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Weil mir auf diese Frage bisher noch keiner antworten konnte, hat mich die Sorge nun doch so gepackt, daß ich gestern mit meinem TA telefoniert habe. Er kennt ja die Problematik ebenso und hat besagte Schleimköttel auch schon gesehen. Zuerst mal meinte er, daß eine Diagnostik schwierig sei, weil es nicht sicher ist, ob man auf US und Röntgen wirklich die Ursache sehen kann. Zudem würde er mich dafür in eine Klinik überweisen, weil sein US-Gerät nicht so fein ist. Da Faxe aber so streßanfällig ist, rät er mir eigentlich davon ab. Das einzige, was man machen könnte, wäre Blut abnehmen und prüfen lassen, ob organisch alles in Ordnung ist. Ich weiß allerdings, daß Blut abnehmen bei Kaninchen ganz schön blöde werden kann (hab ich leider einen sehr blöden Verlauf schon miterlebt, wo ein eigentlich gar nicht ängstliches, Tierarzt-gewohntes Kaninchen danach wochenlang ängstlich wie Sau war)... und mein TA meinte auch, daß er es zwar natürlich tun würde, aber naja, Faxe ist eben so wahnsinnig streßanfällig. Zu dem Schleim selbst meinte er, daß es keine Darmschleimhaut ist bzw daß ich mir das jetzt nicht so vorstellen darf, daß sich seine Darmschleimhaut ablöst. Irgendwelche Drüsen (so genau hab ichs net verstanden, weil die ganze Zeit mein Akku dazwischen gebimmelt hat) sind dafür verantwortlich, ihm würde jetzt aber nicht die Darmschleimhaut verlustig gehen. Er vermutet kein Megacolon, sondern vielmehr, daß die Würmer, welche er hatte, Schäden an der Darmwand hinterlassen haben, wodurch Narben zurückgeblieben sein könnten. Insgesamt schätzt er das aber nicht als lebensbedrohlich ein, nicht mal als sonderlich gefährlich, weil er ja auch zugenommen hat, zumindest sichtbar keine Schmerzen hat und quicklebendig geworden ist. So, das ist jetzt also eine komplett andere Meinung. Ich weiß es nicht. Ich muß mir erst mal überlegen, ob ich das Blut testen lassen soll im Januar. |
ich würde immer noch bakteriell testen lassen auf E.coli... Das stresst ihn auch nicht weiter. Das hast Du ja länger nicht machen lassen, oder liege ich jetzt falsch? |
Ende Oktober wurde der Kot bakteriell untersucht, als es anfing mit den Schleimausscheidungen. |
Es wäre vielleicht sinnvoll sowohl an nur eine übermäßige Schleimproduktion zu denken, wie auch Megacolon im Kopf zu behalten und auch so zu behandeln, sprich Vitamine zusätzlich, Sobamin immer Kurmäßig und so wenig Stress wie möglich. Solange es ihm damit gut geht, keine aufwendigen Untersuchungen, gelegentlich mal eine Kotprobe. Ich denke man wird nie herausfinden was genau die Ursache ist, solange er lebt ( nicht hauen) . Erst eine Obduktion würde eine Klärung bringen und die ist hoffentlich in weiiiiiiter Ferne. |
So werde ich das wohl auch handhaben, nachdem ich länger drüber nachgedacht habe. Wenn ich merke, es geht ihm schlechter, dann ist das natürlich was anderes; aber so, wie er sich aktuell verhält, würde bis auf den Schnupfen keiner merken, daß mit ihm was nicht stimmt. Wenn ich mit beiden im Januar beim TA bin, laß ich die beiden eh wieder komplett durchgucken und dann mal sehen, was meinem TA bis dahin vielleicht noch eingefallen ist, weil er sich auch nochmal schlau machen wollte. Einzig ne gescheite Küchenwaage brauche ich noch, damit ich das Gewicht im Auge behalten kann. |
