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Marta frisst nicht und verweigert PeppelbreiHallo zusammen, ich habe hier immer wegen Bailey geschrieben, mein chronisch krankes Sorgenkind, aber plötzlich ist seine Partnerin Marta krank (zum ersten Mal, sie war immer topfit). Gestern war noch alles okay, aber seit heute morgen frisst sie nicht mehr. Ich gebe ihr Sab Simplex und Novalgin, aber leider hilft es nicht. Bis vorhin hat sie noch sehr flüssigen Peppelbrei genommen, aber jetzt lässt sie alles rauslaufen oder behält es kurz im Mund uns spuckt es aus. Sie bewegt sich auch gar nicht mehr und wirkt immer apathischer. Ich war heute nicht in der Klinik, weil morgen früh die kaninchenkundige Heimtierarztpraxis Notdienst hat und ich gehofft habe es reicht dann morgen um gehen. Aber jetzt bin ich mir nicht mehr sicher und habe Angst, dass sie die Nacht nicht packt, weil sie alles verweigert und so schwach ist. Würdet ihr jetzt noch in die Klinik fahren, auch wenn die von Kaninchen keine Ahnung haben, aber auf ein Röntgen bestehen? Können die mir dann noch etwas anderes verschreiben, was ihr akut hilft? Sie hat den ganzen Tag auch nicht geköttelt. An Fressen habe ich ihr natürlich alles angeboten und nerve sie auch schon den ganzen Tag, massiere ihren Bauch usw. , aber bisher null Besserung. Liebe Grüße Jil
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| Rodicare Hairball habe ich ihr auch gegeben.
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| Ich bin vorhin noch in die Klinik, weil ich ein ganz ungutes Gefühl hatte. Ihr Bauch wurde auch plötzlich so hart. Außerdem war das so seltsam, dass sie den Brei so sehr verweigert hat. Im Wartezimmer hat sie angefangen zu zucken, ich hab sie aus der Box raus und das Personal um Hilfe gebeten, sie haben sie mit und sofort zum Arzt gebracht. Sie hat es nicht geschafft. Ich bin total unter Schock. So schnell ging das alles. Ich kann es auch gar nicht glauben, weil sie bis gestern noch so fit war. Ich habe immer sehr nach meinen beiden geschaut. Ich verstehe das nicht, mit Bailey kämpfe ich seit Jahren gegen alle seine Erkrankungen und er hatte auch schon so oft Magenprobleme mit schlechter Prognose und mit ihm habe ich das bisher immer irgendwie hinbekommen. Marta hat zum ersten Mal in ihrem Leben schlecht gefressen und ein paar Stunden später ist sie tot. Ich habe sie heute den ganzen Tag nicht aus den Augen gelassen. Ich verstehe nicht, wie das passieren konnte. Ich hätte heute Morgen direkt in die Klinik müssen, aber ich dachte, wenn sie sich päppeln lässt, dann kriegen wir das bis morgen früh hin und gehen dann zu der kaninchenkundigen Ärztin. Ich habe mich zu sehr auf die Erfahrung mit Bailey verlassen. Mein armer kleiner Schatz.
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| Tut mir leid um Deinen Verlust! Kaninchen sind leider sehr anfällig, was Darmprobleme betrifft, egal welche Ursache es hat. Das ist leider mal nun die häufigste Todesursache und kann bereits auch innert 24 h oder gar kürzer nach den ERSTEN Anzeichen auftreten. Daher kann man daher die einzelnen Kaninchen auch nicht miteinander vergleichen. Sie reagieren unterschiedlich und die Vorfälle können ganz anderer Natur sein. Das wichtigste bei Apathie sind Infusionen (subkutane, wenn nicht intravenöse) und Schmerzmittel. Normale Schmerzmittel wie Nolvagin und Metacam helfen da leider nicht, da braucht es schon opiumähnliche wie Methadon oder Bupaq. Und die kann nur der TA verabreichen (ausser man kriegt was nach Hause NACH einer stationären Behandlung). Es ist deswegen so wichtig, weil die Schmerzen der Aufgasungen höllisch sind. Die beiden Sachen kann jeder TA verabreichen, natürlich braucht es auch noch weitere Medikamente und Röntgen. Wenn sie Päppelbrei verweigert hat, dann ging es ihr bereits sehr schlecht. Ich selbst bin zu Beginn der ersten Stunden sehr vorsichtig und päppele noch nicht wegen möglichen Darmverschluss (und ohne Röntgen), allerdings kommt das eh sozusagen nie vor. Allerdings habe ich aktuell eine sehr speziellen Dauerkandidatin, die wegen Darm-Verklebungen (infolge Kastration) ständig mechanische Verschlüsse hat, und auch ständig stationäre Behandlung braucht. Die muss man trotzdem irgendwann zufüttern. Sie kotet meist erst auch wieder nach 5 Tagen, dann wären Andere schon längst tot…
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| Danke dir... Sie hat sich bis gestern Nachmittag ja noch päppeln lassen und vom Zustand auch ok gewirkt. Gepäppelt habe ich natürlich ganz vorsichtig. Erst dann am Abend hat sie es plötzlich verweigert und auch ihr Bauch wurde hart. Dann habe ich hier geschrieben und direkt danach entschieden in die Klinik zu gehen. Vom Tageszustand her hatte ich gedacht, sie schafft das gut bis zum nächsten Morgen zur kaninchenkundigen Ärztin. Klar das war natürlich total falsch ich hätte schon direkt als sie aufgehört hat selbstständig zu fressen zur Klinik müssen. Sie hatte einen Darmverschluss.
