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Spaß beiseite, hab ja zur Zeit auch mit einem kranken Darm vom Kaninchen zu tun. Als ich im Internet etwas recherchiert habe ist mir ein Artikel über eine Darmkrankheit "megacolon" aufgefallen...Da bist du mir mit deinem Thread sofort in den sinn gekommen, soll eine schwer zu diagnostizierende Darmkrankheit sein, chronisch wahrscheinlich und nur bedingt zu therapieren...Wen keine Uhrsache gefunden werden konnte wirfst du vielleicht mal einen Blick zu den Berichten über die Krankheit. Kenne mich selbst nicht so gut in dem Gebiet aus aber Informationen schaden ja nie;) Wobei ich finde das fast alle Symptome die Darmgeschichten bei Kaninchen angehen sich super ähneln und man schon Profi sein muss um auf anhieb sagen zu können, das ist es:cool: Wobei dieses megacolon auch irgend etwas mit Genen zu tun haben soll also vor allem bei Schecken ein Problem..Soweit ich das richtig gelesen habe...Nur ne Idee kannst dich ja mal selbst einlesen. |
Du meinst sicherlich Megacolon. Ich glaub Cindy hat das auch schon in Betracht gezogen. Leider ist der Nachweis sehr schwierig. Von der Fellfarbe würde das aber passen. |
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Das ist sehr lieb von Dir, daß Du beim zufälligen Lesen an mich denkst, lieben Dank dafür :wink: Aber ja, Jenni hat Recht, die Diagnose Megacolon steht bei Faxe seit einigen Monaten im Raum und alle Untersuchungen, die ich aktuell mit ihm mache, sind eigentlich nur ein Ausschlussverfahren. Wenn dann noch beim Röntgen auch keine andere Ursache gefunden wird, hab ich mich mehr oder weniger bereits damit abgefunden, daß er wohl ein Megacolon haben wird. Das gibts übrigens auch bei Hund und Katz und kann auch durch Fütterungsfehler entstehen; aber bei falsch gezüchteten Schecken kann das eben auch relativ häufig als Gendefekt auftreten. |
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Ich hab da mal eine Frage.. mir ist was aufgefallen: Faxe hat ja immer und ständig massives Bauchgluckern. Ab und zu gebe ich ihm 1ml Sab Simplex über Cunis - und jedes Mal an solchen Tagen geht es ihm viel besser, dann springt er viel mehr rum und ist allgemein fröhlicher und aktiver. Nun kann ich Sab Simplex ja aber nicht dauerhaft jeden Tag geben, oder? |
Nach allgemeiner Auffassung schon, da es ja nicht resorbiert wird. Es macht quasi nur, dass der "Schaum" im Darm zusammenfällt.;) |
Vielleicht probierst du es erstmal in einer niedrigeren Dosierung. Wenn du das Gefühl hast, dass es ihm hilft spricht eigentlich nichts gegen eine tägliche Gabe. Wenn es doch Megacolon ist (ich hoffe aber nicht), hat er ja häufig/ständig Darmbeschwerden und muss dementsprechend behandelt werden. |
Faxe hatte heute endlich seinen Röntgentermin. Bevor es ans Röntgen ging, hat mein TA die Zähne so nochmal angeschaut und wieder paar Zahnspitzen entdeckt (im Januar wurden erst welche entfernt!), die er vorher noch schnell wegmachen wollte. Aber bereits da hat sich gezeigt, daß Faxe einfach zu viel Angst hat - er mußte schon zum Zähne schleifen sediert werden. Dann ging das Röntgen natürlich einfach. Einerseits gibts jetzt die gute Nachricht: Megacolon kann eigentlich ausgeschlossen werden, dafür gab es auf den Bildern keinerlei Anzeichen. Jetzt die schlechten Nachrichten. Mit den Zähnen stimmt was nicht. Anhand einer sogenannten Böhmer-Linie (nach der Doktorin benannt, mit der ich in Kontakt stehe) kann man wohl nachvollziehen, wie gut die Zähne sind. Demnach sind Faxes Zähne im Unterkiefer