Ich könnte mich ohrfeigen... Faxe hat noch immer (oder schon wieder??) Würmer! Heute habe ich einen Wurm in seinem Kot gefunden! Verdammt, wenn der arme Kerl jetzt seit Monaten mit Würmern rumrennt.. und deswegen die teils massive Schleimausscheidung stattfindet. Morgen hol ich sofort Panacur. |
Kann man die Würmer im Kot mit bloßem Auge erkennen:eek: Das wusste ich gar nicht, leben diese dann den noch:confused: Reicht den eine gewöhnliche Kotprobe nicht aus um Würmer festzustellen? |
Ja, bei stärkerem Befall findet man Würmer im Kot, manche können auch noch leben. Im Regelfall lassen sich Wurmeier eigentlich schon im Kot nachweisen, obwohl es auch schon oft genug vorkam, daß dem doch nicht so war - das ist im Übrigen bei uns Menschen nicht anders. Bei meinem Faxe weiß ich jetzt ja allerdings gar nicht, ob er schon die ganze Zeit über weiterhin Würmer hatte, trotz Behandlung im Oktober, oder ob er schon wieder Würmer hat. Mein Kleiner steht im Verdacht, daß er ein sogenanntes Megacolon haben könnte und solche Tiere sind unter anderem auch für Parasitenbefall anfällig. Es kann aber auch sein, daß die erstmalige Wurmbehandlung nicht angeschlagen hat und die nachfolgenden zwei Kotproben, einmal TA und einmal externes Labor, tatsächlich keine Würmer nachweisen konnten - ich weiß es ehrlich nicht. |
Zitat:
Da Wurmeier nicht regelmäßig ausgeschieden werden, soll man diesen immer( generell) über mind.3 Tage sammeln und kühl lagern. Trotzdem kann es dir passieren das bei geringem Befall trotzdem nichts zu sehen ist. Edit: Gute Besserung, Faxe. |
Nur Passalurus ambiguus (Oxyuren) kann man auf den Kotkugeln erkennen, und zwar als ganze Würmer. Die leben am Dickdarmende oder Nähe Afterausgang. Aus denselben Grund findet man bei denen eher selten Wurmeier im Kot. Von der Lebensweise (Ort) unterscheiden sie sich daher von den restlichen Würmer. Und bei Kaninchen ist dies die häufigste Wurmart. |
Daher also nicht erstaunlich, dass die Laborprobe negativ ausfiel bei Oxyuren. Aus diesem Grund schaue ich mir ab und zu mal frische Kotkugeln genauer an... |
Nun gut, Kotkugeln schau ich mir eigentlich eh den ganzen Tag an, grinz. Seitdem ich einmal ein Karnickel mit massiven Verdauungsstörungen hatte, ist es eine Angewohnheit von mir geworden, nach jedem Toilettengang, den ich beobachte, zu schauen, wie die Köttel aussehen; zumal ich die sowieso mehrmals am Tag aufsammel. Trotzdem hab ich bisher keinen Wurm entdeckt, das war wohl wirklich Glück. Jetzt hoffe ich, daß Faxe wegen den Würmern so köttelt, wie er eben köttelt - und daß ich die Biester endlich mal loskriege! Ich weiß ja auch nicht, ob er sich erneut angesteckt hat (was bei meiner Haltung schon sein kann, weil ich kann schlecht die ganze Wohnung mitsamt aller Einrichtung ständig desinfizieren und schon gar nicht auswaschen) oder ob er die immer noch hat, wobei ich mich dann frage, warum das Panacur nicht angeschlagen hat. |
Neuninfektion und ist am wahrscheinlichsten, Panacur wirkt eigentlich zuverlässig, sofern man 2 Zyklen verabreicht hat. Hygiene ist natürlich das A und O, v.a. Bei Würmer. Ich habe bei Oxyuren zumindest nie die ganze Wohnung desinfiziert, was ja nicht möglich ist. Aber zumindest sollte jeglicher Kot entfernt werden wegen Neuansteckung. Nur wegen Oxyuren hatte ich jetzt noch nie Ablösung der Darmschleimhaut im Gegensatz zu anderen Würmer (Hakenwürmer), die sich dort richtig einnisten. Oxyuren können eher mal zu Verstopfung führen bei massiven Befall am Afterausgang. Oxyuren schauen zwar eklig aus, aber die richten weniger Schäden an als andere Würmer. Natürlich ist es dann auch immer eine Frage der Menge des Befalles.. |
