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Chronische beidseitige Otitis & Kieferabszess: Tramadol Dosierung und Tipps auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Frida0906
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 05.12.2013
Beiträge: 709
Frida0906 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.06.2020, 23:22

Chronische beidseitige Otitis & Kieferabszess: Tramadol Dosierung und Tipps


Hallo ihr Lieben,

ich wende mich nun noch einmal an euch. Der ein oder andere hat meinen alten Beitrag zu meinem Kaninchen Paula bestimmt gesehen.

Ursprünglich wurde auf einem Röntgen eine sehr weit fortgeschrittene Mittelohrentzündung auf der linken Seite diagnostiziert. Der Nerv ist bereits angegriffen (sie hat eine Fazialisparese) und der Knochen ist t.w. nicht mehr nachvollziehbar.
Daraufhin wollten wir evtl. eine Bullaosteotonomie durchführen lassen. Dazu wurde letzte Woche ein CT angefertigt und die Bilder anschließend an die TiHo nach Hannover geschickt. Der Befund kam gestern an... Sie hat leider auch auf der rechten Seite eine Otitis, der Knochen ist jedoch noch nicht angegriffen. Als wäre das noch nicht genug, hat sie einen hochgradigen Kieferabszess aufgrund retrograden Wurzelwachstums.. Da ist auch der Knochen z. T. nicht mehr nachvollziehbar... Dazu steht wahrscheinlich das rechte Auge Auge hervor. (was bedeuten würde, dass der Abszess evtl in die Augenhöhle reicht) Um den Abszess zu beseitigen, müssen 5(!!) Backenzähne gezogen werden, evtl muss auch das rechte Auge entfernt werden. Da auf der linken Seite eine Bullaosteotonomie nicht mehr sinnvoll ist, würde der TA vor dem Trommelfell öffnen um Druck abzulassen und dort eine kleine Öffnung lassen, damit ich besser spülen kann. (dann soll über einen längeren Zeitraum antibiotisch behandelt werden). Damit hat er schon gute Erfahrungen gemacht.

Meine erste Frage: Sie war Gewichttechnisch vor wenigen Wochen bei knapp 1550g, vor zwei Tagen waren wir bei 1700g. (Ursprünglich 1900g) Sie wird mit Tramedol behandelt (2x tgl. 0,255ml). Seit gestern frisst sie aber wieder deutlich weniger. .. Jetzt meine Frage: Wie hoch kann ich das Schmerzmittel dosieren? Metacam kann sie definitiv nicht mehr bekommen, das hatte sie schon mehrere Wochen. Ihre Nieren sollen nicht auch noch gefährdet werden.

Meine 2. Frage: Paula ist diesen Monat 7 Jahre alt geworden. Ich möchte sie nur ungern einfach aufgeben wenn es eine gute Chance gibt, dass sie vllt noch ein zwei Jahre leben kann. Ohne Behandlung würden wir sie zeitnah einschläfern lassen müssen.
Daher habe ich mir einen supi TA gesucht, der die OP machen würde. Dabei würde er die Zähne ziehen und den Abszess öffnen. Auf der linken Seite würde er, wie wie oben geschrieben, vor dem Trommelfell öffnen und dort eine Öffnung zum Spülen lassen.
Habt ihr Erfahrungen mit so großen OPs? Wie kann das Kaninchen fressen, wenn 5 Backenzähne fehlen (alle im rechten Oberkiefer).. Kann sie damit wieder in Außenhaltung? Ich bin so unsicher... Ich habe Angst dass es ihr danach viel schlechter geht und sie sich total quält.. Hat jemand Tipps oder kann mir von einen Erfahrungen berichten?



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Benutzerbild von Namii
Kaninchen
 
Registriert seit: 31.07.2015
Beiträge: 2.071
Namii befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.06.2020, 10:52

Ich habe leider keine Tipps, da ich zum Glück (*toitoitoi) noch keine Erfahrungen mit Zahn-/Kieferproblemem habe.

