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Tod eines Kaninchens auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 03.02.2013
Beiträge: 3
Helmut2010 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.02.2013, 17:22

Tod eines Kaninchens


Hallo liebe Kaninchenfreunde,
wir haben ein Problem mit dem leider jeder Kaninchenhalter irgendwann einmal konfrontiert ist. Eines unsere beiden Kaninchen ist nach einer Leidens-Odyssee ausgerechnet über Weihnachten vor knapp 2 Wochen mit 4 Jahren an Krebs gestorben. Es war ein schwarzes Kaninchen mit dem Namen Kokko und er war das liebste und zutraulichste Tier das wir jemals hatten. Selbst diese Zeilen zu schreiben fällt mir noch schwer. Den Glauben an Tierkliniken habe ich komplett verloren, reine Abzocke!! Wir haben hunderte Euro bezahlt für Fehldiagnosen und unsere Haus Tierärztin hatte im neuen Jahr die schlimme Diagnose sofort erstellt, auch ohne Ultraschall und Röntgenuntersuchung. Unser Kokko hatte leider keine Chance.
Jetzt haben wir für das zweite, etwas scheue weibliche Kaninchen einen neuen Partner (Ronnie 6 Jahre) aus dem Tierheim geholt. Sie haben sich auch Anfangs im Tierheim gut verstanden (wir haben das getestet). Unsere Kaninchen leben im Winter in meinen Fitnessraum mit vielen Versteck, Spiel und Ruhemöglichkeiten (20m^2) , im Sommer kommen sie tagsüber in den Garten. Ronnie ist ein ganz lieber und zutraulicher Kerl der mittlerweile leider von unserem weiblichen Kaninchen (Cheyenne) so gejagt wurde, das wir beide mit einem Zaun trennen mussten. Beide haben immer noch viel Platz und sehen sich. Ronnie hat extrem Angst vor Cheyenne, sie sitzen sich getrennt durch den Zaun gegenüber, aber Ronnie wird ohne Zaun nur herumgejagt und sie beißen sich auch.Was ist zu tun………….??Wir möchte Ronnie keinesfalls abgeben.



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Benutzerbild von Gopu1990
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2012
Beiträge: 1.022
Gopu1990 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Gopu1990 eine Nachricht über Skype™ schicken
Geschrieben am 03.02.2013, 17:31

Ich bin kein Vergesellschaftungsexperte, ich hatte einfach Glück.
Die beiden sollten sich im moment bestenfalls weder sehen noch riechen können.
Wenn keiner Verletzungen hat, kannst du es nach 1 oder 2 Wochen noch mal probieren.
Ach ja jagen ist völlig normal und das Fell fliegt auch. Die beiden nur trennen wenn es zu Verletzungen kommt und mehrere Futterplätze anbieten das auch beide fressen können.
Nur Häuschen mit 2 Ein- und Ausgängen benutzten.

Joa das sind jetzt meine Erfahrungen, aber wie gesagt ich bin kein Experte, warte besser bis die sich melden.



__________________

"Würde man Menschen mit Tiere kreuzen, würde dies die Menschen veredeln, aber die Tiere herabsetzen."
Mark Twain

Mein Vorstellungsthread:
[url]http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27165-home-sweet-balkon.html#post490826[/url]



Benutzerbild von hasis2011
Kaninchen
 
Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 30.760
hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.02.2013, 17:32

Hallo und herzlich Willkommen!

Erstmal tut es mir sehr leid wegen Eurem Kaninchen.

Zu Eurem Problem:

Wie lange habt ihr die Beiden zusammengelassen, bevor ihr sie getrennt habt? Es ist ganz normal das sie am Anfang einer Vergesellschaftung streiten, sich jagen oder beissen. Kaninchen sind nicht zimperlich untereinander, da gehts schonmal ruppiger zu. Das ist aber ganz normal und dient der Festlegung der Rangordnung!
Deshalb ist es wichtig, das ihr sie zusammensetzt und nicht mehr trennt, ausser sie beissen sich blutig, was aber selten vorkommt.
Ihr dürft nicht eingreifen, auch wenns schwer fällt, sonst wird das nichts. Es kann ein paar Tage oder auch Wochen dauern, bis sie sich einig sind, da müsst ihr Geduld haben.



__________________



Benutzerbild von Lillybee
Kaninchen
 
Registriert seit: 03.10.2010
Beiträge: 2.074
Lillybee befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.02.2013, 17:33

Hallo,

kam das ganz plötzlich, dass Cheyenne ihn so gejagt hat?