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| Ich schreibe nochmal was, vielleicht liest hier ja mal jemand, dem es hilft und abschalten kann ich eh nicht und denke nur über sie nach und was ich falsch gemacht habe. Ich schlafe am Wochenende immer lange, deshalb habe ich gestern erst gegen 12 Uhr mittags bemerkt, dass sie mich nicht wie Bailey begrüßt und neue Wiese will. Zuletzt in der Nacht, bevor ich schlafen bin (wird so gegen 3 gewesen sein) war sie noch normal und hat Bailey sogar ihr Lieblingsfressen Ampher (davon gibt's im Wiesegemisch immer nicht so viel und sie hat immer danach gesucht) aus dem Mund geklaut. Ich weiß das noch ganz genau und habe Bailey dann ein anderes Blatt Ampher gesucht und ihm gegeben. Da schien sie noch total normal. Wenn jetzt aber ganz genau überlege, hat sie schon ein bisschen weniger gefressen als normalerweise. Schneller aufgehört. Dann mittags hat sie ja auch den Päppelbrei gefressen und ich habe überlegt, ob wohl vielleicht etwas mit den Zähnen sein könnte. Dann war ich so froh, als ich recherchiert hatte, dass meine TÄ heute Notdienst hat und wir gleich heute früh hätten hin können. Ihr Zustand wirkte stabil. Sie hatte auch keine Untertemperatur oder Kreislauf. Bailey hat oft schon viel schlechter gewirkt als sie gestern. Sie ist dann zwar nicht viel, aber doch immer wieder ein bisschen rumgehüpft. Ich hab sie ja gepäppelt, aber wirklich nur sehr dünnflüssig und wenig, insgesamt 3 Mal mit mehreren Stunden Abstand 5 ml. Das hat sie auch gut angenommen. Als ihr Zustand abends dann kippte und sie auch keinen Brei mehr wollte, bin ich sehr schnell in die Klinik. Dort ist sie dann sehr schnell verstorben. Sie haben noch versucht sie zu retten, aber haben es nicht geschafft das Gas abzulassen und meinten, der Magen sei dann auch gerissen, er war überladen und sie hätte einen Darmverschluss gehabt. Ich war sie heute beerdigen, aber ansonsten bin ich jetzt relativ viel bei Bailey. Er ist sehr traurig und kuschelbedürftig. Ich bin ehrlich gesagt ziemlich überrascht, wie VIEL er zurzeit alleine köttelt. Er ist eigentlich ein schlechter Esser, aber seit Kurzem gibt es sehr viel frische Wiese und er scheint richtig zuzuschlagen. Jetzt wo ich seine ganzen Köttel sehe, gehe ich davon aus, dass Marta schon länger wenig bis gar nicht mehr geköttelt hatte, nicht nur gestern, sondern auch schon seit 1-2 Tagen mehr. Sie ist so verfressen - war sie schon immer - ich gehe jetzt davon aus, dass sie weiter gefressen hat, obwohl sie schon Bauchschmerzen und Völlegefühl hatte und wegen einer Verstopfung nichts mehr ging. Ich hätte ihr auf keinen Fall auch noch Päppelbrei anbieten dürfen. Den sie dann auch noch lecker fand und d angenommen hat, obwohl schon zu voll. Ich hätte direkt um 12 in die Klinik müssen. In der Klinik haben sie mir gesagt, nein, ich hätte alles richtig gemacht, wäre ich früher gekommen mit ihr und diesen Symptomen hätten sie mir auch nur Sabsimplex, Novalgin und Päppelbrei gegeben, also genau was ich gemacht habe. Aber jetzt denke ich mir, wie dumm war ich eigentlich, Marta hat doch immer alles gefressen, was irgendwie ging. Ich hätte mir denken müssen, dass wenn sie als so