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Vergesellschaftung Spezialfall?Hallo Leute, Leider wurde heute Nacht meine kleine Lotti von einem Mader in der voliere getötet. Nun ist Stoffel alleine. Und das soll möglichst kurz sein. Ich hab in der Voliere ein Stall stehen mit Treppe. Der Stand jetzt eigentlich immer offen. Als Rückzugsort und Spielplatz. Stoffl ist übrigens kastriert und zirka 1 1/2 Jahre alte. Mein Plan wäre jetzt. Da einbekannter unbeabsichtigterweise gerade vor ein paar Wochen einen Wurf hatte, hätte ich zwei Mädels von ihm genommen. Diese bis sie 16-18 Wochen alt sind im Stall gelassen. (Stall ist für die beiden in dem Alter grossgenut) Da es über ein Gitter verfügt und eine Treppe dachte ich mir wäre es perfekt zum aneinander gewöhnen. Stoffl kann immer Mal wieder hinschauen was sich so tut in seinem Stall aber nicht hin. Die zwei Mädels kennen sich ja und gewöhnen sich so auch an ihm. Klappt das so? Würde es so theoretisch gehen? Was spricht komplett dagegen?
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| Hi Wie groß ist denn der Stall? Hast du die Voliere denn jetzt gesichert? Gibt es weitere geschützte Bereiche in der Voliere?
__________________ LG Britta
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| Ja, das Probleme wie der Mader reingekommen ist ist behoben. Die Mistmade hat sich durch das Netz oben gebissen. Und dann in Lotti... Naja ... Also sorry für die unklare Beschreibung. Wenn es aufhört hier zu schütten wie nochmal was mach ich welche. Also vorzustellen ist es so. Voliere ist circa 50 qm Ziemlich genau die Mitte ist mit Grad bewachsen. Die andere Hälfte mit Kies, gröbere Steine usw. Auf dieser Hälfte steht ein Stall in der Ecke. 2 Meter lang. Ein Meter hoch. Ein Meter tief. Meiner Meinung nach für zwei kleine Hasen für ein paar Wochen genug. Ich würde die zwei kleinen Damen mit circa 10-12 Wochen alt bekommen. Und dann noch bis zur 16-18 Woche im Stall "einsperren" Circa 4 Wochen also... Diese Zeit hätte stoffl (der verbliebene kastrierte Zwergkaninchen) sich an die beiden neuen Mädels zu gewöhnen ... Macht das alles Sinn? Edit: ja in der vorlere sind verschiedenste Unterstände. Ohne sackgasse Geändert von zephyr (13.07.2019 um 12:37 Uhr).
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| Zitat:
Nur Volierendraht (19 mm Maschen, 1,2 mm Draht) schützt gegen Fressfeinde. Bevor das Gehege nicht von ALLEN Seiten gesichert ist, würde ich keine neuen Kaninchen dazuholen.
__________________ --- "Du mußt sie jetzt sagen, Oder ewig 'rumtragen, Deine Worte: Verzeih! Hätt' ich doch! – Einerlei. Könnt' ich doch noch! – Vorbei." (Reinhard Mey) --- [Danke, Tante Jessi]
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| Zitat:
Ich lebe in einer Gegend wo genug Mader rumlaufen. Es ist seit 4 Jahren nichts passiert. Heute Nacht das erste Mal. Meinen kleinen Hühner nichts, meinen Enten nichts, meinen Puten nichts. Also bitte. Beantworte meine Frage von vorhin. Oder lass es sein, denn wenn ich sage das Problem ist behoben, ist es das. Edit: sorry für meine ruppige art. Ich will so schnell wie möglich für meinen stoffl eine oder 2 neue Freundinnen. Da bringen mich solche Aussagen nicht weiter. Denn genug Menschen lverstand hab ich das ich das Grundproblem erst beseitige. Ich kenne mich nur leider nicht mit dem zusammen bringen zweiter verschiedener Hasen aus. Geändert von zephyr (13.07.2019 um 13:55 Uhr).
