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Kaninchen frei im Garten?Huhu, ich weiß, es gibt viele solche Threads, aber da geht's oft um permanente Außenhaltung. Würde meine gerne nur für ein paar Stunden raussetzen. Ich habe seit etwa 1,5 Jahren 2 Kaninchen (meine ersten), sie sind etwa 7 Jahre alt, wohnen schon immer in Innenhaltung (+ manchmal im Sommer auf die Wiese in einem Gehege). Sie haben permanent Freilauf in meiner 1-Zimmer-Wohnung (etwa 20qm denke ich). In den Semesterferien nehme ich sie mit zu meinen Eltern, dort leben sie auch frei in meinem Zimmer (bisschen kleiner als die Wohnung). Meine Eltern haben einen großen Garten, dafür habe ich ein Gehege gekauft (etwa 8qm, vielleicht?), da dürfen sie dann tagsüber auf die Wiese. Das macht ihnen auch Spaß, aber der Garten ist mindestens 10mal so groß und ich finde es ein bisschen schade, dass da eine Möglichkeit zum toben ist, die sie nicht nutzen können. Dachte, ich könnte den Gartenzaun abgehen und sicherstellen, dass da keine Lücken drin sind, und dann müsste das ja gehen, aaaaber: 1. Wie krieg ich die beiden denn wieder nach drinnen? Rund um die Wiese stehen Bäume, Büsche und Sträucher, wenn da ein Nin drin ist und nicht rauswill, dann krieg ich den auch nicht raus. 2. Gibt es jede Menge giftige Pflanzen im Garten (Hortensie, Blauregen, Goldregen und wer weiß, was noch, bin nicht so der Botaniker). Die beiden sind ja nicht viel draußen und kriegen leider auch nicht wirklich viel Wiese oder so, können die das dann selektieren? Im Beet sind manche Pflanzen auch gespritzt, aber so Zierpflanzen sollen die wahrscheinlich eh nicht essen. 3. Wie sichere ich denn den Zaun überhaupt? Im Moment ist da so ein normaler Maschendrahtzaun, ist der sicher? Wir wohnen direkt am Wald + viele Nachbarskatzen, also runter vom Grundstück wäre wirklich gefährlich und wüsste auch nicht, wie ich die im Wald wiederfinde... Könnte ich ihnen so ein Geschirr mit Glöckchen ummachen? Dann wüsste ich zumindest, wo sie sich gerade rumtreiben... Hätte echt gerne, dass die beiden mal so richtig rennen können, aber will gar nicht daran denken, wenn ihnen dann was passiert ![]()
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![]() ![]() ![]() Auf gar überhaupt keinen Fall!!!! Das Gebimmel nah an den Ohren wäre für die Tiere ein permanenter Höllenlärm. Außerdem können sie mit dem Geschirr hängenbleiben, Panik bekommen und sich im Zweifelsfall selbst umbringen. Ich hab es schon erlebt, dass ein Kaninchen durch das Herausnehmen aus der Transportbox so erschrocken ist, dass es um sich trat und sich durch die eigene Muskelkraft das Rückgrat gebrochen hat. Wenn du sie draußen laufen lassen willst, musst du einen entsprechenden Bereich sicher abteilen. Wenn der Zaun nicht dicht ist bzw. so viele (giftige) Pflanzen stehen, die Tiere das Terrain nicht kennen und nur zeitweise dort sind, wäre das "kleine" Gehege die bessere, sicherere Variante.
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| Na gut, dann ist so ein Geschirr wohl nicht so toll, hatte auch gar nicht daran gedacht, dass das ja wahrscheinlich voll laut ist. Vielleicht kann ich erstmal den halben Garten abzäunen, dann seh ich ja, wie sie sich verhalten.
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| Hallo und herzlich willkommen im Kaninchenforum! Zitat:
Unbekannte Pflanzen werden auch gerne mal probiert, die Blätter haben dann ganz charakteristische Bissspuren. Yuccas zum Beispiel sind hier nicht heimisch, in der Regel also neu und sie schmecken nicht, dass weiß ich genau! Wenn es giftige Pflanzen gibt, lasse die Kaninchen bitte nur unter Beobachtung und in deiner Eingreifreichweite dorthin. Allgemein: wilde Kaninchen können durchaus 300 verschiedene Pflanzen "erkennen" und "wissen", wieviel sie wovon fressen dürfen. Was kein Kaninchen wissen kann, ist natürlich, ob Pflanzen mit Gift behandelt wurden. Bitte kläre das unbedingt vorher ab. Es gibt wenige komplett unbedenkliche Spritzmittel (z. B. Para Sommer Öl) und viele, die systemisch wirken. Das heißt, das Gift wird von der Pflanze aufgenommen und erst nach mehreren Wochen abgebaut. Und was Zierpflanzen betrifft: die meisten sind für Kaninchen Delikatessen. Wenn Du mal einen Mitarbeiter im Gartencenter zur Verzweiflung treiben willst, dann frage nach Pflanzen, die nie ein Kaninchen fressen würde ... Ich finde es echt gut, dass Du deinen Mäusen mehr Auslauf gönnen möchtest, aber wenn Du auf der sicheren Seite sein willst, dann sollte ein großes Gehege halt einen großen, bzw. langen, Zaun haben. Eventuell kann es einfacher sein, die Beete einzuzäunen, dann hat es sich auch mit dem Buddeln unter Büschen erledigt. Na dann, viel Spaß bei der Gartengestaltung! Stephanie
__________________ "... Die ganze Welt wird dein Feind sein, Fürst mit tausendfachen Feinden, und wann immer sie dich fangen, werden sie dich töten. Aber zuerst müssen sie dich fangen, Gräber, Lauscher, Läufer, Fürst der schnellen Warnung. Sei schlau und voller Listen, und dein Volk wird niemals vernichtet werden." aus: Watership Down (Unten am Fluss) von Richard Adams (\_/) This is Bunny. Copy Bunny into your (0.0) signature to help him on his way to (> <) world domination!