verfressenes Ninchen aufhört zu fressen, da schon eine Vorgeschichte dahinter stehen muss und Handlungsbedarf ganz akut ist. Ich hätte unbedingt auf Röntgen bestehen müssen und dann wäre sie vielleicht operiert worden und hätte eine Chance gehabt. Ich glaube im Nachhinein nicht, dass das die ersten Stunden gestern waren, sondern dass ich es einfach viel zu lange nicht bemerkt habe, dass sie nicht mehr köttelt und ich erst im Endstadium der Aufgasung überhaupt bemerkt habe, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Bailey zeigt mir das immer sehr schnell, ich merke ihm auch immer jedes noch so kleine Wehwehchen an, wir verstehen uns einfach und er kommt auch, wenn er etwas braucht. Aber Marta war ja nie krank und ich habe ihre Sprache null gesprochen und einfach bis kurz vor Schluss nicht bemerkt, wie schlecht es ihr ging. Es tut mir so schlimm leid. Ich hätte vielleicht auch früher hier schreiben sollen und die individuelle Situation beschreiben, anstatt nur in ähnlichen Themen zu lesen. Ähnlich ist halt trotzdem immer anders. Vom ersten für mich sichtbaren Anzeichen bis zu ihrem Tod waren es nur ca. 9 Stunden.
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| Mein herzliches Beileid und gute Reise Marta ![]() Ich weiß, wie du dich gerade fühlst ,ich glaube, jeder hier hatte irgendwann leider Fehlentscheidungen getroffen , ich jedenfalls Mache dir aber bitte keine Vorwürfe, man sieht leider nicht in die Zukunft und schaut auch nicht in ein Tier hinein. Selbst, wenn man meint, ein Tier gut einschätzen zu können, ist es leider nicht immer die Rettung Danke für deinen Beitrag und an andere Mitleser, bitte immer vorsorglich zum TA und dann auf ein Röntgen bestehen Ich wünsche dir viel Kraft und hoffe, dass der kleine Bailey bald eine neue Partnerin bekommt. Ich weiß, es ist schwer, aber er versteht es gerade nicht und vermisst sicherlich auch seine Partnerin, die wir Menschen leider nicht ersetzen
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| Vielen Dank dir. Ja ich fühle mich furchtbar. Und ich vermisse Marta auch so arg. Sie hinterlässt so ein tiefes Loch. Aber da muss ich jetzt irgendwie durch und auch durch die schlimmen Schuldgefühle. Zumindest der Schock lässt langsam nach, aber das Realisieren ist eigentlich sogar noch schlimmer. Ich habe heute auch schon mehrmals angefangen zu überlegen, ob ich die Kaninchenhaltung nicht besser aufgeben sollte, so inkompetent fühle ich mich und habe das Gefühl das einfach nicht mehr zu schaffen. Aber mit Bailey geht das ja nicht, ein so krankes Kaninchen zu vermitteln dürfte wohl sehr schwierig werden, außerdem ist er so an mich und seine Umgebung gewohnt, dass ich mir nicht sicher bin, ob er es woanders packen würde, selbst wenn die Haltung und Versorgung optimal wären. Also ja, Bailey ist jetzt sehr einsam und traurig, natürlich soll er so schnell wie möglich eine neue Partnerin bekommen. Ich habe auch schon Köttel gesammelt und schicke sie morgen zur Sicherheit ein und wenn bei ihm alles okay ist, steht so schnell wie möglich eine Vergesellschaftung an. Der Homepage nach ist das Tierheim hier vor Ort auch ziemlich voll und ich werde morgen mal da anrufen.