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| Dann viel Glück für euch.
__________________ --- "Du mußt sie jetzt sagen, Oder ewig 'rumtragen, Deine Worte: Verzeih! Hätt' ich doch! – Einerlei. Könnt' ich doch noch! – Vorbei." (Reinhard Mey) --- [Danke, Tante Jessi]
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| Ich habe mich vor einigen Jahren mal mit einem Fachmann unterhalten, der sich bestens mit Mardern auskannte (er erteilt unter anderem Unterricht in einem Jugendwaldheim über die heimische Tierwelt). Sein Fazit: Marder kommen überall hin, es sei denn man hat ein Gehege was rundum mit stabilem Draht geschlossen ist. Selbst geneigt Zaunteile halten sie nicht ab, unter Umständen nicht einmal Stacheldraht. Sie können wahnsinnig gut klettern, und kommen sogar verputzte oder verklinkerte Hauswände hoch. Deshalb ist der Einwand von dangerschaf völlig berechtigt und ich finde es keine nette Reaktion von dir, so unhöflich darauf zu reagieren. Du solltest dir bewusst machen, dass wir alle hier sozusagen ehrenamtlich antworten und viele von uns über einen sehr reichhaltigen Erfahrungsschatz verfügen. Deine Reaktion erweckt außerdem den Eindruck, dass das Sprichwort möglicherweise zutrifft dass getroffene Hunde bellen. Über die Vergesellschaftung können wir reden, wenn du ein mardersicheres Nachtgehege hast. Die Mädels müssen ohnehin 10 Wochen bei der Mama verbringen. Vorher solltest du sie nicht holen. Ich nehme außerdem mal an, die Mädels müssen ohnehin noch geimpft werden? Das sollte natürlich zuerst geschehen, bis dahin hast du dann auch ein sicheres Nachtgehege von 6 qm Mindestfläche fertig. Wenn das alles geschehen ist, würde ich das Nachtgehege so ausstatten, dass es keine Sackgassen gibt und genug Sichtschutz und eine Vergesellschaftung versuchen auch wenn die Mädels vielleicht erst 12 Wochen alt sind.
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| Zitat:
Sorry aber das ist schon sehr naiv. Nur weil 4 Jahre nix passiert ist heißt es nicht dass das so bleibt. Sieht man ja.... Solange das Gehege nicht mardersicher ist wirst du hier auch keine Empfehlung bekommen neue Kaninchen zusammenzusetzen. Und zu deinem geplanten Vorgehen: kann man so machen, kann aber auch total in die Hose gehen. Weiß man vorher nicht. Eine Ideale Zusammenführung ist es nicht.
__________________ LG Britta
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| Wenn ich Dich richtig verstehe, erwägst Du die sogenannte "Gittermethode" zur allmählichen Vergesellschaftung. Es gibt dazu unterschiedliche Auffassungen; die einen meinen, der permanente Riech- und Sichtkontakt, ohne die Rangfolge tatsächlich auskaspern zu können, verstärke Aggressionen nur und erschwere das Zusammenleben, wenn man das Gitter wegnimmt. Andere haben auch hier im Forum schon von guten Erfahrungen mit dieser Methode berichtet. Meist wurde dabei aber zugleich darauf geachtet, das Revierverhalten der Kaninchen ein bisschen zu "unterlaufen". Etwa, indem die jeweiligen Reviere während der Gitterzeit auch mal getauscht werden. Bzw. indem man die Neulinge bei der endgültigen Zusammenführung erst einmal für länger das "eingewohnte" Revier zuerst betreten und ausgiebig beschnüffeln und markieren lässt, ehe das Kaninchen mit Heimvorteil dazu darf. Du kannst ja mal per Suchfunktion (findeste in der Leist links) unter "Gittermethode" schauen, da dürftest Du den ein oder anderen Thread finden. Grüße, Aen
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| Dass übrigens 4 Jahre nichts passiert ist, heißt nur, dass der Marder bis dahin woanders seine Nahrung gesucht hat. Und auch gefunden. Bis jetzt. Und jetzt weiß er, wo bei dir was zu holen ist - und das wird er sich merken und dich garantiert so lange immer wieder heimsuchen bis die Nahrungsquelle versiegt ist. ![]()
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| Hier spricht dir keiner deinen Menschenverstand ab aber es wäre höflicher und netter uns alle zu beruhigen und zu erklären, was unternommen wurde. Bedenke, dass hier nur Liebhaber, die das Beste für die Tiere wollen, unterwegs sind.In deinem Fall halte ich von der Gittermethode nicht viel und sehe da nicht den Sinn. Ich würde einfach abwarten bis sie mind. 12 Wochen besser evtl. 14 Wochen alt sind, je nach Entwicklungsstand, komplett geimpft und sie dann einfach mit Stoffel erstmal an einem neutralen Ort (wenn möglich) zusammen setzten und sehen was passiert.