durchgehend zu lang, während sie im Oberkiefer teilweise zu kurz erscheinen bzw schief irgendwie. Mein TA meinte, daß seiner Meinung nach die Verdauungsstörungen eher nicht daher kommen, weil die Veränderungen zu geringfügig seien. Aber er will sich da nicht festlegen, sondern lieber das Urteil von Frau Dr. Böhmer abwarten, da sie sich einfach besser als er auskennt. Dann das nächste, womit ich gar nicht gerechnet habe. Erst mal sah man auf den Bildern auch deutlich seinen Schnupfen, aber zum Glück nicht auf der Lunge; das Herz sieht auch normal aus. Dann ist sein Hüftgelenk nicht in Ordnung. Der Knochen, welcher in der Pfanne liegt, ist auf einer Seite nicht rund, sondern eher abgehackt bzw eckig. Außerdem hat Faxe auch bereits Arthrose! Allerdings noch nicht sehr schlimm und allem Anschein nach schmerzfrei. Ich hab also quasi einen einjährigen Opahasen. Wenn ich es hinbekomme, lad ich hier auch noch die entsprechenden Röntgenbilder hoch; zuerst werde ich die jetzt an Frau Dr. Böhmer senden und ihr Urteil mal abwarten. Faxe bekam übrigens circa halb neun heute morgen die Sedierung und circa gegen halb elf eine Aufwachspritze. Jetzt ist er aber immer noch total fertig und hat noch nicht mal seine TK verlassen. Er liegt hier in seiner TK bei mir aufm Sofa, wird die ganze Zeit bekuschelt von mir und mitm Handtuch und zeitweise mit Rotlicht warm gehalten, ab und zu dreh ich ihn mal um... aber er kommt nicht in die Gänge, ist jedoch wach. Wenn er bis 15 Uhr keine deutliche Besserung zeigt, muß ich nochmal beim TA anrufen. Langsam mach ich mir echt Sorgen! |
Wie ist denn seine Temperatur? Evtl. würde ich ihm ein paar Tröpfchen Kaffee einflößen, damit der Kreislauf wieder in Gang kommt.;) Das mit der Arthrose ist natürlich blöd, ist sicherlich durch die Fehlstellung entstanden. Aber machen hätte man ja eh nix können oder? |
Seit ein paar Tagen habe ich kein Fieberthermometer mehr :willy_nilly: Wollte ihn gerade aus der TK rausholen, da fing er das Strampeln an, kam dann aber von selbst raus und hat schwankend das Sofa teilweise erkundet. Also er schwankt schon sehr und jetzt liegt er auch schon wieder dran, hab ihn jetzt wieder ins Handtuch eingewickelt. Ach, die Arthrose ist eigentlich wirklich das kleinste Problem, zumindest jetzt noch, merkt man ihm ja auch gar nicht an. Deshalb wird das auch erst mal nicht behandelt, Zähne und Verdauung haben Vorrang. |
Mittlerweile ist er schwankend wie ein Betrunkener vom Sofa in Käfig gehüpft. Die Maus hat ihn auch schon entdeckt und wollte ihn zuerst wie gewohnt wegschubsen, weil er äußerst unpraktisch im Käfig rumliegt. Sie war sichtlich irritiert, daß Faxe nicht wie sonst sofort auf die Seite hüpft, sondern einfach sitzen blieb, grinz. Nachdem sie es noch dreimal versucht hat, hat sie ihm aber auch ein Bussi gegeben - ist dann aber auch sehr schnell wieder gegangen. Also, eine gute Krankenschwester ist die kleine Mäuseprinzessin nicht gerade, grinz, aber zumindest greift sie ihn nicht an. Jetzt liegt er im Käfig rum und schläft.. kurz mal gekratzt und Nase geputzt, aber bisher leider noch nichts gefressen und nicht geköttelt :-( |
Soviele Nachrichten auf einmal. Du machst dir bestimmt grad viele Sorgen. Wie gehts ihm denn jetzt? Ist er wieder richtig wach? Hat er was gefressen? |
