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Vergesellschaftung neu starten?Hallo zusammen, das wird mein erster Beitrag hier. Ich habe etwas im Forum gestöbert, aber nix passendes als Antwort gefunden. Zur Situation: Wir hatten ein Pärchen, Lika (ca 6, kastriert) und Ludwig (ca 3, kastriert). Nach unserem Umzug wurde das Gehege auf etwa 7 qm + etwa 2 qm in einem ausgebauten Ivar von Ikea. Wenn wir da sind können sie in der ganzen Wohnung rumhoppeln, bleiben aber am liebsten auf dem Teppich. Weil wir mehr Platz haben, wollten wir ein drittes Kaninchen dazuholen und haben immer mal auf den Seiten von Tierheimen geschaut. Anfang Dezember haben wir dann Knuffibär (Alter wurde vom Tierheim nicht geschätzt, frisch kastriert) dazugeholt. Die Vergesellschaftung haben wir in einem anderen Zimmer auf etwa 6 qm durchgeführt. Es lief auch ganz gut. Die beiden Jungs haben sich etwas gefetzt, lagen aber recht fix zusammen im Karton. Lika hat sich etwas Abseits gehalten und sich nur ab und zu eingemischt. Nachdem alle 3 friedlich zusammen gefuttert haben, ließen wir sie noch etwa 24 Std im Vergesellschaftungsgehege und haben sie dann ins eigentliche umgesetzt - nachdem das geputzt und umgestellt wurde. Zunächst lief auch slles gut, seit ein paar Tagen lässt Knuffibär den Ludwig aber kaum noch aus dem Klo. Fast immer wird Ludwig gejagt sobald er aus dem Klo kommt. Ab und zu kommt Knuffibär zu Ludwig ins Klo und putzt ihn da. Ab und an jagt Ludwig ihn da raus. Ludwig sitzt also fast die ganze Zeit im Klo und kommt ab und an rausgeschlichen, um was zu futtern. Wir fragen uns jetzt, ob wir das Ganze eine Weile so weiterlaufen lassen sollen , oder die 3 nochmal zurück ins neutrale Gehege sollten. Bisher hatte ich so eine Situation bei Vergesellschaftungen noch nicht, weil es immer nur 2 Kaninchen waren. Vllt sehen wir das Ganze aber auch dramatischer als es ist, weswegen ein paar weitere Einschätzungen gut wären. Ich hab den Verdacht, dass der Knuffibär noch recht jung und vllt in der Pubertät sein könnte. Am 28. gehen wir mit allen zum Tierarzt, um eventuelle Krankheiten auszuschließen und die Impfungen aufzufrischen. Für Tips und Hinweise wären wir dankbar ![]()
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| Sie sind jetzt etwas über eine Woche im Endgehege. Ich weiss, dass das noch nicht besonders lang ist, aber Gedanken mach ich mir trotzdem. Langfristig ist es das Ziel, das die gesamte Wohnung Kaninchensicher wird und sie immer unterwegs sein können. Derzeit geht es leider nur wenn wir da sind und auf ein paar Ecken aufpassen. Vllt könnten wir das Gehege noch etwas vergrößern, da müssten wir mal puzzlen. Im Gehege haben sie 2 Hütten, einen Tunnel und eine Buddelkiste. Ab und an tauschen wir da aus, damit‘s nicht langweilig wird. Das Ivar ist ein Regalsystem und da haben sie eine Etage drin, wo es mit einer Leiter reingeht. Die Bretter sind jeweils ca 90x50cm und sie haben 3 davon zur Verfügung. Ein zweites Klo haben wir jetzt reingestellt, damit sich das etwas entspannt.. Zum aus dem Weg gehen ist eigentlich genug Platz, zumal es auch alles Zwerge sind. Trotzdem belagert Knuffibär den Ludwig vor dem Klo. Heut Nacht hat er eine kleine Verletzung an der Nase bekommen, sieht aber okay aus. Möglicherweise bin ich ein wenig verwöhnt von bisher eher reibungslosen Vergesellschaftungen. Aber natürlich würde ich es ihnen so gut erleichtern wie möglich. Mich irritiert vor allem, dass Ludwig im Klo geputzt und ausserhalb gescheucht wird.
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| Hallo und willkommen wenn ich es richtig lese vergesellschaftest du 3 Kastraten (hierbei wäre auch noch gut zu wissen, ob sie Frühkastriert wurden)auf 6 qm zu vergesellschaften finde ich mutig kann aber wohl funktionieren, hängt aber eben vom Charakter abDie Frage wäre jetzt, wieviel ebenerdigen Platz haben sie dauerhaft zur Verfügung, dazu zählen keine Ebenen und kein gelegentlicher Wohnungsauslauf Meine Rechnung ist, pro Tier 3 qm und bei gleichgeschlechtlichen mehr. Ich würde mind 15 bis 20 qm geben
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| Da habe ich mich wohl nicht ganz deutlich ausgedrückt. Es sind 2 kastrierte Böckchen und ein kastriertes Weibchen. Die Böckchen wurden beide eher spät kastriert. Die kamen jeweils als unkastrierte Fundtiere ins Tierheim. Beim Knuffibär ist es erst so 3 Wochen her, vllt spielen da seine Hormone auch noch etwas verrückt. Wahrscheinlich könnten wir zumindest das Schlafzimmer so sichern, dass die 3 immer rauskönnen. Das wären dann so 15 qm. Daran soll es nicht liegen.