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| Also, ein Mader der jetzt erst bemerkt hat das bei mir in den Volieren essen zu holen ist kommt sicherlich jetzt nicht mehr bei mir rein. Ich habe ganz jährig die Kaninchen draussen. Mit Unterstand. Genauso wie wochenlang kleine Küken,Puten und Enten. Letztendlich wollt ich nur wissen ob es mit meiner Methode hin Haut. Macht es auch überhaupt sind zwei Mädels zu nem kastrierten Hasen zu geben ? Für mich ist ein Kaninchen kein wegwerprodukt. Keine sorge. Deswegen würde ich niemals leichtsinning einfach tägliche neue Hasen und Gehege setzen. Ich Versuch einfach nur eine gute und schnelle Möglichkeit Stoffel bald neue Gefährten zu geben. Und für die Eingewöhnung für die Mädels hätte ich extra zwei genommen. Das das eine nicht so ängstlich ist wenn es noch kleiner ist.
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| Hallo Zephyr, bei einem 50 qm Gehege würde ich vermutlich direkt im Gehege vergesellschaften. Da haben sie ja reichlich Platz sich aus dem Weg zu gehen. Ich würde vorher noch etliche neue Kartons, Hütten, Heutunnel etc mit rein packen damit Stoffel auch abgelenkt ist zwischendurch und Neues zum Erkunden hat. Gittermethode kann aber natürlich auch funktionieren. Im Prinzip weiß man es vorher halt nie. Direkt im Gehege vergesellschaften kann klappen oder auch nicht, ebenso kann die Gittermethode klappen oder auch nicht.
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| Zitat:
Oh, hatte ich oben gar nicht so genau gelesen. Wohl wahr, 50 qm lassen sich problemlos zu einem Vergesellschaftungsgehege mit vielen Ausweichmöglichkeiten, zahlreichen Futterstellen und Sichtschutz-Basteleien strukturieren. Lässt sich so nicht pauschal sagen, hängt letztlich vom Temperament und der Revierfixiertheit der Mädels ab. Aber bei soviel Platz würde ich es wohl wagen.
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| OK cool! Das sind freudige Nachrichten. Das einzige was mich noch zum Grübeln bringt. Kaninchen mit 12 Wochen zu einem Kaninchen mit 1 1/2 Jahren direkt reinsetzen? Oder habt ihr da oben gerade von Erwachsenen Kaninchen gesprochen? Kartons wird gerade echt schwer. Schüttet hier bei uns wie im Spätherbst.
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Also ich finde den Altersunterschied jetzt nicht soo immens. Da trifft kein Opa auf quirlige Chicks. Der Größenunterschied sollte allerdings nicht allzu extrem ausfallen, das wäre mir ein wichtiges Kriterium.Kann halt sein, dass die Mädels in der Pubertät (mit ca. 6 - 8 Monaten) dann nochmal mächtig aufdrehen und die Rangordnung durcheinanderwürfeln. Aber das dürfte bei dem üppigen Platzangebot dann vermutlich abermals glimpflich ablaufen. Ich würde alle Hinweise zum Impfen gegen RHD 2 (halbjährlich mit Filavac) und gegen Myxomatose - mit Cunivac (halbjährlich) oder Nobivac (einmal pro Jahr) - beachten.