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| Oh man, du Arme! Und natürlich auch arme Marta. Es kann echt teuflisch sein, dass Kaninchen ihr Unwohlsein so toll zu verstecken verstehen. Ich kann nachempfinden, dass du Schuldgefühle hast, aber würde mich 4Chaoten anschliessen. Man kann zum Zeitpunkt X, mit den beschränkten Infos, die man in dem Moment nur hat, eben keine Wunder vollbringen. (Wer es doch kann, möge mir die Lottozahlen sagen.) Dazu kommt: Menschen machen nun mal Fehler, wägen ggf. falschen ab, sogar WENN sie mal alle Infos vorliegen haben. Wenn du willens warst, zu helfen.. Wenn du weder mit Zeit noch Geld geizig warst...(Und so wirkt es in deinem Txt.) sondern alles in deiner Macht stehende getan hast, das in dem Moment sinnvoll(!) erschien; vergib dir. Lern dazu, aber vergib dir. ![]()
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| Mach Dir keine Vorwürfe! Ich weiss, das ist einfach gesagt. Aber jeder ist irgendwann an diesem Punkt und glaube mir, bei mir war es noch viel schlimmer, denn ich habe 1x vergiftet mit Eibe und 1x das Medikament zu rasch verabreicht, so dass es in die Luftröhre ging. Und auch so habe ich 'gefühlt' schon einige Male zu langsam gehandelt. Wie gesagt: je nach Zustand kann es wirklich so schnell gehen. Da kannst Du nichts machen! Und schon gar nicht, wenn die Klinik auch nichts anderes gemacht hätte.... Eine Operation ist eh sehr risikoreich, geschweige wenn es so schlecht bestellt ist. Da ist die Überlebenschance gering. Meine TÄ operieren wirklich nie, ausser es gäbe einen klar sichtbaren Grund, was letztes Jahr erstmals so war. Dann lieber das Risiko eingehen, dass es auch ohne OP noch bessert. Und bei Meiner musste man dann glücklicherweise doch nicht den Darm aufschneiden, sondern 'bloss' die Darm-Verklebungen lösen. Sie hatte dank der OP dann doch noch eine Peritonitis mit Fieber bekommen und musste nochmals notfallmässig danach eingeliefert werden... und der Zustand war nochmals kritisch. Das einzige, was bei starker Apathie unterstützend gegeben werden kann, sind die wirklich starken Schmerzmittel und Infusionen. Damit das Kaninchen nicht so arg leidet. Und den Rest muss man die Natur walten lassen; respektive man kann nur abwarten und hoffen...
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| Ich sag es auch nochmal, denn diese Phasen habe ich schon allzu oft hinter mir: Vergeb dir Ob ich jetzt ein Tier wegen einer falschen Behandlung verloren habe, oder ob ich es habe einschläfern lassen, weil ich dachte, es ist besser so, bevor sie leiden, man macht sich in beiden Fällen Vorwürfe, hinterfragt und möchte die Haltung aufgeben -macht man aber nicht ![]() Das gehört zu trauern dazu. Es ist eine schwere Zeit, aber man muss sich jetzt auf den Partner konzentrieren, für ihn ist es das Beste, wenn er eine neue Partnerin bekommt Und, ich weiß, man wird sich der Neuen gegenüber nicht gleich öffnen können, aber auch sie wirst du irgendwann lieben und nicht mehr hergeben wollen und Marta wirst du nie vergessen, sie hat immer einen Platz in deinem Herzen ![]()
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| Ich schaffe es gerade nicht mehr zu antworten, aber vielen, vielen Dank euch allen. Ich hab alles gelesen und schreibe morgen oder übermorgen mal ausführlicher zurück.
