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kleines / großes Problem... Was kann ich füttern bin echt verzweifelt!!!Ich hab ein kleines / großes Problem... Und zwar hat mein Zwergkaninchen viele Verdauungsprobleme. Ich habe Ihn im Sommer von meiner Tante mit noch einem Mädchen bekommen ( dem Mädchen geht es super ) als wir den Jungen bekommen haben ging es ihm die ersten 2-3 Tage gut dann wurde er immer träger hatte kaum noch hunger und durst bis ich den Tierarzt angerufen habe. Der hat ihm dann Infusionen und was zum füttern, so einen Brei gegeben. Danach war auch wieder alles gut. Dann ca. 2 Monate später hatte er einen Tag Durchfall und mein Tierarzt hat mir geraten die ersten 2 Tage nur Heu und Wasser hab ich auch gemacht und dann war wieder alles gut. Nun hatte er vor paar Tagen wieder 2 Tage hintereinander Durchfall also habe ich wieder nur Wasser und Heu gegeben. Seit gestern kriegt er Brei aus der Spritze was für Babys ist morgens, mittags und abends... nimmt er auch sehr gut an er hat auch großen Appetit und durst. Dann habe ich meinem Tierarzt gefragt und die sagte das er ja eh Verdauungsprobleme hat nun ist meine frage an euch was kann ich ihm denn am besten füttern damit er nicht immer diesen Durchfall bekommt. Und habt ihr damit auch schon Erfahrungen gemacht?... Leider weiß man auch nicht wie alt er ist da er von meiner Tante draußen gefunden wurde. Ich schätze aber das er älter sein muss... alleine wie er sich gibt ... etc. Danke schon mal im voraus für die Antworten die hoffentlich hilfreich sind (:
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| Hallo, Das hört sich ja alles nicht so gut an. Wenn du mal schreibst was du fütterst kann man da auch besser Empfehlungen geben. Wir fütterten früher pellest und da hatten meine zwergwidder oft Durchfall. Ich würde dir fast nur noch als Fütterung Frischfutter empfehlen, so gibt sich der Durchfall und eventuell z.b. Hefebefall meist sehr schnell. Damit ist frisches wiesengrün gemeint, also Löwenzahn, Wegerich...Gräser und alle Unkräuter die man so findet. ![]() Jetzt im Winter steht zusätzlich grünes Gemüse aus dem Supermarkt auf dem Speiseplan. Zusätzlich füttern wir ein naturbelassenes Strukturfutter von grünhopper (gibt es hier: [url]www.gruenhopper[/url]. Lg Lore
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| Was ich fütter. Sie kriegen keine Pallets davon hat mir der Tierarzt abgeraten. Sie kriegen Gemüse sprich Gurke, Karotte, Fenchel mehr kennen sie nicht da sie bei meiner Tante kaum Gemüse bekommen haben immer nur diese Pellets. Ab und an n Stück Apfel sonst Trockenkräuter. Ich wohne in einer großstadt da ist es nicht einfach ein stück grün zu finden wo keine hunde hinmachen. ziehe aber im dezember um dann wirds besser was das grün betrifft. war grad mal auf der seite gruenhopper die sieht echt gut aus. (:
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| Beantwortest du bitte noch meine Fragen bezüglich der Dinge, die der Tierarzt untersucht hat? Das könnte extrem wichtig sein - Durchfall ist für Kaninchen alles andere als harmlos, es können sich schwere Erkrankungen dahinter verbergen. Und leider kennt sich nicht jeder Tierarzt gut genug mit Kaninchen aus, um auch die richtigen Untersuchungen durchzuführen. Kaninchen bringt man erst seit recht kurzer Zeit überhaupt zum Tierarzt - ein Tier was so "billig" zu bekommen ist, dafür zahlten die meisten Halter früher keine großen Beträge beim TA, dann wurde ein neues angeschafft Außerdem sind Kaninchen sehr speziell in ihrem Körperbau und ganz besonders in ihrer Verdauung. Mein TA drückte das mal so aus: "Die Verdauung ist die Sollbruchstelle beim Kaninchen...". Leider machen Kaninchen verglichen mit anderen Tierarten wie Hund und Katze in der Ausbildung zum Tierarzt einen so verschwindend geringen Teil aus, dass es nach wie vor Kleintierärzte gibt, die von den Langohren leider null Ahnung haben. Und das hat schon manches Nin leider das Leben gekostet obwohl man es hätte verhindern können!Folgende Gründe können für die fortgesetzten Verdauungsprobleme unter anderem in Frage kommen: - Kokzidienbefall Diagnose: Sammelkotprobe von 3 aufeinanderfolgenden Tagen muss untersucht werden. Behandlung: mittels Kokzidostatikum, das geeignete Medikament wählt der TA aus. Es gibt verschiedene, und einige Kokzidienstämme sprechen besser auf das eine, andere