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| Super danke! Ja bzgl impfen sprech ich mit meiner Tierärztin ab. Ich bin mal gespannt. Ja fast schon aufgeregt. Ich hoffe das alles wühlt Stoffel nicht noch mehr auf. Ich hatte immer das Gefühl Lotti war der Leader, und hat Stoffel immer vorgemacht was jetzt gemacht wird. Gehoppelt, gegessen usw. Ich werde es aufjedenfall erstmal mit der Gittermethode probieren bis mir die kleinen Mädels bissl grosser sind. Danach raus. Stall mach ich dann erstmal zu. Wäre ja quasi eine Sackgasse. Danke für eure Tipps!
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Zitat:
![]() Tut mir leid, dass sich der Marder Lotti geschnappt hat. Alles nochmal doppelt und dreifach auf Sicherheit zu checken, wäre unbedingt dran. Und den Tipp mit dem Volierendraht und der speziellen Maschengröße finde ich echt nicht verkehrt. Vielleicht denkst Du ja nochmal drüber nach. ;-) Zitat:
Ich drück' die Daumen, dass alles läuft wie geplant und Stoffel bald wieder Gesellschaft hat.
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| Also kleinen Update, nach fast schon paranoiden mehrmal täglichem Gehege checken ... KEIN MARDER seit dem...... Der noch sichere Ausbau wird gerade geplant. da werden andere geschütze aufgezogen. als ich sonntag die mädels geholt hatte, hatte ich sie noch in ihrer Transportbox auf den boden in die voliere gestellt während in den Stall für die zwei hergerichtet habe. dachte evtl findet stoffl das interessant. Nööööö, sonnen war interessanter nach regen tagen. Die zwei mädels sind mega aufgeweckt, mega neugierig und ich vermute fast das ich mir Mähdrescher anstatt Kaninchen zugelegt habe. Die hauen das Gemüse weg wie nochmal was. ich hab eine Rampe zum hüherengelegenen Stall, da er ja sonst immer offen stand und meistens bei schlechtem wetter als Schlafzimmer gedient hat. Als ich die Mädels eingesetzt habe hab ich mich erstmal zurück gezogen und Stoffl hat sofort gemerkt das sich dort etwas rührt - natürlich ungewohnt - und er hat gleisch nachgesehen. Er hat sich das durchs Gitter angesehen und ist immer mal wieder unten am Stall vorbei geschlichen.... habe dann noch einen stein dafür gestellt das er leichter rauf sieht und sich das ganze ansehen kann. Gestern als ich bei den drei nachsehen wollte, lag stoffl auf diesem stein und hat gechillt. Es macht für mich den anschein das er da lege um nicht alleine zu sein. Mir fällt auch kein Verhalten auf das ich jetzt negativ deuten könnte..... da die mädels so viel fressen, und die letzten zwei tage klee und löwenzaun und gras angefüttert habe und es sich beim kot bei den girls nichts verändert hat bin ich schon am überlegen sie heute oder morgen zu Stoffel rauszulassen. meine einzige problematik ist, das es richtig schwierig wird die beiden zum wiegen einzufangen. was meint ihr ist besser? noch eine woche warten und wiegen? (wobei die wirklich so viel essen, die können fast nicht, nicht zunehmen) ich habe das gefühl stoffl würde es gut tun zwei mäuse bei sich zu haben. selbst wenn sie ihn anfangs nerven. aber das er wieder bisschen in die Potte kommt. oder die kleinen noch bisschen drin behalten? peanut ist 12 Wochen alt mit 630 gramm und oreo 10 wochen mit 380 gramm.... (stand sonntag morgen)
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