibt die nicht informiert sind und nicht an das Futter herankommen.
Dann ist das doch aber gar keine freie Entscheidung
Deine Aussage zu Beginn dieser Diskussion lautete:

Zitat:
Zitat von JayJay
Der Grund für eine Fütterung von Supermarktfutter kann nur fehlendes Geld oder Bequemlichkeit sein.
Dem ist nicht so. Und meine Aufzählungen sind keineswegs (nur) „Sonderfälle“:

- Nicht in allen Regionen gibt es Internet (vielleicht in mehreren als du vermutest).

- Dort wo es die Möglichkeit zum Internetanschluss gibt, haben nicht alle Leute einen. Meine Mutter z.B. hat kein Internet. Meine Schwiegereltern haben keins. Mein Schwager hat keins. Aber alle halten Tiere.

- Die Leute, die Internet haben, hängen nicht zwingend in irgendwelchen Tierforen rum. Was glaubst du, wie viele Kaninchenhalter es in Deutschland gibt. Und wie viel Prozent davon sind wohl hier in diesem Forum registriert? Das ist den Leuten auch nicht zum Vorwurf zu machen (von wegen, sie sollen doch wissensdurstig sein und selbst herausfinden, dass es Premiumfutter gibt. Kannst DU von dir behaupten, jede Internetseite im www. zu kennen samt den Infos, die darin enthalten sind? Falls ja, kannst du diese Leute kritisieren. Falls nein, dann werfe doch bitte derjenige ohne "Schuld" den ersten Stein…).

- Viele Leute haben keine Möglichkeit, Premiumfutter zu beziehen (keine Möglichkeit, die Pakete entgegenzunehmen, keine Nachbarn oder Angehörige, die dies übernehmen können, keine Geschäfte in erreichbarer Nähe, die dieses Futter anbieten).

- Stiftung Warentest und Ökotest führen in regelmäßigen Abständen Qualitätstests mit Tierfutter durch und kommen stets zu dem Ergebnis, dass man die meisten Futtermarken bedenkenlos füttern kann (witzigerweise hat gerade eines der High-Premiummarken – Almo Nature – katastrophal abgeschnitten und ist hinter den „bösen Supermarktmarken“ abgeschlagen ). Die Leute lesen/hören von diesen Tests und füttern das Supermarktfutter weiterhin guten Gewissens. Und wenn man bedenkt, dass die meisten Hunde und Katzen seit Jahrzehnten damit ernährt werden und die Lebenserwartung der Haustiere parallel dazu stark angestiegen ist, kann die Situation soooo katastrophal nicht sein.

- Es gibt auch schlechte Erfahrungen mit Premiumfutter. Keineswegs nur „Ahs“ und „Ohs“.

- Wie in der Reportage deutlich wurde, gibt es durchaus Tierärzte, die zum „Mainstream-Futter“ raten. Es wurde zwar behauptet, dass die TÄ von den Herstellern der Marken sozusagen „geschmiert“ wurden, deren Futter in der Praxis vertrieben wird (bewiesen werden konnte freilich nix... ).
Nun gibt es aber auch Tierärzte, die eben einfach zu Supermarkt-Marken raten. Ich denke nicht, dass die ein Abkommen mit Nestlé oder Aldi haben… Und der Rat eines TA´s – der ja ein Experte auf dem Gebiet ist – wiegt eben schwerer als einzelne Erfahrungsberichte von Laien im Internet, ob dir das nun gefällt oder nicht.

- Last but not Least: Es gibt Hunde-und Katzenhalter, die seit Jahrzehnten diese Spezies pflegen und mit bestimmten Futtermarken gut gefahren sind. WARUM sollten sie etwas ändern? Und WARUM erkennst du diese Erfahrungen nicht an, wo gerade du weiter oben schreibst, man soll sich nicht nur auf Studien verlassen, sondern nach eigenen Erfahrungen gehen? Gleiches Recht für alle, bitte .

- Letztendlich haben die Tiere ja auch noch ein „Wörtchen“ mitzureden. Zumindest in vielen Haushalten. Und die verweigern eben oftmals (ausschließliche) Premiumfütterung. Jetzt wirst du wahrscheinlich wieder schreiben, dass es an den fehlenden Lock- und Suchtstoffen im Premiumfutter liegt, woraufhin ich erwidern werde, dass es solche Stoffe im Supermarktfutter nicht gibt.
Bei uns z.B. verlangen die Tiere nach Abwechslung. Sie wollen keinesfalls NUR Supermarktmarken. Spätestens am dritten Tag verweigern sie das Futter, wenn wir stets dieselbe Marke füttern. Bei uns macht´s die Abwechslung, weswegen wir eben auch „quer Beet“ füttern. Und damit gute Erfahrungen machen. Eine gewisse Mündigkeit gestehen wir unseren Tieren durchaus zu.


Immerhin haben wir jetzt schon soweit einen Konsens erreicht, dass eben nicht in jedem Fall Bequemlichkeit und Geiz den Ausschlag geben, sich gegen Premiumfutter zu entscheiden. Du behauptest zwar immer noch, dass es sich um Sonderfälle handelt á la „Der Alm-Öhi in den Bergen“, was ich aber nicht so sehe.

