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Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.03.2020, 11:09

Was genau hat dein Tier bekommen? Ein Antibiotika wirkt üblicherweise nicht gegen Kokzidien, dafür braucht es Baycox.
Aber schön, dasa es ihm soweit gut geht!



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Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 26.03.2020, 11:56

Es gibt zwar ein Antibiotikum was gegen Kokzidien wirksam ist, Retardon. Das wird aber nicht gespritzt. Mir ist überhaupt kein Medikament gegen Kokzidien bekannt, was gespritzt wird

Ich bin da sehr skeptisch, denn bisher ist mir noch keine Kokzidienbehandlung untergekommen die nicht oral erfolgte. Also entweder mit einem Kokzidostatikum wie Baycox oder Kokzidiol, oder mit Retardon.

Außerdem erfolgt die Behandlung üblicherweise über einen Zeitraum von 10 Tagen oder in festgelegten Abständen in zwei Zyklen. Das muss so sein, weil nur dann ausreichend der Infektionsdruck gesenkt wird - die Oozysten sind schwer zu bekämpfen weil enorm widerstandsfähig. Und der Entwicklungszyklus liegt bei 3 Tagen. Eine einmalige Behandlung an zwei aufeinanderfolgenden Tagen wird schon aus diesem Grund kein Tierarzt machen der sich ein wenig mit diesen Parasiten auskennt.

Fazit: irgendwas stimmt da nicht so ganz. Vielleicht könntest du ja mal ein wenig Klarheit schaffen, Flocke2020? Was für ein Medikament hat der Tierarzt denn verwendet?



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 18.03.2020
Beiträge: 68
flocke2020 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.03.2020, 12:34

sorry ich hab das wohl missverstanden und jetzt macht das in Kombination mit euren Antworten Sinn was er mir bzgl. der Behandlung des 2. Tieres gesagt hat: nämlich, falls die Kotprobe Kozidien aufweist, muss der 2. oral behandelt werden.

Das hat also auch Flocke oral bekommen und eine Spritze mit etwas "darmentkrampfenden".

ausserdem noch rodicare Tropfen
welches Medikament es war weiß ich nicht. Ich habe die Box mit dem Tier am Hintereingang des TA abgestellt, er hat es dort geholt und wieder zurückgestellt. Geht zur Zeit nicht anders.




Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.03.2020, 12:50

Dann war das aber keine Behandlung gegen Kokzidien.
Und wenn ein Tier Kokis hat, dann kannst du gleich beide behandeln.



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 18.03.2020
Beiträge: 68
flocke2020 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.03.2020, 13:07

Zitat:
Zitat von Honeymouse Beitrag anzeigen
Dann war das aber keine Behandlung gegen Kokzidien.
Und wenn ein Tier Kokis hat, dann kannst du gleich beide behandeln.
das 1. Tier wurde auf Verdacht gegen Kokzidien behandelt
wie gesagt, wir warten noch immer auf die Kotprobe. Wenn ich ihn seit Sonntag nicht behandeln hätte lassen gäbs ihn wsl nicht mehr.
Wenn die Kotprobe Kokzidien aufweist, wird auch das 2. Kaninchen noch behandelt




Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.03.2020, 13:08

Mit den Mitteln, die du geschrieben hast, wurde es gegen Kokzidien behandelt?



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 18.03.2020
Beiträge: 68
flocke2020 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.03.2020, 13:12

Zitat:
Zitat von Honeymouse Beitrag anzeigen
Mit den Mitteln, die du geschrieben hast, wurde es gegen Kokzidien behandelt?
ich habe keine Mittel erwähnt weil ich sie nicht kenne.
Der TA hat es mir so erklärt wie bereits mehrmals geschrieben und es dürfte geholfen haben.




Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.03.2020, 13:13

Das war, wie gesagt, keime Behandlung gegen die Kokzidien. Kokzidien behandelt man so, wie Lupine schrieb, über mehrere Tage in mind. 2 Zyklen.