Naja, er frisst wenig und köttelt wenig. Es würde ihm bestimmt besser gehen, wäre die Maus nicht so eine dämliche Kuh. Die ganze Zeit greift die Faxe an, jagt ihn knurrend durch die Gegend.. schon die letzte Zeit ist sie einfach nur schlimm und hat ständig Streit provoziert und den armen Kerl fertig gemacht. Dann haben sie sich grad wieder verstanden und jetzt ist es schon wieder so! Zur Zeit könnte man echt meinen, die Maus wäre gar nicht kastriert - Faxe darf nix mehr und ist ständig nur am panisch wegrennen :-( Und das mit den Röntgenbildern krieg ich auch nicht hin.. wollt die ja eigentlich selber auch behalten, aber jetzt muß ich die CD an Frau Böhmer schicken, weil ich keinerlei Ahnung habe, wie ich das Format abspielen soll. |
Auf jeden Fall ist es schon mal gut, dass vorne was rein und hinten was raus kommt. Das andere ist natürlich blöd. Trennen würd ich nicht, außer es kommt zu Verletzungen. Wenn du zu Hause bist, kannst du die Beiden ja gut beobachten und ggf. eingreifen. Kann dein TA dir die Rö-bilder nicht nochmal per Mail schicken? Das ging bei mir problemlos. |
Wenn Dein TA dir das Bild per Mail senden kann, kannst du es evtl. mit dem kostenlosen Programm "StellarPACS Dicom Viewer" welches du dir installieren müsstest öffnen. Meine TÄ kann mir jetzt auch meine Röntgenbilder so schicken, ich habs getestet wie ich es öffnen kann. TÄ untereinander haben ja ihre eigenen Programme. Wenn es bei Faxe solange gedauert hat, dass er aufwacht ist das normal. Ich habe mir angewöhnt Kaninchen danach sobald sie etwas wach sind etwas anzufüttern. Sprich ca. 8ml flüssigen Brei anfüttern dies in Abständen nach Gefühl. Außerdem regelmäßig Temperatur messen, damit du weißt wie der Kreislauf ist. |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 5) Faxe scheint es so weit wieder ganz gut zu gehen :thumbsup: Mein TA hat mir die Röntgenbilder heute übern Rechner geschickt. Ich habs zwar mit irgendeinem Programm tatsächlich noch hinbekommen, die CD-Daten zu öffnen, aber keine Bilder gefunden, grinz... mein TA kennt sich mit so was nämlich nur mäßig aus, seine Assistentin mußte gleich lachen. Hab die Bilder grade an Frau Böhmer gesendet, hier sind sie. |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 3) Und nochmal drei |
Tolle Bilder, ich bin gespannt auf die Antwort von Dr. Böhmer! ...einige Sachen kann ich inzwischen gut erkennen und finde solche Bilder einfach spannend und freue mich auf Auflösung :) |
Einmal Ratespaß Faxe bitte :rofl: |
Kann Faxe den "Zickenterror" gerade richtig nachfühlen.:rolleyes: Unser "Krötel" terrorisiert ihren Karli gerade auch extrem, der arme weiß gar nicht mehr, wo er sich hinsetzen darf und wo nicht.:willy_nilly: Hoffentlich lassen die Hormone bald wieder nach. Für die Auswertung drücke ich die Daumen, dass nichts großartig rauskommt.:thumbsup: |
Ja, das klingt fast wie Faxes Schicksal ;-) , nur daß der dann immer hilfesuchend zu uns rennt und sich bei uns versteckt, was die Maus noch rasender macht, grinz. Gestern hätte ich sie am liebsten auf den Mond geschossen.. wenn man selig im Bettchen schlafend auf einmal von sich jagenden und knurrenden Karnickeln überrannt wird :rolleyes: |
Bin sehr gespannt, was Fr. Dr. Böhmer sagt. Auf jeden Fall war es wichtig, die Bilder zu machen. |
Habe Antwort von Frau Böhmer erhalten.. Zitat:
Ok, TNK spülen sehe ich ein. Aber Faxe zu dick?! Er hat 2,5kg - Mäusle wiegt mehr - und ich fühle bei ihm deutlich seine Wirbelsäule, auch hat er keinen großen Bauch und keine große Wamme. Und Ernährung umstellen... ihr wißt hier ja auch, wie ich die beiden ernähre, also damit kann es ja absolut nichts zu tun haben. Was mich schockiert hat, ist der vielleicht vorhandene Tumor. Vom Prinzip her hab ich jetzt lauter neue Befunde, schockierende Befunde, aber irgendwie immer noch keine wirkliche Erklärung für seine Verdauung - denn mit der Ernährung kann es nix zu tun haben. Hat der Blinddarm jetzt irgendwas mit Megacolon zu tun? Ach Mensch, jetzt mach ich mir mehr Sorgen wie vorher. Vom Hüftgelenk und Arthrose hat Frau Böhmer jetzt wiederum gar nix geschrieben. |