Das letzte Mal Panacur war glaub 5 Tage- 3 Tage Pause - 5 Tage. Dieses Mal sind es 5 - 14 Tage Pause - nochmal 5. Die ersten 5 Tage Gabe sind jetzt vorbei.. ich habe keinerlei weiteren Wurm entdeckt. Aber, während der Panacureinnahme normalisierten sich Faxes Köttel halbwegs. Jetzt sind sie bereits wieder riesig, matschig und mit Schleim überzogen :confused: |
Wie ich schon gesagt habe, ich bezweifle stark, dass die Oxyuren für die Schleimausscheidung verantwortlich sind. Die befinden sich ja am Ausgang... Nach meiner erfolgreichen Hefenbehandlung war bei mir ja auch noch Schleim da, also waren höchstwahrscheinlich die danach nachgewiesenen E.coli Schuld an der ganzen Misere... |
Ich habe jetzt nochmals eine Kotprobe zum TA gebracht, die wird jetzt ausschließlich auf Kolibakterien untersucht. Ergebnis gibts nächste Woche.. bin schon gespannt, das ist der letzte Versuch, ansonsten heißt es damit leben und hoffen, daß es mit der Wiesenfütterung dann wieder besser wird. |
Hier ist das Laborergebnis von Faxe... https://abload.de/img/cci06022018_000001bumf.jpg Ich hoff, man kann es lesen, ist etwas schief geraten. |
Wenn ich das also richtig verstehe, wurden tatsächlich Colibakterien gefunden - danke Rakete, Du hattest Recht damit, daß ich nochmal untersuchen lassen soll. Bei der letzten Kotprobe, welche ich selbst eingesandt hatte, war das Ergebnis bzgl. Hefen ja negativ - jetzt wurden wieder Hefen gefunden, aber ich vermute mal, daß diese von den erneuten Würmern herrühren - und der erneute Wurmbefall sowie die allgemeine Immunschwäche (zeigt sich durch Pilz/Milben im Fell, Schnupfen, Würmer zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit) wohl von den Colibakterien. Wer weiß, wie lange Faxe schon mit den Bakterien rumrennt, denn seine Verdauungsprobleme begannen ja schon recht früh!! Die Colibakterien selbst können sich durch unter anderem Streß ja so drastisch vermehren.. Streß hatte Faxe vor Mäusles Kastration wahrlich genug, also auch dafür gibt es eine Erklärung, zumal es zeitlich sogar einigermaßen passen würde: anfangs war alles in Ordnung, aber als der Streß mit Mäusle losging, war Faxe andauernd nah an Verstopfung, bis es auf Aufgasung und nah am Durchfall überging, wozu dann noch Schleim kam. Ursprünglich meinte mein TA, daß wir erst mal nicht behandeln müßten, bis wir die Ursache gefunden haben. Zur Ursachenforschung hätte ich nächste Woche Mittwoch einen Termin zum Kopf röntgen, ob ein tieferliegendes Problem an den Zahnwurzeln da ist, weil Faxe beim letzten TA-Besuch auch ein bisschen die Zähne geschliffen werden mußten (nur ganz wenig, er hat auch keinerlei Probleme beim Fressen oder dergleichen). Nun, nachdem ich heute den Laborbericht erhalten und nachgelesen habe, weiß ich allerdings nicht, ob diese Entscheidung so gut ist. Sollte Faxe jetzt nicht viel eher mit AB behandelt werden? Die Colibakterien müßen ja nicht von den Zähnen kommen, Faxe hatte durch Mäusle wirklich monatelang enormen Streß. Soll ich das Röntgen dann überhaupt machen lassen, obwohl erst mal nichts auf Zahnprobleme hindeutet? Denn das ist ja auch nur wieder massiver Streß für den anfälligen Kerl. Und kann ich Faxe jetzt überhaupt mit AB behandeln lassen? Denn heute beginnt der zweite Behandlungszyklus mit Panacur wegen den Würmern. |