Aber ich wollte euch trotzdem alles Gute wünschen. Da liegt ja wirklich viel im Argen. Schön, dass ihr einen guten TA gefunden habt. Ich hoffe, es meldet sich noch jemand, der Erfarhungen mit gezogenen Zähnen hat.

Alles Gute für euch!



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Benutzerbild von gerti
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Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.06.2020, 12:55

Wäre sie mein Kaninchen würde ich sie pallativ begleiten und ihr keiner derart schmerzhaften und großen OP mehr aussetzen. Du kannst mal schwer davon ausgehen, dass auch die Leber von den ständigen Entzündungen schon geschädigt ist und nicht nur die Nieren chronisch davon entzündet sein werden.
So eine OP ist, wie ich im anderen Threat schon geschrieben hab,( ich denke es ist das selbe Kanichen, dafür wäre die Benutzung des gleichen Threat doch irgendwie sinnvoll) ist sehr groß und schmerzhaft und auch nur vorrübergehend von Erfolg. Nachdem die andere Seite ohnehin schon komplett im Eimer ist, finde ich es nicht wirklich sinnvoll auf der anderen Seite noch großartig herumzuschneiden.
Evtl. ist eine Kombi aus verschiedenen Schmerzmitteln nötig? Am Gewicht, Verhalten und an der Körpertemperatur kann man evtl ableiten wie es ihr geht.
Du solltest dir wirklich überlegen was das beste für das Tier ist. Ist es noch tierschutzgerecht ihr bei ausgeprägtem Vorbefund eine OP die zwar möglich aber ob wirklich sinnvoll ist auszusetzen oder ob es eher dem eigenen Gewissen sie mit allen Möglichkeiten am Leben zu erhalten und der Einnahme der Klinik gerecht wird, die evtl auch ein Interesse daran haben um OP-Art-Fallzahlen in der Chirurgie zu haben, die ja auch nötig sind.
Evtl macht es einfach auch nur Sinn sie noch liebevoll zu begleiten, gerne auch mit homöopathischer Unterstützung die oft unterschätzt wird und den Zeitpunkt zu finden an dem man sie noch in Würde gehen lassen kann.
Ich würde gerne positiver schreiben, aber ich habe inzwischen oft zum Wohle des Tieres entschieden keine tiefgreifenden Kiefer-OPs mehr zu wagen und trotzdem konnten einige noch über längeren Zeitraum eine schöne begleitete Zeit bei mir haben.
Evtl müsste auch das Antibiotikum mal angepasst werden?



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Registriert seit: 05.12.2013
Beiträge: 709
Frida0906 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.06.2020, 13:25

Zitat:
Zitat von gerti Beitrag anzeigen
Wäre sie mein Kaninchen würde ich sie pallativ begleiten und ihr keiner derart schmerzhaften und großen OP mehr aussetzen. Du kannst mal schwer davon ausgehen, dass auch die Leber von den ständigen Entzündungen schon geschädigt ist und nicht nur die Nieren chronisch davon entzündet sein werden.
So eine OP ist, wie ich im anderen Threat schon geschrieben hab,( ich denke es ist das selbe Kanichen, dafür wäre die Benutzung des gleichen Threat doch irgendwie sinnvoll) ist sehr groß und schmerzhaft und auch nur vorrübergehend von Erfolg. Nachdem die andere Seite ohnehin schon komplett im Eimer ist, finde ich es nicht wirklich sinnvoll auf der anderen Seite noch großartig herumzuschneiden.
Evtl. ist eine Kombi aus verschiedenen Schmerzmitteln nötig? Am Gewicht, Verhalten und an der Körpertemperatur kann man evtl ableiten wie es ihr geht.
Du solltest dir wirklich überlegen was das beste für das Tier ist. Ist es noch tierschutzgerecht ihr bei ausgeprägtem Vorbefund eine OP die zwar möglich aber ob wirklich sinnvoll ist auszusetzen oder ob es eher dem eigenen Gewissen sie mit allen Möglichkeiten am Leben zu erhalten und der Einnahme der Klinik gerecht wird, die evtl auch ein Interesse daran haben um OP-Art-Fallzahlen in der Chirurgie zu haben, die ja auch nötig sind.
Evtl macht es einfach auch nur Sinn sie noch liebevoll zu begleiten, gerne auch mit homöopathischer Unterstützung die oft unterschätzt wird und den Zeitpunkt zu finden an dem man sie noch in Würde gehen lassen kann.
Ich würde gerne positiver schreiben, aber ich habe inzwischen oft zum Wohle des Tieres entschieden keine tiefgreifenden Kiefer-OPs mehr zu wagen und trotzdem konnten einige noch über längeren Zeitraum eine schöne begleitete Zeit bei mir haben.
Evtl müsste auch das Antibiotikum mal angepasst werden?

