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Backenzahnfutter?Da bin ich wieder... Wir haben inzwischen die (nahezu?) perfekte Tierärztin gefunden, was schon mal sehr entlastend ist. Bei unserem Männchen müssen nun aber schon zum 3. Mal (ca. alle vier Wochen) die Backenzähne abgeschliffen werden. Es geht ihm nach der OP bzw. nach dem Stress danach für 2-3 Wochern super gut und er frisst mit Spaß und viel (nimmt dabei auch viel zu), und nach ca. 3 Wochen wird er mäkeliger, lässt vieles liegen und muss überredet werden (Stengel vor die Nase halten), nur abends isst er noch halbwegs normal. Da ich das kaum ansehen kann, versuche ich, ihm das Essen noch mehr hinterherzutragen und komme mit "B-Ware" (Sonnenblumenkerne, Cunis, noch mehr Wurzelgemüse) an. Dann also der Gang zur TÄ und die Feststellung: Backenzähne wieder unregelmäßig. Nun weiß ich nicht, ob ich die Ernährung ganz strikt gestalten soll und kein Wurzelgemüse geben soll. Leider fressen die beiden ansonsten nur Dill, Basilikum vom Türken, Petersilie und Möhrengrün - aber auch nicht in Unmengen, wie es idealerweise sein sollte. Kohlrabiblätter gehen im Moment nicht. Salat ging noch nie. Und alles andere, was ich anschleppe an mir bis dahin völlig unbekannten Kräutern, wird ebenfalls nicht angerührt. Also gibt es morgens und abends immer noch für jeden ein Stück Möhre, Pastinake und Petersilienwurzel. Apfel und Rote Beete waren bis vor wenigen Tagen noch der Renner, werden jetzt aber auch liegengelassen. Heu isst er ein paar Halme am Tag. Das, was man immer so schön als "Wiese" bezeichnet, ist schwierig, da ich als Großstadtmensch ein botanischer Analphabet bin und nur Löwenzahn erkenne (den hole ich auch manchmal vom Türken, wird aber selten gegessen) und Grashalme. Das wird aber auch verschmäht. Das Problem ist, dass das Grünzeug auch schnell lappig wird, gerade wenn ich tagsüber länger weg bin und nicht nachlegen kann. Ein weiteres Problem ist, dass immer noch was hinzukommt zum Zahnproblem: Beim letzten Mal war es eine Verletzung im Mund; dieses Mal hat er Haare im Kot, und wenn ich Rodi Care gebe, ist er gestresst von der Medikamentengabe und ist zwei Tage lang ängstlich, was der Gesundheit, der Bewegungsfreude und dem Appetit auch nicht zuträglich ist. Er hat ziemlich mit der Verdauung zu tun, aber die Köttel sind weich, wenn auch nicht übermäßig groß, nur sitzt er immer lange auf dem "Klo", bis sie draußen sind. Bauch ist aber weich. Wiegen tut er eher zu viel als zu wenig (was ich mir nicht erklären kann). So weiß ich nie, wo genau die eigentliche Ursache für die Fressunlust ist und ob die Zähne wirklich das Hauptproblem sind (allerdings geht es ihm nach der OP ja jedes Mal deutlich besser). Offiziell ist er ein gesundes Tier. Gestern wurde Blut abgenommen, weil er auch ziemlich ruhig ist. Alles perfekt (EC steht noch aus). Die Ärztin meinte gestern: "So ein gesundes Tier hat so viele Probleme". Was ich eigentlich nur fragen wollte: Meint ihr, die Ernährung (Wurzelgemüse weglassen) macht tatsächlich DEN Unterschied für die Backenzähne? Und wenn ja: Wie bekomme ich es hin, ihn (das Weibchen hat keine Probleme und frisst fast alles und auch zu viel...) dazu zu motivieren, das "Richtige" zu essen? Es ist ja auch eine Geld- und Kühlschrankplatzfrage: Ich kann nicht täglich "alles" da haben, probiere aber täglich was Neues aus; mal wird ein Stengel Minze gegessen, aber selten mehr. An Töpfe gehen sie auch nicht ran. Soll man da einfach "stur" bleiben? Die TÄ meinte, die beiden hätten mich ganz schön im Griff... Im Internet steht immer nur, wie toll alle Tiere alles fressen und wie gerne sie auch Medikamente nehmen... Meine müssen immer gezwungen werden (Medis in Essen verstecken, führt nur dazu, dass das Essen gemieden wird). Ich habe mir vorgenommen, nach der kommenden OP am Montag konsequent auf die Ernährung zu achten, aber ich weiß nicht genau, wie (WAS gegessen werden soll, weiß ich ja).
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