Wie habt ihr Vergesellschaftet?

Solltest du nochmal eine VG anstreben, dann trenne die beiden komplett, also räumlich von einander für 2 Wochen. In dieser Zeit dürfen sie sich weder sehen noch riechen(!).
Dann könntet ihr nochmals eine VG probieren.
Hier alle Infos zur richtigen VG
http://diebrain.de/k-vergesellschaftung.html

Sind beide Tiere gesund? zeigt Ronnie evtl. Krankheitsanzeichen?
Ist Cheyenne im gesamten aggressiver und unruhiger geworden?

LG Lillybee



__________________
LG Lillybee




Benutzerbild von BlackJack
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 15.01.2011
Beiträge: 573
BlackJack befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.02.2013, 17:39

Hallo,

ich würde die Tiere in diesem Fall einmal komplett trennen, sodass sie sich nicht sehen und riechen können. Und zwar nicht nur einen Tag, sondern etwas länger. Anschließend solltest du die zwei neu vergesellschaften. Dazu reinigst du das ganze Gehege, oder du machst es in einem neutralen Raum, in dem noch kein Ninchen Besitzansprüche gezeigt hat. Ansonsten hat ja einer einen Heimvorteil.
Wichtig ist hier genügend Platz, damit sie sich bei Rangeleien aus dem Weg gehen können. Stelle viele Pappkartons auf, damit jeder ein Versteck hat. Wenn du Frischfutter auslegst, kann sich auch jeder einmal ernähren und es klappt besser.
Aber eine Garantie ist das hier leider nicht. Wahrscheinlich hast du die beiden einfach falsch vergesellschaftet - leider ist das aber nicht immer der Fall, und vielleicht sind die beiden einfach nicht die richtigen. Bitte probiere es aber mehrmals, es gab auch schon einen Fall, bei dem die Kaninchen sich erst nach einem halben Jahr erst mochten.
Wenn es wirklich gar nicht geht, und sie sich trotz langer Versuche nicht verstehen, und du deinen Ronnie auch nicht abgeben willst, könntest du noch ein oder zwei Kaninchen dazuholen. Dreiergruppen funktionieren oft gut, noch besser sind Vierergruppen. Da hat jeder so seine Erfahrungen mit gemacht. Ich finde vier besser, da man sonst nicht das Problem hat dass einer ausgeschlossen wird. Aber es gibt auch tolle Dreiergruppen die wunderbar miteinander harmonieren und sich mit kuscheln abwechseln.

Ich bin mir sicher dass du dazu noch viele mehr Erfahrungsberichte bekommst, denn ich kann hier leider auch nur erzählen aber nicht wirklich selbst berichten. Einige Leute hier haben/hatten das gleiche Problem, die könntest du vielleicht zu Rate ziehen.

Mein Beileid übrigens noch wegen deinem verstorbenen Kaninchen. Auch wenn es viel Geld gekostet hat, bitte tu das - sollte sowas mal wieder passieren - auch. Nur durch Röntgen, Kotproben, Blutproben und vielen mehr Untersuchungen kann man eine Krankheit feststellen. Vielleicht hatte deine Haustierärztin Recht, aber wirklich sicher war das nun auch nicht. Wenn man Tiere hält, wird einem leider immer schmerzlich bewusst, dass sowas auch eine Menge Geld kostet.



__________________

Viele Grüße von BlackJack
und ihren Katzen Tiger und Jacky, den Schildkröten und den Degus









Benutzerbild von BlackJack
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 15.01.2011
Beiträge: 573
BlackJack befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.02.2013, 17:39

Ok, ihr wart schneller Sorry.



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Viele Grüße von BlackJack
und ihren Katzen Tiger und Jacky, den Schildkröten und den Degus









Ninchen
 
Registriert seit: 03.02.2013
Beiträge: 3
Helmut2010 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.02.2013, 21:06

Ratschläge


Wir haben uns sehr über die schnellen und guten Vorschläge gefreut.Beide Kaninchen sind topfit.Wir haben es sogar schon mit Globuli versucht. Ich denke man braucht Geduld.Wir werden alle Vorschläge lesen und auch nochmal unsere Tierärtzin kontaktieren. Nur um das nochmal klarzustellen: Um Kokko zu retten wäre uns kein Geld zuviel gewesen, wir lieben unsere Tiere (wir haben noch 2 Tierheim Hunde und 2 Schildkröten) und würden alles für sie tun.
Ich hatte nur das Gefühl das es dieser Tierklinik nur um die Kohle ging.



