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| Zitat:
Trockenfutter und getrocknete Kräuter sind da viel übler, da dazu viel getrunken werden muss und das tun Kaninchen von Natur aus eigentlich nicht. Da kann es dann zu Blasen/ Nierenproblemen kommen.
__________________ Liebe Grüße Heike
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Kaninchen vergiftetHallo zusammen, ich habe leider noch am selben Tag mit der vermeintlichen Gabe des Wiesenkerbels eines meiner Kaninchen vergiftet. Sie hat es überlebt und es geht ihr gut. Es blieb noch eine Reizung der Nasen-Schleimhaut zurück (Rötung der Hasenscharte/Geräusche bei Aufregung) aber ich hoffe auch das ist bald besser. Sie frass gut, konnte ihr Gewicht halten, ging wieder in den Auslauf, ärgerte bereits die anderen mit Nickeleien...sie suchte jedoch auch Ruhe und zeigte Bauchweh nach größeren Mahlzeiten. Seit gestern flitzt, hüpft, streitet sie, wie immer und schläft wieder im Schlafhaufen. Wie kam.es dazu... Ich hab im Gemisch mit anderen Wiesenpflanzen (Giersch, Löwenzahn, Haselnuss-Blatt, Ackerschachtelhalm,Knoblauchrauke,Wegrauke, Spitzwegerich, Gras, Erdbeer-Blatt) den Wiesenkerbel dazu gelegt. Es muss Wasserschierling oder Ortsabhängiger Schierling mit grünem Stengel gewesen sein. Es waren nun zu dem bekannten Pflanzen 5 Blätter Wiesenkerbel (Schierling) und wahrscheinlich eine dünne Blüte (die ich eigentlich nur wegen der Bestimmung dabei hatte) . Die anderen drei bissen wirklich nur den Probebiss, die Pepsi ohne Schneidezähne fand ihn jedoch prima und frass fast alles auf. Nach wenigen Minuten ging es ihr schlecht. Sie zog sich zurück, war teilnahmslos, wollte nicht fressen. Ich guckte es mir noch ne Weile an. Sie legte den Kopf ab. Sie hatte sichtlich Bauchschmerzen (Zähne knirschen, Rücken in Wellen durchdrücken). Sofort die Gabe von Sab Simplex und Probiotikum halfen ihr, denn trotz der bleibenden Symptome war sie (zwar zurück gezogen) jedoch nicht apathisch und kam wieder zum Fressen. Typische Anzeichen wie Lähmung, Ausfallerscheinungen, Speicheln, Blut im Stuhl,vermehrtes Urinieren, Futterverweigerung gab es nicht ! Am nächsten Morgen hatte sie einen Berg Blinddarmkot ähnliche Haufen abgesetzt (8 Mal so viel?) . Dies wiederholte sich am Nachmittag mit einem etwas kleineren Haufen und Durchfall bekam sie nur zwei kleine Matschflecken. Dann war er weg. Probiotikum hat geholfen. Mittlerweile weiss ich das Aktiv-Kohle und Infusionen auch angebracht gewesen wären. Allerdings habe ich es zunächst als Überfüllung wahrgenommen und nicht als Vergiftung. Es ging ihr ja auch sofort besser. Aberit Abstand betrachtet und viel Lesen sieht man es dann hinterher anders. Nun bekommt sie noch Fenchelsamen und Spitzwegerich für die Atemwege/Schleimhäute und Mariendistelsamen und Brennessel zur Unterstützung der Leber/Niere. Sab Simplex und Probiotikum. Beim TA wird demnächst das Blut untersucht um Folgen an den Organen ausschließen zu können. Es ist so, dass ich mir schreckliche Vorwürfe gemacht habe und ich werde nichts mehr geben, was ich nicht 100% kenne . Auch Ackerschachtelhalm pflücke ich nicht mehr denn es kann ja Sumpfschachtelhalm sein, auch wenn ich denke der sieht anders aus. Und bis Zeit und Ruhe habe neue Pflanzen zu lernen, müssen die Kaninchen damit klar kommen, was sie bekommen. Gras und max. 10 weitere Unkräuter/Küchenkräuter/Laubbäume ... Es gibt deutlich schlechtere Fütterungen. Alles braucht seine Zeit um zu wachsen. Ich denke anderen Wiesen-Neupflückern würde ich raten sehr besonnen vorzugehen, Giftpflanzen die mit Futterpflanzen verwechselt werden können zu meiden und sich mit einer App und guten Bestimmungshilfen auf den Weg zu begeben. LG Anni