Hmmm... das ist ja echt blöd. Ja die Tumorgeschichte wirst du abklären lassen müssen, das sitzt einem ja sonst im Nacken wie ein Damoklesschwert. Da wäre die Lungenentzündung ja noch das kleinere Übel...:( Megacolon hat mit dieser Blinddarmdystrophie nichts zu tun, wäre genau das Gegenteil und ein anderer Darmabschnitt. Kann es denn sein, dass Faxe von den Blättern ganz wenig und von dem Gemüse ganz viel abkriegt? Oder seht ihr immer was sie fressen?:confused: Dass er zu dick ist, ist schwer einzuschätzen, auf dem einen Abdomenbild sieht es allerdings tatsächlich ein bisschen so aus...würde ich aber aus der Ferne mir nicht zutrauen zu beurteilen.:rolleyes: Ich würde den Befund erstmal mit deinem TA besprechen und den Tumorverdacht abklären. Manchmal sind auch Röntgenbilder einfach fehlerhaft... Und dann der Fr. Böhmer evtl nochmal schreiben und deine Ernährung schildern und dass es daran eben eigentlich nicht liegen kann. Die Tränenkanäle würde ich persönlich erstmal links liegen lassen, evtl ab und zu vorsichtig massieren. Erstmal toitoitoi für die Diagnostik und dass es nur ein Fehler in der Bildgebung ist! :thumbsup: |
Ich seh immer, was die beiden fressen. Faxe frisst recht ausgewogen. Er mampft viel Heu und Blätter, aber auch genauso gut Salat (Bittersalate). Abends frisst er dann noch immer Fenchel und Broccoli ist auch sehr beliebt. Und zu dick.. hm, an Hunger leiden die beiden bestimmt nicht, aber wenn ich mir Bilder von all den Karnickeln hier im Forum so anseh, liegt er im Mittelfeld. Klar, übern Winter haben beide bisschen zugenommen; ich glaub aber auch, daß Hauskaninchen fast immer dieses Problem mit dem "zu dick" haben, insbesondere natürlich, wenn man sie mit Wildkaninchen vergleicht. Ich persönlich denke bzw glaube nicht, daß das ein Problem von Faxe ist, so lange es nicht mehr wird. TNK macht mir auch weniger Sorgen, ich will ihn ja jetzt sowieso mit Schleimlöser anstatt nur mit Kochsalzlösung inhalieren lassen, vielleicht hilft das auch schon. Auch da bin ich mir wiederum sicher, daß das bei Mäusle wahrscheinlich nicht anders aussehen würde. Aber ein Tumor oder auch eine Lungenentzündung... ach Mensch, die letzte Narkose hat ihm doch schon so zugesetzt, dann muß er ja jetzt schon wieder in Narkose, um das abklären zu können.. Ich schick das jetzt erst mal an meinen TA :-( |
Ach Mensch Cindy, das tut mir leid. :( Ich kann dazu leider nicht viel dazu sagen. Am besten du besprichst das erstmal mit deinem TA. Bei einem Tumor nehmen Kaninchen ja eigentlich ab-oder? Das würde nicht zu einem übergewichtigen Kaninchen passen. Und wenn Metastasen in der Lunge sind, dann besteht ja das Problem schon länger. Andererseits ist sie ja wirklich auf Kaninchen spezialisiert. Bin auch etwas ratlos. Aber ich drück dich mal... LG Jenny |