Übrigens, wenigstens die gute Nachricht: Mäusles Kot wurde auch bakteriell untersucht, bei ihr ist alles in Ordnung! :-) |
Wo siehst du da was von Coli?:confused: Da steht nur was von aus dem Gleichgewicht geratener Darmschleimhaut...oder?:blush5: Ich würde (wie im Befund vorgeschlagen) erstmal einzig und allein die Ernährung überdenken und das Panacur zu Ende geben, mit einer Antibiose "schießt" du ja auch wieder die gesunden Bakterien mit ab... |
"Dysbiose mit Überwiegen der gramnegativen Bakterien und Hefen" ; das hab ich vorhin gegockelt, das sind unter anderem Colibakterien - TA sagte das übrigens auch. An meiner Fütterung kann ich mittlerweile ja schon gar nix mehr überdenken: nur Heu und Gemüse und davon bis auf Fenchel auch nur Blättriges und Kohl, rund um die Uhr, zusätzlich allerlei frische Kräuter, Blätter und Äste; außerdem alle zwei Tage eine Handvoll Cunis für beide. Edit: ach so, außerdem noch eine geringe Menge Leinflocken täglich. Aber ansonsten keinerlei Obst, keinerlei Knollen- oder Wurzelgemüse, nicht mal mehr Trockenkräuter außer eine äußerst geringfügige Menge getrockneten Spitzwegerich, welchen ich übers Heu streue. |
Komisch ist, dass sie ganz oben schreiben, dass keine Kokzidien nachweisen konnten und ganz unten in der DD anbieten, noch auf Kokzidien zu untersuchen...:confused: Würde ich vielleicht mal hinterfragen...;) |
Zitat:
Der Befund klingt sehr praxisorientiert, ich würde da mal anrufen, da kann man manchmal noch was besprechen, was im Übermttlungsprozess sonst untergeht. |
Also nach mittlerweile drei Kotproben seit Ende Oktober kann ich Kokzidien glaub so langsam ausschließen ;-) Mir scheint das auch mehr ein Standardtext zu sein; prinzipiell heißt es ja nur, daß für die Dysbiose auch Parasiten verantwortlich sein könnten. Hm, vielleicht eröffne ich ein Thema unter Krankheiten, denn ich will jetzt auch nichts falsch machen, weil wenn Faxe Colibakterien hat und diese an seinem Befinden schuld sind, erfordert es ja doch dringlichst eine Behandlung. |
Sorry, da steht echt nix von E. coli - das hätten die GANZ sicher befundet, wenn sie was gefunden hätten... Außerdem stand er doch zum Zeitpunkt der Probe unter Panacur, ich weiß nicht, inwieweit das auch Einfluss auf das Verhältnis der grampositiven zu -negativen Bakterien hat...:confused: Dysbiose ist das, was man nach jeder Antibiose hat, heißt nur, dass das Gleichgewicht gestört ist. Hast du evtl mal über diese EM (effektive Mikroorganismen) nachgedacht? |
Nein, damit habe ich mich noch gar nicht befasst. Was soll ich dann unter gramnegativen Bakterien verstehen..? Leider hab ich das im Zusammenhang mit Kaninchen auch sonst nirgends gefunden. Ich bin langsam völlig überfragt und seh nur noch Fragezeichen. |
Gramnegativ oder -positiv sagt gar nichts über die pathogene (also krankmachende) Wirkung der Bakterien aus, im normalen Umfang dürfen und müssen die da sein, aber eben im Gleichgewicht. Und das ist bei Faxe offenbar iwie durcheinander geraten, ob nun durch Stress oder was anderes - du hast recht, an der Ernährung kann es nicht liegen...:confused: Wie gesagt, evtl würde ich da direkt im Labor anrufen, oft sind die sehr kooperativ, auf Anhieb vermuten sie ja offenbar falsche Ernährung, wenn du sagst, was sie zu fressen bekommen, haben sie ja vielleicht noch andere Ideen oder Tips ;) |
Was mir noch einfällt, Oregano und Co hast du sicher schon alles versucht? |