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 18.03.2020
Beiträge: 68
flocke2020 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.03.2020, 13:51

Zitat:
Zitat von Honeymouse Beitrag anzeigen
Das war, wie gesagt, keime Behandlung gegen die Kokzidien. Kokzidien behandelt man so, wie Lupine schrieb, über mehrere Tage in mind. 2 Zyklen.
möglicherweise müssen wir ja nochmal kommen, das werde ich vermutlich erfahren wenn ermich anruft und das ergebnis mitteilt




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 26.03.2020, 14:51

Schau bitte auf deine Rechnung. Dort müssen die Medikamente aufgelistet sein. Solltest du noch keine Rechnung bekommen haben, bitte anrufen und nachfragen welche Medis das waren.



Solltest du schon bezahlt haben und trotzdem keine Rechnung bekommen haben, dem Tierarzt gründlich ins Hemd treten dass er dir die umgehend per email zuschickt. Sollte er sich herausreden wollen, dir deinen Teil denken und demnächst einen Bogen um den werten Herrn machen.



Zitat:
Zitat von flocke2020 Beitrag anzeigen
...
wie gesagt, wir warten noch immer auf die Kotprobe. Wenn ich ihn seit Sonntag nicht behandeln hätte lassen gäbs ihn wsl nicht mehr.
Wenn die Kotprobe Kokzidien aufweist, wird auch das 2. Kaninchen noch behandelt

Ihr wartet seit Sonntag auf das Ergebnis der Kotprobe? Wir haben Donnerstag! Die längste Wartezeit die ich für eine Kotprobe auf Kokzidien hatte waren 5 Stunden. Da war in der Praxis aber auch der Teufel los.


Zitat:
Zitat von flocke2020 Beitrag anzeigen
sorry ich hab das wohl missverstanden und jetzt macht das in Kombination mit euren Antworten Sinn was er mir bzgl. der Behandlung des 2. Tieres gesagt hat: nämlich, falls die Kotprobe Kozidien aufweist, muss der 2. oral behandelt werden.

Da das Zeug nun nicht gerade Apfelsaft ist, wird grundsätzlich nach erfolgter Diagnose behandelt, und dann sofort das Partnertier mit. Ausnahmen gibt es bei typischem Durchfallgeruch (der eine oder andere hier wird wissen was ich meine ) oder bei Aufgasung bei Jungtieren oder geschwächten Tieren - aber auch da wird das Partnertier dann direkt mit behandelt.



So musst du jetzt BEIDE Tiere im Fall eines positiven Befundes nochmal mit dem richtigen Schema behandeln... aber das wirst du wohl ohnehin müssen. Retardon scheidet als Behandlung ja aus, das hätte 10 Tage durch gegeben werden müssen. Und bei Baycox hätte er dir längst das Behandlungsschema mitteilen müssen. Wenn er nämlich das Schema 2-5-2 ansetzt, und du seit Sonntag behandelst, müsste er dich ja noch vor dem Wochenende für den zweiten Zyklus ausstatten.


Wobei ich gerade ein wenig stutzig geworden bin: du hast deiner eigenen Aussage nach den Tierarzt noch am Mittwoch, den 18.03. erreicht. Ich gehe davon aus dass er dich dann - da das Kaninchen Durchfall hat(te) - direkt für den Donnerstag in die Praxis beordert hat. Das wäre unbedingt angezeigt gewesen. Spätestens aber am Freitag - welcher Tierarzt schiebt schon gerne Wochenenddienst wenn er die Tiere auch während der üblichen Arbeitszeiten behandeln kann? Warum aber wird er dann erst seit Sonntag behandelt Ganze 4 (!) Tage nach der Kontaktaufnahme?


Zitat:
Das hat also auch Flocke oral bekommen und eine Spritze mit etwas "darmentkrampfenden". ...

Bitte, sag mir dass du da wieder was falsch verstanden hast Eine Spritze mit etwas "darmentkrampfendem"...