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| Nochmal dankeschön für eure ausführlichen Nachrichten. Ich habe mir so schlimme Vorwürfe gemacht in den letzten Tagen und auch wenn es sehr schlimm ist, hat es mir geholfen erzählt zu bekommen, dass auch andere erfahrene Halter schon Tiere verloren haben. Trotzdem geht dieses Gefühl nicht weg bei Marta komplett versagt zu haben, aber es gibt wahrscheinlich keinen anderen Weg als jetzt irgendwie zu lernen damit klarzukommen und das auszuhalten. Tut so sehr weh. Ich war am Dienstag zur Sicherheit mit Bailey bei der Tierärztin, weil ich unbedingt abklären musste, ob mit ihm soweit alles ok ist. Die Tierärztin hat mir dann auch gesagt, dass Martas einzige realistische Chance Infusionen gewesen wären, aber dass die Prognose sehr schlecht war, wenn ich es so spät bemerkt habe. Zur Klinik, in der ich noch mit ihr war, meinte sie, soll ich auf keinen Fall mehr gehen, auch nicht im Notfall und mir stattdessen einen anderen Kontakt genannt, falls wieder mal eine ähnliche Situation ist. Gestern habe ich dann Bescheid bekommen, dass bei der Kotuntersuchung rauskam, dass Bailey Kokzidien hat. Ich habe dann gleich Diaclazuril abgeholt und das soll er jetzt 7 Tage lang bekommen. Vergesellschaften darf ich ihn erstmal nicht wegen der Ansteckung. Ich frage mich, ob Marta auch Kokzidien hatte und die ihr so zugesetzt haben, bestimmt, aber es ist schon seltsam, weil Bailey doch eigentlich das viel schwächere Tier ist und sie immer fit schien. Ich bin jetzt auf jeden Fall froh, dass ich testen habe lassen und dass er jetzt behandelt wird. Es ist ein mittelgradiger Befall. Wegen der Vergesellschaftung mache ich mir Sorgen. Die Arzthelferin meinte, ich muss jetzt eine Woche behandeln, 4 Wochen warten, dann erst nochmal untersuchen lassen und erst wenn er dann gesund ist, darf er eine neue Partnerin bekommen. Da muss er ja ewig alleine sein, der Arme.
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| Was ist das für ein komischer Behandlungszyklus? Ist das Baycox? Das wird normalerweise mit Pause gegeben 3-3-3 oder 2-5-2 oder 1-5-1. Nach 10 Tagen solltel man eine erneute Kotprobe untersuchen lassen. Nach dem 1. Zyklus ist aber meistens gut. Wenn er arg trauert, würde ich trotzdem vergesellschaften. Notfalls muss das Weibchen dann mitbehandelt werden. Besser, als ein Tier zu verlieren.
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| Nein, es ist Vecoxan. Ich habe auch überlegt, vielleicht schon nach der Medigabe... dann sollte das Risiko doch ziemlich gering sein. Aber die Arzthelferin hat mir da echt ein schlechtes Gewissen gemacht, das ginge auf gar keinen Fall mit der Vergesellschaftung, bevor er sicher negativ ist.
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| Vecoxan ist besser verträglich als Baycox. Ich weiß aber nicht, wie lange das gegeben werden sollte/muss. Ehe ich ein Tier an Trauer verliere, würde ich die VG durchziehen, dann eine Sammelkotprobe von beiden untersuchen lassen und ggf. beide nochmal behandeln.
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| Hab gerade mal bei einer Pflegestelle nachgefragt, die auch mit Vecoxan behandelt. Sie gibt vecoxan 2-5-2, 1ml pro Kilo. Und nur zur Info (oder Weitergabe an diese TFA ): Vecoxan ist für Schafe und andere Großtiere zugelassen. Für Kaninchen zugelassen ist Kokzidiol![]()
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| Dankeschön, marinahexe. Das ist ja seltsam. Ich bin mir eigentlich sicher, dass die TÄ Ahnung hat. Ich hänge mal an, was mir aufgeschrieben wurde. Außerdem habe ich in dem Tütchen mit der Beschriftung 7 Spritzen für 7 Tage mitbekommen. Gestern habe ich eine davon gegeben und heute auch. Blöderweise ist jetzt ja auch wieder Wochenende und ich kann morgen nicht anrufen und nochmal nachfragen. Ich gebe es jetzt schon so, wie sie es mir gesagt haben, oder? Vielleicht ist ja die Dosierung anders oder so. Aber in den Spritzen sind auch je 1,7 ml drin. 1,7 kg wiegt er.
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| Kokzidien sind ja latent eigentlich fast immer vorhanden. Durch Stress etc können sie sich enorm vermehren. Ich gebe immer Oreganoöl ins Trinknapf und übers Futter. Das wirkt vorbeugend dagegen. https://kaninchenwiese.de/gesundheit/verdauung-magen-darm/kokzidien-beim-kaninchen/ Hier steht übrigens dass Vecoxan bei geringem Befall nur 1 oder 2 Tage gegeben wird. In schweren Fällen so wie es Elke empfohlen hat (2-5-2).
__________________ Liebe Grüße von Besucht uns doch mal: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/38773-kurti-seine-geschichte.html
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