Ja, es handelt sich um das gleiche Tier. Ich bin auch definitiv gegen eine Bullaosteotomie, weil es keinen Sinn mehr macht und nur starke Schmerzen bedeutet. Aber die Variante mit der Öffnung vor dem Trommelfell soll mit weniger Schmerzen verbunden sein. Größere Bedenken habe ich bei dem Kieferabszess... Kann das Tiere mit 5 fehlenden Zähnen wirklich noch ein gutes Leben leben (vllt auch nur mit einem Auge)? Ich bin auch hin und her gerissen... Ich hoffe die TÄ, bei der ich den Eingriff durchführen lassen will, kann mir da auch nochmal objektiv schildern, was sie am sinnvollsten hält. Sie wird sich hoffentlich bald bei mir melden...



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Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 29.06.2020, 13:51

Ich würde mich eher in Richtung @gerti anschließen und sie ohne OP's in Würde gehen lassen.
Bis dahin schmerzfrei halten, wenn das irgendwann nicht mehr funktioniert oder sie das fressen einstellt solltest Du sie Abschied nehmen lassen, zum Wohle des Tieres.




Kaninchenfreund
 
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Tamou befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.06.2020, 06:33

Es tut mir sehr leid, dass dein Kaninchen so krank ist.

Als ich deinen Text gelesen habe, dachte ich "Bitte, lass sie nicht noch mehr leiden." Ich weiß, dass das unheimlich hart klingt und für dich sehr hart ist.
Aber es ist wirklich manchmal das beste für das Tier, nicht an allen Ecken zu kämpfen.

5 Zähne raus UND evtl ein Auge weg. Das allein ist schon wirklich wirklich heftig. Dann kommt die auch dann noch sehr weit fortgeschrittene Ohrengeschichte, die weiterer Behandlung bedarf und ein dauerhaftes Problem bleiben wird, egal was man macht.

Palliativversorgung wäre auch meiner Meinung nach mehr in Paulas Sinne.



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Frida0906 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.06.2020, 08:20

Danke für eure Antworten!

Ich bin selbst so sehr hin und hergerissen.. Ich habe das Gefühl wenn ich nichts mache, gebe ich sie einfach auf, ohne alles versucht zu haben. Vllt hätte sie damit noch ein oder zwei tolle Jahre... Ich habe sie nach einem Sprung gegen eine Tür und einer daraus resultierenden Gehirnerschütterung vor vier Wochen mühevoll wieder aufgepäppelt (mit päppeln und allem drum und dran). Und jetzt lass ich sie im Endeffekt trotzdem zeitnah einschläfern. Es fühlt sich an als wäre das Kämpfen alles umsonst gewesen.

Auf der anderen Seite möchte ich ihr auch keine Schmerzen mehr antun... Oh man... Ich weiß es nicht. Ich hoffe die TÄ meldet sich bald bei mir.



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Geschrieben am 02.07.2020, 21:54

Wie geht es Paula? Vielleicht magst Du Dich hier mit ebenfalls Betroffenen austauschen?