eher auf das andere an. - Würmer Diagnose: Untersuchung einer Kotprobe. Behandlung: Je nach gefundener Wurmart wird ein Entwurmungsmittel verabreicht. - Bakterielle Infektion (z. B. E. Coli, Clostridien) Diagnose: Untersuchung einer Kotprobe im Labor - meist mit Erstellung eines Antibiogramms Behandlung: Einsatz eines geeigneten Antibiotikums - Hefen Diagnose: frische Kotprobe wird mikroskopiert. Behandlung: Hefen sind eine sogenannte Sekundärerkrankung. Es muss also nach der Grunderkrankung gesucht werden, die die Darmflora schädigt und damit den Hefen Tür und Tor öffnet. Je nach Stärke des Befalls wird neben der Beseitigung der eigentlichen Ursache auch eine spezielle Hefendiät oder teils auch ein Medikament eingesetzt. Mögliche Ursachen für einen Hefenbefall: - Kokzidien, Würmer oder baktrielle Infektion (Diagnose und Behandlung s. o.), die Hefen profitieren in diesem Fall von der Schädigung der Darmflora - Fütterungsfehler, wie z. B. viel zucker- oder stärkehaltige Futtermittel. Achtung: Möhren enthalten erstaunlich viel Zucker! - schwere Fütterungsfehler, wie z. B. zu wenig Rohfaser oder die Gabe weizenhaltiger Futtermittel (damit meine ich jetzt die Körner oder dessen Bestandteile). Weizen enthält Gluten und das vertragen viele Kaninchen nur sehr schlecht! - Zahnprobleme, besonders im Backenzahnbereich. Diese führen dazu dass das Futter nur unzureichend zerkleinert werden kann. Werden sie nicht rechtzeitig behandelt, stellt das Nin irgendwann zwangsweise das fressen ein und verhungert! Für den Halter sind solche Probleme nicht selbst sichtbar. Man sieht sie nur mit Hilfsmitteln und mit geschultem Auge. Zahnprobleme werden gefördert durch Fütterungsfehler (zu energiereiche und zu rohfaserarme Fütterung, Fütterung von Pellets und anderen stark verarbeiteten Futterbestandteilen). All diese Erkrankungen heilen nicht von selbst und auch nicht mit einer Heudiät aus! Und: sie können lebensgefährlich werden!
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| Mein Tierarzt in ein Haus Tierarzt der auch Hunde, Katzen etc. behandelt deswegen könnte es sein das er sich damit nicht genau auskennt. Was ich noch dazu sagen wollte ich das wir mitte Dezember umziehen in die Stadt wo wir die Hasen herhaben und werden dann wieder zu dem Tierarzt gehen der die Tiere schon kennt. Der Tierarzt hat damals keine Kot Probe entnommen warum weil vielleicht der Durchfall damals nicht das größte Problem war bzw. er ja beim 1. mal kaum was gewogen hat. Der Tierarzt hat die Zähne mit so einem komischen Teil untersucht aber bei den Zähne nichts festgestellt. Er hat den kleinen gewogen, abstriche gemacht wegen irgendwelchen kleinen Tierchen, in die Ohren geschaut + Augen...
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Ich würde nicht bis Mitte Dezember warten, sondern von 3 Tagen eine Kotprobe sammeln und beim TA abgeben, mit der unmissverständlichen Aufforderung die umgehend auf Kokzidien, Hefen und Würmer zu untersuchen. Dass er das trotz des schlechten Gesundheitszustandes des Nins damals nicht gemacht hat, ist meiner Ansicht nach bereits grobe Fahrlässigkeit! Und ist die Darmflora erst einmal aus dem Gleichgewicht geraten, reicht ein ganz kleiner weiterer Auslöser, um binnen kürzester Zeit einen lebensbedrohlichen Zustand auszulösen
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| Ich würde auch unbedingt einer Kotprobe machen lassen. Nur um schon mal zu wissen, ob kokzidien auftreten. Vor zwei Jahren Habe ich über einen längeren Zeitraum nur Gemüse gefüttert, Da hatte ich nach einiger Zeit auch Probleme mit Durchfall. Ich denke zuviel supermarktgemüse und Heu ist nicht sonderlich gut. Kaninchen fressen hält wildkräuter von Naturausbeutung. Lg
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| Das wäre hirnrissig so lange zu warten, es sei denn, du willst den Tod herausfordern?! - was ich ja wohl nicht vermute. Durchfall kann echt böse ausgehen, wenn die Ursache nicht abgeklärt wird. Du solltest deinen Tierarzt genauer fragen, welche Mögl. es gibt, welche Ursachen das alles haben könnte etc. Um Dir vernünftige und sinnvolle Antworten zu geben, wären mehr Details wirklich angebracht. Such doch einfach mal einen anderen Tierarzt auf... möglichst bald. Dann solltest du - nach der Heu-Diät- unbedingt eine Futterumstellung bzw. Anpassung anstreben. Alles Gute, ich hoffe es wird bald besser.
