 | Kaninchen | | Registriert seit: 09.08.2009
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Geschrieben am
19.06.2010, 19:45
| | | | AW: Draúßen lassen? Babygirl hat völlig unrecht, natürlich hättest du sie draußen lassen können. Voraussetzung dafür wäre allerdings ein wintertauglich eingerichtetes Gehege gewesen. Also mit Rückzugsorten wie gut isolierten Schutzhütten.
Kaninchen in ganzjähriger Außenhaltung sind aufgrund der Witterungseinflüsse und deren positiver Auswirkung auf die Abwehrkräfte im Gegenteil wesentlich stabiler in ihrer Gesundheit als Kaninchen in Innenhaltung. Sogar bei chronischen Schnupfern registriert man hier einen positiven Effekt auf den Allgemeinzustand. Kaninchen sind auch für entsprechende Minustemperaturen von der Natur gut ausgestattet. Das Winterfell ist wirklich unglaublich
Meine drei Nins haben den letzten und auch vorletzten Winter problemlos draußen verbracht. Der Kälterekord lag im vorletzten Winter hier bei minus 18 Grad, im letzten sogar bei minus 19 Grad - und die einzige die gefroren hat war ich
Allerdings muss man schon ein wenig Aufwand treiben - vor allem sehr oft und gründlich die Unterschlüpfe ausmisten, da feuchtes Stroh und Heu nicht gegen die Kälte isoliert. Ich habe alle 2 - 3 Tage, in nassen Witterungsperioden auch jeden Tag, für frische Einstreu gesorgt. Dazu entsprechend energiereiche Fütterung, und die Nins haben auch den Winter draußen genossen. Ganz wichtig: allein darf man ein Kaninchen keinesfalls bei solchen Temperaturen draußen halten - sie brauchen die Möglichkeit sich aneinanderzukuscheln und gegenseitig zu wärmen. Darum sollte auch ein Winterunterschlupf gerade so groß sein dass alle Nins der Gruppe gerade so ausgestreckt Platz darin finden. So können alle beisammen liegen und die Luft im Unterschlupf mit ihrer Körperwärme aufheizen. Stroh und Heu helfen dabei, und so haben sie dann ein gemütliches Quartier. |