Danke liebe Jenni. Das mit dem Abnehmen dachte ich mir auch schon; Faxe hat ja sogar seit Januar 200g zugenommen. Vielleicht liegt es auch am Röntgengerät selbst.. es ist nämlich immer noch das alte, welches kaputt gegangen war. Das wurde von der entsprechenden Firma auseinandergebaut, kein Fehler gefunden, wieder zusammengebaut - und es hat wieder funktioniert. Was weiß ich.. ich hol mir auf jeden Fall erst mal noch mindestens eine zweite Meinung ein, bevor ich Faxe Streß irgendwelcher Art nochmal zumute. Wäre es unverschämt, wenn ich mich noch zB an Frau Drescher wenden würde? Ansonsten denke ich an Dr. Rückert in Ulm. Übrigens habe ich Frau Böhmer bereits lang und breit geschrieben, wie ich die beiden ernähre.. das weiß sie also eigentlich. Ebenso wie eigentlich bereits abgesprochen war, daß ich kein Paypal habe :rolleyes: |
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Wichtig ist eben nur, dass du dir dann von jedem was raus nehmen kannst und dich nicht total verunsichern lässt. Zitat:
Andererseits ja schön, dass das Megacolon vom Tisch ist.:thumbsup: |
Ich finde die Interpretation wirklich gut und ich denke nicht, dass du noch eine Spezialistin drauf. Diese Fettmassen kann ich mir auch gut vorstellen...auch wenn das Gewicht und die Wirbelsäule es nicht zeigen. Meine Milly ist irre fett, aber auch bei ihr spüre ich Brustkorb und Wirbelsäule deutlich. Ebenso die Lunge fand ich auffallend...wie bei Milly ist und meinem Whiskey sie war...nur nicht so schlimm. Den Tränenkanal spülen würde ich auch nicht, sondern ebenfalls massieren. Lass es dir zeigen...ich benütze dafür mein Zauberwasser, welches ich in diesem Threat nicht erwähnen darf....ich tropfe in die Nase und massiere zum Auge hin aus....manchmal dauert es ein paar Tage bis sich was löst und hochkommt. Mit einer eingeschränkten Lungenfunktion lässt sich noch laaaange leben.... Ebenso ein Tumor, der eben streut. Hauptsache du weißt es. Setz dich mit deinem TA zusammen und findet euren Weg. Ob weitere kostspielige Diagnosen Sinn machen? Ich weiß es nicht....was ändert das für dein Tier? Eine weitere OP? Macht keinen Sinn. Ich finde den Befund wirklich sehr gut erklärt und würde es so sacken lassen und entscheiden. Bei Milly hab ich angefangen die Leber zu unterstützen...geht pflanzlich ja ganz gut. Sie hat eine fühlbar und bildlich darstellbar stark vergrößerte Leber....dann funktioniert das mit dem "Fett" ja auch nicht mehr richtig..... Nebenbei muss ich auch sagen, dass der "normale" Kaninchenhalter keine große Diagnostik bei seinem "nur" Kaninchen machen lässt, geschweige denn eine Therapie. Von dem her ist es auch schwer Erfahrungswerte zu bekommen. Es ist ja nur ein Kaninchen...kaputt? Gibts ´n Neues! |
Hm... mir brummt schon wieder der Kopf. Ich werde wohl doch noch Frau Drescher anschreiben. Einfach auch deshalb, weil die Diagnose doch überraschend ist - und schwerwiegend, da will ich nichts falsch machen und mir mehrere Meinungen einholen, um richtig entscheiden zu können. Lungenentzündung oder Tumor, der bereits gestreut hat - wie würde das jeweilig behandelt werden? Ich hab damit nämlich keinerlei Erfahrung. Es erklärt aber, warum Faxe so kurzatmig ist und einem Streit mit der Maus nie lang stand halten kann.. Was ich ja sowieso mache, ist ein bis zweimal am Tag mit Kochsalzlösung inhalieren lassen, mit dem Parivernebler, welcher die feinsten, damit lungengängigsten Tröpfchen erzeugt; das ist ja dann sowieso nicht verkehrt. Ich würde gerne noch mit ACC inhalieren lassen, mein TA befand das auch für gut, aber dann mußte ich feststellen, daß die Injektionslösung von ACC verschreibungspflichtig ist. Mit den aufgelösten Tabletten werde ich wohl nicht inhalieren können, oder? Ansonsten soll sich mein Menne ACC verschreiben lassen, der hat sowieso auch Atemwegsbeschwerden und würde das bekommen. Mit dem Zaubermittel hab ich zumindest beim inhalieren zuletzt keine