Otitis beim Kaninchen - Erfahrungsaustausch
https://www.facebook.com/groups/373202813641760/?multi_permalinks=389358398692868%2C38858919210312 2%2C388411575454217%2C388645125430862%2C3883833454 57040&notif_id=1593554846063958&notif_t=group_acti vity



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Frida0906 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.07.2020, 23:33

Zitat:
Zitat von marinahexe Beitrag anzeigen
Wie geht es Paula? Vielleicht magst Du Dich hier mit ebenfalls Betroffenen austauschen?

Otitis beim Kaninchen - Erfahrungsaustausch
https://www.facebook.com/groups/373202813641760/?multi_permalinks=389358398692868%2C38858919210312 2%2C388411575454217%2C388645125430862%2C3883833454 57040&notif_id=1593554846063958&notif_t=group_acti vity

Paulas Zustand ist einigermaßen stabil, heute hat sie wieder sehr viel gefuttert und war sehr agil. Ich habe gestern mit meiner TÄ telefoniert und warte jetzt noch auf die Meinung von Frau Fabritius.

Danke Marinahexe, in der Gruppe bin ich bereits. Ich hatte auch schon in einer anderen Gruppe den Fall sowie Befunde und Röntgenbild gepostet. Aber so eine Kombi ist wirklich selten... So einen Fall hab ich bisher auch noch nirgends gelesen



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Frida0906 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.07.2020, 16:00

So ihr Lieben, ich melde mich jetzt nochmal...

Paula ging es die letzten Wochen wirklich sehr gut. Sie hat viel gefuttert und ist immer ganz freudig durchs Gehege gehoppelt, sobald man mit Leckerchen ankam.

Die Situation ist jetzt so, dass auch ihre linke Zahnseite nicht gut aussieht. Da hätte man zeitnah auch etwas machen müssen. Da also beide Zahnseiten und beide Ohren Problemstellen sind, haben wir uns gemeinsam mit Frau Fabritius für die Palliative Variante entschieden. Dazu kam noch, dass sie draußen lebt, aber nach der OP definitiv rein müsste. Jedoch geht sie ohne ihre Artgenossen ein. Also müssten die anderen beiden auch mit rein. So groß ist aber leider das Zimmer nicht und täglich mehrere Stunden Auslauf hätte ich ihnen nicht bieten können, da die umliegenden Zimmer absolut nicht Kaninchengerecht sind (Werkstatt mit Sägen, usw).

Leider ist es jetzt so, dass sie heute total durchhängt. Ich habe ihr heute morgen direkt Tramadol und zusätzlich noch Metacam gegeben, außerdem Sab und Lactulose (ihr Kumpel haart sehr). Bisher hat sich ihr Zustand aber null verbessert... Bisschen Melone hat sie gefuttert. Hab ihr auch gemixten Brei angeboten, wollte sie aber auch nicht... Ich werde dann definitiv zum TA fahren...
Ich vermute, dass vllt der Abzsess jetzt extrem drückt oder vllt sogar aufgegangen ist. Vllt sind es auch "nur" Bauchprobleme, aber da hätten ja wenigstens die Schmerzmittel und Sab etwas anschlagen müssen..

Das blöde ist ja, meine Familie ist momentan im Urlaub und ich muss eigentlich für die Klausuren lernen... Richtig kacke. Aber ich will sie definitiv nicht quälen.. Meine arme kleine Maus



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Geschrieben am 30.07.2020, 16:03

Sollte ich zum TA vllt einen Kumpel von ihr mitnehmen, Damit sie nicht allein ist? Sie lebte seit ihrer Geburt mit ihren beiden Geschwistern zusammen und sie hängen sehr aneinander...