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| Herzlich willkommen im Kaninchenforum! Zitat:
Kaninchen "lernen" ihre Nahrung vor allem dadurch kennen, indem sie einen Probebiss machen und so dann einfach testen, ob die Pflanze genießbar ist oder nicht. Zitat:
Grundsätzlich braucht man sich beim Gartenauslauf oder wenn man Wiese ad libitum füttert, weniger Gedanken um Giftpflanzen zu machen, weil die Kaninchen dann selektieren können und im Zweifel nur das fressen, was ihnen auch gut bekommt. Problematisch wird es dann, wenn nicht mehr selektiert werden kann (z.B. weil man nur Eibe ins Gehege wirft und es sonst nichts fressbares gibt - dann bleibt den Kaninchen ja nichts anderes übrig, als sich zu vergiften oder zu verhungern...) oder wenn es nicht mehr erkennbar bzw. erschmeckbar ist (z.B. Herbstzeitlose im Heu). Und für Kaninchen sind viele Pflanzen gar nicht so giftig, wie man oft meint: Hortensie wird bei uns zwar nicht gefressen, aber "aus dem Weg geräumt", Thuja, Buchs, Lorbeer, Efeu und sogar Eibe wurden bei uns schon gegessen, ohne das irgendwer auch nur das leiseste Bauchgrimmen hatte... Stephanie[/QUOTE]
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Auch interessant....wir haben hier ums Dorf mehrere "Wiesen" die mit Schnellgras bzw. Klee-Gras-Gemenge bewirtschaftet werden. Dort wird stetig Frischfutter für Milchkühe gemäht und sobald das runter ist direkt Gülle in Mengen drauf damit nur ja schnell alles wieder nachwächst. Da wucherte dann auch Klee in großen Mengen und der Klee selber war einfach riesig. Ich hatte damals davon was mit genommen. Ist ja Klee aber als die Mummels daran gerochen haben, haben sie sich umgedreht und es liegen lassen. DAS Zeug wollten sie partout nicht fressen. Es war logo keine Gülle mehr dran an der Pflanze, aber sie ist nur durch diesen so immens schnell gewachsen und groß geworden. Aber das scheint der Pflanze an sich nicht gut getan zu haben und die Kaninchen haben sicher errochen das DAS keine gute Nahrungsquelle ist. Die eingesperrten Milchkühre dagegen haben ja gar keine andere Wahl als das Zeugs zu fressen..... ![]()
__________________ liebe Grüße, Heike
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| Hab sie jetzt erstmal das Gehege an der Hauswand entlang gebaut, dadurch wurde es schonmal größer, sodass sie richtig rennen konnten (und die sind dabei ja sowas von knuffig ). Auslauf im ganzen Garten ist aber erstmal abgesagt, Lotta hat so ziemlich alles anknabbern müssen, was ihr vor die Nase gekommen ist (haupsächlich Hortensie und ein Blättchen Glyzinie also Selektion schein nicht so ihre Stärke zu sein). Und sie ist so unauffällig dabei, hab's zuerst gar nicht gemerkt. Alle möglichen getrockneten Blätter, die auf die Terasse geflogen kommen, mögen sie auch... ![]() Geschadet hat es ihnen nicht, aber dass die alle guten Pflanzen, die ich ihnen bringe, ignorieren und stattdessen versuchen, die schlechten zu fressen... Da muss man ein ganz schönes Auge auf die beiden haben.
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Meinereiner hat sich letzten Winter mit tausend Schals und Jacken des öfteren auf in Wald und Feld gemacht, um Obstbaum-, Buchen-, Nusszweige zu holen. Die Wackelnase zog es trotzdem vor, die Drahtgitter zu untergraben, einzudrücken bzw. sonst auseinander zu nehmen um dann diverse Gartengewächse zu meucheln oder zumindest zu entrinden, von Kirschlorbeer angefangen über Buchsbäumchen, Liguster und Hortensien bis zu Rosenstöcken, weiß der Kuckuck, was daran besser schmeckte oder welch´Inhaltsstoffe in den Gartengewächsen drin waren, die an den von mir mitgebrachten Ästen fehlten.... vielleicht machte es auch einfach mehr Spaß, an die "verbotenen Früchte" zu gehen. Lange Rede, kurzer Sinn: Schütze im Gartenauslauf die Pflanzen, die du wirklich behalten willst, mit Drahtgittern vor den Kaninchen, andersrum musst du dir weniger Gedanken machen... Im Gehege wäre ich vorsichtiger, da sollten keine Giftpflanzen stehen, bevor sie alleine aus Langeweile oder weil gerade zu wenig Futter vorhanden ist, zu sehr beknabbert werden.
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