Ja, das hab ich alles schon versucht, grinz - in meinem Wohnzimmer sieht es aus wie in einem Märchenwald, überall Grünzeug, überall duftende Kräuter. Was er grad gerne frisst, ist tatsächlich unter anderem Oregano, sowie Thymian; aber Mäusle auch und die ist ja gesund. Ein hygienisches Problem ist es sicher auch nicht, es wird ja jeden Tag alles geputzt und frisch gemacht sowie mehrmals täglich alle Köttel entfernt... Dann werde ich wohl morgen mal in dem Labor anrufen und hoffen, daß die freundlich sind - schriftlich waren sie weniger freundlich als ich mal anfragte, ob man denen auch als Privatperson Kotproben senden darf (darf man nicht..). Außerdem hab ich grad marinahexe darum gebeten, daß Sie sich das Thema mal ansieht, vielleicht weiß Sie ja auch noch was, kennt sich doch gut aus. |
Diese EM gebe ich als Kur immer mal meinem Pferd :blush5: Guck mal, wenn du dich mal so ein bisschen reinlesen willst - https://www.em-sanierung.de/de/content/1836/136/em-anwendungen/tiere/meerschw-kaninchen Grundsätzlich basieren ja auch Benebac und Rodicare und Co auf einem ähnlichen Prinzip... |
So, hab mir jetzt alles nochmal durchgelesen. Aber wirklich was Neues fällt mir nicht ein. Ich würde jetzt erstmal die Wurmkur fortsetzen und Stress vermeiden. Cunis würde ich vielleicht täglich geben, da sie vitaminisiert sind und die Verdauung unterstützen. Solltest Du demnächst irgendwann den Kiefer unter Sedierung röntgen lassen, würde ich gleich Blut abnehmen lassen. Vielleicht wird es ja wirklich besser, wenn der Stressfaktor raus ist. Wie läuft es denn jetzt mit Mäusle? Ist sie ruhiger geworden? |
Also meinst Du, ich sollte nächste Woche das Röntgen machen lassen? Liest Du aus dem Laborbericht Colibakterien raus, welche einer Behandlung bedürften? Mit Mäusle läuft es jetzt relativ gut. Sie ist definitiv ruhiger geworden; trotzdem wird Faxe öfter noch kurz gejagt, sie ist nun mal eine knurrende Zicke. Aber eigentlich schmusen sie den ganzen Tag lang, Mäusle putzt ihn auch ausgiebig, was sie vorher selten gemacht hat und Faxe verkraftet das kurze Wegjagen ab und an auch sehr gut, er rennt gleich drauf hin wieder zu ihr und putzt sie. |
Nein, ich würde jetzt nicht röntgen lassen. Zieh die Wurmbehandlung durch und lass ihn zur Ruhe kommen. Vielleicht hilft das ja schon. Schön, dass es mit Mäusle jetzt besser klappt. Fürs Blutbild wäre es auch besser, wenn er 10-14 Tage (glaube ich) vorher keine Medis bekommt. |
Ok, ich danke Dir. Dann ruf ich morgen mal noch im Labor an und schau mal, obs noch mehr Aufklärung gibt. Ansonsten sag ich den Röntgentermin erst mal ab und plan den vielleicht Ende März, je nachdem, wie er sich weiterhin macht; daß ich dabei dann gleich Blut abnehmen lasse, war auch schon meine Idee. Irgendwie Mist.. weil ich aus dem Laborbericht Colibakterien rausgelesen habe, war ich schon fast freudig, weil ich dachte "juhu, Ursache gefunden, kann behandelt werden, kein Megacolon"; jetzt ist wieder alles unsicher :-( |
Lass Dir das vom Labor genau erklären und erzähl denen, wie Du fütterst. Frag auch, wie sie weiter vorgehen würden. Parallel dazu solltest Du mit dem TA über den Befund sprechen. Mal sehen, was er Dir sagt. Es ist immer gut, mehrere Meinungen zu hören.;) |