guten Erfahrungen gemacht, es ging beiden damit deutlich schlechter vom allgemeinen Wohlbefinden her. Auch Tropfen davon ins Auge, als Mäusle Augenausfluss hatte, haben nichts gebracht, das wurde erst mit den antibiotischen Augentropfen wieder gut. Das mit dem zu dick piesackt mich allerdings... vor allem, weil das doch bestimmt nichts mit seinen Verdauungsbeschwerden zu tun hat?! Dann müßte Mäusle ja erst recht Beschwerden haben, denn die ist wirklich zu dick geworden. Naja, aber mit Wiesenfütterung werden schon beide wieder etwas abnehmen. Ein Tumor könnte allerdings schon die Beschwerden erklären, oder nicht? Wisst Ihr, gerade in den letzten Wochen hat sich Faxe richtig gut entwickelt, die Diagnose wirft mich schon irgendwie voll aus der Bahn. Wenn eine genaue Diagnose bzgl der Lunge nur für mich einen Nutzen hätte, lass ich definitiv keine weiteren Untersuchungen machen, sondern vielleicht in unregelmäßigen Abständen Röntgenbilder, um den Zustand zu kontrollieren. Deshalb meine Frage, wie denn ein Tumor oder eine Lungenentzündung behandelt werden würden, damit ich abschätzen kann, ob eine weitere Diagnostik nur mir oder auch Faxe nutzen würde. Zitat:
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Einen metastasierenden Tumor würde man nur noch palliativ behandeln, so schlimm das klingt. :( An eine akute Lungenentzündung glaube ich nicht, weil es ihm ja wie du schreibst, aktuell gerade besser geht. Die würde man antibiotisch behandeln. Eine Alternative wäre eine überstandene Pneumonie, da bleiben manchmal narbige Veränderungen in der Lunge, die durchaus Probleme machen können und auch im Röntgenbild sichtbar sind. Die (harmloseste) Variante wäre ein bildgebender Fehler, dafür müsste man aber auf jeden Fall nochmal Röbilder machen. Dass diese nicht explizit aussagekräftig sind, stand ja auch im Befund. Ich drück alle Daumen, dass es nicht so schlimm ist, wie es grad klingt...:( |
Noch mal einen kaninchenerfahrenen Experten drüber schauen lassen finde ich jetzt auch nicht verkehrt. Zu verlieren haste ja nichts. Neben Fr. Dr. Drescher fällt mir noch Fr. Dr. Ewringmann ein. Beide haben sehr freundlich auf meine Mail damals geantwortet. |
http://www.medirabbit.com/Radiography/Abdomen/Chest-abd.htm Da ist ein "Vergleichsbauch" der beschriftet ist :) |
Also, es tut mir leid, aber gerade rege ich mich ehrlich gesagt über die Frau Böhmer auf.. :mad: Erst mal das, was ich ihr nochmals geschrieben hatte: Zitat:
Und hier ihre Antwort: Zitat:
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Weder geht sie auf das ein, was ich frage, noch ist sie überhaupt aufmerksam bei der Sache. Einerseits sind die Zähne in Ordnung, andererseits sollen die Zähne überprüft werden.. Und ihre Ratschläge bzgl Ernährung - äh bitte, das stellt alles auf den Kopf, was ich in den letzten Jahren über artgerechte Ernährung gelernt habe. Weder dürfen Karnickel selektieren, noch den ganzen Tag über Fressen zur Verfügung haben (denn ich soll ja rationieren) und schon gar nicht Bittersalate, Sellerie und Kohl! Hm, also stell ich jetzt einen Kopfsalat und Heu hin und gut ist alles wieder?! Sab Simplex hat also auch keine Wirkung.. ist ja egal, daß allein hier schon einige bestätigen können, daß es schon Leben gerettet hat. Insgesamt ist es also sowieso meine Schuld, weil ich falsch füttere. Und ich soll Faxe auf jeden Fall sämtliche Untersuchungen zumute, egal ob heilbar oder nicht.. Und dafür zahl ich jetzt auch noch 40 Euro. Ach so, außerdem soll ich doch bitte ihr Buch kaufen.. Grade bin ich ehrlich gesagt recht angesäuert. |