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Geschrieben am 30.07.2020, 16:09

Zitat:
Zitat von Frida0906 Beitrag anzeigen
Sollte ich zum TA vllt einen Kumpel von ihr mitnehmen, Damit sie nicht allein ist? Sie lebte seit ihrer Geburt mit ihren beiden Geschwistern zusammen und sie hängen sehr aneinander...
Ich würde definitiv einen mitnehmen, damit sie nicht so alleine ist. Gibt zwar fälle da sind Kaninchen lieber in der Transportbox alleine, aber meistens brauchen sie einen Partner um ruhiger zu werden :/



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Geschrieben am 30.07.2020, 17:11

Also ich war eben nochmal unten. Also sie liegt jetzt nicht apathisch in der Ecke oder so, sondern entspannt und hoppelt auch weg, wenn ich komme. Vllt hat sie auch gerade wieder Probleme mit Kokis? Da ist die Symptomatik die gleiche. Futter weg buddeln, aber an sich relativ agil. Wir hatten lange Zeit Probleme mit Kokis, haben die vor Knapp 2 Monaten behandelt. Kann natürlich sein. Dass sie sich trotz der Säuberungsmaßnahmen wieder angesteckt haben. Ich habe nämlich in letzter Zeit immer viel Blinddarmkot rumliegen sehen, was ja darauf hindeutet. Vllt ist 3s ja gar nicht der Kiefer?

Ich glaube ich möchte sie heute doch nicht einschläfern lassen... Hab noch Tramadol da.. Ein Versuch ist es wert..



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Geschrieben am 30.07.2020, 18:03

So. Ich war eben beim TA. Bauch ist nicht aufgefast. Ich hat jetzt nochmal ne Infusion und Metamizo bekommen. Wenn es morgen nicht besser ist, werde ich sie einschläfern lassen...



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Geschrieben am 30.07.2020, 19:07

Das tut mir sehr leid ich weiß das das ein schwere weg ist
und man sich immer fragt ob der weg richtig ist
aber du kennst dein Tier und du weißt wenn es sein muss
Wir haben Gott sei Dank die Möglichkeit ein Tier zu erlösen um leid zu ersparen
Fühl dich gedrückt



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Geschrieben am 30.07.2020, 22:36

Tut mir leid, dass du gar keine wirkliche Möglichkeit hast anders zu entscheiden.... Ich hoffe trotzdem das es ihr morgen besser geht, selbst wenn sie eingeschläfert werden muss, wäre es schöner für dich wenn sie nicht noch mehr fertig wäre :/



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Geschrieben am 31.07.2020, 09:41

Guten Morgen ihr Lieben. Ich war vorhin schon draußen und wollte Paula nochmal die Möglichkeit geben, ins Freigehege zu gehen.

Als ich raus kam saß sie mit einem ihrer Artgenossen an der Raufe und hat grad fleißig Gras gemümmelt. Dann hab ich die Schiebetür geöffnet. Das ging ihr anscheinend zu langsam, da hat sie wild gebuddelt und ist direkt raus in Freigehege geflitzt...

Was war das da bitte gestern?! Ich atme aber trotzdem nicht auf... Vielleicht war das auch ein Vorbote... Aber ich freue mich. Dass sie heute morgen so gut drauf ist.



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Geschrieben am 01.08.2020, 08:26

Guten Morgen, ich brauche nochmal euren Rat...

Gestern früh war Paula gut drauf, war total agil und hat mit Gras gefuttert. Über den Tag hat sie sich ausgeruht (waren knapp 30Grad) und bisschen Melone hat sie genommen, wenn ich ihr sie hingelegt habe. Dann wurde es abends wieder weniger mit futtern. Sie wollte auch nur Leckerchen essen (Leinsamen, Haferflocken). Äste, Zweige usw. Hat sie weggebuddelt.
Komischerweise war ihr Gewicht aber gestern relativ normal..