Zitat:
Zitat von JayJay
Es war nur ein Tip von mir, wenn es dich wirklich interessiert - und das tut es ja anscheinend- dich nicht auf irgendwelche Studien zu stützen sondern es einfach selbst zu probieren.

Rein interessehalber: Du machst also niemals Studien zur (Mit-)Grundlage einer Entscheidung, sondern stets nur eigene Erfahrungen (in allen Lebensbereichen, nicht „nur“ im Tierfuttersektor)?

Zitat:
Zitat von JayJay
Natülich könnte ich die Frage jetzt zurückwerfen :
Sind Du UND deine Tiere dir so wenig wert, dass Du zu Gunsten von flüchtigen Genüssen wissentlich auf eine gesunde Ernährung verzichtest !?
Aber das wäre nur ein Konter, dewegen möchte ich darauf überhaupt keine Antwort von Dir
Selbstverständlich bekommst du eine Antwort von mir.

Dir ist bestimmt die menschliche Ernährungspyramide bekannt?

[URL="http://www.mein-hausarzt-in-staufen.de/images/ernaehrungspyramide.jpg"]http://www.mein-hausarzt-in-staufen.de/images/ernaehrungspyramide.jpg[/URL]

Es ist in der Fachwelt bekannt – und anerkannt – dass auch „ungesunde“ Lebensmittel – in Maßen – Bestandteil einer gesunden Ernährung sind.

Für Tiere gibt es eine solche Pyramide – meines Wissens nach – leider noch nicht. Da haben wir „nur“ die Studien der großen Test-Institute, die bestimmtes Futter empfehlen und von anderem eher abraten.

Viele Grüße
Lilith




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Lilith befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.01.2012, 14:56

AW: Heute auf RTL um 0:30 Uhr: Aus Liebe zur Gier? Wenn Tierärzte pfuschen


Hallo Benny,

um Trockenfutter geht es in dieser Diskussion nicht.

Das wäre dann die nächste „Büchse der Pandora“ auf dem Sektor der Hunde- und Katzenernährung, die man aufmachen könnte (tu´s nicht! ).

Es gibt unter den Premium-Marken Trocken- und Nassfutter, unter den Supermarktmarken ebenso.

Und wiederum spalten sich dann die Premiumfütterer in Trockenfutterbefürworter und –gegner, ebenso wie die Supermarktfütterer.

Es gibt zum Thema „richtige Fütterung“ auf dem Hunde- und Katzensektor sehr viele Subgruppen, die sich teilweise gegenseitig regelrecht „bekämpfen“ und zu missionieren versuchen. Die neueste Modeerscheinung ist das Barfen/die Rohfütterung (soweit ich weiß zumindest. Ich bin auf dem Sektor nicht mehr so aktiv wie früher, falls es also eine noch neuere Ernährungsform geben sollte, die ich übersehen habe, dann sorry).

Das Thema „Hunde- und Katzenfütterung“ ist ein sehr komplexes, viel komplexer als die Kaninchenernährung, finde ich.


Viele Grüße
Lilith




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Lilith befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.01.2012, 15:35

AW: Heute auf RTL um 0:30 Uhr: Aus Liebe zur Gier? Wenn Tierärzte pfuschen


Hallo Roadrunner,

mir ist natürlich bekannt, dass auch auf manchem Supermarktfutter das Wort „Premium“ draufsteht.

In den gängigen Futterdiskussionen subsummiert man unter den Begriff „Premiumfutter“ halt diejenigen Marken, die vermeintlich von „besserer Qualität“ sind als das Supermarktfutter und die nur über spezielle Quellen zu beziehen sind. Daher habe ich diesen Begriff auch in diese Diskussion übernommen. Wenn gewünscht, ersetze ich den Begriff "Premiumfutter" durch einen anderen. Welchen schlägst du vor?

Dass es unter den „Premiumfütterern“ wiederum Streitereien darüber gibt, welches Futter unter den (vermeintlich) besseren dann das Aller-Aller-Allerbeste ist, steht dann nochmal auf einem anderen Blatt.

Zitat:
Zitat von Roadrunner
Auf die bekannten Futtertests gebe ich nicht so viel, da muss man sich auch mal genau anschauen, welche Kategorien überhaupt getestet wurden und in wie weit ernährungsphysiologische Gesichtspunkte wichtig waren.


Weiter vorne habe ich zwei Links zu den Studien gesetzt (einmal Ökotest, einmal Stiftung Warentest). Dort werden auch die Kategorien gelistet, die getestet wurden und dort kann man dann auch sehen, dass ernährungsphysiologische Gesichtspunkte durchaus eine Rolle gespielt haben.

Es ist ja kein Problem, wenn du für dich die Ergebnisse dieser Tests ablehnst. Aber warum werden diejenigen Leute verurteilt (Bequemlichkeit, Geiz), die dies nicht tun?