Ach Cindy, kann deinen Ärger wirklich verstehen. :( Das mit dem Buch empfand ich auch bissl als Schleichwerbung. Ich bin auch ziemlich ratlos, was sich aber vernünftig anhört und was ich selbst ja auch praktiziere zur Zeit ist die konstante Fütterung über einen längeren Zeitraum. Deine Fütterung ist wirklich super und ich kann gut verstehen, dass du dich da angegriffen fühlst. Aber Kaninchen sind sehr sensible Wesen. Fakt ist, dass der Darm nicht im Gleichgewicht ist und erstmal Zeit zur Regeneration braucht. Bei Maja wird es durch die konstante Fütterung allmählich besser. Vielleicht ist das wirklich eine Überlegung wert? Und wie flyrider schon geschrieben hat, musst du ja nicht alles umsetzten, sondern das für dich Wichtige rausnehmen und dich nicht verunsichern lassen. |
Du findest auch ohne etwas zu kaufen viel Info zu Zusammenhängen von Futter...Zähnen und Co. Leider halt oft nur in Englisch. http://www.medirabbit.com/GE/Food/Food_main_ge.htm Hier sehr ausführlich... https://www.harcourt-brown.co.uk/media/documents/Thesis/view |
Ne,verunsichert hat mich ihre Antwort nicht, aber massiv aufgeregt. Es ist einerseits der gesamte Tonfall, wie auch die Tatsache, daß sie ganz offensichtlich nicht bei der Sache ist. So hab ich ihr z.B. auch nie ein Bild von Faxes Urin gesendet - wie kommt sie also darauf? Ich muß auch ehrlich sagen, daß ich den Vergleich mit Wildkaninchen irgendwie als total fehl am Platz finde. Natürlich ist die Verdauung dieselbe, aber die Lebensumstände sind doch was komplett anderes, gerade auch bei Kaninchen in Innenhaltung. Man sollte auch nicht vergessen, daß Wildkaninchen selten das dritte Lebensjahr überschreiten; so optimal kann die genaue Nachahmung von deren Fressverhalten für unsere Heimkaninchen dann doch auch nicht sein. Ich kann einfach nicht wilde Tiere mit domestizierten Tieren vergleichen bzw in jedem Bereich eine Angleichung der domestizierten Kaninchen an die Wildkaninchen anstreben, selbst wenn die Domestikationszeit kurz war. Dasselbe ist es mit dem Gewicht; ob Faxe jetzt speziell zu dick ist oder nicht, der Vergleich mit Wildkaninchen hinkt auch hier wieder gewaltig, denn daß diese wunderbar dünn sind, ist logischerweise deren Lebensumständen geschuldet, die man IH-Kaninchen so niemals bieten kann. Von dem Grundsätzlichen abgesehen, empfinde ich es als schnelles Abhaken, wenn Faxes Probleme allein auf seine Fettpolster geschoben werden sollen - und als Frechheit obendrein. Dann müßte doch ziemlich jedes Karnickel von uns massig Schleim ausscheiden... vor allem auch mein Mäusle. Frau Böhmer ist sicherlich eine gute Fachärztin, aber genau das wird wohl auch der Knackpunkt sein. Sie ist Schulmedizinerin, eine Koryphäe auf dem Gebiet der Chirurgie und in fachlichen Fragen - nur kollidiert das Bücherwissen halt doch öfter mit der Lebenswirklichkeit als man denkt, wie ihre Antwort bzgl Sab Simplex und Leinkuchen zeigt. Sicherlich ist es in den meisten Fällen einer fehlerhaften Ernährung geschuldet, wenn Verdauungsprobleme auftreten und es ist klar, daß das immer das erste ist, was angesprochen wird. Allerdings denke ich behaupten zu können, daß in Faxes Fall kein Fütterungsfehler die Ursache ist. Ich versteh, was Du mir sagen willst Jenni, aber eigentlich ist die Fütterung ja konsequent. Seit ich keinen Grünkohl mehr bekomme, also bereits einige Wochen, gibts jeden Tag dasselbe, keinerlei Abwechslung. Da schau ich bereits extra drauf, ich kauf auch immer nur in denselben zwei