__________________ www.ninstuff.de http://www.ohne-tierleid-mampfen.blogspot.de/
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| Das Problem ist ich kann zu keinem Tierarzt da ich mit dem Bus müsste und ich das 1 mal gemacht habe und das Kaninchen sich von oben bis unten vollgeschissen hat o.O Deswegen der Haus Tierarzt. Und ich hab doch auch nicht geschrieben das ich bis mitte Dezember warte.
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| Das mit Mitte Dezember war nur eine Warnung, dass es keinesfalls so lange warten kann mit der Diagnose - du ahnst ja nicht wie sorglos manche Leute sind. Das Nin muss im allergrößten Notfall erst einmal nicht mal mit (soweit es absolut munter ist, der Bauch weich ist, der Appetit gut ist und auch kein Gewichtsverlust zu merken ist, und soweit kein Flüssigkeitsmangel besteht), die Kotprobe kannst du auch so abliefern! Einfach Gefrierbeutel nehmen, möglichst viele Köttel von 3 aufeinanderfolgenden Tagen hineinsammeln, hinbringen und den Arbeitsauftrag erteilen! Bei den Routine-Kotuntersuchungen vor den Impfungen habe ich meine Nins nie mitgenommen - erst mal den Kot checken lassen, die Nins wurden dann zum Impftermin selbst unter die Lupe genommen. Dass sich dein Nin so vollges... hat, liegt wahrscheinlich übrigens an seiner Erkrankung. Nur allein wegen des Stresses ist das unwahrscheinlich. Eines meiner drei Nins war ein echtes Angsthäschen, und selbst sie hat sich nicht vollgemacht. Sollte in der Kotprobe gefunden werden was ich vermute, muss der TA ihn allerdings umgehend sehen um seinen Zustand beurteilen zu können. Und für den Notfall gibt es dann auch Nachbarn oder Verwandte oder Freunde die man fragen kann, oder eben auch ein Taxi. Bitte, mach dir klar: ein Durchfall ist bei einem Kaninchen eine sehr ernstzunehmende Erkrankung. Anders als beim Menschen oder bei einem Hund oder einer Katze endet er wegen der Besonderheiten im Verdauungssystem des Kaninchens viel schneller tödlich! Neben lebensbedrohlichen Kreislaufzusammenbrüchen wegen des Flüssigkeits- und Elektrolytverlustets gibt es noch eine weitere sehr gefürchtete Komplikation: die Aufgasung. Sie kann leider schnell zum Tod führen, und sie ist sehr qualvoll für das Kaninchen.
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| Doch - in diesem Fall unter Umständen schon, Pinkie. Eine Heudiät bei gut ernährten Kaninchen ist absoluter Unsinn, das ist richtig. Aber dieses Kaninchen kommt aus schlechter Haltung bzw. unbekannter Herkunft, und die Umgewöhnung sollte gerade erst beginnen! Es kennt kaum Frischfuttersorten, und die bekannten wären bei Hefen und Kokzidien zum Teil recht problematisch. Deshalb ist das hier einer der Fälle wo eine Heudiät möglicherweise nicht zu umgehen ist.
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| Nur Heu entzieht dem Körper trotzdem Flüssigkeit und das kann auch nicht förderlich sein!
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| Halbwegs richtig Pinkie (das Heu entzieht kein Wasser, es liefert nur nicht so viel wie Frischfutter ) - aber es ist in diesem Fall die Wahl zwischen Pest und Cholera, wenn du verstehst was ich meine. Die bessere Chance besteht meines Erachtens im (gewohnten) Heu mit Beachtung ausreichender Flüssigkeitszufuhr. Würde man ihm jetzt ungewohntes Frischfutter in ausreichender Menge geben, würde das unter Umständen die Darmprobleme schlagartig verschlimmern - das kann in dieser Situation nicht sinnvoll sein. Notfalls ist in einer solchen Extremsituation eine Heudiät + Infusionen vorzuziehen, ehe man eine Aufgasung durch nicht gewöhnte Frischfuttersorten riskiert. Es ist eine Risikoabwägung, und ich denke das Risiko ist bei Heudiät + Flüssigkeitszufuhr geringer als ihm jetzt sehr plötzlich große Mengen an Grün anzubieten. Natürlich sähe die Abwägung völlig anders aus, wenn er zumindest einige geeignete Frischfuttersorten bereits gewöhnt wäre. Das ist eben das Problem wenn man ein darmkrankes Kaninchen aus überwiegender Trockenfutterfüttrung übernimmt. Ich hatte ja selbst das "Vergnügen" mit Leo und kann deshalb auf Erfahrungswerte zurückgreifen. Nierenschäden hatte er übrigens nie. Ganz wichtig, KleinCarina1991: Bitte einen NAPF mit Wasser anbieten! Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass aus den Trinkflaschen nicht genug herauskommt - das kann gerade in solch einer Situation lebensgefährlich werden.
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