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Zitat von mausefusses
(Beitrag 582324)
Die Theorie gefällt mir:-) |
Leider bleibt es bei der Theorie, mich würde interessieren ob ich das Puzzle richtig zusammengesetzt habe. Möglicherweise ergibt sich ja mal irgendwann die Möglichkeit genauer hinzusehen, wenn bei einem Kaninchen aus schlechter Haltung die Mangel-Einzelheiten bekannt sind, und man sich dann nochmal das Fressverhalten anschaut.
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Das betrifft die Blätter.
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Das würde erklären warum die Blätter bzw. ganzen Pflanzen attraktiver sind als nur die Stiele.
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das liegt, nehme ich an, schlichtweg daran das die Blätter nach einem Trocknungsvorgang nur noch Staub sind.
Je zarter die Kräuter umso bröseliger sind sie in getrocknetem Zustand.
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Das ist richtig, allerdings habe ich Petersilie als Trockenkräuter daheim zum würzen. Da sind keine Stiele drin, und das Zeug ist relativ teuer. Ich habe nach auch nach den Petersilienblatt-Stückchen im Futter gesucht, aber keine gefunden - ob sie nur deutlich feiner zerfallen sind als sie das als Würzmittel tun, oder ob tatsächlich statt der ganzen Pflanze das verwendet wurde, was in der Nahrungsmittelindustrie übrig bleibt? Ich sehe immer das Wirtschaftsunternehmen hinter dem Produkt, und habe da so manches Mal ein ungutes Gefühl, dass möglicherweise die Deklaration einen gewissen Interpretationsspielraum offen lässt :o
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Zitat von hasis2011
(Beitrag 582326)
Wegen der Menge, der 12 Kilo-Sack vom Strukturgold ist nicht übermäßig groß, das Futter hat viel Struktur, ich denke das du das in 4-6 Monaten aufgebraucht bekommst.:wink5: |
Ich habe vorhin bei meiner Suche auch noch deutlich kleinere Gebinde gefunden, ab 1,5 Kilo. Das ist aber das gleiche Futter, oder? Auch wenn es sich Union Struktur Gold schreibt, also nicht Strukturgold in einem Wort?
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Zitat von JayJay
(Beitrag 582328)
Sehe ich genauso.
Da kommen wir dann natürlich wieder zum Thema der unterschiedlichen Anforderungen zwischen Innen und Außenhaltung. Ohne wissenschaftlich fundierte Kenntnisse würde ich für mich daraus schlussfolgern, dass sie durch die Außenhaltung keinen zusätzlichen Bedarf an den Vitaminen und Mineralstoffen der "Liegenbleiber" hatten und bereits ausreichend versorgt waren. |
Diese Schlussfolgerung würde ich allein auf logischer Grundlage ebenfalls ziehen. Die "Liegenbleiber" sind aufgrund dessen was sie dem Kaninchen bieten uninteressant.
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Eben genau dieses Selektionsverhalten fällt bei Pellets ja weg und die Selektion halte ich für wichtig, wobei die natürlich nur funktioniert, wenn man viele unterschiedliche Sorten ad libitum zur Verfügung stellt.
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Ich sehe auch besonders die Verhinderung der Selektion als problematisch. Das mag ausgeglichen werden wenn man über den Sommer die Kaninchen frei grasen lässt, aber sie zu zwingen die enthaltenen Nährstoffe in immer der selben Konzentration aufzunehmen obwohl sie möglicherweise unterschiedliche Bedürfnisse und Ansprüche haben, ist für mich sehr konträr gegenüber dem Anspruch, dass Kaninchen sich quasi selbst "therapieren", wenn ein Mangel an einem bestimmten Nährstoff droht.
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Ansonsten sehe ich Kaninchen immer wie 3-4 jährige Kinder :
Stellt man ihnen Gemüse und eine Schüssel Süßigkeiten hin, wird wohl in 99 % der Fälle zuerst die Süßigkeit verspeist.
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Wenn du Süßigkeiten immer "ad libitum" :wink5: anbietest, wird sich dieser Prozentsatz möglicherweise deutlich verschieben. Ich kenne solche Verhaltensweisen vor allem von Kindern, die Süßigkeiten rationiert bekommen. Ich habe es so gehalten dass meine Tochter freien Zugang dazu hatte, mit der Maßgabe dass eine Stunde vor den Mahlzeiten keine Süßigkeiten mehr gegessen werden. Die Süßigkeiten waren nur phasenweise interessant für sie, sie ist extrem schlank und hat auch heute eher selten Interesse an Süßigkeiten. Stellst du sie vor die Wahl, mundgerecht zurechtgemachtes Gemüse zu "schnuckern" oder Schokolade, fällt die Wahl sehr oft auf das Gemüse.
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Zitat von hasis2011
(Beitrag 582329)
Das ist richtig, es wird alles komplett verputzt. Insgesamt ist das Strukturgold "feiner", nicht so viele grobe Stiele wie im Nösenberger. |
Das passt zu meiner Vermutung, dass die Stiele das uninteressante, weil "minderwertige" an der Pflanze sind, und eher nebenbei mit verzehrt werden, aber nicht gezielt gefressen.