Läden ein - alles immer dasselbe. Die einzigste Änderung ab und an, aber eher selten, sind Kohlrabiblätter, wenn ich die mal bekomme. Faxe frisst auch jeden Tag dieselben Dinge, nur eben mal von dem einen mehr und dem anderen weniger; was er allerdings immer in Mengen frisst, ist Heu. Ich hab es Frau Böhmer ja auch gefragt und keine Antwort erhalten und jetzt nochmal länger drüber nachgedacht - die Schleimausscheidung findet seit dem ersten Wurmbefall statt. Beim ersten Wurmbefall hatte Mäusle auch Schleimausscheidung und Hefen - das hab ich Fr. Böhmer übrigens auch längst geschrieben, das wird ja gar nicht beachtet. Nur bei Mäusle ging es durch die damalige Futterumstellung und Behandlung wieder weg, bei Faxe eben nicht. Für mich macht es gerade der Umstand wahrscheinlich, daß die Würmer doch mehr Schaden angerichtet haben als gedacht, was ja durchaus vorkommen kann, insbesondere, weil der erste Wurmbefall doch recht massiv bei den beiden war. Hinzu kam ja der ständige Stresslevel, unter dem Faxe damals noch stand (dauernd heftiger Streß mit Mäusle, Angst vor alles und jedem, ständige TA-Besuche, Umstellung von Wiese auf Gemüse, Schnupfenproblematik). Faxe ist wirklich ein Sensibelchen, das sag ich nicht nur so daher, er reagiert auf alles extrem. Daß er einen Tumor hat... will ich nicht glauben, halte es aber faktisch auch eher für unwahrscheinlich, weil er ja eben zugenommen hat. Was Flyrider geschrieben hat, daß die Ablagerungen auf der Lunge vielleicht von einer überstandenen Lungenentzündung herkommen könnten, halte ich für wahrscheinlicher. Aber im Endeffekt bleibt sich das gleich, weil ich ihn wohl dahingehend nicht untersuchen lassen werde. Warum soll ich ihn dem aussetzen, wenn es ihm dann sowieso nix bringt, sondern nur meiner Gewißheit dient? Das wäre ja unsinnig und würde sicherlich mehr schaden als nutzen. Ich werde wie gewohnt schauen, daß ich ihm das Atmen erleichtern kann und das Beste hoffen. Sollte er sich verändern, abnehmen etc, kann ich immer noch drüber nachdenken. Allerdings werde ich trotzdem noch weitere Meinungen einholen; Frau Böhmer war jetzt eine Meinung, allwissend ist auch sie offensichtlich nicht und vor eventuell weiteren Behandlungsschritten oder unterlassenen Schritten möchte ich unbedingt mehr Fachärzte befragen; ich will mir später mal nicht den Vorwurf machen müßen "hättest doch dies und jenes getan". Bleibt halt noch die Verdauung... mein normaler TA meinte ja anfangs, daß es nicht gefährlich sei, daß durch die Würmer vielleicht Narbengewebe etc entstanden ist oder es einfach nur eine übermäßige Schleimproduktion ist. Daß es akut gefährlich ist, glaube ich auch nicht, sonst würde es nicht bereits seit einem halben Jahr so gehen, inklusive Gewichts- und Aktivitätszunahme. Megacolon kann ich mittlerweile ausschließen, das ist ja schon mal sehr gut. Letztendlich weiß ich immer noch nicht, was ich tun soll. Erst mal bekommt er noch einige Tage Gladiator Plus, wenn das vorüber ist schau ich mal weiter. Vielleicht wächst bis dahin ja auch endlich wieder Wiese, dann gibts sowieso nur Wiese und Heu, da hoffe ich sehr darauf, daß es dadurch besser wird. Ansonsten warte ich jetzt halt mal ab, was ich noch für Meinungen zu Faxes Zustand zu hören bekomme, die meine Vorgehensweise vielleicht beeinflussen werden, und freue mich über jeden Tag, an dem es meinem kleinen Spatz sichtlich gut geht :-) |
@ Gerti Mein Englisch ist für fachliche Texte leider nicht ausreichend... |
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