Zitat:
Da sie im Tierheim nur Trockenfutter und wenige Salatblätter bekommen haben, stelle ich sie derzeit um (morgens jeder einen EL Trockenfutter).
Bei Bella klappt es derzeit soweit gut, bei Barcardi überhaupt nicht.
Fenchel, Ruccula, Feldsalat, Sellerie und Petersilienwurzel, Chinakohl fressen Beide leider überhaupt nicht.
|
Sieh es doch mal so: die beiden sind noch gar nicht lange bei dir und müssen sich erstmal an die neue Umgebung, den anderen Tagesablauf und die neuen Menschen gewöhnen... und dann kommt plötzlich auch noch anderes Futter, das sie vorher gar nicht kannten. Da ist es doch ganz normal, dass sie anfangs damit noch nicht viel anfangen können. Bei Ninchen hat es damals auch einige Tage gedauert, bis sie sich ans Frischfutter getraut hat. In den ersten Tagen bekam sie morgens und abends je einen Esslöffel Trockenfutter und hatte immer drei, vier verschiedene frische Sachen im Gehege liegen. Ich glaube sie kam damals auch an einem Donnerstag (20. August 2009) zu uns und hatte erst am Montag das erste Mal etwas Frisches gefressen.
Besonders beliebt waren bei ihr damals frische Wiesenkräuter, wie Löwenzahn oder Bärenklau. Auch Apfelzweige, -blätter und -laub eignen sich ganz gut für die Umstellung.
Zitat:
|
Lediglich Broccoli, Kohlrabiblätter, gaaaanz wenig Eisbergsalat und Petersilie essen sie. Doch dies bläht auf Dauer ja auch und kann nicht rund um die Uhr gegeben werden.
|
Doch, wenn du die Kaninchen daran gewöhnt hast, kannst du es ihnen ruhig auch in größeren Mengen geben. Wichtig ist immer die Abwechslung im Frisch- und Grünfutter, sodass die Kaninchen frei wählen können, was sie fressen wollen und nicht gezwungen werden, z.B. Heu zu nehmen. So vertragen die Kaninchen auch problemlos Kohl und andere oft als "ungeeignet" eingestufte Futtermittel.
Zitat:
|
Was mache ich jetzt? Ich habe schon fast Panik, dass sie mir verhungern, obwohl immer hochwertiges Heu dort ist. Eigentlich heißt doch die Regel: pro kgKaninchen= 100 g Frischfutter.
|
Meine Kaninchen haben rund um die Uhr Grünzeugs zur freien Verfügung. So kommt man nicht in die Situation, dass die Kaninchen sich bei der Fütterung auf das Futter stürzen und es einfach in sich hineinstopfen, was häufig eine Ursache von Verdauungsproblemen sein kann.
Jeweils morgens und abends fülle ich das Futter auf und werfe verdrecktes Futter weg. So ist immer bis zur nächsten Fütterung noch etwas übrig. Für zwei Kaninchen reicht pro Tag ungefähr eine Einkaufstüte voll Wildkräuter, beispielsweise mit ein paar Möhrchen und etwas Apfel. Im Winter dagegen gibt es weniger Wildpflanzen, aber dafür mehr Gemüse, vor allem "Abfälle" wie Kohlrabiblätter oder Möhrengrün. Heu, Stroh und Wasser sind auch immer vorhanden, werden aber kaum angerührt. Außerdem bekommen sie zusätzlich Zweige inkl. Blättern aus unserem Garten und anstatt dem Fertigfutter als Leckerchen verschiedene Sämereien (im Moment eine Vogelfuttermischung).