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Benutzerbild von Jackrabbit
Kaninchen
 
Registriert seit: 13.07.2012
Beiträge: 2.218
Jackrabbit befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Jackrabbit eine Nachricht über ICQ schicken
Geschrieben am 03.02.2013, 21:22

das ist in vielen Tierkliniken leider so, bei uns wurde einem hund, der eingeschläfert werden musste, in der op, wo sie versucht haben, ihn zu retten, haben sie ihm noch die krallen gekürzt, und den zahnstein entfernt. bevor sie sich mit den besitzern dazu entschieden haben, ihn zu erlösen.

natürlich mussten die besitzer die unnötigen arbeiten bezahlen.

Wer tut den zahnstein bei einem hund entfernen, bei dem man nicht mal weis, ob er die nacht überlebt? und vor allem das krallen schneiden... da fehlen mir die Worte!



__________________
Liebe Grüße von Mir und meinen Vierbeinern

Die terrorzwerge abby und emil,
phantomhamsteropi leroy
und zwergenbaby jamie.


Mit Jack, Pebbels und Lucy im Herzen



Seitdem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere.
Arthur Schopenhauer, (1788 - 1860)



Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.02.2013, 22:49

Ich würde die beiden jetzt ganz strikt trennen und dann erst im Sommergehege draußen zusammensetzen. Vorher mal ne Runde um den Block fahren (in getrennten Boxen!). Die gemeinsame Verwirrung soll anscheinend dazu führen, dass die Tiere Trost beieinander suchen. Bei meiner VG von Robin und Emma hat das geklappt. Ich hatte Emma an dem Tag gekauft, eine halbe Stunde zum Stall gefahren, RObin eingepackt, zu mir nach Hause gefahren (2 min) und dann beide gleichzeitig in die Küche gesetzt, die bis dato keiner von beiden kannte. Sie waren beide aufgeregt und wohl auch etwas verängstigt in der fremden Umgebung. Robin hat direkt den Kopf in Emmas Fell vergraben ud beide haben ein bisschen gefressen. Später gabs dann nur zwei oder drei kurze Gerangel ohne jeden Fellflug, ansonsten waren sie direkt ein Herz und eine Seele und ich konnte sie nach einer Woche bedenkenlos in Robins Stall setzen. Und es gab auch seither keine Differenzen bei ihnen.

Ich habe letztens erst was gelesen (war das bei kaninchenwiese.de?) über eine Studie, bei der Kaninchen narkotisiert wurden und gemeinsam aufwachten. Sie akzeptierten sich sofort ohne Probleme. Wurden sie später getrennt und nach einigen Wochen wieder zusammengesetzt, gab es schlimmere Aggressionen als üblich. Natürlich sollst du sie jetzt nicht narkotisieren lassen, aber eine Schütteltour im Auto und anschließend völlig fremdes Terrain könnte evtl. helfen.




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Kaninchen
 
Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 30.760
hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.02.2013, 22:53

Ich halte von solchen "Experimenten" gar nichts, weder Autofahren noch sonstwas, das ist nur zusätzlicher Stress für die Tiere und verzögert nur die eigentliche VG. Entweder sie vertragen sich oder sie vertragen sich nicht, egal ob man vorher Auto gefahren ist oder nicht.



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Moderatorin
 
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marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.02.2013, 23:12

Wenn Du einen neuen TA suchst, fahr mal nach Dreieich zu Fr.Dr. Rossmanith. Eine Bekannte von mir fährt dort mit ihren inzwischen 11 (oder doch schon 12) Kaninchen hin und ist sehr zufrieden. Ist etwa 20 Min. von Frankfurt entfernt.




Kaninchen
 
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Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.02.2013, 23:19

Zitat:
Zitat von hasis2011 Beitrag anzeigen
Ich halte von solchen "Experimenten" gar nichts, weder Autofahren noch sonstwas, das ist nur zusätzlicher Stress für die Tiere und verzögert nur die eigentliche VG. Entweder sie vertragen sich oder sie vertragen sich nicht, egal ob man vorher Auto gefahren ist oder nicht.
Ich habe lediglich meine Erfahrung niedergeschrieben. Vielleicht wäre es bei meinen beiden auch so Liebe auf den ersten Blick gewesen, aber die Autofahrt war ja nunmal zwecks Abholung des neuen Kaninchens unumgänglich und hat möglicherweise beigetragen, die beiden schnell miteinander zu vergesellschaften. Ich hätte sie natürlich auch an die Leine nehmen und einen ganztägigen Fußmarsch absolvieren können, um sie nach Hause zu holen
Und da ich die o.g. Studie gelesen habe, dachte ich dass es vielleicht doch ein nützliches HIlfsmittel sein könnte. Natürlich NICHT beide Kaninchen zusammen in eine Transportbox, sondern GETRENNT kutschieren und direkt anschließend ins unbekannte Terrain verfrachten. Ein bisschen Stress vorher, aber weniger Bisswunden nachher finde ich, ist ein fairer Deal.




