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Anfänger baut Gehege, Tips erwünschtHallo zusammen, Wir möchten gerne Kaninchen anschaffen, wahrscheinlich ein Riese und ein mittellgroßes. Gestern haben wir angefangen, den Grund für Stall und Gehege vorzubereiten. Gerne hätte ich noch Tips zur Optimierung von euch. Der Stall/Rückzugbereich wird komplett unter das Fenster auf den Fliesen gebaut. Rundum geschlossen, da darin auch überwintert werden soll. Wetterseite ist die Seite, wo man draufguckt, also vom Zaun kommend. Stallhöhe sind ca. 80 cm, das Dach (es soll komplett geöffnet werden können) bekommt ein leichtes Gefälle nach vorne. Ich diskutiere noch mit meinen Mann, dass er mir den Bereich vor dem Stall noch mit Platten belegt. Das Gehege in dem Bereich, bis zum Ende der drei Holzstehlen bleibt bei 80 cm, am liebsten hätte ich den Bereich noch überdacht, mein Mann sieht dabei aber noch tausend Probleme (Dachgefälle, Dichtigkeit der Anschlußstelle) und will eher einen DachÜberstand an den Stall bauen. Im Hinteren Teil konnte ich nun durchsetzen, dass das Gehege eine schräge Höhe von 175 cm bekommt. So das ein Erwachsener stehend reingehen kann. Die schräge fällt dann nach vorne auf die 80 cm ab ....allerdings bekommt dieser Teil des Gehege so den vollen Wettereinfluß ab. Komplett hoch bauen, überdachen, macht mein Mann nicht mit, weil es direkt am Schlafzimmer und Wohnzimmer ist. Sein Argument ist Licht und Optik. Nach oben offen lassen ist wegen Marder und Fuchs keine Option. Wir haben hier 100% Marder. ...das zur Grundlage .... meine Idee ist den blanken Boden mit Holzspäne etwas abzudecken, oder zumindest einen Teil ....wie oft muss ich die austauschen? Eine wirkliche Toilette kann ich ja nur im festen Stall einrichten, die Wandseite soll Schlagseite werden, den vorderen Teil würde ich dann großmöglichst als Klo und Futterecke einrichten, wo Heu dauerhaft zur Verfügung steht und auch Grünfutter angeboten wird. Würde im offenen Bereich noch eine Kiste mit Sand Sinn machen? Als Klo, denn buddeln ist im kompletten Gehege möglich, da wir ja schon eine Begrenzung durch die Pflasterung haben. Den Rand würden wir noch ca 30 cm tief mit Draht sichern. Habt ihr noch Ideen, was wir umsetzen sollten? Vielen Dank.
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| So sah es vorher aus, vier Rhodrodrendon haben wir ausgebuddelt und umgesetzt, hier sieht man den gefliesten Bereich auch besser.
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| So gaaaanz kann ich mir das gerade nicht vorstellen? Wenn ich es richtig verstanden habe, soll das Gehege auf der Terrasse beginnen, und bis wohin dann? Und wie breit? Würde da dann nicht mitten im Garten ein Gehege herausragen, um das man dann immer herum gehen müsste? Dem Bild nach würde ich ja ein vollständig begehbares Gehege an der Wand/dem Zaun des Nachbarn entlang bauen, dann hätte man gar keine Probleme mit Optik, Licht, wasauchimmer aus dem Schlafzimmerfenster... Einstreuen würde ich nicht überdachte Teile nicht, dass endet nur in einer heillosen Schweinerei für Nins und Futterspender, lieber noch ein paar eingestreute Schutzhütten/Unterstände verteilen. Auch würde ich nicht die Seiten mit Draht absichern, sondern den kompletten Boden, sofern er keine Patten hat, mit Volierendraht abdecken, ruhig ein bisschen tiefer, so dass man eine Buddelecke mit integrieren kann. Grenzenlos freies Buddeln wäre mir trotz angrenzender Bepflasterung zu riskant: zum einen schaffen gerade Riesen locker ein paar Meter Tunnel pro Tag, auf dass sie früher oder später beim Nachbarn enden, zum anderen lässt sich ein Langohr, das zum Tierarzt soll, nur schwer aus einem Tunnel hervorholen, und last but not least ist es auch für Futterspender nervig, wenn sie plötzlich einen halben Meter tiefer stehen, weil das "Bauwerk" dann doch dem Menschen nicht stand gehalten hat...
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| Danke für die Antwort. Bis an den Zaun vom Nachbar kommen wir nicht, da müssen wir lang, da Weg zum Gartentor. Hinter der weißen Wand gehts runter in den Keller, die Seite hat ebenfalls so Holzstehlen. Ansonsten ist der Boden dort so hart wie Beton, keine Chance da mardersicher zu bauen und es fällt schräg ab, also auch keine Möglichkeit, Steine zu legen. Das Gehege geht bis zur Rundung der Randsteine bis ca zum Zaun, wo noch etwas grün wächst, je nachdem wo der Boden noch einigermaßen bearbeitet werden kann.