Daher wollte ich dann eigentlich gleich zu. zu TA und sie einschläfern lassen... Wenn sie nicht mehr richtig futtern will, muss sie ja Schmerzen haben... Aber als ich vorhin raus bin war sie wieder total agil und hat Haferflocken gefuttert. Ob sie auch Gras frisst weiß ich leider nicht, denn also ich das Freigehege aufgemacht habe, ist sie direkt raus gehoppelt und hat alles begutachtet (so wie immer eben). Ich werde sie aber dann nochmal wiegen...

Jetzt meine Frage: würdet ihr sie heute morgen einschläfern lassen? Auf der einen Seite bin stark dafür, aber andererseits ist sie auch noch sehr agil und hat (meiner Meinung nach) noch nicht aufgegeben... Weiß halt nicht was ich machen soll.. Muss es bis heute um 11 entscheiden. Danach geht nur noch Notdienst (und die TÄ ist ne Katastrophe), bzw bis Montag warten. Ich will sie aber auch nicht quälen...

Was würdet ihr machen?



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Tamou befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.08.2020, 08:54

Wenn sie jetzt keine Probleme zeigt, würde ich sie noch nicht einschläfern lassen. Auch wenn Kaninchen vieles gut verstecken können, werden sie vermutlich nicht munter durch die Gegend hoppeln und interessiert an allem sein, wenn es ihnen gerade schlecht geht. Das Wiegen usw halte ich auch nicht für nötig. Ich würde es allein von ihrem Verhalten abhängig machen.
"Vorsorglich" in noch guter Vefassung oder wegen Notdienst solltest du es nicht machen. Dann bleiben immer Restzweifel.
Bei meinen Hunden war es wichtig für mich zu wissen, dass es keine Zweifel mehr gab, dass sie so nicht weiter leben konnten, bzw ich es ihnen nicht zumuten konnte und wollte.

Wenn du diesen Eindruck hast, dann ist es der richtige Zeitpunkt. Und dann ist es auch nicht wichtig, ob es der gewohnte Tierarzt ist.

Diese Zeit jetzt ist sehr zermürbend, das weiß ich. Man wartet praktisch auf DEN Moment und fürchtet ihn gleichzeitig und will ja eigentlich nicht, dass er kommt.

Ich wünsche dir viel Kraft.



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Viele Grüße, Susanne



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Frida0906 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.08.2020, 09:13

Zitat:
Zitat von Tamou Beitrag anzeigen
Wenn sie jetzt keine Probleme zeigt, würde ich sie noch nicht einschläfern lassen. Auch wenn Kaninchen vieles gut verstecken können, werden sie vermutlich nicht munter durch die Gegend hoppeln und interessiert an allem sein, wenn es ihnen gerade schlecht geht. Das Wiegen usw halte ich auch nicht für nötig. Ich würde es allein von ihrem Verhalten abhängig machen.
"Vorsorglich" in noch guter Vefassung oder wegen Notdienst solltest du es nicht machen. Dann bleiben immer Restzweifel.
Bei meinen Hunden war es wichtig für mich zu wissen, dass es keine Zweifel mehr gab, dass sie so nicht weiter leben konnten, bzw ich es ihnen nicht zumuten konnte und wollte.

Wenn du diesen Eindruck hast, dann ist es der richtige Zeitpunkt. Und dann ist es auch nicht wichtig, ob es der gewohnte Tierarzt ist.

Diese Zeit jetzt ist sehr zermürbend, das weiß ich. Man wartet praktisch auf DEN Moment und fürchtet ihn gleichzeitig und will ja eigentlich nicht, dass er kommt.

Ich wünsche dir viel Kraft.

Naja ihr Fressverhalten hat sich schon etwas verändert.. Sie futtert nicht mehr ganz so viel bzw auch am liebsten Leckerchen... Aber Gewichttechnisch ist sie nicht großartig runter gegangen... Und Do ging sie ja komplett durch. Da ging gar kein Futter rein. Aber der Zustand hat sich ja ab Freitag wieder verbessert gehabt.. Ist total schwierig. Immer so ein hin und her..



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