Benutzerbild von hasis2011
Kaninchen
 
Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 30.760
hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.02.2013, 23:39

Wie gesagt, es verzögert nur die VG, wenn die Kaninchen wieder "normal" sind und den Stress verdaut haben, werden sie ihre Rangordnung ausfechten. Deine Beiden hätten sich also demnach so oder so vertragen, könnten sie sich nicht leiden wären sie nicht mehr beisammen.

Ich sehe in VGs eher den Mensch als Problem, der eins draus macht, es wird meiner Meinung nach zuviel TamTam um eine VG gemacht. Je weniger Aufsehen man drum macht, umso besser klappt es.

Ich habe noch nie auf neutralem Boden VG, auch gab es keine getrennten Räume vor der VG, sondern Gitter, durch sie sie sich sehen konnten...jede VG hat geklappt, es gab nie schlimme Verletzungen. Wichtig ist viel Platz bei einer VG, damit sie sich aus dem Weg gehen und den "Respektabstand" zum anderen Kaninchen wahren können.

Das du das Kaninchen vorher mit dem Auto abholen musstest, ist nicht vermeidbar, das ist klar, aber die Kaninchen bewusst vor einer VG ins Auto setzen und ihnen so "Angst einjagen", finde ich nicht gut!



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Pinkie
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 04.02.2013, 01:36

Viele Kaninchenhalter die ich kenne packen die Kaninchen die vg werden sollen in eine TB. Das hat immer gleklappt und due VG waren schnell erledigt.

Ich sollte das Kaninchen meiner Mama vg. Er und sie kamen zu mir, zwei Stunden Fahrt und zwei TB. Die zwei waren recht friedlich, es wurde nicht viel gejagt und es flog kein Fell. Ich bin beruhigt schlafen gegangen. Am nächsten Morgen war der Rammler am Ende. Er hatte eine Temperatur von 32,2 Grad und musste eine Nacht in der TK verbringen. Er hat es nur sehr knapp überlebt. Das ihn das so mitnimmt hätte ich nicht gedacht.

Ich denke mittlerweile das es besser länger dauert als schnell und so einen Stress aufkommen zu lassen.



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Benutzerbild von Ecci
Kaninchen
 
Registriert seit: 10.06.2010
Beiträge: 1.444
Ecci befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.02.2013, 02:24

Zitat:
Zitat von Pinkie Beitrag anzeigen
Viele Kaninchenhalter die ich kenne packen die Kaninchen die vg werden sollen in eine TB. Das hat immer gleklappt und due VG waren schnell erledigt.
Das hört man leider immer wieder. Ich muss aber mal ganz ganz deutlich sagen, dass man sowas wirklich unter keinen Umständen machen darf. Wenn sich die Tiere nicht aus dem Weg gehen können, kann es sehr schnell zu wirklich lebensbedrohlichen Verletzungen kommen. Im schlimmsten Fall beißen sie sich tot.
Bei einer VG muss man wirklich keine komischen "Hausfrauentipps" oder sonstwelche obskuren Methoden ausprobieren. Ein möglichst neutraler Raum mit ein paar Versteckmöglichkeiten, keinen Sackgassen, Ablenkung durch Futter, der nicht zuuuuu groß, aber auch nicht zu klein ist, ist alles, was man braucht. Kaninchen gleichzeitig rein und fertig. Man sollte oder muss dann auch nicht die ganze Zeit dabei stehen, das irritiert die Nasen am Ende nur. Und dann heißts eben abwarten. Manche Tiere vertragen sich sofort oder nach wenigen Stunden bzw. Tagen. Andere jagen sich tage- bzw. wochenlang. In den allermeisten Fällen klappt das auch, wenn man den Tieren Zeit, Platz und Versteckmöglichkeiten bietet.



