 | Kaninchen | | Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
| |
|
Geschrieben am
28.07.2013, 15:30
| | | | Sicher Keks3006, eine dieser Geschichten die du gelesen hast wird die meiner Wuschel gewesen sein.
Aber genau das meine ich ja:
Häufige Scheinschwangerschaften sind überdurchschnittlich häufig im Zusammenhang mit Gebärmutterveränderungen anzutreffen. Sie sind ein Grund, nicht lange zu warten einen kaninchenerfahrenen Tierarzt um eingehende Diagnostik zu bitten. Sie können bereits ein Symptom sein!
Seltene Scheinschwangerschaften dagegen sind kein Indiz für eine Veränderung. Das heißt nicht, dass nicht eine Veränderung da sein kann, diese äußert sich aber nicht unbedingt durch die Häufigkeit der Scheinschwangerschaften.
Es scheint zwei Arten von Gebärmutter- bzw. Eierstockveränderungen zu geben.
Die einen sind offensichtlich in einem Zusammenhang mit hormonellen Veränderungen anzutreffen, diese Veränderungen zeigen damit recht früh entdeckbare Symptome.
Die zweite Art an Veränderung scheint unabhängig von hormonellen Veränderungen zu sein, sie rechtzeitig zu entdecken ist entsprechend schwer. Seltene Scheinschwangerschaften sind jedenfalls kein Indiz dafür, da es auch unter den Häsinnen die nie oder nur einmal scheinschwanger waren solche Fälle gibt. Wie Wuschel eben, die nur ein einziges Mal scheinschwanger war, da war sie ca. 1 Jahr alt. Der Tumor traf sie, als sie fast 5 Jahre alt war. Ein Zusammenhang ist also unwahrscheinlich.
Grundsätzlich muss man immer die Waage halten zwischen einer Überwachung der Gesundheit und Gelassenheit. Stress kann auch gesundheitlichen Schaden anrichten, und nicht alle Untersuchungen sind immer völlig unbedenklich. Deshalb muss man sich die Frage stellen ob es Sinn macht völlig unauffällige Häsinnen im Abstand von wenigen Wochen immer wieder untersuchen zu lassen. Denn so engmaschig müsste die Kontrolle schon sein, einige Tumorarten können sehr schnell wachsen. |