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| Das tut mir sehr Leid! Gut, dass sie es überstanden hat. Mit ist es schon häufiger passiert, dass ich von einer Pflanze gedacht habe, sie sei unproblematisch, und dann war's auf einmal ein Kraut, das auf Kaninchenwiese und anderen Seiten gar nicht gut wegkommt. Es stimmt schon, manche Seiten sind strenger als andere, oder vorsichtiger in der Bewertung. Aber man möchte ja nichts riskieren.... Kann es sein, dass es kein Schierling war, weil der doch so stinken soll und damit leicht erkennbar wäre, sondern Hundspetersilie? Die ist nämlich wohl giftig, sieht dem Wiesenkerbel aber recht ähnlich, finde ich
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| Hallo Solkinok, ich nahm Niemanden den Gedanken übel, das die Symptome anders gedeutet werden können, ich hatte zu Anfang selbst auch nicht gedacht, dass es eine Vergiftung sein könnte. Ich habe mich etwas angegriffen gefühlt, als ich den Vorwurf wahrgenommen habe, es hätte vorher schon eine Krankheit bestanden. Ich achte nämlich sehr auf den Zustand der Kaninchen und nehme Wesensveränderungen, Körperhaltung sehr gut wahr. Wahrschienlich war es nihct mal ein Vorwurf, manchmal hört man beim Lesen Betonungen, die es in einem Text eigentlich gar nicht zu hören gibt. Nocmal wegen der Symptome... ich hatte eine Internetseite gefunden, auf der Exakt das Verhalten/Verlauf des Kaninchens bei unterschiedlichen Giftpflanzen in leichter und schwerer Verlaufsform beschrieben war. Und ich kann sie nicht wieder finden. Zu schade denn dort wurde mir der "vermehrte Kotabsatz" (Es war wirklich ein Megahaufen) als Symptom genannt, mit anschlissendem Durchfall etc. Und ich hätte zu gern den Artikel nochmal gelesen. Aber nicht wieder zu finden. Ich weiss nicht wie man ein Zitat deutlich in einen Text bringt :-) deswegen so... Symptome erste Mitteilung: " Es blieb noch eine Reizung der Nasen-Schleimhaut zurück (Rötung der Hasenscharte/Geräusche bei Aufregung) " "Nach wenigen Minuten ging es ihr schlecht. Sie zog sich zurück, war teilnahmslos, wollte nicht fressen...... Sie legte den Kopf ab. Sie hatte sichtlich Bauchschmerzen (Zähne knirschen, Rücken in Wellen durchdrücken).... (zwar zurück gezogen) jedoch nicht apathisch und kam wieder zum Fressen." "Typische Anzeichen wie Lähmung, Ausfallerscheinungen, Speicheln, Blut im Stuhl,vermehrtes Urinieren, Futterverweigerung gab es nicht !" Symptome letzte Mitteilung: "Reizung/Rötung der Nase uns Scharte, Ruhen, Rückzug,Kopf ablegen,Krämpfe,Durchfall, Schmerzen, eine Art Schluckauf oder Würgen, Fressunlust bis zur ersten Medikamentengabe (ca. 1h nach Vergiftung )Bis auf das ich ein vermehrtes Speicheln nicht beobachten konnte." Also ich finde es ziemlich identisch, ausser das ich die Bauchkrämpfe oben nur beschrieben und nicht namentlich genannt habe. Aber in der Tat war ein Symptom dazu gekommen bei weiterer Reflektio der vergangenen Tage. Nämlich diese Würgen/Schluckauf (Wohlmöglich Übelkeit ohne sich Übergeben zu können oder doch vermehrter Speichel?) LG Anni
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