Zitat:
Zitat von Roadrunner
Frisst ein Hund am dritten Tag sein Futter nicht mehr, gibt es drei Möglichkeiten warum: der Hund ist krank oder der Hund ist zu dick bzw. noch satt oder das Futter ist so minderwertig, dass der Hund so klug ist, es nicht mehr zu fressen.
Zunächst einmal muss ich einräumen, dass ich mich mit Hunden nicht auskenne. Ich halte schon lange Katzen, einen Hund hatte ich nie.

Was ich an meinen Katzen aber beobachtet habe: Sie wollen sich nicht auf eine Marke „einschießen“ lassen. Sie lehnen die dauerhafte Fütterung einer Supermarktmarke ebenso ab wie die dauerhafte Fütterung einer Premiummarke.

Viele Grüße
Lilith




Benutzerbild von JayJay
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JayJay wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 15.01.2012, 15:57

AW: Heute auf RTL um 0:30 Uhr: Aus Liebe zur Gier? Wenn Tierärzte pfuschen


Hallo Lilith,
natürlich weiß ich nicht alles, ich denke das war aber auch eher als kleine Herausforderung von dir gemeint und keine ernsthafte Frage. !?
Es geht hier immer noch um artgerechte Fütterung und nicht um das gesammelte Wissen der Welt.
Ich versuche mich soweit immer auf dem Laufenden zu halten - was das Allgemeinwissen angeht, so wie aktuelle Themen in Politik und Wirtschaft. Das ich nicht jedes Thema verschlingen kann, ist ja selbstverständlich, ich glaube auch das kann keiner
Du antwortest hier an meiner Frage vorbei.
Mir ein Tier anzuschaffen ist eine bewußte Entscheidung - bzw wenn es mir zuläuft, ist es meine Entscheidung, ob ich es behalte.
Und IN DEM FALL, ist es für mich selbstverständlich mir zahlreiche Informationen zu suchen und nachzuforschen, Dinge kritisch zu hinterfragen und mir einfach eigenen Gedanken zu machen.

Zitat von JayJay
Ja, endlich - aber wie lange hat das gedauert !?


Falsche Frage.

Nein, eine rein rhetorische Frage

Und um nun nochmal auf meine Aussage zur Bequemlichkeit einzugehen:
Zitat von JayJay
Der Grund für eine Fütterung von Supermarktfutter kann nur fehlendes Geld oder Bequemlichkeit sein.

Diese Aussage musst Du bitte im Gesamtzusammenhang lesen und verstehen, es geht nämlich in meiner vorigen Frage darum, dass die Vorraussetzungen zur Information ebenso gegeben sind, wie auch an das Futter heranzukommen.
Deswegen geht deine Antwort "es gibt auch ...die es nicht wissen bzw das Futter gar nicht beziehen können " auch komplett an meiner Aussage vorbei.
Also nochmal zur Klarstellung :
Frau X hat einen Hund, sie kennt die unterschiedichen Fütterungsmethoden, hat Zugang zum Internet und auch eine nette Nachbarin die das Päckchen für sie annimmt.
Wenn Frau X sich nun bewusst für das 34cent Futter von Penny entscheidet
was ist dann dafür der Grund ?
Meiner Meinung nach : fehlendes Geld oder Bequemlichkeit.
Und was meinst Du ?


Zitat von JayJay
Es war nur ein Tip von mir, wenn es dich wirklich interessiert - und das tut es ja anscheinend- dich nicht auf irgendwelche Studien zu stützen sondern es einfach selbst zu probieren.


Rein interessehalber: Du machst also niemals Studien zur (Mit-)Grundlage einer Entscheidung, sondern stets nur eigene Erfahrungen (in allen Lebensbereichen, nicht „nur“ im Tierfuttersektor)?

Irgendwie hab ich das Gefül du willst mich veräppeln, oder !?

Ich habe ja auch nicht behauptet, dass DU dich einfach stumpf nur auf Studien stützt. Ich finde aber die Aussage : das war immer gut und ich mach das jetzt so weiter - egal ob es jetzt etwas neues gibt oder mir andere dazu raten" einfach zu stumpf.
Zudem könntest Du die Studien vielleicht auch etwas hinterfragen, bzw die Aussage "unbedenklich" mal etwas genauer betrachten.
Für mich ist es einfach so logisch, dass man sich und seine Tiere möglichst artgerecht ernähren sollte, das ich einfach keinen Grund finde es anders zu tun (wenn man die Möglichkeit dafür hat !!!)

Meine absoluter Hit ist allerdings dieser Satz von Dir :
Es ist in der Fachwelt bekannt – und anerkannt – dass auch „ungesunde“ Lebensmittel – in Maßen – Bestandteil einer gesunden Ernährung sind.

Wo du mir vorher genau dies hier vorgeworfen hast:

Klar bist du dir dessen bewusst. Deshalb überrascht es mich umso mehr, dass dir deine eigene Gesundheit – zu Gunsten von flüchtigen Genüssen – scheinbar nicht so viel Wert zu sein scheint wie die deiner Tiere?



__________________

Fit for 2016:
http://www.kaninchenforum.de/small-talk/40635-fit-2016-a.html

Grüße vom teuflischen Duo und ihrer Haussklavin
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