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Benutzerbild von hasis2011
Kaninchen
 
Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 30.760
hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.02.2013, 09:39

VG in Transportboxen sind ganz klar Tierquälerei!



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Kaninchen
 
Registriert seit: 18.01.2012
Beiträge: 1.595
arya900 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.02.2013, 09:44

Ich finde auch, einige machen sich so viele Sorgen. Ich anfangs auch, aber dann als die VG war, war es mir ziemlich egal xD Ich war eher genervt, dass mein Freund halb in Panik geriet. Nur als wir massig Blut fanden bei ihm, bekam ich auch Panik O.o Dabei hat sich das doofe Kaninchen "nur" mit der Kralle verfangen ..

Aber geht es doch einfach gelassen an. Wenn ihr Panik schiebt, dann spüren es auch die Kaninchen und werden noch aufgewühlter. Ein bisschen gejage, gebeiste, Fellflug, alles nicht so schlimm Das hatte ich alles schon unter "normalen" Umständen und da meinte der TA auch, dass sei nicht halb so schlimm



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Ninchen
 
Registriert seit: 03.02.2013
Beiträge: 3
Helmut2010 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.06.2013, 09:43

Zitat:
Zitat von Helmut2010 Beitrag anzeigen
Hallo liebe Kaninchenfreunde,
wir haben ein Problem mit dem leider jeder Kaninchenhalter irgendwann einmal konfrontiert ist. Eines unsere beiden Kaninchen ist nach einer Leidens-Odyssee ausgerechnet über Weihnachten vor knapp 2 Wochen mit 4 Jahren an Krebs gestorben. Es war ein schwarzes Kaninchen mit dem Namen Kokko und er war das liebste und zutraulichste Tier das wir jemals hatten. Selbst diese Zeilen zu schreiben fällt mir noch schwer. Den Glauben an Tierkliniken habe ich komplett verloren, reine Abzocke!! Wir haben hunderte Euro bezahlt für Fehldiagnosen und unsere Haus Tierärztin hatte im neuen Jahr die schlimme Diagnose sofort erstellt, auch ohne Ultraschall und Röntgenuntersuchung. Unser Kokko hatte leider keine Chance.
Jetzt haben wir für das zweite, etwas scheue weibliche Kaninchen einen neuen Partner (Ronnie 6 Jahre) aus dem Tierheim geholt. Sie haben sich auch Anfangs im Tierheim gut verstanden (wir haben das getestet). Unsere Kaninchen leben im Winter in meinen Fitnessraum mit vielen Versteck, Spiel und Ruhemöglichkeiten (20m^2) , im Sommer kommen sie tagsüber in den Garten. Ronnie ist ein ganz lieber und zutraulicher Kerl der mittlerweile leider von unserem weiblichen Kaninchen (Cheyenne) so gejagt wurde, das wir beide mit einem Zaun trennen mussten. Beide haben immer noch viel Platz und sehen sich. Ronnie hat extrem Angst vor Cheyenne, sie sitzen sich getrennt durch den Zaun gegenüber, aber Ronnie wird ohne Zaun nur herumgejagt und sie beißen sich auch.Was ist zu tun………….??Wir möchte Ronnie keinesfalls abgeben.

Hallo,
ich jetzt nach einigen Monaten gerne Update geben.Die Situtation ist mittlerweile ausgezeichnet.Die Lösung war ein drittes Kaninchen . In unserem Fall ein weisses kastriertes Männchen aus einem Tierheim in Frankfurt.Es ist riesig , hat rote Augen und ist total lieb.Durch seine Masse hat es anscheinend das Weibchen beeindruckt.Alle sitzen mitllerweile friedlich zusammen im Garten.Ronny ist zwar immer noch ein wenig vorsichtig , doch gibt es keinerlei Stress mehr in der Bande. Die Kaninchen sind zufrieden , die Famile ist es auch. Wir haben zwei Hunde die völlig entspannt mit den Kaninchen umgehen.Auch unsere Schlappohren haben die Hunde akzeptiert und keine Angst mehr. Man beschüffelt sich neugierig durch einen Zaun (sicherheithalber).Allerdings ist Moritz der neue weisse Chef auch schwerer als unser kleine spanische Hündin.




Benutzerbild von Lara004
Kaninchen
 
Registriert seit: 08.03.2012
Beiträge: 4.305
Lara004 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.06.2013, 09:54

Herzlichen Glückwunsch so schnell kann's dann gehen, das noch ein Familienmitglied einzieht.

Magst du mal Fotos von der Bande zeigen?



 
 
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