Darmentkrampfende Kräuter spritzt man nicht. Die füttert man. Kann also nur ein Muskelrelaxans gewesen sein, und zwar vermutlich Buscopan - das gibt es nämlich in jeder Tierarztpraxis vorrätig.


Bitte, lass dir auf jeden Fall genau sagen was da gegeben wurde!


Buscopan ist für Mensch, Hund und Katze problemlos einsetzbar. Die Nebenwirkungen sind relativ gering.



Aber Kaninchen haben ein anders funktionierendes Verdauungssystem. Sie haben ohnehin kaum Muskeln um Magen und Darm. Der Nahrungsbrei wird vorwärts transportiert, indem von oben "nachgestopft" wird.


Legt man jetzt diese paar schwachen Muskelchen noch mit einem Medikament lahm, kann das schwerste Probleme verursachen! Im besten Fall wird der Darm etwas träge - aber insbesondere bei wiederholter Anwendung (und du schreibst ja von 2 Behandlungen!) kann sich eine Darmlähmung entwickeln die man nicht mehr in den Griff bekommt. Gelingt es nicht, den Darm zu reaktivieren, kann das tödliche Folgen haben! Bei Mensch, Hund und Katze ist genug Muskulatur vorhanden dass solche Mittel erst bei längerfristigem Einsatz Schäden verursachen. Tierärzte, die sich nicht mit Kaninchen auskennen, bedenken deshalb solche Komplikationen nicht und gefährden dann fahrlässig das Leben des Kaninchens!



Buscopan wird ein kaninchenerfahrener Tierarzt nur dann einsetzen, wenn er eine gründliche und einzelfallbezogene Nutzen-Risiko-Abwägung vorgenommen hat. Ein Beispiel wäre ein Bezoar, der sich direkt vor dem Magenausgang befindet und ihn damit verschließt. In solch einem Fall hat man die Wahl zwischen medikamentöser Behandlung (sehr risikoreich) und Operation (noch risikoreicher) und man muss binnen Minuten entscheiden. Da kann Buscopan angezeigt sein. Ebenso bei schwersten Aufgasungen, die das Leben unmittelbar bedrohen (Kreislaufversagen).



Du kannst - wenn es wirklich ein Muskelrelaxans war - dankbar sein dass dein Kaninchen das ohne Schäden überstanden hat.



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 18.03.2020
Beiträge: 68
flocke2020 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.05.2020, 13:00

Kurzes Update von uns:
unsere beiden wurden nun noch oral in 2 Intervallen gegen den Kokzidienbefall behandelt. Mittlerweile sind auch beide kastriert.
Sie sind richtige Kuschler (die 2 miteinander) und freuen sich wenn sie im Garten (derzeit nur Erde) Unsinn treiben können ;-)
Was sie gar nicht mögen, ist, wenn sie nachts draußen im großen Stall bleiben. Des nächtens fängt dann mind. einer zum "klopfen" an, somit bringen wir sie bei Anbruch der Dunkelnheit in ihren Stall in der Garage, das taugt ihnen mehr.
Ich vermute eine Katze draußen, wir haben gestern untertags mitbekommen wie sie auf eine vorbeigehende Katze reagiert haben ...




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 20.03.2019
Beiträge: 184
Caniemo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.05.2020, 21:47

Schön zu lesen, dass es beiden gut geht Finde ich auch richtig klasse, dass du mit den Tieren immer wieder zum Arzt bist und hier letztendlich die ganzen Tipps angenommen hast.
Meine Kleinen leben bei uns in freier Wohnungshaltung, deshalb kenne ich mich mit Außenhaltung nicht wirklich aus, aber du musst auf jeden Fall aufpassen, dass euer Gehege draußen Mardersicher ist. Da reicht ein normaler Draht nicht aus, weil die das aufbekommen. So ist leider ein Kaninchen meiner Schwiegermutter schon gestorben. Auf das Thema bin ich wegen der Katze gekommen.



 
 
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