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| Lika müsste ein Weibchen sein, so wie ich es heraus gelesen habe. Ob früh- oder spät kastriert ist jetzt auch egal. Ändert ja nichts dran, dass die drei nun da sind und sich zusammen zu Raufen sollen. Ich würde den Platz auch vergrößern und mehr mit sichtschutz arbeiten und dem ganzen Zeit geben. Futter an mehrere Stellen verteilen und das zweite Klo ist eine gute Idee. Edit: 3 Wochen seit der kastration ist kurz. Da kann es noch wirr sein in ihm. Also würde ich trotzdem s.o. Raten. Aber nicht noch mal den Ort wechseln.
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| Erstmal vielen Dank für die Tips ![]() Ich hab im Gehege nochmal etwas umgestellt und arbeite dran, dass es dauerhaft größer wird. Futter gibt es ohnehin an verschiedenen Stellen. Jetzt heisst es wohl abwarten.
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| Hallo, ich nochmal. Also das Gehege umzustellen und für mehr Sichtschutz zu sorgen, hat ein wenig mehr Ruhe in die Sache gebracht. Wir haben das Gehege jetzt immer auf, so dass etwa 20qm zur Verfügung stehen. Wenn der Knuffi zB unterm Bett sitzt, traut Ludwig sich mal aus dem Klo raus. Sehr vorsichtig, aber er legt sich auch mal entspannt hin. Kommt Knuffi wieder rein, wird er allerdings wieder ins Klo gescheucht. Das ist noch suboptimal. Es gibt auch immer noch Raufereien und leider auch mal kleinere Verletzungen, vor allem bei Knuffi. Bisher ist zum Glück alles gut abgeheilt. Ein Problem ist, glaube ich, dass der Rand vom Klo recht hoch ist. Da zicken sie sich immer drüber an. Wir werden da bald nach einer Alternative schauen und schauen, ob es dann besser wird. Knuffi patroulliert manchmal regelrecht vorm Klo und schaut, das Ludwig bloß nicht rauskommt. Besteht da Chance, dass es noch besser wird? Wir wollen den Ludwig ja nicht zum Lebem im Klo verdammen, obwohl er es nicht soooo schlimm zu finden scheint. Lika und Knuffi verstehen sich recht gut. Da wird ab und an geputzt und problemlos zusammen gefuttert. Manchmal sieht es noch so aus, als würde er sie berammeln wollen aber sie hopst dann einfach weg und gut ist. Kleine Fortschritte gibt es wohl. Wir müssen wohl einfach noch geduldiger sein?
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| Guten Morgen, Hier ein kleines Update, das sich gar nicht so nennen dürfte, denn viel getan hat sich nicht. Ludwig wird weiterhin im Klo bewacht und traut sich gerade auch kaum noch raus. Knuffi sitzt ständig davor und geht ihn sofort an, wenn auch nur das Näschen rausgestreckt wird. Knuffi ist momentan voller Schorf, weil Ludwig ordentlich austeilt, wenn er sich dann mal wehrt. Ich hab das Gefühl, das sich gar nichts tut und bin etwas verzweifelt. Immerhin läuft das Ganze seit Anfang Dezember. Habt ihr irgendwelche Tipps oder Hinweise? Viele Grüße, Lisa
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| Ich persönlich würde die VG abbrechen und mir eine Alternative überlegen. Also entweder für eins der Böckchen ein anderes zuhause suchen oder ein weiteres Weibchen suchen, das Gehege teilen und 2 Pärchen halten.
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| Bei uns war es auch so, Charlotte hat Feli immer gejagt, als sie sie gesehen hat.... Ich habe 5-6 Mal vergesellschaftet.( ich hab sie immer wieder abgebrochen, weil immer etwas dazwischen kam ( Feli hockte ca. 2 Tage unterm Regal, ein andermal endete es mit blutigen Krallen, weil Feli sich am Pflaster Boden im VG Gehege aufgeschürft hat) Am Ende hat mir jemand zu einer Stress VG geraten und jetzt läuft die VG im Endgehege ( ich konnte ihnen keinen neutralen Raum bieten, weil ich sie dann nach einem Tag wieder raus tun müsste) , bis jetzt nach der Stress VG ist alles etwas ruhiger( Charlotte jagt Feli nicht mehr so oft und sie kommen relativ klar).Unser kastriertes Männchen ( Bobby) hält sich fast raus.... ![]() Ansonsten stimme ich Polly ( zu... (Ich hoffe, der Beitrag war jetzt nicht unnötig...:leaving) LG ^^
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| Guten Morgen, Wir haben gestern nochmal Rücksprache mit dem zuständigen Pfleger aus dem Tierheim gehalten. Der kennt sich mit Kaninchen gut aus und hat auch selbst welche. Seine Einschätzung war ebenfalls, dass das wohl nichts mehr wird. Schweren Herzens werden wir den Knuffi also wieder abgeben. Wir haben ihn gestern in ein Übergangsgehege gesetzt. Ludwig geniesst es gerade sehr, dass er nicht mehr im Klo sitzen muss. Wir sind schon traurig, denn die Kleinen wachsen ja immer schnell ans Herz. Aber erzwingen kann man‘s halt auch nicht.
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