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Kastration eines gesunden, weiblichen Kaninchens? auf Kaninchen Forum

Umfrageergebnis anzeigen: Würdest du dein Kaninchen kastrieren?
Ja 5 71,43%
Nein 2 28,57%
Teilnehmer: 7. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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Ninchen
 
Registriert seit: 09.04.2020
Beiträge: 3
friedaundfreddie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.04.2021, 18:20

Kastration eines gesunden, weiblichen Kaninchens?


Liebe Kaninchenfreunde,

schön, dass es euch gibt! Ich brauche euren Rat.

Vergangene Woche war ich mit meinen beiden Kaninchen (Frieda und Freddie, 4 Jahre) beim TA, um die jährliche Impfung gegen Myxomatose/ RHD injizieren zu lassen. Dabei wird eine Untersuchung der Kaninchen vorgenommen.

Meiner Tierärztin viel auf, dass Frieda eine strak gerötete Scheide hat. Dies sei ein Indikator für ein signifikant erhöhtes Krebsrisiko (Gebärmutterkrebs). Deshalb riet Sie mir zur Kastration des Tieres.

Ich möchte die Entscheidung über die Kastration gerne "wohl überleg" treffen und wende mich deshalb an die Community: Würdet ihr euer Kaninchen kastrieren lassen? Ist es richtig, ein gesundes Kaninchen dem Narkoserisiko auszusetzen, um eine etwaige Krebserkrankung zu verhindern?

Als Anmerkung: Frieda war noch nie scheinträchtig und zeigt keine Verhaltensauffälligkeiten.

Ich habe großen Respekt vor dieser Entscheidung, tendiere aber zur Kastration...
Was meint ihr?

Herzlichen Dank an alle, die mich bei der Entscheidungsfindung unterstützen!!!




Geändert von friedaundfreddie (20.04.2021 um 18:24 Uhr).
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Gesperrt
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 20.04.2021, 18:44

Meine Mädels werden ausnahmslos alle kastriert wenn sie ausgewachsen sind!

Hatte auch schön Häsinnen die unter einem Jahr alt waren und Veränderungen an der Gebärmutter hatten.

Und auch Pflegies, gerade mal zwei oder drei Jahre alt wo ein GB-Tumor schon Metastasen in der Lunge platziert hatte (letal).




Benutzerbild von Kokosaurer
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 26.11.2012
Beiträge: 136
Kokosaurer befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.04.2021, 18:46

Hallo,


das ist schwierig, denn ich denke nur die gerötete Scheide ist sicher kein Indiz für eine Veränderung die entarten könnte-zumindest meines Wissens nach.


Aber nun zur Frage. Ich habe ein Kaninchen verloren wegen Gebärmutterkrebs der bereits in die Lunge gestreut hatte. Frau Hoppel war auch nie Scheinschwanger oder vom Verhalten aufällig.

Letztes Jahr habe ich unsere Oreo (3) ebenfalls vorsorglich kastrieren lassen. Sie hatte allerdings auch Auffälligkeiten vom Verhalten und war immer stark scheinträchtig weswegen ich es sicherer fand es machen zu lassen. Ihre Gebärmutter war entartet und die Tierärztin sagte das es nur eine Frage der Zeit gewesen wäre.



Wenn wir uns wieder ein Mädchen holen sollten wüsste ich auch nicht was ich tun würde und würde vermutlich aus dem Bauch heraus entscheiden.

Ich kann aber sagen das die OP für Oreo keine große Sache war und wirklich super gut weg gesteckt wurde. Ich habe eine sehr erfahrene Tierärztin was Kaninchen angeht und wenn sie sagen würde besser ist würde ich es auch tun.



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Liebe Grüsse Niki



Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 20.04.2021, 19:11

Eine gerötete Scheide ist definitiv ein Grund genau hinzuschauen. Nicht so sehr wegen Krebs, eher wegen einer Entzündung. Ich würde die Gebärmutter schallen lassen, das könnte auch für die OP-Planung wichtig sein.

Auch eine Entzündungsneigung kann eine Indikation für eine Kastration sein. Schwere Gebärmutterentzündungen können lebensgefährlich werden.



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Gute Menschen gleichen Sternen, sie leuchten noch lange nach ihrem Erlöschen.



Benutzerbild von Katse
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 17.02.2021
Beiträge: 107
Katse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.04.2021, 21:04

Zitat:
Zitat von Terry Beitrag anzeigen
Meine Mädels werden ausnahmslos alle kastriert wenn sie ausgewachsen sind!

Hatte auch schön Häsinnen die unter einem Jahr alt waren und Veränderungen an der Gebärmutter hatten.

Und auch Pflegies, gerade mal zwei oder drei Jahre alt wo ein GB-Tumor schon Metastasen in der Lunge platziert hatte (letal).



Terry, ab welchem Alter lässt Du denn kastrieren? Wir sind auch am überlegen.



__________________
Liebe Grüße

Katja



Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 19.05.2020
Beiträge: 629
Tintenherz befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.04.2021, 21:06

Ja, würde ich. Auch, weil meiner Erfahrung nach unkastrierte Häsinnen eine Katastrophe sein können, was territoriales Verhalten betrifft. Vom Krebsrisiko ganz zu schweigen. Das Thema ist kontrovers, du wirst auch hier unterschiedliche Meinungen lesen. Meiner Häsin hat es super viel gebracht, besonders vom Temperament hier, sie ist merklich entspannter und glücklicher.



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Gesperrt
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 20.04.2021, 21:51

Zitat:
Zitat von Katse Beitrag anzeigen
Terry, ab welchem Alter lässt Du denn kastrieren? Wir sind auch am überlegen.
Je nach Größe/Gewicht zwischen 1,5 und 2 Jahren, vorausgesetzt es gibt (noch) keine Anzeichen für Probleme.

In dem Alter sind sie „ausgewachsen“ und Veränderungen an der GB ggf. schon vorhanden aber meistens (!) noch nicht bösartig oder streuend.




Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.04.2021, 10:02

Eine stark gerötete Scheide ist zunächst ein Hinweis darauf, dass die Häsin hitzig ist. Das würde mir zuerst einfallen und das ist völlig normal. Prophylaktisch kastrieren halte ich bei der Häsin für einen zu starken Eingriff. Rammler auf jeden Fall, das sind ja nur zwei kleine Hautschnitte. Bei der Häsin ist es eine große OP mit Öffnung der Bauchdecke. Das würde ich persönlich nur im wirklichen Bedarfsfall machen lassen.



 
 
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Stichworte
gebärmutter kastration op, gebärmutterkrebs, kastration häsin



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