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| qm kann ich noch nicht genau beziffern, je nachdem wie weit wir Richtung Zaun kommen ....also 6-9 qm insgesamt, Stall und dauerhaft frei genutztes Gehege. Überwintern: die Tiere bleiben auch im Winter draußen in diesem Stall/Gehege.
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| Zitat:
![]() Okay, ganzjährige Außenhaltung ist super. Ich war mir nur nicht ganz sicher, ob ihr sie über den Winter nur im Stall halten wollt ![]()
__________________ --- "Du mußt sie jetzt sagen, Oder ewig 'rumtragen, Deine Worte: Verzeih! Hätt' ich doch! – Einerlei. Könnt' ich doch noch! – Vorbei." (Reinhard Mey) --- [Danke, Tante Jessi]
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| Hallo Naduah, ich habe auch erst letztes Jahr mit der Kaninchenhaltung angefangen. Und leider anfangs viele unnütze Dinge gekauft. Wie zum Beispiel den Stall. Meine waren den Winter über nur Draußen. Die Schutzhütten hätten völlig ausgereicht. Hatte nie das Gefühl, daß sie Wärme suchen. Die legen sich auch noch bei Minustemperaturen auf die Platten und schlafen ;-) Ein halbhohes Gehege. Ich bin damit nicht zurecht gekommen. Saubermachen und Einfangen sowie ärztlich Versorgen fand ich sehr schwierig. Deshalb steige ich nun auf ein begehbares Gehege um. Das waren meine Erfahrung :-) LG
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| Ich könnte mir bei Euch sowas in der Art gut vorstellen: [URL=https://www.pic-upload.de] [/URL]Vielleicht ließe sich Dein Mann ja doch überreden ;-) Meiner war zuerst auch nicht so enthusiastisch dabei. Deshalb habe ich mich auch für ein halbhohes Gehege entschieden gehabt. Das konnte ich nämlich selbst aufbauen. Aber nun läßt er nix mehr kommen auf SEINE Kaninchen und baut kräftig mit an dem neuen Gehege. Männer ![]()
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| Das wäre natürlich optimal, ist aber derzeit nicht machbar. Ursprünglich sollten es auch zwei Riesen sein, da habe ich mich schon gegen entschieden. Es ist schon ein „Witz“, bei 1000 qm Fläche keinen besseren Standort zu haben. Aber das würde aufgrund der dicken Wurzeln bedeuten, das Bäume gefällt werden müssen und ein Bagger den Aushub macht. Das ist keine Option. Also muss ein Kompromiss her. Geändert von Naduah (23.04.2019 um 13:06 Uhr).
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| Zitat:
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| Naja, du brauchst ja schon eine vernünftige grade Fläche, um Platten legen zu können und tiefe für einen Untergrund. Damit bist du zwangsläufig am buddeln und wirklich überall am Rand stehen alte, große Bäume, mit entsprechenden Wurzelwerk. Wie gesagt, alleine der Mamut durchwurzelt hoch gelegen 1/3 des Gartens....
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| Annähernd gerade Fläche ist natürlich nicht verkehrt, aber ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, die Platten direkt auf die Erde (maximal Grassoden abgestochen) zu legen. Ohne Unterbau, Kies etc.
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| Zitat:
Problematisch könnten höchstens die Verankerungen für das Gehege sein, falls ihr die Pfosten einbetonieren wollt, da ihr dann tiefer müsst. Aber dieses Problem wird sich bei so vielen alten Bäumen wahrscheinlich auch am jetzt ausgesuchten Platz zeigen (zumindest, wenn eure Bäume ähnlich unverschämt sind, wie unser Essigbaum, bei dem ich schon darauf warte, dass mich eine seiner Wurzeln mal morgens aus dem Bett kitzelt...)
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| Ihr habt keine Probleme, das die Steine verrutschen und verschieben oder mit Nässe/Frost? Wie lange liegen die Steine auf purer Erde? Probleme mit Wurzeln haben wir an der Stelle nicht. Die vom Rhododendron haben wir alle raus. Und in die Nähe von denen der Eibe kommen wir nicht, weil es da zu abschüssig ist und der Boden wirklich Betonhart, das man da ohne schweres Gewerk gar nicht reinkommt. Durch die Schräge ist das aber eh kein Thema. Das ist leider „toter“ Raum im Garten.
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| Nässe und Frost sind kein Problem, allerdings „verändert“ der Essigbaum die Knochensteine... bei den Gehwegplatten schafft er das nicht, die liegen nach wie vor unverändert... zwei, drei Jahre sicherlich schon.
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| Bei uns gab es auch über mehrere Jahre keine Probleme. Um die Eibe würde ich eh einen großen Bogen machen!
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| Ja, das Problem mit der Eibe habe ich schon gelesen. Von allein fällt nichts ins Gehege, ich denke wir sind weit genug weg davon. Ich muss den Kindern nur einbläuen, das die davon nichts zu den Tieren tragen. Ich gebe das mit den Steinen an meinen Mann so weiter ...
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| Ich würde meinen Kindern eh sagen, dass sie an der Eibe nichts zu suchen haben ![]() Aber ich glaube, dazu würde der Baum gar nicht lange genug stehen bei mir..
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