Nun, so viel zum Labor... gerade angerufen, die Antwort war, daß ich das mit meinem TA abklären soll, ich erhalte von dem Labor überhaupt keine Auskunft! Mein TA allerdings scheint mir jetzt in dem Fall auch nicht so fit zu sein, denn immerhin meinte er ja zu mir bereits, daß Colibakterien vorhanden sind. Edit: Steinigt mich nicht, aber ich kann das anhand des Laborberichtes immer noch nicht ausschließen; dazu müßte ich wissen, ob das Labor tatsächlich Colibakterien direkt erwähnen würde, denn was die schreiben, ist ja nur ein Standardtext. Klar, sie schreiben "..welche Erreger dabei überwiegen, ist außer bei humanpathogenen Erregern i. d. R. von sekundärer Bedeutung" - sie schreiben ja allerdings nicht spezifisch, ob sie humanpathogene Keime wie zB Colibakterien gefunden haben oder nicht. Und nachdem dieses Labor sowohl schriftlich als auch telefonisch einfach nur unfreundlich ist und sie noch dazu Standardtexte verwenden - und auch mein TA das so verstanden hat, daß Colibakterien vorhanden sein können - bin ich mir weiterhin mehr als unsicher. Leider hat mein TA heute keine Zeit, heute ist OP-Tag, also kann ich wenn, dann erst morgen mit ihm telefonieren. |
Zitat:
Mit dem FLI hab ich ja schon mehrfach telefoniert und auch mit dem Unilabor hier - das waren immer sehr nette und konstruktive Leute, die eben auch so diverse Insidertipps hatten... Aber das nützt dir ja nun nix. Sprich deinen TA nochmal konkret an, wie er darauf kommt, da ja in dem Bericht definitiv keine E. coli erwähnt sind. Da sie im Kaninchendarm hochpathogen sind, wäre das für mich eigentlich unvorstellbar. Der Bericht klingt eigentlich eher wie: wir konnten leider nichts finden, haben aber auch keine Idee... |
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Ja, versteh ich schon und bei nem normalen Labor würde ich auch davon ausgehen. Aber einerseits dieser komplett unspezifierte Standardtext, Satzbausteine, wo auf Faxe gar nicht zugeschnitten sind, und andererseits der Eindruck, den ich von denen am Telefon und schriftlich erhalten habe, läßt mich etwas zweifeln, ob sie es nochmal extra erwähnt hätten, wenn humanpathogene, also Colibakterien zB, vorhanden wären. Lieber laß ich da nochmal nachforschen, bevors dann doch E.Coli sind und ich handel zu spät oder falsch. Denn was ja auch etwas seltsam ist, daß schon wieder Hefen gefunden worden sind... bei der Kotprobe im Dezember, die ich selbst an ein Labor in Leipzig gesendet habe und zwar per Eilexpress, damit die Kühlkette nicht unterbrochen wird, wurden keine Hefen gefunden - und jetzt auf einmal doch wieder?! Leider hab ich bisher noch kein anderes Labor gefunden, wo ich als Privatperson Proben für eine bakterielle Untersuchung einsenden kann, Leipzig macht das nicht. Langsam gehen die Kotproben doch auch ins Geld, für die letzte hab ich jetzt (weil natürlich Mäusle auch getestet wurde) 115€ bezahlt (gut, mit Panacur, was ich dabei gleich abgeholt habe)! Ich zahle und zahle, und krieg irgendwie doch kein definitives Ergebnis, während Faxe immer weiter Schleim ausscheidet.. Panacur ist das Stichwort, laut TA hilft Panacur ja auch bei Giardien, und bei der letzten Panacurgabe konnte ich feststellen, daß sich Faxes Köttel normalisiert haben und das Bauchgluckern weniger wurde. Wenn das jetzt wieder eintritt (nachher bekommt er das zweite Mal Panacur), laß ich nochmal auf Giardien testen. |
Ich würde mal eine Mail an Dr. Anja Ewringmann in Berlin schreiben. Alles schildern, Befunde mitschicken, was schon gemacht wurde und nachfragen was sie dir empfehlen kann. Sie antwortet immer, kann natürlich, je nach ihrer eigenen Arbeit ein paar Tage dauern. |
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